Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Die Arktis

No description
by

susanne lenz

on 29 May 2015

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Die Arktis

Allgemeine Informationen
Die Arktis
Das Leben am Limit
In der Hocharktis bedecken Schnee und Eis die Land und Meeres- Oberfläche. Das Eis besitzt eine durchschnittliche Dicke von 5 Metern. Die mächtigste Stelle bei 5 km.
Die südlichen Gebiete sind durch höhere Temperaturen lebensfreundlicher.
Die Arktis bedeckt die nördliche Erdregion und die nördlichen Teile der Kontinente Nordamerika, Asien und Europa.
Vor 50 Millionen Jahren herrschten dort warm-gemäßigte Temperaturen.
Heute herrschen dort Temperaturen von bis zu -50 Grad Celsius
Anthropogene Klimaveränderung
Der Klimawandel als Hauptursache des Eisrückgangs!
Allein im Jahr 2007 sind über eine Millionen Quadratkilometer Eis verschwunden.
Schmilzt das Eis weiterhin so stark, rechnet man 2030 mit einer eisfreien Region.
Für die Tiere, die Eis benötigen,ist es ein Todesurteil.
Achtung: Im Gegensatz zur Antarktis, ist die Arktis kein Kontinent, sondern ein von Kontinenten umgebenes Polarmeer.
Klima
Das arktische Klima ist gekennzeichnet durch sehr lange und kalte Winter, an denen die Sonne kaum den Horizont übersteigt.
Die Sommer sind sehr kurz und in der Mittsommernacht geht die Sonne nicht unter.
In den südlicheren Bereichen, auf dem Festland, ist es wärmer und es können Pflanzen wachsen.
Abiotische Faktoren
Temperaturen
, Wind,
Licht
, Niederschlag, Permafrost, Strömung
Permafrost
Permafrostboden ist ab einer gewissen Tiefe das ganze Jahr gefroren.
Eisbär
Wärme wird von den Haaren zur schwarzen Hautoberfläche geleitet.
Schwarze Hut absorbiert die Wärme gut.
Anpassung Eisbär an die Kälte
Zwischen Haaren herrscht eine Luftschicht.
Da Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, wird die Wärme im Fell gehalten.
Das Rentier
Rentiere müssen eine extreme Temperaturspanne zwischen Winter und Sommer ertragen.
Da im Sommer die Sonne fast nie untergeht, im Winter aber Dunkelheit herrscht haben die Rentiere einen Trick entwickelt:
Die Farbe einer speziellen Schicht hinter der Netzhaut wird verändert.
So wird weniger Licht im Winter aus dem Auge reflektiert.
Das gleiche Prinzip verwenden Katzen.
Das Licht wird hinter der Netzhaut reflektiert und gelangt nochmal durch die Netzhaut.
Durch reflektierende Schicht leuchten Augen im dunklen.
Faktor Licht
Faktor Temperatur
Biotische Faktoren
Vegetation
Die Vegetationszonen werden von der Jahresmitteltemperatur bestimmt.
Boreale Nadelwaldzone
Die Grenze des Baumwuchses verläuft entlang der 10°C Grenze.
Arktische Tundra
Kälte/Eiswüste
Boreale Nadelwälder bilden die größten Wälder der Erde.
Die arktische Tundra verläuft entlang der 2-6°C Grenze.
Sie weist eine überschaubare Vegetationsvielfalt auf, die aus Flechten und mattenartigen Pflanzen besteht.
Das Wurzelsystem wird weiter nördlich immer geringer.
Die Eiswüste stellt das eigentliche Polargebiet dar.
Keine Vegetation möglich durch sehr niedrige Temperaturen-
Temperaturen bis -60 Grad Celsius möglich.
Anpassung der Pflanzen an die Kälte
Pflanzen müssen durch kurze Vegetationszeit früh mit Wachstum und Ausbildung der Blüten anfangen.
Viele Pflanzen besitzen Speicherorgane, damit vor dem Auftauen des Bodens Nährstoffe für das Wachstum bereit stehen.
Durch stickstoffarmen Boden, sorgen Rhizobium-Bakterien in den Wurzeln, für ausreichend Stickstoff.
Zum Schutz vor der Kälte, bilden die Pflanzen Haare aus, um den kalten/frostigen Wind abzuhalten.
Die Arktis kann man in mehrere Klimaabschnitte unterteilen.
Die Sonnenstrahlen treffen auf die Haare.
Der Eisbär hält sich überwiegend auf der großen Eisfläche auf.
Dort sucht er Lücken im Eis, um an Fische und Robben zu gelangen.
Auch im Eis leben Algen und Kleinstlebewesen.
Sie leben im Eis oder an der Unterseite zum Wasser.
Der Teil zwischen dem Eis und dem Wasser ist sehr Nährstoffreich.
Salzlaken entstehen, wenn Wasser zu Eis gefriert. Sie sind ein guter Nährstofflieferant
Sie sind so angepasst, das sie wenig Energie verbrauchen und so wenig Licht für die Photosynthese brauchen.
Tiere in der Arktis
Nahrungsbeziehungen:
In der Arktis findet man kurze Nahrungsketten, mit wenigen Gliedern vor.
Hier ein Beispiel:
Eisalgen
Zooplankton
Hering
Robbe
Eisbär
Giganten der Tiefe
Körpergröße:
Körpergröße:
12-15 Meter
bis zu 35 Meter
Ernähren sich vom
Krill.
200/100 Tonen
Strategien zum Überleben
Tarnung ist Alles!!
Durch das weiße Fell ist der Schneehase perfekt an seine Umgebung angepasst.
In Arktischen Regionen wechselTiere daher nicht ihre Fellfarbe.
Achtung: Diese Art der Tarnung ist nicht mit dem Begriff " Mimikry" zu verwechseln, da der Hase kein gefährliches Tier imitiert, sondern unauffällig bleiben will.
Am Beispiel des Hasen, kann die Allen´sche Klimaregel verdeutlicht werden.
Er besitzt kleine Körperanhängsel wie Ohren, die durch ihre Größe wenig Wärme abgeben.
Im Vergleich zu den südlicher vorkommenden Hasen ist der Schneehase klein gebaut.
Er muss sich vor dem ebenfalls gut getarnten Schneewolf und Eisbär tarnen.
Die Anpassung der Robbe
Die Robbe ist ein sehr flinker Schwimmer und kann so viele Fische fangen.
Doch an Land ist sie langsam und träge, durch ihren Körperbau.
Da der Landgang ein Muss ist, um sich zu wärmen und zu schlafen, sind sie leichte Beute für schnelle Jäger wie den Eisbären.
Deshalb geht sie nur wenn es dringend nötig ist an Land.
Kälteanpassung:
Unter der dicken Haut der Robbe befindet sich eine 5-10 cm dicke Fettschicht.
Sie dient als Isolation und nebenbei als Nährstoffspeicher.
Auch die Robbe besitzt in arktischen Zonen ein weißes Fell zur Tarnung.
Viel Wasser, doch nicht verwendbar!!
Da die Pflanzen meist auf eingefrorenen Boden wachsen, liegt das Wasser in fester Eisform vor.
Auch wenn es flüssig im Boden wäre, würde es im Stängel der Pflanze gefrieren und den Tod der Pflanze bedeuten.
Viele Pflanzen in frostigen Regionen besitzen Wasserspeicher, die an frostfreien Tagen aufgefüllt werden.
Durch sauren Boden wächst dort nur Nadelgehölz.
Da der Boden mit zunehmender Tiefe an Frost zunimmt, bilden die Mattenpflanzen nur kurze Wurzeln aus, um an Wasser zu kommen.
Vereinzelt kommen Algen vor, die zwischen dem Eis und dem Wasser gedeihen.
Antarktis
Nahrungsbeziehungen der Tiere, Krill (marine , gelartige Krebstiere) als wichtiges Bestandteil im arktischen System.
Viele arktische Tiere ernähren sich von Krill.
Das Rentier hält Temperaturunterschiede von 80 Grad Celsius aus.
Die Nase des Rentiers dient als Thermoregulierer, die das Rentier auch bei Wärmeüberschuss, abkühlt.
Reicht die Nase nicht aus, um das Tier zu kühlen muss gehächelt werden.
Selbst bei beißender Kälte heizt die Nase die Atemluft in kürzester Zeit auf die Körpertemperatur von 38 Grad auf. Beim Ausatmen wird die Luft dagegen auf bis zu fünf Grad heruntergekühlt, um die Wärme im Körper zu halten.
Warum ist Rudolf´s Nase rot?
Dafür gibt´s eine einfache Erklärung:
Durch die hohe Anzahl an Blutadern, enthalten die Rentierschnauzen eine besonders große Menge an roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren und helfen, die Körpertemperatur der Tiere zu kontrollieren.
In den Nasen der Rentiere sind viele Blutadern enthalten.
Arktische Zwergbirke
Sie kann bis zu 1 Meter hoch wachsen und gehört zu der Gattung der Birken.
Die einzelnen Pflanzen wachsen eng aneinander und bilden so eine Art "Matte".
Ihre Blütezeit is von April bis Mai, also sehr kurz.
Verbreitung
Sie ist eine der nördlichst wachsenden Pflanzen.
Sie wächst am 80ten Breitengrad, sogar in Nordgrönland ist sie zu finden.
Anfang Mai wechselt sie ihre Blütenfare in ein schönes Rot.
Quellen
www.wikipedia.com/Arktis
www.spiegel-online.de
www.youtube.com
Danke für die Aufmerksamkeit!
Ablauf
Allgemeines über die Arktis
Klima
Klimawandel und Folgen
Abiotische/Biotische Faktoren
Permafrost
Vegetation und Anpassung der Pflanzen
Tiere der Arktis und deren Anpassung
Spezielle Tierarten und deren Anpassung
Warum haben Robben so große Augen?
Produzent
Konsument 1. Ordnung
Als Destruent dient zum Beispiel der arktische Aal, der sich in die Kadaver der Tiere bohrt und sie auffrisst.
Warum ist dieser Hase schlecht angepasst?
Thule ..Uummannaq (dänisch Thule, englisch Dundas) ist ein 1953 aus militärischen Gründen geräumter
Ort im äußersten Nordwesten Grönlands an der Baffin Bay. Der Ortsname bedeutet zu deutsch etwa:
der Robbenherz-Förmige; der Ort ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Uummannaq
mehrere hundert Kilometer weiter südlich.

Der Ort liegt am Nordufer der North Star Bay am Kap York am Fuße des Berges Dundas, dessen Form
dem Ort seinen Namen gab. Der grönländisch-dänische Polarforscher Knud Rasmussen baute hier
1909 eine Missionsstation für die heimischen Inuit, die er Nordstjernen (Polarstern) nannte.
Im Jahr darauf kehrte er zum Kap York zurück und baute daneben eine Handelsstation, der er den
Namen nach der mystischen Insel Thule gab. Von ihr bekam später die ganze Region ihren Namen.

Die Handelsstation finanzierte nicht nur ein örtliches Krankenhaus, das Rasmussen in den folgenden
Jahren einrichtete, sondern insbesondere auch seine Polarexpeditionen.

Kill- Antarktische Krebsart (euphasia superba)
Verwendung: Nahrungs- ,
Pharmaindustrie
Full transcript