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Pädagogik - Mead

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by

Christina Stroh

on 3 February 2015

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Transcript of Pädagogik - Mead

Meads Verständnis von
Sozialisation als Rollenlernen

Zeitliche Einordnung
Verschriftlichung von Meads Theorie:
1934




Charles W. Morris

- Schüler von Mead-



Mead starb vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten
Grundannahmen
Entwicklung des Menschen aus soziologischer Perspektive begründet mit
Symbolinteraktionismus

Mensch lebt nicht nur in einer natürlichen, sondern auch
symbolischen Umwelt
, deren Reize eine erlernte Bedeutung für ihn haben

Mensch handelt bewusst und reflektiert: er erschließt sich seine Einstellung zur Welt in Interaktion über „
Gesten
“, deren Bedeutungsvielfalt durch
Sprache
erhöht werden können und die als „
signifikante Symbole“
aufgefasst werden und schließlich „gedacht“ werden (
Denken
ist Resultat von Interaktionen)

Identität bildet sich in
Interaktionsprozessen
mit Mitmenschen aus: durch die Übernahme unterschiedlicher Rollen in einem
Rollenspiel

soziale Kontrolle wird durch Werteübernahme in Rolle erfahren
Vertreter der Theorie
Name:
George Herbert Mead

Geburt:
* 27. Februar 1863, USA

berufliche Karriere:
Lehrer, danach Ingenieur

Studienfächer:
Philosophie, Psychologie,

Pädagogik, Soziologie

bekannteste Schrift:
"Mind, self and society" (1934)

> von Charles Morris veröffentlicht

Tod:
† 26. April 1931, USA
Bilder:
http://de.wikipedia.org/wiki/George_Herbert_Mead#mediaviewer/File:George_Herbert_Mead.jpg
http://michael-kraus.info/ew/mead.jpg

Internetquellen:
http://www.gehoerlosigkeit-identitaet.de/info/identitaetstheorie-mead.php
http://www.abiunity.de/thread.php?threadid=24310&sid=
http://paedalkherder.iphpbb3.com/forum/42374215nx50860/krappmann-f41/l-krappmann--vergleich-mit-mead-t102.html
http://de.wikipedia.org/wiki/George_Herbert_Mead
http://www.kunstforschung.net/wiki/images/4/4a/Mead_Identitaet_Symbol.pdf
http://de.scribd.com/doc/53620360/George-Herbert-Mead-Zusammenfassung#scribd
http://userpage.fu-berlin.de/~hagen66/01/mead.htm
http://www.alexander-miro.de/Publikationen/Sozialwissenschaftliche_Analyse_der_Sozialisationstheorien_von_T_Parsons/
http://michael-kraus.info/ew/rollentheorien.shtml
http://wikis.zum.de/kas/%22Play_and_Game%22_als_soziale_Phasen_der_Entwicklung
http://www.e-hausaufgaben.de/Thema-98590-Sozialisation-als-Rollenlernen-nach-mead-Aggressionstheorie.php

Literaturverzeichnis:
Materialien aus dem Unterricht
Stark, Abitur-Training: Erziehungswissenschaft (Abitur 2014)
Cornelsen, Kursbuch Erziehungswissenschaft
Begriffsdefinitionen
Zeichen
: Sinnesreize, die instinktive Reaktionen auslösen

Gesten
: Haltung, die in einer gesellschaftlichen Haltung als spezifischer Reiz auf ein
zweites Individuum wirkt

Symbol
: Sinn einer Situation oder eines Handlungszusammenhanges wird auf einen
bestimmten Begriff gebracht oder kommt in einem äußeren Zeichen zum Ausdruck

signifikante Symbole
: Zeichen/Gesten lösen beim Anderen die gleichen Vorstellungen und
Reaktionen aus wie beim Erzeuger

Kommunikation
: Form der Verständigung über den Sinn einer konkreten Situation

Sprache
: wichtigstes System signifikanter Symbole und Voraussetzung fürs Denken

Denken
: Sprachsymbole > Verfügbarkeit über Eindrücke, Erfahrungen und Erwartungen
Theoriedarstellung
Theoriedarstellung
Die kindliche Identitätsbildung
play
game
Alter
: frühes Kindesalter
Identitätsgewinn
: Übernahme von Rollen
Ablauf
: nacheinander

spielt Bezugspersonen nach und handelt und denkt von ihrem Standpunkt aus
„Der Mensch wird was seine signifikanten Anderen in ihn hineingelegt haben.“
entwickelt eine organisierte Struktur
Alter
: spätes Kindesalter
Identitätsgewinn
: Übernahme mehrerer Rollen
Ablauf
: gleichzeitig

organisiertes, geregeltes Gruppenspiel mit organisierten Rollen
Konsequenzen des eigenen Handelns und diie damit verbundenen Folgen bedenken
Kind muss sich mit dem Gruppenziel identifizieren
"der signifikante Andere"
"der generalisierte Andere"
Theoriedarstellung
Ziel: Rollenübernahme
Aufgabe 1:

3er-Gruppen:

Entwerft ein Streitgespräch zwischen "I", "Me" und "Mind"!

Aufgabe 2:


Nennt zwei Spiele - eines im Sinne des "play" und das andere im Sinne des "game" - und erläutert diese!

Kritische Würdigung
Pädagogische Konsequenzen
Bezüge zu anderen Theorien
Quellenverzeichnis
Identitätsbegriff
Endstufe:

Kind kann Standpunkt einer Institution wie Staat, Gesetz und Gemeinschaft einnehmen
erfolgreich ausgebildete Identität, indem Kind „bewusstes Mitglied“ einer Gemeinschaft wird = Sozialisation

Förderung der Empathie durch die 3 Komponenten:
Sprache
"play"
"game"

>
role-making
: Ausgestaltung der eigenen Rolle / Weiterentwicklung der
Gesellschaft

>
role-taking
: Rollenübernahme

> Identität bildet sich in
Interaktionsprozessen
mit Mitmenschen aus:
durch die Übernahme unterschiedlicher Rollen in einem Rollenspiel
+

pädagogische Relevanz:
Identitätsbildung ist für das Denken und Handeln der gesamten Menschheit wichtig
Thema: menschliche soziale Entwicklung
pädagogische Konsequenzen lassen sich eindeutig ableiten
Verantwortung und Aufgaben erzieherischer Instanzen

Generalisierbarkeit:
Überlegungen > können kulturell übergreifend Bedeutung beanspruchen

Vollständigkeit:
Identitätsbildung wird als aktive Leistung des Kindes im Kontext sich erweiternder Erfahrungen aufgefasst
Individuum gestaltet die Gesellschaft in Prozessen des Fortschritts mit
Kritische Würdigung
-

Vollständigkeit:
hinterfragt nicht gesellschaftliche oder familiäre Zwänge, die Quellen für Unfreiheit sind
er fragt nicht danach, inwiefern Sanktionen angemessen sind

Anwendbarkeit:
seine allgemein und vage formulierten Thesen gehen zu Lasten differenzierterer Betrachtungen
-> keine Beachtung von sozialer Ungleichheit
-> keine kritische Sicht auf Erziehungsstile

Wissenschaftlichkeit
seine Erkenntnisse wurden im Nachhinein auf Basis der Mitschriften von Studenten formuliert
Erziehung: Bewältigung der Prozesse von der gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Integration bewältigen kann

es bedarf tragfähiger Beziehungen in der Familie und im unmittelbaren Umfeld

Zuwendung und auch gewisse Handlungsfreiheiten

Kinder müssen Repräsentanten des „verallgemeinerten Anderen“ begegnen
-> sollen lernen gesellschaftlichen Anforderungen nachzukommen

Menschen: im Wechselspiel zwischen „Play“ und „Game“ selbst aktiv sein

Erzieherische Instanzen > Bewusstmachung spezifischer Aufgabe im Identitätsbildungsprozess

Kinder sollen von Beginn ihres Lebens an Interaktionserfahrungen machen können→ Voraussetzung: Ausbildung & Kennenlernen von Gesten, Symbole und Sprache

Unterstützung der Empathie- und Rollenentwicklung


Über Ich - Me



Es - I




> wirken auf das Ich ein
Moral/Gewissen
Erwartungen
Triebe
spontanes/kreatives
Verlangen
sozialisiert


Ansatz des symbolischen Interaktionismus

Persönlichkeitsentwicklung in sozialer Interaktion realisiert

Rollendistanz

role-taking

Sprache = wichtiges Stadium der Interaktion

Ziel Sozialisation: Gewinnung der Ich-Identität

Bezüge zu Freud:
Bezüge zu Krappmann:
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