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Von vier Haussystematiken zu einer Verbundklassifikation I

Überlegungen zur Reklassifizierung der Bibliothek des Germanistischen Instituts der WWU Münster – Hintergrund und Überblick
by

Viola Voß

on 8 April 2014

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Transcript of Von vier Haussystematiken zu einer Verbundklassifikation I

22. Oktober 2012 | SWD | Viola Voß Von vier Haussystematiken zu einer
Verbundklassifikation Überlegungen zur Reklassifizierung der Bibliothek
des Germanistischen Instituts der WWU Münster Was muss alles bedacht werden? Ausgangslage Mehr ist nicht immer besser Werkspionage Was machen andere Bibliotheken in der gleichen Situation? Anforderungskatalog Wunschzettel für die neue Systematik Mögliche Systematiken Marktsichtung: Welche Systematik(en) käme(n) in Frage? Planung der Reklassifizierung Seminar- und Büroräume bis Mitte 2008 von vier
Standorten ins Vom-Stein-Haus zusammengelegt

Bibliotheken folgten bis Herbst 2011

die "neue" Bibliothek:
rund 142.000 Medien
2 Bibliothekarinnen (175%), 1 FaMi (50%)
1 technischer Mitarbeiter, 9 SHKs
Sacherschließung durch Aufstellungssystematiken UB Wien

UB München

UB Würzburg
UB Leipzig
FU Berlin
FU Berlin zentralen Redaktion, koordinierte Pflege
möglichst großer Anwenderkreis
» möglichst viele Fremddaten alte Systematiken „aufbürsten“
oder neue Systematik erstellen

» organisatorisch nicht machbar
» keine Fremddaten Sachgerechtigkeit
laufende Aktualisierung
Zielgruppengerechtigkeit
Register, Konkordanzen Funktion als Aufstellungssystematik
Notationen:
nicht zu lang, gut merkbar
Abbildung der Hierarchie
Signaturen zur EDV-geeignet und nicht zu lang
Möglichkeit für elektronische thematische Recherche
kostenlos verfügbare Online-Version 130.000 Medieneinheiten
2000: Machbarkeitsstudie Reklassifizierung nach RVK
2011: Bibliothek noch nicht umgearbeitet
wird sie wohl auch nicht mehr
Gründe dafür nicht inhaltlicher, sondern
organisatorischer Art: vor einigen Jahren aus mehreren Bibliotheken
zusammengelegt
dabei die rund 130.000 Medien nach der RVK aufgestellt
gesamtes Münchner Bibliothekssystem analog
RVK „alternativlos“ z.Zt. Umstellung auf RVK, neben dem laufenden Betrieb
Verwendung der RVK in Würzburg lange Tradition
Umstellung von Teilbibliotheken auf RVK läuft seit Jahren andere Fächer, aber ähnliche
„Zusammenlegungs-Biographie“
zudem Probleme durch Sprachenvielfalt
UB Leipzig:
1995 RVK eingeführt
fast alle 29 Zweigbibliotheken umgestellt
also auch hier RVK, mit Lokalkennzeichen für Studienfächer 24 kleine Fächer in ein Gebäude mit 10 Etagen
Fertigstellung 2014
bis dahin möglichst viele der 1,1 Mio. Medien
nach RVK reklassifizieren
„RVK-Aktionswochen“
Erweiterungsvorschläge für die RVK eröffnet 2005, 700.000 Medieneinheiten
14 Fachgebiete Philosophie/Geisteswissenschaften
Zeitschriften:
vor Zusammenzug komplett auf RVK umgearbeitet
Monographien:
Systematik-Umstieg bei Neuerwerbungen begonnen
Altbestand wird nach und nach umgearbeitet Inhaltliche Anforderungen
Formale und technische Anforderungen
Organisatorische Anforderungen Haussystematik
germanistische Fachsystematik
Universalklassifikation z.B. Klassifikation der BDSL und der BLL

» „Aufstellungs-Teil“ (Notationen, Signaturen)
müsste ergänzt werden
» Medienwissenschaft, Mediathek und Hilfswissenschaften
nicht abgedeckt
» organisatorisch nicht machbar
» keine Fremddaten DDC, LCC, UDK, BK
komplizierte Notationen, lange Signaturen
keine Anwendung als Aufstellungssystematik (mehr)
keine detaillierte/vollständige inhaltliche Abdeckung
keine Unterscheidung Primär-/Sekundärliteratur
nicht kostenlos vollständig online einsehbar
u.v.a.m.
» keine davon tauglich

GHBS
geringe Gliederungstiefe in der Germanistik
Pflege eingestellt
» nicht tauglich

RVK
explizit als Aufstellungssystematik konzipiert
zentrale koordinierte Pflege, relativ aktuell
zahlreiche Anwender-Bibliotheken
hohe inhaltliche Abdeckung, auch für eine Mediathek
Unterscheidung Primär-/Sekundärliteratur
handliche Signaturen
überschaubare Kosten für den Beitritt in den Anwenderverbund
u.v.a.m.
» die beste Lösung
» für die Bestände der Münsteraner Germanistik-Bibliothek
erfolgreich "durchgespielt" Sprachwissenschaft und Literatur des Mittelalters
Niederdeutsch
Neuere deutsche Literatur
Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Alter unbekannt
kaum Informationen zur Entwicklung
nicht vollständig dokumentiert (v.a. Niederdeutsch)

unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte,
aber zahlreiche thematische Überschneidungen
bis zu vier parallele Stellen
Systematiken nicht einfach „nebeneinanderstellbar“
nur wenige Signaturengruppen problemlos integrierbar

3 der 4 Systematiken seit mehreren Jahr(zehnt)en
nicht mehr aktualisiert
überholte Schwerpunktsetzungen
veraltete Bezeichnungen
fehlende Themenbereiche

heterogene Tiefe und Art der Binnengliederung

Signaturen unterschiedlich gebildet,
z.T. nicht EDV-tauglich
Sp 86095 a | ndSprg 526.1 | Lex 353:7-2 | T21 TAW 8
R/S I B 450,2 | M IIb D 1300/4 / 2.Aufl.
V IIIa L 20,17/23 | V VIII K 90 Neuorganisation des Instituts
4 Bibliotheken = 4 Systematiken
Systematik-Probleme Grundlegende Entscheidungen
Konkretes Vorgehen Art der Anwendung der RVK

Umfang der Reklassifizierung

Art der Durchführung der Reklassifizierung

Aspekte der Katalogisierung
Elektronischer Katalog
Zettelkataloge
Klassifizierung von eBooks

Signierung von Neuerwerbungen nach
dem Umstieg auf die RVK

„Fallbasiertes Schließen“ nutzbar? FB Germanistik, Nederlandistik,
Skandinavistik
Bibliothek Deutsche Philologie &
Komparatistik
Teilbibl. Anglistik, Germanistik, Romanistik
Bibliothek Orientwissenschaften
Projekt „24 in 1“
„Philologicum“ Neuorganisation des Germanistischen Instituts 4 Bibliotheken = 4 Aufstellungssystematiken Systematik-Probleme Fazit dringende Notwendigkeit einer neuen Klassifikation UB Wien UB München FB Germanistik, Nederlandistik, Skandinavistik Bibliothek Deutsche Philologie & Komparatistik UB Würzburg Teilbibliothek Anglistik, Germanistik, Romanistik UB Leipzig Bibliothek Orientwissenschaften FU Berlin Projekt „24 in 1“ FU Berlin „Philologicum“ Inhaltliche Anforderungen Formale und technische Anforderungen Organisatorische Anforderungen Haussystematik Germanistische Fachsystematik Universalklassifikation Ausgangslage Werkspionage Anforderungs-katalog Mögliche Systematiken Planung der Reklassifizierung Hier und heute kurze Vorstellung der
bisherigen Überlegungen Bitte um "Mitdenker"
für die konkrete Planung Personalaufwand, Finanzen, Benutzungseinschränkungen
Platzmangel im Freihandbereich
zunehmende Magazinierung von Medien Grundlegende Entscheidungen Konkretes Vorgehen Mitdenker gesucht! Schulung der Mitarbeiter

Information des Instituts

Erstellung Konkordanz Altsystematiken ‹› RVK

Festlegung der Signaturenvergabe
Festlegungen zur Fremddatenübernahme

Erstellung von Regalplänen

Festlegungen zur Reihenfolge der
Reklassifizierung

Information der Benutzer

Reklassifizierung des Bestands

Erstellung einer Online-Version der Systematik ... fehlt noch etwas?
... sind die Details richtig durchdacht?
... ? Ich möchte die Planung gerne in einer gesonderten Besprechung genauer vorstellen und diskutieren. Ich würde mich über zahlreiche
"Mitdenker" freuen! Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Hintergrund und Überblick
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