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Sigmund Freud - "Das Unbehagen in der Kultur"

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by

Sarah Klein

on 12 February 2014

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Transcript of Sigmund Freud - "Das Unbehagen in der Kultur"

Sigmund Freud -
"Das Unbehagen in der Kultur"

Kulturanforderungen
Tätigkeiten + Werte, die dem Menschen nützen, ihn schützen etc.
Zweck der Erhaltung der Kultur
1. Schutz des Menschen vor der Natur

"dass, alles, womit wir uns gegen die Bedrohung aus den Quellen des Leidens zu schützen, eben der nämlichen Kultur zugehört"
Natürliche Ordnung:
Triebopfer
Einschränkung der Befriedigungsmöglichkeiten
Aggressionsneigung
Mensch ist kein von Grund auf liebevolles Wesen
Kultur setzt Aggressionsneigung Schranken in Form von Idealgeboten
Widerstand gegen die Triebwünsche des ES
Detail 2
Entwicklung der Kultur
"[...] einen großen Teil der Schuld an unserem Elend trage unsere sogenannte Kultur."
Die Kultur läuft den menschlichen Trieben - der menschlichen Natur - zuwider
Die Anforderungen der Kultur an den Menschen, machen ihn unglücklich
kann "Maß von Versagung" nicht ertragen
Werte, die dem Menschen keinen großen Nutzen versprechen, z.B. Schönheit, Reinlichkeit + Ordnung
natürlicher Hang des Menschen zur Nachlässigkeit, Unregelmäßigkeit, Unzuverlässigkeit
Widerspruch zum
bestimmen die Kulturhöhe eines Landes
2. Regelung der Beziehungen der Menschen untereinander
der physisch Stärkere gewinnt
er entscheidet im Sinne seiner eigenen Interessen + Triebregungen
Beziehungen sind der Willkür des Einzelnen unterworfen
Kultur:
ermöglicht menschliches Zusammenleben
eine Mehrheit schließt sich zu einer Gemeinschaft zusammen, die stärker ist als jeder Einzelne
Regelung durch gültige Rechtsordnung
im Gegenzug: Schutz vor der Macht des Einzelnen
individuelle Freiheit
Kulturgut
Vor der Kultur: Individuum genießt Freiheit, kann sie aber nicht verteidigen
Freiheitsdrang
Kulturfeindlichkeit
Sublimierung der Triebziele
(Die Triebenergie wird auf ein anderes Ziel verschoben)
Bändigung der Natur, Einhaltung von Reinlichkeit + Ordnung
Mitmenschen als Möglichkeit Aggressionen auf unterschiedliche Art + Weise an ihnen zu befriedigen
Schonung der eigenen Art ist dem Menschen fremd
"Du sollst den nächsten lieben wie dich selbst"
Kultur unterbindet Ausschreitungen menschlicher Triebe mittels Gewalt
Gesetz + geltende Moral
Aggressionen werden vom Über-Ich übernommen + in Form von Schuldbewusstsein gegen das eigene Ich gewendet
Das Über-Ich
kümmert sich zu wenig, um das Glück des Ichs
Das Ich befindet sich in einem Teufelskreis!
Gliederung
1. Biografie: Sigmund Freud
Leitfrage: Was hindert den Menschen an seinem Glück?
2. "Das Unbehagen in der Kultur"
2.1 Allgemeines
2.2 Einordnung des Textauszugs in die Schrift
3. Die Leidensquellen
4. Die Kultur
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis
3. Leidensquellen
Übermacht der Natur
Natur kann nie vollständig beherrscht werden
wir sind gezwungen diese Quelle anzuerkennen
Hinfälligkeit des eigenen Körpers
der Organismus wird immer vergänglich sein
ist auch ein Teil der Natur
muss akzeptiert werden
bestimmt unser Handeln
Unzulänglichkeit der Einrichtungen
regeln die Beziehung der Menschen untereinander in Familie, Staat und Gesellschaft
sind von uns selbst erschaffen
wollen wir nicht als Leidensquelle akzeptieren
1. Biografie: Sigmund Freud
gelebt von 1856 - 1939
Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker, Religionskritiker
gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts
Begründer der Psychoanlayse

wachsendes Unbehagen
2. "Das Unbehagen in der Kultur"
2.2 Einordnung des Textausschnitts in die Schrift
Sigmund Freud betrachtet in seiner Schrift den eigentlichen Sinn des Lebens
Grundannahme: "Der Sinn des Lebens ist das Streben nach Glück"
zwei Definitionen:
2.1 Allgemeines
kulturkritische Schrift des 20. Jahrhunderts
erschienen 1929/1930
Thema: Gegensatz von Kultur und den Trieben des Menschen
Unbehagen wird immer dem "Wesen der Kultur" anhaften
1.Glück = Ausbleiben von Unglücksgefühlen
2. Glück = Erleben starker Lustgefühle
Annahme: "Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan seiner Schöpfung nicht enthalten"
Untersuchungen über das Glück
4. Die Kultur
5. Fazit
Freuds Schrift "Das Unbehagen in der Kultur" offenbart die Ohnmacht des Menschen gegenüber seines eigenen Lebenszusammenhangs: der Kultur
Kultur ist die Ursache von Leid und eben all das, was Leid verhindern soll, gehört der Kultur an
die Entwicklung der Kultur ist zwangsläufig mit Triebverzicht und einem Zuwachs an Unbehagen verbunden
Unversöhnlichkeit von Mensch und Kultur + Unvereinbarkeit mit dem Glück des Einzelnen
Freud spricht dem Kulturmenschen so gut wie keine Perspektive zu, Glück zu erfahren
6. Literaturverzeichnis
Freud, Sigmund:"Das Unbehagen in der Kultur"
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