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Klasse Schicht teil 3
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by
Felix Wilke
·
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·
Updated Mar 18, 2021
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Chapters
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Chapter 1
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Chapter 2
01:02
Chapter 3
01:35
Chapter 4
01:37
Chapter 5
02:03
Chapter 6
03:21
Chapter 7
05:46
Chapter 8
05:54
Chapter 9
05:59
Chapter 10
Audio Transcript
Auto-generated
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Der letzte Begriff, den ich ihnen aus dem Werk von
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Bourdieu vorstellen will, ist der des Habitus.
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Der Habitus bei Bourdieu beschreibt im Prinzip die Weitergabe von
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Kapitalausstattung zwischen Generationen.
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Und wie kommt sozusagen diese Kapitalausstattung in die Menschen rein?
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Es ist nicht so, dass sie waren zwischen diesem Bild,
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was ich Ihnen gezeigt habe, einfach hin und her zwischen
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Kann und von mehr oder weniger kulturellem Kapital dort einfach
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übergehen kann, sondern das ist quasi fester Bestandteil einer Person,
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mein lässt der Habitus.
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Steht also die Verbindung zwischen dem physiologischen Körper zwischen der
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Person und der Kultur einer Gesellschaft her?
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Das hört sich ziemlich kompliziert an, soll aber im Prinzip
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nur sagen, dass eine lange Sozialisationß Erfahrung zu sagen
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darf zu führt, das Kapital von der Herkunftsfamilie auf die
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Personen weitergegeben wird also, wer beispielsweise in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen
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ist, der kleidet sich nach Bordeaux in der Regel ganz
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anders als jemand, dessen Vater Chefarzt war.
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Der bevorzugt andere Speisen liebt ein Reh, Filme und Musik,
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er schätzt eine Sportarten und Freizeitaktivitäten.
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Der hat auch andere Lesegewohnheiten und lernen Gewohnheiten.
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Der spricht anders, hat eine Berufsarmee Wünsche und hat auch
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einen anderen Freundeskreis und all das Bestimmtheit, auch sein Leben.
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Das lässt sich nicht einfach abschütteln.
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In diesem Sinne kann man auch bei Bourdieu davon ausgehen,
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dass sich soziale Ungleichheit sehr stark vererbt.
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Ich möchte jetzt im nächsten Schritt einfach nochmal zeigen.
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12 Beispielen, wie man die Analyse von Boje, eine Habitus
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Analyse und auch eine Analyse der Kapital sorgt, wie man
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das nutzbar machen kann für die soziale Arbeit.
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Die erste Studie, die ich Ihnen vorstellen wollen wir ist
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die von Atkinson, der hat im in Großbritannien 60 Menschen
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interviewt und dort herausgearbeitet, dass die Person selbst, also unterschiedliche
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Personen, selbst bei einer gleichen ökonomischen Lager hier war jetzt
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der Fall von Arbeitslosigkeit beispielsweise nach einem Studium je nach
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Habitus sehr unterschiedliche Bedeutung für die Menschen hat.
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Die, die weniger Kapital Volumen, weniger kulturelles Kapital beispielsweise hatten,
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haben Arbeitslosigkeit als große Gefahr unter Verunsicherung gesehen, mussten dann
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ganz schnell wieder einen neuen Job bekommen.
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Koste es im Prinzip, was es wolle, auch wenn der
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wenig Aussicht auf Aufstieg enthält.
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Die anderen man sich hier den Linken auf der Parkbank
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Forschung, die waren viel relaxter, haben, hatten zu sagen langfristige
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Zukunft, Pläne und haben diese Arbeitslosigkeit vielmehr als Chance betrachtet,
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um sich selbst zu verwirklichen, um um einen anderen Beruf
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zu wählen und so weiter.
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Man konnte hier sehr klar sehen, dass der unterschiedliche Habitus,
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die unterschiedliche Habitus Prägung 11 Auswirkung darauf hat, wie jemand
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mit Arbeitslosigkeit umgeht.
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Das zweite Beispiel ist aus der Altenpflege Das ist von
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dem Soziologen Rot, der hat die Altenpflege untersucht, zwei die
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stationäre Altenpflege und will die Frage erklären Warum kommt es
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sehr häufig zu Mangel Ernährung bei gepflegten Also.
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Er hat gesagt, bis zu 43% der Leute im
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Altersheim verreisen meiner Ernährungs Erscheinung auf und haben haben auch
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körperliche Probleme, zum Beispiel, dass sie unnötig häufig fixiert werden.
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Er konnte beobachten, dass diese Probleme umso größer waren hier
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Hilfe Bedürftiger, die zu fliegenden Wal haben.
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Wie erklärt er das jetzt mit dem Habitus Einsatz und
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den Kapitaleinsatz von Boot Schuhe Nun, Zum einen sagt der
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Hier gibt es ein interessantes Macht Ungleichgewicht haben die die
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zu Pflegenden, die haben häufig eine geringe Kapitalausstattung und sind
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den Pflegekräften in diesem Sinne unterlegen, also was man klassischerweise
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als Hilfe, Verhältnis und Sorge Verhältnis zwischen denen Personen definiert,
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sagt er hier mit einer Analyse von Pro Tür, Muss
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war eigentlich sagen Hier gibt es Macht Differenzen, und die
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öffnen Tür und Tor dafür, dass Leute dann nicht richtig
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gepflegt werden.
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Er sagt aber auch zum zweiten, dass hier die alten
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Pflegekräfte sich durch einen ganz spezifischen Habitus auszeichnen, nämlich der,
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dass sie, der er der unteren Mitte angehören und dort
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bestimmte Vorstellungen davon, wie soziale Beziehungen und auch die Arbeit
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gestaltet werden soll, vorherrschen zum Beispiel ist dort das Bild
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von weiblicher Fürsorge Identität sehr stark verbreitet.
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Also mein verlässt sich eher auf die Intuition und sein
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Gefühl. Das wird schon richtig sein und das Handeln nach
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wissenschaftlichen kriterien also Wissenschaft wird nicht per sie abgelehnt, aber
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das handelt am wissenschaftlichen Kriterien wird als nicht so wichtig
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erachtet und gleichwohl betrachten diese Leute diese Beziehung zu den
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Pflegenden eher als sorge Beziehung und sie verdecken dadurch eigentlich
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die Macht Ungleichgewichte und können sie gar nicht thematisieren und
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problematisieren. Ok, soweit zu per Boot tür und auch zu
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unserer heutigen Session zu den Begriffen Klasse, Schicht und Milieu
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wie immer will ich abschließend noch verweisen auf die Literatur,
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die hier angewendet wurde und zitiert wurde und ansonsten bleibt
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mir nur noch zu sagen Tschüss und machen Sie es
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gut bis zum nächsten Mal.
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