Einführung Wissenschaftliches Arbeiten

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by Gregor Hopf197 views·Updated Jul 3, 2020

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  1. Hallo und Willkommen zum Einführungs Video zum Seminar Wissenschaftliches Arbeiten
  2. Dieses Einführungs Video soll uns erste Gedankenanstöße geben, sodass wir
  3. im Seminar direkt mit dem Austausch in der Diskussion beginnen
  4. können. Ich möchte gerne innerhalb dieses kurzen Videos zwei Fragen
  5. behandeln was ist Wissenschaft oder eigentlich die unter Frage des
  6. Wichtigere dahinter Was ist das Besondere an wissenschaftlichen Arbeiten?
  7. Hierzu möchte ich mit Ihnen zwei Leitgedanken besprechen, die uns
  8. eigentlich bei allen Fragen helfen können Die auftauchen im Verlauf
  9. einer wissenschaftlichen Arbeit Der erste Leitgedanke zum wissenschaftlichen Arbeiten ist
  10. das wissenschaftliches Arbeiten.
  11. Immer auf setzt auf existierenden Wissen.
  12. Wir geben uns immer sehr viel Mühe, erst einmal herauszufinden
  13. Was gibt es zu diesem bestimmten Thema bereits alles was
  14. wurde dort schon gesagt und untersucht und geforscht.
  15. Was ist der aktuelle Stand des zwischen des Wissens?
  16. Und das machen wir selbst dann, wenn wir mit diesem
  17. standen, nicht da Chor sind, wenn wir vielleicht eine andere
  18. Meinung haben oder dieser dieser Wissenstand und auch nicht uns
  19. auch nicht gefährlich ist.
  20. Trotzdem beschäftigen wir uns mit dem aktuellen Wissensstand sehr ausführlich,
  21. bevor wir dann darauf aufsetzen.
  22. Wir arbeiten immer an dem existierenden Wissen weiter.
  23. Der zweite Punkt ist, dass der zweite wichtige Leitgedanken von
  24. Wissenschaft ist, dass sich der besseren Beweis durchsetzt, durchsetzen soll
  25. das heißt also nicht meine persönliche Position zum Beispiel oder
  26. die Wichtigkeit in einem gesellschaftlichen Systemen, die ich als Mensch
  27. mitbringen, sondern nur die Qualität des Beweises selbst.
  28. Wie stark und überzeugend ist er wie sauber Ausgeführt ist
  29. er nur deswegen soll auch diese diese Forschung betrachtet werden.
  30. Entlang dieses Kriteriums lassen uns diese beiden Punkte noch etwas
  31. genauer betrachten.
  32. Der erste Punkt werden Wir bauen immer auf existierenden Wissen
  33. auf, das heißt auch, dass wir gezielt Menschen erlauben, mit
  34. unserer Arbeit weiter zu machen.
  35. Wir haben gelernt innerhalb der Wissenschaft, dass wir nie das
  36. absolute Wissen mit einer Forschungsarbeit erreichen, wahrscheinlich sogar sowieso nie,
  37. sondern immer nur uns in kriminell annähern.
  38. Das heißt, wenn wir, die Gesellschaft, uns unsere Firma, mein
  39. meine Forschungsfrage voranbringen wollen, hat Wissenschaft verstanden, dass sie in
  40. kleinen Schritten vorgeht und deswegen das existierende Wissen erst anschaut
  41. und dann einen kleinen weiteren Schritt macht.
  42. Und wer dann weitergehen will, dem erlauben wir, mit unseren
  43. Ergebnissen weiterzuarbeiten, das heißt, wir geben sehr klare Verweise auf
  44. das, was wir eingesetzt haben in unserer Forschung, also wir,
  45. das erklärt alles dazu, wie wir, wie wir verweise, Schreiben
  46. und Referenzen schreiben, dass er sehr genau ist, viel genauer,
  47. als wir das aus journalistischen Publikationen zum Beispiel kennen.
  48. Das hat den Grund, dass jemand anderer, der unsere Forschungsarbeiten
  49. nimmt und damit weiterarbeiten möchte, genau weiß auf was ich
  50. aufgebaut habe und dann sagen kann, aber damit weiterarbeiten möchte
  51. wir damit weiterarbeiten möchte.
  52. Gleichzeitig geben wir den weiteren Forschern Forscherinnen Zugriff auf unsere
  53. Primär Daten, also das, was wir erhoben haben, wenn das
  54. möglich ist, so dass sie das überprüfen können, vielleicht zu
  55. einer anderen Meinung kommen, dass es der zitiert, gewünscht in
  56. der Wissenschaft oder auch vielleicht einfach damit weiterarbeiten können, weil
  57. ich in dieser ein in diesem Ein Forschungs Schritt noch
  58. nicht habe alles lösen können.
  59. Das bedeutet also, dass wir gezielt auf existierenden Wissen aufbauen,
  60. um anderen zu ermöglichen, damit weiterzumachen.
  61. Wir schreiben also unseren Publikationen unsere wissenschaftliche Publikation für andere
  62. Menschen, die weitermachen wollen mit unserer Arbeit, in dem sie
  63. es entweder einsetzen wollen oder vielleicht auch, indem sie die
  64. Forschung weiterentwickeln worden.
  65. Diese erste Grundsatz bedingt auch, dass wir alles kenntlich machen,
  66. was, was wir selbst, auch was sie selbst aufgebaut haben,
  67. so dass die Menschen ganz klar wissen, was wir genutzt
  68. haben. Als Grundlage und was unsere Eigenleistung ist, also was
  69. unser Beitrag ist in dieser Diskussion und diese Entwicklung des
  70. Wissens, was Sie dazu zusätzlich hinzugefügt haben.
  71. Das bedeutet auch, dass wir natürlich Plagiate vermeiden.
  72. Wir wollen nicht ausgeben.
  73. Etwas erdacht zu haben, etwas gefunden zu haben, was andere
  74. Menschen bereits gefunden haben.
  75. Das würde diesem Prinzip komplett widersprechen.
  76. Das ist das erste Prinzip.
  77. Des Leitgedanke ist, dass wir also auf existierenden Wissen aufbauen
  78. Das zweite Prinzip war, das nur der bessere Beweis entscheidend
  79. sein soll über die Beurteilung der wissenschaftlichen Arbeit, also nicht
  80. die Stärke desjenigen, der das Argument sendet oder die höhere
  81. Stellung oder die Geburt, also nicht der Absender, auch nicht
  82. die Gefälligkeit des Arguments, Das heißt gefällt mit dem, was
  83. derjenige sagt, also wer nicht akzeptieren, nein, nur die Stärke
  84. des Beweises alleine soll darüber entscheiden, ob wir das für
  85. richtig falsch oder gut finden.
  86. Und das ist eine dramatische Veränderungen, die die Wissenschaft herbeigeführt
  87. hat und die wir auch aktuell in der Diskussion immer
  88. wieder erleben, dass das auch sehr mühsam sein kann.
  89. Wenn die Wissenschaft diesen Anspruch hat zu meinen, wollen wir
  90. über vieles diskutieren.
  91. Das war sozusagen die Verlängerung des ersten Leitgedanken, des existierenden
  92. Wissen. aufbauen und nur in Kriminelle und Zweite arbeiten.
  93. Es gibt das immer sehr, sehr viele Diskussionen und ganz
  94. selten absolutes Wissen.
  95. Das Zweite ist Wir schauen nicht auf die Gefährlichkeit des
  96. Arguments, ob es uns gefällt, was der Wissenschaftler oder die
  97. Wissenschaftlerin gefunden hat, ob diese Wissenschaftlerin bekannt ist, oder ob
  98. derjenige, was ich König hält oder sonst das einer Nation
  99. ist, sondern nur auf die Qualität des Beweises das ist
  100. Es macht Wissenschaft zum Teil sehr anstrengend, auch für diejenigen,
  101. die die Wissenschaften versuchen zu verstehen, aber natürlich auch für
  102. uns, wenn wir Wissenschaft selber arbeiten wollen, das heißt ihre
  103. Arbeit zu danach beurteilt werden, wie gut sie einen Beweis
  104. aufbauen, wie sauber sie Methode einsetzen, daraus dann auch die
  105. richtigen oder zumindest die validen Schlüsse ziehen, also Schlüssel, die
  106. sie nachvollziehen können.
  107. Aufgrund ihrer Erhebung ihrer Daten war Das ist das sind
  108. zwei ganz wichtige Bereiche.
  109. Dieser zweite Bereich bedingt auch, dass wir ehrlich sind über
  110. das, was wir gefunden haben, auch wenn es vielleicht nicht
  111. passt. Auch wenn die Statistik möglicherweise nicht das Ergebnis ergeben
  112. hat, dass wir gerne hätten, berichten wir darüber.
  113. Wir wollen ja auch, dass jemand anderes nicht nochmal machen
  114. muss. Wir sind also ehrlich auch in der Beweisführung Wir
  115. sind neutral zu den Ergebnissen, die wir gefunden haben.
  116. Auch wenn es, wie gesagt, wir alle eine persönliche Meinung
  117. möglicherweise haben und uns manche Argumente mehr gefallen als andere
  118. versuchen wir, sie immer neutral zu betrachten und wir sind
  119. offen für Kritik, ja, kritisieren uns sogar selbst.
  120. Das heißt, wir müssen uns in der wissenschaftlichen Arbeit auch
  121. selbst kritisieren, um uns selbst noch etwas zu verbessern.
  122. Was könnte ich noch besser machen, was könnte ich in
  123. einem nächsten Schritt besser machen?
  124. Das heißt auch, dass sich das möglicherweise in die Arbeit
  125. rein schreibe, so dass der nächste darauf aufbauen kann.
  126. Die nächste vorstellen kann es daneben und sagen Mir gefällt
  127. die Arbeit des Existierende, wissen es sauber zusammengefasst die Arbeit
  128. macht einen kleinen Schritt weiter und sagt auch schon, was
  129. ich als nächstes tun soll.
  130. Das werden Sie in wissenschaftlichen Publikationen immer wieder finden, das
  131. die Wissenschaftler am Ende der Publikation selber schreiben, was man
  132. als nächstes noch tun müsste oder was man noch hätte
  133. tun können, aber jetzt in diesem einen kleinen Schritt nicht
  134. möglich war.
  135. Das heißt also, wenn wir wissenschaftlich arbeiten, müssen wir bereit
  136. sein, ehrlich zu sein.
  137. Neutral zu den Ergebnissen zu stehen und auch Kritik auszuhalten,
  138. ja geradezu einzuladen und selbst auch zu kritisieren.
  139. Wissenschaft ist, können wir es deswegen auch definieren Wissenschaft ist,
  140. wenn wir das beachten, diese beiden Leitgedanken ist die methodische
  141. Suche nach Erkenntnissen ist eine ganz kurze und sehr schöne,
  142. knappe Definition Wissenschaft ist die methodische Suche nach Erkenntnissen Methodisch
  143. ist dabei natürlich wichtig, Das heißt, ich finde nicht einfach
  144. zufällig etwas, das kann zwar auch passieren, aber nachdem ich
  145. eine Methode eingesetzt habe, finde ich es weil ich die
  146. Methode eingesetzt habe, kann ich es auch beurteilen, was ich
  147. dort gefunden habe.
  148. Wenn ich nämlich keine Methode eingesetzt habe, kann ich zumeist
  149. auch das Ergebnis nicht beurteilen, weil ich nicht weiß, wo
  150. es herkommt.
  151. Also ich nutze eine bestimmte Methode, und ich suche Erkenntnisse.
  152. Ich versuche nicht, mich darzustellen, nicht meine Person darzustellen, versuche
  153. nicht, mich meine Karriere zu befördern oder mich wichtig zu
  154. machen, sondern ich versuche, Erkenntnisse zu schaffen, die dann hoffentlich
  155. andere weiter arbeiten können, mit denen andere dann weiterarbeiten können.
  156. Das ist extrem wichtig.
  157. Eine schöne, knappe Definition Wenn Sie die beachten, haben Sie
  158. schon alles richtig gemacht in wissenschaftlichen Arbeiten?
  159. Das bedeutet aber auch, dass unsere Ergebnisse eben verlässlich sein
  160. müssen. Das ist die Realität, Sie müssen valide sein und
  161. sie müssen objektiv sein, zuverlässig, das ist die Realität, das
  162. heißt sie müssen auch reproduzierbar sein, deswegen geben wir auch
  163. idealerweise unsere primäre Daten mit raus.
  164. Wenn wir das in einer Peru beurteilen, dann bekommen die
  165. Video, also die Gutachter, die Originaldaten und werden das selbst
  166. möglicherweise nachrechnen, überprüfen, schauen, ob das Sinn macht und so
  167. auch die Ergebnisse standhalten können.
  168. Also sie sind zuverlässig, sie sind verwertbar.
  169. Es gibt also eine Anwendung, die Anwendung kann in der
  170. großen Wissenschaft im Grundlagen Bereich liegen.
  171. Bei uns in der Betriebswirtschaftslehre ist immer sehr nah, wir
  172. sind in einem sehr angewandten Bereich, also, wir suchen noch
  173. immer klar zu machen, was daraus verwertbar ist und wie
  174. es den verwertbar sein soll.
  175. Und sie sind eindeutig Das heißt also, ich weiß klar,
  176. warum das wie passiert ist in meiner Forschung und was
  177. sich daraus ableiten kann, und wenn es nicht so ist,
  178. muss sich das in der Kritik deutlich machen, und das
  179. bedeutet auch das Ergebnis ist unabhängig von mir als Forscher
  180. oder Forscherin.
  181. Es hat keinen Einfluss darauf, wer die Forschung gemacht hat,
  182. sondern nur, wie sie gemacht wurde.
  183. Das ist das entscheiden.
  184. Deswegen haben wir eigentlich jetzt schon relativ gutes Verständnis darüber,
  185. was Wissenschaft ist und was das Besondere an Wissenschaft ist.
  186. Das werden wir im Kurs noch ein bisschen diskutieren.
  187. Und als kleinen Startpunkt an der Diskussion würde ich Sie
  188. jetzt mit einer Frage zurücklassen Zu wen schreiben Sie eine
  189. wissenschaftliche Publikation, wenn Sie wollen?
  190. Für wen schreiben Sie Ihre Bachelor Arbeit, für wen schreiben
  191. Sie Ihre erste anspruchsvolle Projektarbeit ohne Ihre Masterarbeit, für wen
  192. sollten Sie das schreiben, wenn Sie wissenschaftlich denken?
  193. Für wen ist es?
  194. Ich freue mich auf unsere Diskussion im Kurs bis bald.