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Einführung Wissenschaftliches Arbeiten
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by
Gregor Hopf
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Updated Jul 3, 2020
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00:01 - 00:04
Hallo und Willkommen zum Einführungs Video zum Seminar Wissenschaftliches Arbeiten
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Dieses Einführungs Video soll uns erste Gedankenanstöße geben, sodass wir
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im Seminar direkt mit dem Austausch in der Diskussion beginnen
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können. Ich möchte gerne innerhalb dieses kurzen Videos zwei Fragen
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behandeln was ist Wissenschaft oder eigentlich die unter Frage des
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Wichtigere dahinter Was ist das Besondere an wissenschaftlichen Arbeiten?
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Hierzu möchte ich mit Ihnen zwei Leitgedanken besprechen, die uns
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eigentlich bei allen Fragen helfen können Die auftauchen im Verlauf
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einer wissenschaftlichen Arbeit Der erste Leitgedanke zum wissenschaftlichen Arbeiten ist
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das wissenschaftliches Arbeiten.
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Immer auf setzt auf existierenden Wissen.
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Wir geben uns immer sehr viel Mühe, erst einmal herauszufinden
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Was gibt es zu diesem bestimmten Thema bereits alles was
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wurde dort schon gesagt und untersucht und geforscht.
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Was ist der aktuelle Stand des zwischen des Wissens?
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Und das machen wir selbst dann, wenn wir mit diesem
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standen, nicht da Chor sind, wenn wir vielleicht eine andere
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Meinung haben oder dieser dieser Wissenstand und auch nicht uns
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auch nicht gefährlich ist.
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Trotzdem beschäftigen wir uns mit dem aktuellen Wissensstand sehr ausführlich,
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bevor wir dann darauf aufsetzen.
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Wir arbeiten immer an dem existierenden Wissen weiter.
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Der zweite Punkt ist, dass der zweite wichtige Leitgedanken von
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Wissenschaft ist, dass sich der besseren Beweis durchsetzt, durchsetzen soll
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das heißt also nicht meine persönliche Position zum Beispiel oder
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die Wichtigkeit in einem gesellschaftlichen Systemen, die ich als Mensch
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mitbringen, sondern nur die Qualität des Beweises selbst.
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Wie stark und überzeugend ist er wie sauber Ausgeführt ist
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er nur deswegen soll auch diese diese Forschung betrachtet werden.
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Entlang dieses Kriteriums lassen uns diese beiden Punkte noch etwas
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genauer betrachten.
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Der erste Punkt werden Wir bauen immer auf existierenden Wissen
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auf, das heißt auch, dass wir gezielt Menschen erlauben, mit
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unserer Arbeit weiter zu machen.
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Wir haben gelernt innerhalb der Wissenschaft, dass wir nie das
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absolute Wissen mit einer Forschungsarbeit erreichen, wahrscheinlich sogar sowieso nie,
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sondern immer nur uns in kriminell annähern.
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Das heißt, wenn wir, die Gesellschaft, uns unsere Firma, mein
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meine Forschungsfrage voranbringen wollen, hat Wissenschaft verstanden, dass sie in
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kleinen Schritten vorgeht und deswegen das existierende Wissen erst anschaut
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und dann einen kleinen weiteren Schritt macht.
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Und wer dann weitergehen will, dem erlauben wir, mit unseren
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Ergebnissen weiterzuarbeiten, das heißt, wir geben sehr klare Verweise auf
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das, was wir eingesetzt haben in unserer Forschung, also wir,
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das erklärt alles dazu, wie wir, wie wir verweise, Schreiben
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und Referenzen schreiben, dass er sehr genau ist, viel genauer,
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als wir das aus journalistischen Publikationen zum Beispiel kennen.
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Das hat den Grund, dass jemand anderer, der unsere Forschungsarbeiten
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nimmt und damit weiterarbeiten möchte, genau weiß auf was ich
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aufgebaut habe und dann sagen kann, aber damit weiterarbeiten möchte
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wir damit weiterarbeiten möchte.
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Gleichzeitig geben wir den weiteren Forschern Forscherinnen Zugriff auf unsere
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Primär Daten, also das, was wir erhoben haben, wenn das
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möglich ist, so dass sie das überprüfen können, vielleicht zu
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einer anderen Meinung kommen, dass es der zitiert, gewünscht in
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der Wissenschaft oder auch vielleicht einfach damit weiterarbeiten können, weil
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ich in dieser ein in diesem Ein Forschungs Schritt noch
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nicht habe alles lösen können.
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Das bedeutet also, dass wir gezielt auf existierenden Wissen aufbauen,
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um anderen zu ermöglichen, damit weiterzumachen.
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Wir schreiben also unseren Publikationen unsere wissenschaftliche Publikation für andere
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Menschen, die weitermachen wollen mit unserer Arbeit, in dem sie
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es entweder einsetzen wollen oder vielleicht auch, indem sie die
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Forschung weiterentwickeln worden.
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Diese erste Grundsatz bedingt auch, dass wir alles kenntlich machen,
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was, was wir selbst, auch was sie selbst aufgebaut haben,
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so dass die Menschen ganz klar wissen, was wir genutzt
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haben. Als Grundlage und was unsere Eigenleistung ist, also was
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unser Beitrag ist in dieser Diskussion und diese Entwicklung des
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Wissens, was Sie dazu zusätzlich hinzugefügt haben.
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Das bedeutet auch, dass wir natürlich Plagiate vermeiden.
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Wir wollen nicht ausgeben.
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Etwas erdacht zu haben, etwas gefunden zu haben, was andere
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Menschen bereits gefunden haben.
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Das würde diesem Prinzip komplett widersprechen.
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Das ist das erste Prinzip.
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Des Leitgedanke ist, dass wir also auf existierenden Wissen aufbauen
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Das zweite Prinzip war, das nur der bessere Beweis entscheidend
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sein soll über die Beurteilung der wissenschaftlichen Arbeit, also nicht
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die Stärke desjenigen, der das Argument sendet oder die höhere
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Stellung oder die Geburt, also nicht der Absender, auch nicht
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die Gefälligkeit des Arguments, Das heißt gefällt mit dem, was
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derjenige sagt, also wer nicht akzeptieren, nein, nur die Stärke
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des Beweises alleine soll darüber entscheiden, ob wir das für
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richtig falsch oder gut finden.
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Und das ist eine dramatische Veränderungen, die die Wissenschaft herbeigeführt
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hat und die wir auch aktuell in der Diskussion immer
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wieder erleben, dass das auch sehr mühsam sein kann.
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Wenn die Wissenschaft diesen Anspruch hat zu meinen, wollen wir
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über vieles diskutieren.
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Das war sozusagen die Verlängerung des ersten Leitgedanken, des existierenden
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Wissen. aufbauen und nur in Kriminelle und Zweite arbeiten.
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Es gibt das immer sehr, sehr viele Diskussionen und ganz
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selten absolutes Wissen.
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Das Zweite ist Wir schauen nicht auf die Gefährlichkeit des
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Arguments, ob es uns gefällt, was der Wissenschaftler oder die
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Wissenschaftlerin gefunden hat, ob diese Wissenschaftlerin bekannt ist, oder ob
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derjenige, was ich König hält oder sonst das einer Nation
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ist, sondern nur auf die Qualität des Beweises das ist
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Es macht Wissenschaft zum Teil sehr anstrengend, auch für diejenigen,
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die die Wissenschaften versuchen zu verstehen, aber natürlich auch für
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uns, wenn wir Wissenschaft selber arbeiten wollen, das heißt ihre
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Arbeit zu danach beurteilt werden, wie gut sie einen Beweis
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aufbauen, wie sauber sie Methode einsetzen, daraus dann auch die
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richtigen oder zumindest die validen Schlüsse ziehen, also Schlüssel, die
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sie nachvollziehen können.
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Aufgrund ihrer Erhebung ihrer Daten war Das ist das sind
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zwei ganz wichtige Bereiche.
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Dieser zweite Bereich bedingt auch, dass wir ehrlich sind über
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das, was wir gefunden haben, auch wenn es vielleicht nicht
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passt. Auch wenn die Statistik möglicherweise nicht das Ergebnis ergeben
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hat, dass wir gerne hätten, berichten wir darüber.
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Wir wollen ja auch, dass jemand anderes nicht nochmal machen
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muss. Wir sind also ehrlich auch in der Beweisführung Wir
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sind neutral zu den Ergebnissen, die wir gefunden haben.
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Auch wenn es, wie gesagt, wir alle eine persönliche Meinung
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möglicherweise haben und uns manche Argumente mehr gefallen als andere
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versuchen wir, sie immer neutral zu betrachten und wir sind
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offen für Kritik, ja, kritisieren uns sogar selbst.
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Das heißt, wir müssen uns in der wissenschaftlichen Arbeit auch
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selbst kritisieren, um uns selbst noch etwas zu verbessern.
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Was könnte ich noch besser machen, was könnte ich in
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einem nächsten Schritt besser machen?
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Das heißt auch, dass sich das möglicherweise in die Arbeit
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rein schreibe, so dass der nächste darauf aufbauen kann.
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Die nächste vorstellen kann es daneben und sagen Mir gefällt
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die Arbeit des Existierende, wissen es sauber zusammengefasst die Arbeit
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macht einen kleinen Schritt weiter und sagt auch schon, was
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ich als nächstes tun soll.
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Das werden Sie in wissenschaftlichen Publikationen immer wieder finden, das
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die Wissenschaftler am Ende der Publikation selber schreiben, was man
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als nächstes noch tun müsste oder was man noch hätte
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tun können, aber jetzt in diesem einen kleinen Schritt nicht
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möglich war.
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Das heißt also, wenn wir wissenschaftlich arbeiten, müssen wir bereit
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sein, ehrlich zu sein.
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Neutral zu den Ergebnissen zu stehen und auch Kritik auszuhalten,
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ja geradezu einzuladen und selbst auch zu kritisieren.
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Wissenschaft ist, können wir es deswegen auch definieren Wissenschaft ist,
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wenn wir das beachten, diese beiden Leitgedanken ist die methodische
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Suche nach Erkenntnissen ist eine ganz kurze und sehr schöne,
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knappe Definition Wissenschaft ist die methodische Suche nach Erkenntnissen Methodisch
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ist dabei natürlich wichtig, Das heißt, ich finde nicht einfach
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zufällig etwas, das kann zwar auch passieren, aber nachdem ich
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eine Methode eingesetzt habe, finde ich es weil ich die
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Methode eingesetzt habe, kann ich es auch beurteilen, was ich
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dort gefunden habe.
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Wenn ich nämlich keine Methode eingesetzt habe, kann ich zumeist
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auch das Ergebnis nicht beurteilen, weil ich nicht weiß, wo
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es herkommt.
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Also ich nutze eine bestimmte Methode, und ich suche Erkenntnisse.
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Ich versuche nicht, mich darzustellen, nicht meine Person darzustellen, versuche
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nicht, mich meine Karriere zu befördern oder mich wichtig zu
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machen, sondern ich versuche, Erkenntnisse zu schaffen, die dann hoffentlich
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andere weiter arbeiten können, mit denen andere dann weiterarbeiten können.
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Das ist extrem wichtig.
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Eine schöne, knappe Definition Wenn Sie die beachten, haben Sie
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schon alles richtig gemacht in wissenschaftlichen Arbeiten?
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Das bedeutet aber auch, dass unsere Ergebnisse eben verlässlich sein
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müssen. Das ist die Realität, Sie müssen valide sein und
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sie müssen objektiv sein, zuverlässig, das ist die Realität, das
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heißt sie müssen auch reproduzierbar sein, deswegen geben wir auch
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idealerweise unsere primäre Daten mit raus.
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Wenn wir das in einer Peru beurteilen, dann bekommen die
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Video, also die Gutachter, die Originaldaten und werden das selbst
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möglicherweise nachrechnen, überprüfen, schauen, ob das Sinn macht und so
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auch die Ergebnisse standhalten können.
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Also sie sind zuverlässig, sie sind verwertbar.
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Es gibt also eine Anwendung, die Anwendung kann in der
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großen Wissenschaft im Grundlagen Bereich liegen.
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Bei uns in der Betriebswirtschaftslehre ist immer sehr nah, wir
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sind in einem sehr angewandten Bereich, also, wir suchen noch
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immer klar zu machen, was daraus verwertbar ist und wie
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es den verwertbar sein soll.
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Und sie sind eindeutig Das heißt also, ich weiß klar,
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warum das wie passiert ist in meiner Forschung und was
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sich daraus ableiten kann, und wenn es nicht so ist,
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muss sich das in der Kritik deutlich machen, und das
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bedeutet auch das Ergebnis ist unabhängig von mir als Forscher
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oder Forscherin.
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Es hat keinen Einfluss darauf, wer die Forschung gemacht hat,
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sondern nur, wie sie gemacht wurde.
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Das ist das entscheiden.
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Deswegen haben wir eigentlich jetzt schon relativ gutes Verständnis darüber,
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was Wissenschaft ist und was das Besondere an Wissenschaft ist.
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Das werden wir im Kurs noch ein bisschen diskutieren.
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Und als kleinen Startpunkt an der Diskussion würde ich Sie
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jetzt mit einer Frage zurücklassen Zu wen schreiben Sie eine
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wissenschaftliche Publikation, wenn Sie wollen?
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Für wen schreiben Sie Ihre Bachelor Arbeit, für wen schreiben
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Sie Ihre erste anspruchsvolle Projektarbeit ohne Ihre Masterarbeit, für wen
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sollten Sie das schreiben, wenn Sie wissenschaftlich denken?
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Für wen ist es?
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Ich freue mich auf unsere Diskussion im Kurs bis bald.
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