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Heinrich Heine

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by

Nastassja Leonie

on 27 March 2014

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Transcript of Heinrich Heine

Ursprung
Clemens Brentano: Lore Lay, 1801 (scheinbar einer Volkssage nachgebildet ist, in Wahrheit aber erst den Loreley-Myth
Eichendorff: Waldgespräch, 1812

Inhalt
Legende der schönen Jungfrau Lorelei
Thema: tragisch unerfüllte Liebe
Sie trieb am Rheinufer Schiffer mit erotisch-musikalischer Verlockung ins Verderben
die Nixe saß auf einem Felsen und kämmte sich ihr goldenes Haar und zog mit ihrem Gesang die vorbeifahrenden Kapitäne an
vergaßen verzaubert ihren Kurs zu halten
-> Aufprall und Untergang der Schiffe
Sprachanalyse
Sprache: gleichmäßig und fließend-> ruhige, idyllische Atmosphäre
Alliteration: "Er schaut nicht in die Felsenriffe, er schaut nur hinauf in die Höh" (V. 19-20) -> Betonung des Fehlers des Schiffers
Worte "hinauf" und "Höh" (V. 20) beide genannt, obwohl sie das gleiche bedeuten -> Dramatik
Lyrisches "Ich" in der ersten und letzten Strophe.
Alle anderen Strophen haben einen Erzähler-Charakter, sozusagen ein 'Lyrischer Erzähler', der über Loreley erzählt
die altertümlichen Wortformen „sitzet“, „blitzet“, „Melodei“ (V. 5, 7, 20)
der einfache Satzbau, die w-Alliteration (mit wildem Weh, V. 10)
Interpretation
gibt Rätsel auf: scheint nicht nur von einer Sage zu berichten
Verquickung der Sage mit einer Geschichte um eine unerfüllte Liebe (Wortwahl des lyrischen Ichs)
Die Verbindung von Eitelkeit, Verführbarkeit und Vergänglichkeit weist auf die Wiederbelebung der Vanitas-Motive in der Romantik hin
Im Ende mit „versunken“ und „ertrunken“ liegt etwas Endgültiges und Dunkle
Distanz zur Loreley: „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ (V. 1.), zeitliche Distanz: „Märchen aus uralten Zeiten“ (V. 3)
„goldnes Geschmeide blitzet“, während sie ihr „goldnes Haar“ mit „goldnem Kamme“ kämmt (V. 11-13) -> Wiederholung des „golden“ -> Zauberin recht stereotyp wirken -> was auf eine Distanzierung des Autors von seiner Figur ->romantische, ideale Figur
schicksalhaften Verknüpfung von Verführung und Tod
lebt von der Spannung zwischen formaler Bejahung und inhaltlicher Distanzierung von der Romantik
Die Sprache – etwa das veraltete „Melodei“ (V. 16) untermalt die romantische Stimmung ebenso wie die stimmungsvolle Naturbeschreibung der zweiten Strophe
Die Distanzierung Heines zum Märchen wird erst in der letzten Strophe durch den abrupten Übergang von der spannungsgeladenen Erzählung zum knappen Erzählerkommentar vollzogen
In den ersten fünf Strophen wird die Romantik gerade stilistisch uneingeschränkt bejaht
Wirkung und Aussage
Charakteristisch für Heine: mit einfacher Sprache und in nur vier Strophen eine romantische und zeitgleich gar düstere Stimmung zu erzeugen
Verknüpfung der Macht der Musik mit der Rheinromantik
Der Autor offenbart seine Gefühle:
Vers 1 kann als Unsicherheit oder als Neugier verstanden werden
Vers 2 ist ein Vorgriff auf das melancolische Märchen
Vers 3+4 vermitteln den Eindruck als beginne das Lyrische Ich die Gedanken einmal mehr zur Sage schweifen zu lassen
Beschreibung der Loreley
Beschreibung dessen, was Loreley tut.
Spannung wird aufgebaut, denn die Rede ist von einer gewaltigen Melodie. Ausdruck von Kraft, den ihr Bann hat. Ende der ruhigen Stimmung
Beschreibung des Bann von Loreley und dessen nahenden Folgen
Der Zuhörer wird dank des wechselnden lyrischen Erzählers wieder aus seinen Gedanken geholt. Abbruch der Spannung. Das Ende wird eher nüchtern erzählt. Beschuldigung von Loreley
* 13. Dezember 1797 in Düsseldorf als ältestes von vier Kindern von Tuchhändler Sams Heine und seiner Frau Betty
Seiner jüdischen Familie gehören Ärzte, Intellektuelle und Bankiers an
-> wächst in einer liberalen, weltoffenen Umgebung auf
zwischen Romantik und Realismus stehender bedeutendster deutscher Lyriker seiner Zeit
Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker ebenso bewundert wie gefürchtet
Besuch des Gymnasiums in Düsseldorf (1807-1814), Abgang ohne Abitur
-> bereits erste Gedichte
Familientradition: Banklehre in Frankfurt
Versucht sich 1816 dann als Kaufmann in Hamburg, was ihm misslingt
Unglückliche Liebe zu seiner Cousine Amalie
-> unerwiderte Zuneigung verarbeitete er später in romantischen Liebesgedichten
1819 bis 1825 studiert er in Bonn, Göttingen und Berlin Jura
1821 nach Berlin
->Neben Studium, Kontakt mit den literarischen Zirkeln der Stadt, u.a. im Salon der Rahel Varnhagen
-> Menschen aus verschiedensten Kulturbereichen
1824 Während Harzreise, Besuch des von ihm hoch verehrten Johann Wolfgang von Goethe in Weimar
1825 Übertritt zum Christentum -> aus Harry wird Christian Johann Heinrich: „Auch ich habe nicht die Kraft, einen Bart zu tragen und mir Judenmauschel nachrufen zu lassen.“-> "Entreebillet zur europäischen Kultur"
Bedeutung der jüdischen Herkunft für Heines Leben
-> das daraus entstandene Gefühl, ausgestoßen und nicht anerkannt zu sein, spiegele sich deutlich in seinen Werken wider
1825 wieder in Göttingen, Doktor der Rechte
Nach Aufenthalten u. a. auf Norderney, in Lüneburg, Hamburg und München sowie Reisen nach England und Italien
-> vorübergehende Rückkehr 1828 nach Hamburg wegen des Todes seines Vaters
Wegen seiner politischen Ansichten zunehmend angefeindet und der Zensur in Deutschland überdrüssig 1831 zieht es ihn nach Paris
-> Arbeit bei der "Allgemeinen Zeitung"
inspirierte ihn in den folgenden Jahren zu einer Flut von Essays, politischen Artikeln, Polemiken, Denkschriften, Gedichten und Prosawerken
-> Versuch, den Deutschen Frankreich und den Franzosen Deutschland näher zu bringen
wird bekannt mit Balsac, Berlioz, Chopin, Dumas, Victor Hugo, Liszt, Nerval, George Sand
1841 Heirat mit Eugenie Mirat (Mathilde)
1848 zwingt ihn ein unheilbares Rückenleiden auf seine "Matratzengruft" -> Zunehmend gelähmt, körperlich rasch verfallend, bleiben ihm jedoch höchste geistige Energien
-> † 17. Februar 1856
->Grab befindet sich auf dem Friedhof "Montmartre" in Paris
Atmosphäre wird aufgebaut:
ruhig und friedlich, doch mit einem geheimnissvollen Hauch
Der Zuhörer wird eingeladen dem Mär zu lauschen
Dichter zwischen Romantik und Realismus

überwand den romantischen Ton bald, indem er ihn ironisch unterlief und die Stilmittel des romantischen Gedichts auch für Verse politischen Inhalts nutzte. Er selbst nannte sich einen „entlaufenen Romantiker“. Hier ein Beispiel für die ironische Brechung, in dem er sich über sentimental-romantische Naturergriffenheit lustig macht:

Das Fräulein stand am Meere
und seufzte lang und bang.

Es rührte sie so sehre
der Sonnenuntergang.
Mein Fräulein! Sein sie munter,
das ist ein altes Stück;
hier vorne geht sie unter
und kehrt von hinten zurück.
Kritische Werke über Deutschlands Politik

Früher als die meisten seiner Zeitgenossen erkannte Heine den zerstörerischen Zug im deutschen Nationalismus, der sich - anders als der französische - nicht mit den Ideen von Demokratie und Volkssouveränität verband. Der Dichter spürte in ihm vielmehr einen untergründigen Hass auf alles Fremde

Aber wir verstehen uns bass,
Wir Germanen auf den Hass.
Aus Gemütes Tiefen quillt er,
Deutscher Hass! Doch riesig schwillt er,
Und mit seinem Gifte füllt er
Schier das Heidelberger Fass.
Tod

Gedicht Wo?

Wo wird einst des Wandermüden
letzte Ruhestätte sein?
Unter Palmen in dem Süden?
Unter Linden an dem Rhein?
Werd ich wo in einer Wüste
eingescharrt von fremder Hand?
Oder ruh ich an der Küste
eines Meeres in dem Sand?
Immerhin, mich wird umgeben
Gotteshimmel, dort wie hier.
Und als Totenlampen schweben
nachts die Sterne über mir.
Heine und Marxismus

Zu Beginn der 1840er -> Er gehörte zu den ersten deutschen Dichtern, die die Folgen der einsetzenden Industriellen Revolution zur Kenntnis nahmen und das Elend der neu entstandenen Arbeiterklasse in ihren Werken aufgriffen. Beispielhaft dafür ist sein Gedicht Die schlesischen Weber vom Juni 1844

Im düstern Auge keine Träne,
sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne;
Alt-Deutschland, wir weben dein Leichentuch.
Wir weben hinein den dreifachen Fluch.
Wir weben! Wir weben!
(...)
Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,
den unser Elend nicht konnte erweichen,
der den letzten Groschen von uns erpresst
und uns wie Hunde erschießen lässt!
Wir weben! Wir weben! (...)
Quellen
http://www.heinrich-heine-schriftsteller.de/index.shtml
http://gedichte.xbib.de/biographie_Heine.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine
(1824)
Die Biographie
Die Bibliographie
- Loreley (1824) -
- Gedichtanalyse und -interpretation -
Formanalyse
in sechs Strophen mit jeweils vier Versen
Kreuzreim ABAB
Versmaß: unregelmäßig, aber immer 3 Hebungen
Enjambements in jeder Strophe: jeweils 1ter und 2ter sowie 3ter und 4ter Vers sind verbunden
-> also Hakenstil
Metrum: Daktylus
volksliedhafte Form : Vier Verse pro Strophe mit jeweils drei Hebungen und unregelmäßiger Füllung, dabei (z. T. unsaubere) Kreuzreime und Wechsel weiblich-männlicher Kadenzen
Geburt am 13. Dezember 1797 in Düsseldorf als ältestes von vier Kindern von Tuchhändler Sams Heine und seiner Frau Betty
Seiner jüdischen Familie gehören Ärzte, Intellektuelle und Bankiers an
wächst in einer liberalen, weltoffenen Umgebung auf
Besuch des Gymnasiums in Düsseldorf (1807-1814), Abgang ohne Abitur
-> bereits erste Gedichte
Familientradition: Banklehre in Frankfurt
Versucht sich 1816 dann als Kaufmann in Hamburg, was ihm misslingt
Unglückliche Liebe zu seiner Cousine Amalie
-> unerwiderte Zuneigung verarbeitete er später in romantischen Liebesgedichten
1819 bis 1825 studiert er in Bonn, Göttingen und Berlin Jura
1821 nach Berlin
->Neben Studium, Kontakt mit den literarischen Zirkeln der Stadt, u.a. im Salon der Rahel Varnhagen
-> Menschen aus verschiedensten Kulturbereichen
1824 Während Harzreise, Besuch des von ihm hoch verehrten Johann Wolfgang von Goethe in Weimar
1825 Übertritt zum Christentum
-> aus Harry wird Christian Johann Heinrich:
-> „Auch ich habe nicht die Kraft, einen Bart zu tragen und mir Judenmauschel nachrufen zu lassen.“
->"Entreebillet zur europäischen Kultur"
Bedeutung der jüdischen Herkunft für Heines Leben
-> das daraus entstandene Gefühl, ausgestoßen und nicht anerkannt zu sein, spiegele sich deutlich in seinen Werken wider
1825 wieder in Göttingen, Doktor der Rechte
Nach Aufenthalten u. a. auf Norderney, in Lüneburg, Hamburg und München sowie Reisen nach England und Italien
->vorübergehende Rückkehr 1828 nach Hamburg wegen des Todes seines Vaters
Wegen seiner politischen Ansichten zunehmend angefeindet und der Zensur in Deutschland überdrüssig 1831 zieht es ihn nach Paris
-> Arbeit bei der "Allgemeinen Zeitung"
-> inspirierte ihn in den folgenden Jahren zu einer Flut von Essays, politischen Artikeln, Polemiken, Denkschriften, Gedichten und Prosawerken
->Versuch, den Deutschen Frankreich und den Franzosen Deutschland näher zu bringen
Bekanntschaft mit Balsac, Berlioz, Chopin, Dumas, Victor Hugo, Liszt, Nerval, George Sand
1841 Heirat mit Eugenie Mirat (Mathilde)
zwingt ihn ein unheilbares Rückenleiden auf seine "Matratzengruft"
-> Zunehmend gelähmt, körperlich rasch verfallend, bleiben ihm jedoch höchste geistige Energien
bis zu seinem Tod am 17. Februar 1856
Grab befindet sich auf dem Friedhof "Montmartre" in Paris

Ursprung
Clemens Brentano: Lore Lay, 1801
-> schuf den Loreley-Mythos
Eichendorff: Waldgespräch, 1812
Formanalyse
Sechs Strophen, mit je vier Versen
drei Hebungen pro Vers betont, unbetont, unbetont -> Daktylus
Kreuzreim ABAB (z. T. unreine -> V 1 & 3)
Wechsel weiblich-männlicher Kadenzen
Versmaß wird durch häufige Enjambements der Prosa angenähert (z.B V. 7 & 8)

-> Volksliedhafte, typisch romantische Form
Sprachanalyse
veraltete, romantische Sprache -> „Melodei“ (V. 16)
stimmungsvolle Naturbeschreibung der zweiten Strophe
einfache Sprache
hinauf" und " in die Höh" (V. 20) -> Dramatik
Verknüpfung der Macht der Musik mit der Rheinromantik
Die Wortwahl des lyrischen Ichs -> Verquickung der Sage mit einer Geschichte um eine unerfüllte Liebe
Lyrisches "Ich" in der ersten und letzten Strophe
Alle anderen Strophen haben einen 'Lyrischer Erzähler', der über Loreley erzählt

-> Romantische und zeitgleich düstere Stimmung

!
Inhalt
Legende der schönen Jungfrau Lorelei
Sie treibt am Rheinufer Schiffer mit erotisch-musikalischer Verlockung ins Verderben
Die Nixe auf einem Felsen , kämmte sich ihr goldenes Haar und zog mit ihrem Gesang die vorbeifahrenden Kapitäne an
Diese vergaßen verzaubert, den Kurs zu halten -> Aufprall und Untergang der Boote
Interpretation
Distanz zur Loreley
„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ (V. 1.)
-> räumliche Distanzund dem Hinweis auf die
„Märchen aus uralten Zeiten“ (V. 3)
-> zeitliche Distanz
Beschreibung der zentralen Gestalt des Märchens recht vage:
-> Gesang: Wirkung der „wundersame[n], gewaltigen[n]“ Melodie (V. 18 f.)
-> Loreley: „schönste Jungfrau“ (V. 9)
"goldnes Geschmeide blitzet“, während sie ihr „goldnes Haar“ mit „goldnem Kamme“ kämmt (V. 11-13)
-> Wiederholung des „golden“ lässt die Zauberin stereotyp wirken
-> Distanzierung des Autors von seiner Figur
->Romantische Figur
Zweifel über tiefere Bedeutung der schicksalhaften Verknüpfung von Verführung und Tod in der letzten Strophe
-> Skepsis gegenüber romantischen Märchen
lebt von der Spannung zwischen formaler Bejahung und inhaltlicher Distanzierung von der Romantik.
Der Leser soll nicht mehr verzaubert, sondern aufgeklärt werden, durch sarkastische Bemerkungen oder lehrhafte Kommentare

-> Der Übergang von der Romantik zum Realismus wird deutlich!
Wechselnder lyrischen Erzähler
Abbruch der Spannung
Eher nüchtern erzählt
Beschuldigung von Loreley
Der Autor offenbart seine Gefühle:
Unsicherheit oder als Neugier
Vorgriff auf das melancholische Märchen
Eindruck als beginne das Lyrische Ich die Sage zu erläutern
Atmosphäre wird aufgebaut:
ruhig und friedlich, doch mit geheimnissvollen Hauch
Der Zuhörer wird eingeladen dem Märchen zu lauschen
Beschreibung der Loreley
Beschreibung dessen, was Loreley tut
Spannunsaufbau "gewaltigen Melodie"
-> Ausdruck von Kraft des Bannes
Ende der ruhigen Stimmung
Beschreibung des Bannes von Loreley und dessen nahenden Folgen
Quellen
http://fernstudium-journalismus.de/beruehmte-journalisten/heinrich-heine/heinrich-heine-loreley/
http://loreleyheine.myblog.de/

Die Biographie
Loreley (1824) -
Gedichtanalyse und
Gedichtinterpretation

Die Bibliograhie
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