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50/50– Der Spenderkaffee

Dokumentation eines Semsterprojekts
by

Alexandra Holowicki

on 12 July 2013

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Transcript of 50/50– Der Spenderkaffee


Interactive Narration:
Social Media DIY- Campaigning

Alexandra Holowicki_ Kommunikationsdesign/ Zeitbasierte Medien
HBK Braunschweig
Sommersemster 2013

Betreuung: Prof. Eku Wand

Dokumentation
Das Cafe
Der Spender
Der Abnehmer
Die Mitspieler
Der Spender kann, wenn er möchte anonym, eine unbegrenzte Anzahl an Kaffees im Voraus bezahlen.
Auf Nachfrage bzw. je nach
Präsentationsform der Anzahl der
gespendeten Kaffees, erfährt der
Abnehmer, ob ein Kaffee
für ihn verfügbar ist.
Das Café hat eine
vermittelnde Funktion
zwischen Abnehmer
und Spender.
Ideenfindung
– Recherche –
Die ersten Ideen für eine Kampagne beschränkten sich zunächst auf regionale Produkte und Unternehmen, denen es an Vermarktung, visuellem Erscheinungbild oder Internetpräsenz fehlt.
Im Zuge der Recherchen, offenbarte sich jedoch ein weltweites ,,soziales Phänomen'': Der Sospeso.

Engagement
Es gibt einige Gruppen und facebook- Initiativen beruhend auf dem Konzept des Sospesos. Diese sind jedoch oftmals rein informativ, veraltet oder bereits eingestellt.

Aufgrund der ernüchternden Recherchen war es nun unser Ziel das Konzept des Sospesos zu etablieren und die Idee visuell und inhaltlich auszuarbeiten und realisierbar zu machen.
Doch wie funktioniert eigentlich der Sospeso?
– Gibt es einen Aufgehobenen? –
Ce' un sospeso?
Beim Sospeso handelt es sich um einen spendierten Espresso und bedeutet, dass jemand, der einen erfolgreichen Tag hatte, zwei Espresso bestellt aber nur eine Tasse trinkt.
Den zweiten Espresso erhält jemand der kein Geld hat oder sich einen solchen Kaffee nicht leisten kann. In Italien ist der Sospeso in Orten wie Neapel sehr beliebt und gehört zur Kultur.

Um dieses Konzept umsetzten zu können, galt es nun die Inhalte, Teilnehmenden und Regeln zu konkretisieren


Die Spielregeln
Pro Abnehmer gibt es nur ein Produkt
Abnehmer können im Falle einer Unverfügbarkeit von Spenden
nicht anschreiben lassen.
Zur Verfügung stehende Produkte müssen öffentlich
aufgezeigt werden.
Vertreibendes Café/ Bistro/ Bar/ etc. muss sich äußerlich
als Teilnehmer der Aktion kennzeichnen.
Spender kann so viele Produkte als Spende kaufen, wie er möchte.
Gespendete / Bezahlte Produkte können nicht verfallen.
Konzeption
Zunächst legten wir gemeinsam die konkreten Arbeitsziele fest, wobei uns von Anfang an wichtig war, ein konkretes Visual für unsere Kampagne zu erarbeiten, welches als Template nutzbar ist. Wir entschieden uns die Kampagne zunächst fiktiv umzusetzen, machten uns jedoch bei jedem Arbeitsschritt Gedanken, ob dieser realisierbar ist.
So legten wir den Fokus zunächst auf die Entwicklung der folgenden Konzeptionen:

Name
Logo
Slogan
Flyer
Installationsmöglichkeiten/ Vermarktung
Social– Media– Auftritt
Name/ Image
Sospeso
Da der italienische Begriff nicht auf Anhieb verständlich ist, lag es nahe einen Namen zu erarbeiten, der das gesamte Konzept widerspiegelt, ohne einen gezwungenen Charity– Charakter darzulegen.

Aus einer großen Auswahl (z.B.: Shared Coffee, FreeCup etc.) entschieden wir uns aus folgenden Gründen für den Namen


50/50– Der Spenderkaffee.
kurz, prägnant, jedoch nicht zu offensichtlich
enthält die Metapher des Teilens und des trust–based–marketings
Der Titelzusatz „Der Spenderkaffee“ dient der Verständnis
Logo/ Bildmarke
Im Zuge der Entwurfsphase entstanden viele Ansätze, die sich visuell in zwei Kategorien aufteilen lassen:
*) verspielt, bunt, einladend
**) seriös, gedeckt, edel
In beiden Fällen nutzen wir die Kreisform als Anspielung auf ein Geldstück oder eine Kaffeebecherabdruck.

Bildebene:
Coffee– to– go– Becher, Herzen,
Schleifen
Bildebene:
Anlehnung an existente Kaffeemarken, Reduzierung auf den Namen 50/ 50
*)
**)
Slogan
Zusätzlich zur Bildmarke entwickelten wir einen eklärenden, dennoch nicht zu offensichltichen Slogan, der unsere Kampagne– inhaltlich als auch visuell unterstützen soll.



Hiermit wird nochmals gezeigt, dass es sich nicht um eine konventionelle Spendenplattform handelt, bei der der großzügigste Spender womöglich namhaft ist, sondern um eine leise Bewegung, bei der ein Jeder kleine Freuden an Menschen verteilen kann, die es gebrauchen können.

Auch hier entwickelten wir wieder visuelle Variaten.
Geben und Nehmen. leise.
*)
**)
Flyer
Da wir verschiedene Zielgruppen gleichzeitig mit unseren Entwürfen ansprechen, entschieden wir uns eine Art Infoblatt zu entwerfen, welche man in Cafés, Bahnhöfen etc. auslegen könnte– für diejenigen die keinen Internetzugang haben.

Inhaltlich beschränkten wir den Flyer auf eine Infografik, die das Konzept von 50/50 erklärt, sowie das Logo, den Slogan und die Ansprechpartner. Zusätzlich ist hier Platz um teilnehmende Cafés und Bistros zu nennen.


Social Media– Auftritt
Wir entschieden uns, die Kampagne zunächst über facebook laufen zu lassen. Hierfür fertigten wir einen kurzen Infotext an, der auf der Startseite erscheint und die grundlegenden Züge der Kampagne beschreibt.

Natürlich passten wir auch das Titel- und Profilbild auf unsere Visuals an.
mögliche Titelbilder
mögliche Profilbilder
facebook– Aktivität
Dadurch,dass wir uns für facebook als Plattform entschieden, konnten wir nun die vielen Funktionen nutzen.

Als festlegendes Element könnte man einmal wöchentlich ein Video über Alltagshelden, oder kleine Artikel und Stories über zivile Wohltaten etc. posten.

Des Weiteren bietet es sich natürlich an, teilnehmende Cafés und Fortschritte bzw. Erfolge der Kampagne zu verkünden.

Außerdem kann man auf ähnlich wohltätigen Seiten „Werbung für den guten Zweck“ machen.
Helden des Alltags
Wie schon erwähnt, haben wir die Gestaltung der Kampagne so ausgelegt, dass sie potentiell gut zu realisieren wäre.
Installation
Kennzeichnung des Cafés
für Spender und Abnehmer sichtbare Installation
sichtbare Elemente im Cafe
Wie in den Regeln festgelegt, muss sich das Café nach außen hin erkenntlich machen. Hierzu könnten Aufkleber im Schaufenster dienen, besispielsweise einer der Logoentwürfe:
Magnetwand
Da es sich bei unserer Kampagne eher um eine unsichtbare, anonyme und leise Aktion handelt, konzipieren wir eine Installationsmöglichkeit, die diesen Kriterien entspricht:

Eine, visuell dem Gestaltungsrahmen entsprechende, Magnetwand.

Hierbei entspricht ein Magnet einem gespendeten Kaffee. Der Spender kann diesen an die Tafel bringen, der Abnehmer wiederum kann, ohne nachfragen zu müssen, einen Magneten nehmen und ihn am Tresen gegen einen Kaffee eintauschen.


kleine Aufmerksamkeit
Neben Flyern und Pappaufstellen, könnten des Weiteren Banderolen um die Kaffebecher gemacht werden, Dies erregt zum Einen Interesse, zum Anderen werden Informationen verbreitet.

Für Spender, die vielleicht anonym bleiben wollen, dem potentiellen Abnehmer jedoch zusätzlich ein Lächeln aufs Gesicht bringen wollen, könnte man bemalbare Coffee–to–go Becher nutzen um eine nette kleine Message zu hinterlassen. Dies freut nicht nur den Abnehmer, sonder holt den Spender auf eine spielerische, sorglose Weise ab.
Fazit
Die entstandene Kampagne 50/50– Der Spenderkaffee, ist wie erwartet in einem work– in– progress Zustand.
Dadurch, dass wir lediglich eine vorhandene Idee adaptiert und von Grund auf neu aufgezogen haben, blieb zwar viel Spielraum was die Gestaltung, Installation und Publizierung angeht, jedoch konnten wir die einzelnen Schritte immer nur kurz anreißen.

Genau das hat uns aber gelehrt, dass es wichtig ist nicht jeden Schritt einzeln abzuarbeiten, sondern zeitgleich an den anderen Baustellen weiterzuarbeiten und diese an den status quo anzupassen.
Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht diese– vorerst theoretischen– Überlegungen und Entwürfe zu konzipieren. Ich persönlich finde, es ist uns, vor allem durch die Installationsform und die facebook–„Alltagshelden“– Aktion, gelungen, unser Konzept für andere greifbar zu machen, ohne dass Abnehmer und Spender große Hemmschwellen überwinden müssen.

Das Gesamtkonzept halte ich für durchaus realisierbar, da es schlicht und kostengünstig ist, wobei ein teilnehmendes Café keine Umkosten tragen würde, was ein weiteres Pro– Argument ist.
Gestalterisch müsste man sich jedoch auf ein Konzept festlegen, damit ein einheitliches Kampagnenbild entsteht.
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