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Industrieller Einsatz von Tiefdruckverfahren

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Janina Lang

on 2 December 2013

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Transcript of Industrieller Einsatz von Tiefdruckverfahren

Tiefdruck
Industrieller Einsatz von Tiefdruckverfahren
Verfahren, Gravur- und Ätztechniken. Wie funktioniert das genau?
Wirtschaftlichkeit, Qualität
und Anwendungsbereiche.

Was ist Tiefdruck?
Ursprünge:

Kupferstich u. Radierung
-> entstanden im 14. Jhdt.

Was ist Tiefdruck?
= Drucktechnik, bei der Informationen als Vertiefungen in d. Druckform vorliegen
-> nicht druckende Stellen erhaben

Industrieller Tiefdruck = Rakeltiefdruck
Arbeitsvorgang:

1.
Einfärbung Druckformzylinder

2.
Reinigung d. bildfreien Stellen

3.
Papieroberfläche nimmt Farbe auf

4.
Trocknung der „nassen“ Papierbahn
Weitere Charakteristika:
· Farbschichtdicke variabel
· Druckform = Stahlzylinder mit dickerer Kupferschicht + Verchromung
· nahtlose Druckformzylinder
· Schön- und Wiederdruck (4/4-farbig)
· Einsatz von Rollenrotationsmaschinen
· pro Druckwerk eine Trockeneinheit
· 20.000-90.000 Exemplare/Stunde
bis zu 3 Meter breite Papierbahn
· Erkennungsmerkmal: Buchstaben am Rand gezahnt
Druckformherstellung
3 Arten der Druckformherstellung
1. Ätzung
· bis Mitte der 60er Jahre
· Raster wird auf Pigmentpapier mit
lichtempfindlicher Schicht kopiert
· Halbtonpositivfilm wird über
das Raster belichtet
· Pigmentpapier wird mir lichtempfindlicher
Schicht auf den Druckzylinder geklebt
· Ablösen des Papiers und der
unbelichteten Teile mit warmem Wasser
· Zylinder wird in Säurebädern geätzt
2. Elektro-mechanische Gravur
· ab 1960 bis heute
· Bildinformation wird mit
Diamantstichel in Kupfer übertragen
· Bild-/Textdaten werden in mechanische
Bewegungen umgewandelt
· ca. 7.500 Hz = 7.500 Näpfchen/sek.
· Schaber trennt Kupfergrat ab
· Merkmal: Sägezahnstruktur
3. Elektronische Gravur
· ab 1995 überwiegend
· Bild-/Textdaten werden in Laserimpulse
umgewandelt -> Verdampfen des Materials
· ca. 40.000 Näpfchen/sek.
· Schreibauflösung bis zu 2.540 dpi
· schneller und genauer als Diamantstichel
· Merkmal: missing dots
Fazit
Wirtschaftlichkeit und Anwendungsbereiche
· teure Druckformherstellung
· ab ca. 300.000 Exemplaren wirtschaftlich
· 22% vom Gesamtumsatz der Druckindustrie
· Anwendung: Zeitschriften, Kataloge, Prospekte,
Schachteln und Verpackungen
Vorteile
· sehr gute Qualität
· schnelle Druckgeschwindigkeit:
20.000-90.000 Exemplare/Stunde
· sehr große Maschinenbreite möglich
· hohe Auflagenbeständigkeit des
Druckzylinders
· echte Halbtöne durch unterschiedliche
Näpfchentiefe und -größe
Nachteile
· sehr teure/aufwändige Druckformherstellung
· keine kleinen Auflagen möglich bzw. rentabel
· Rasterung von Schrift, Bild, Grafiken/Linien
· missing dots
· Schrift/Bilder in Näpfchen zerlegt (durch Raster)

· sowohl gewerblich als auch im künstlerischen Bereich eingesetzt
Papier
sehr glatt bzw. gestrichen und saugfähig (LWC- Light Weight Coated:)


Druckfarbe
sehr dünnflüssig -> niederviskos
(beim handwerklichen Tiefdruck dagegen sehr fest)
Anpassung der Farbe durch Lösemittel (Toluol)
Quellenverzeichnis
·
Abbildung 01:
http://www.automation.siemens.com/mcms/mc-
solutions/de/maschinenbau/druckmaschine/tiefdruckmaschine
/PublishingImages/zoom_tiefdruck.jpg Stand: 28.11.13
·
Abbildung 03:
http://www.heliogravuere.de/cms/images/
technik/prinzip01
·
Abbildung 05:
http://www.fontblog.de/wp-content/
uploads/2013/06/FFTundra_Stern.jpg
·
Abbildung 06:
www.arbeitskreis-druckgeschichte.de/
downloads/vortragboeckelt.pdf
·
Abbildung 02 und 04:

Ausbildungsunterlagen Ferdinand-von-Steinbeiß-Schule Ulm
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