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Der Weg zum Exposé

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Andrea Gumpert

on 28 April 2014

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Transcript of Der Weg zum Exposé

Mein Weg zum Exposé:
Step 1: Beschreibung des Themas
Einleitung des Exposés:

Thema benennen (Problemstellung/Ausgangssituation)
in wissenschaftlichen Kontext einordnen
Ziel beschreiben, Relevanz aufzeigen
Methoden/Theorien zur Zielerreichung aufzeigen
Step 2: Beschreibung des Forschungsstandes
Darstellen, wie der Stand der Publikationen zu dem Thema ist
Autoren/Forschungsprojekte vorstellen, die sich bereits mit dem Thema befasst haben
Step 3: Finden der Forschungslücke, Forschungsziel definieren, wissenschaftlicher Beitrag
Forschungslücke kann sich aus einer neuen Methode, aus neuem Datenmaterial oder aus einer anderen neuen Erkenntnis ergeben
es kann auch als Widerlegung einer bestehenden Behauptung entstehen
Step 4: Forschungsfragen und Hypothesen
alle Hypothesen und/oder Forschungsfragen müssen mit den zur Verfügung stehenden Methoden beantwortbar sein
Finden des Arbeitstitels
Einleitung: Eingrenzung des Themas
aktueller Forschungsstand
Forschungslücke, Forschungsziel, wissenschaftlicher Beitrag
Forschungsfragen & Hypothesen
Methode & Datenmaterial
Zeitplan
1. Titel formulieren
2. Fragen an den Titel stellen
Förderung von Selbstreflexionsfähigkeit Studierender in digitalen Lernprozessen, untersucht am Beispiel der E-Portfolioarbeit. Eine Untersuchung vor dem Hintergrund des Educational Design Research Ansatzes
1. Thema örtlich eingegrenzt?
2. Thema zeitlich eingegrenzt?
3. Begriffe ausreichend präzisiert?
4. Methode/Daten im Titel?
5. Ziel der Arbeit?
nein, nicht sinnvoll
nein, nicht sinnvoll
Zielgruppe konkreter differenzieren
inhaltsanalytische Auswertung, DBR-Ansatz
Strategien zur Aufgabenformulierung, um SR zu unterstützen
Förderung der Selbstreflexionsfähigkeit Studierender in digitalen Lernprozessen am Beispiel der E-Portfolioarbeit - Eine Studie nach dem Educational Design Research Ansatz
Step 5: Methode und Analysekorpus
Beschreibung des Datenmaterials
Beschreibung der Methode
Step 6: Zeitplan und Arbeitsschritte
grafische/tabellarische Darstellung
darstellen, welche Schritte parallel passieren können
Auswahlbibliografie
Fragen beantworten:
1. Ist das Forschungsthema/Teile davon schon früher wissenschaftlich untersucht worden?
2. Lässt sich das Thema überhaupt wissenschaftlich mit vernünftigem Aufwand untersuchen?
3. Was sind die wichtigsten Positionen, die die Wissenschaft zu dem Thema einnimmt?
Einwände, dass es diese Forschungslücke gar nicht gibt, sollten gleich mit Argumenten entkräftet werden
Forschungsziel ergibt sich aus der Forschungslücke und führt zur Fragestellung
hier wird deutlich gemacht, welcher Bereich der Forschungslücke geschlossen werden soll und warum
Hauptziele und Teilziele definieren
Begriffe in Forschungsfrage und Hypothese nicht zu schwammig formulieren, müssen operationalisierbar sein
Relationen zwischen Begriffen: "wenn, dann"; "je, desto"
Hypothesen müssen so formuliert sein, dass sie auch widerlegbar sind
darstellen, warum genau diese Daten
aufzeigen, welchen Beitrag die Methode zur Beantwortung der Forschungsfrage leistet
vorgesehene Analyse beschreiben: in welchem Umfang werden die Daten ausgewertet
immer wieder auch Korrekturphasen einplanen
Angabe der geplanten Dauer pro Arbeitsschritt
Selbstreflexion im Kontext der E-Portfolioarbeit
Studierende/Hochschuldidaktik
Aufzeigen, wie der Ansatz des DBR in der Bildungsforschung gewinnbringend eingesetzt werden kann

1. Thema der Arbeit
2. aktueller Forschungsstand, Forschungslücke
3. Forschungsziel
4. Methoden, Datenmaterial
5. Aufbau der Arbeit
6. Zeitplan und Arbeitsschritte
7. Auswahlbibliografie
Aufbau eines Exposés
Exposé ist Bauplan der Arbeit
darin sollen Struktur der Arbeit, die Forschungsfragen, das Forschungsziel und die Methoden deutlich werden
Wie kann Selbstreflexion durch eine gezielte Aufgabenformulierung motiviert werden?
didaktische Ansätze der E-Portfolioarbeit auch für aktuelle MOOC-Diskussion relevant (Voraussetzungen und Kompetenzziele)
Was fördert Selbstreflexionsfähigkeit?
Wie sollten Leitfragen bzw. Aufgaben formuliert werden, damit der Lernende seine Handlungen in lernfördernder Weise reflektiert?
Ab wann ist eine Reflexion lernfördernd?
Was zeichnet eine lernförderliche Reflexion aus?
Hypothesen
Eine zu konkrete Aufgabenstellung beispielsweise unter der Angabe von zu erreichenden Punkten und den dafür zu erbringenden Leistungen,Vertiefend verhindern, dass Studierende lernförderlich und tiefgehend reflektieren.
Eine sehr offene Aufgabenstellung, verbunden mit offenen, impulsgebenden Leitfragen fördert die Selbstreflexionskompetenz der Studierenden, sodass durch Selbstkonstruktion Handlungskompetenzen ausgebildet werden können.
Lücke: didaktische Interventionen zur Unterstützung des selbstreflexiven Lernens
Ziel: Identifizierung konkreter, für die Hochschullehre nutzbarer, Maßnahmen und Lernanlässe, die ein selbstreflexives Lernen und die Weiterentwicklung bestehender Handlungsmuster maßgeblich fördern
weitere Ziele:
E-Portfolio als Methode für didaktische Interventionen beschreiben
Erforschung des DBR-Ansatzes, exemplarische Nutzung für Fragestellung. Besonderheiten der bildungswissenschaftlichen Forschung aufzeigen
Relevanz des Themas
Lebenslanges Lernen
= Aufgabe des (geschützten) Lernraumes Hochschule
persönliches Wissens- Lern-, Kompetenzmanagement
Darstellung im Netz
Vorstudie: Erhebung zur Einstellung zu E-Portfolio (Fragebogen, n=46)
inhaltsanalytische Auswertung der "Cover Letter"
Interviews mit Lehrenden und Studierenden?
iteratives Vorgehen nach DBR
Baumgartner, P. (2012). Eine Taxonomie für E-Portfolios. Krems.
Boud, D. (2001). Using journal writing to enhance reflective practice. In L. M. English & M. A. Gillen (Eds.), Promoting Journal Writing in Adult Education. (New Direct., Vol. 2001, pp. 9–18). San Francisco: Jossey-Bass. doi:10.1002/ace.16
Boud, D., Keogh, R., & Walker, D. (1985). Reflection: Turning Experience into Learning. Oxon: Routledge.
Brahm, T. (2007). Social Software und Personal Broadcasting - Stand der Forschung. In S. Seufert & D. Euler (Eds.), “Ne(x)t Generation Learning”: Wikis, Blogs, Mediacasts & Co. - Social Software und Personal Broadcasting auf der Spur (pp. 20–37). St. Gallen: Swiss Centre for Innovations in Learning.
Czerwionka, T., Knutzen, S., & Bieler, D. (2010). Mit ePortfolios selbstgesteuert lernen. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, (18).
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Futter, K. (2012). Reflexion im Leistungsnachweis Lehrportfolio: Eine Herausforderung mit Potential. In B. Szczyrba & S. Gotzen (Eds.), Das Lehrportfolio Entwicklung, Dokumentation und Nachweis von Lehrkompetenz an Hochschulen (pp. 167–184). Berlin: LIT Verlag.
Häcker, T., Hilzensauer, W., & Reinmann, G. (2008). Editorial zum Schwerpunktthema “ Reflexives Lernen ”, 5(2).
Hilzensauer, W. (2008). Theoretische Zugänge und Methoden zur Reflexion des Lernens. Ein Diskussionsbeitrag, 5(2).
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Kolb, D. A. (1984). Experiential learning: experience as the source of learning and development. Englewood Cliffs, NJ: Prentice Hall. Retrieved from http://academic.regis.edu/ed205/Kolb.pdf
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Mayring, P. (2003). Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. Weinheim: Beltz.
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Schiefele, U., & Pekrun, R. (1996). Psychologische Modelle des fremdgesteuerten und selbstgesteuerten Lernens. In F. E. Weinert (Ed.), Enzyklopädie der Psychologie (Bd. 2, Psychologie des Lernens und der Instruktion) (2nd ed., pp. 249–278). Göttingen: Hogrefe.
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Schüßler, I. (2008). Reflexives Lernen in der Erwachsenenbildung – zwischen Irritation und Kohärenz. In T. Häcker, W. Hilzensauer, & G. Reinmann (Eds.), (Reflexives.). Bildungsforschung.org. Retrieved from http://www.bildungsforschung.org/index.php/bildungsforschung/article/viewFile/75/78
E-Portfolio und Selbstreflexion
pädagogische Psychologie
Entwicklung von Lernstrategien
Selbstreflexives Lernen
E-Portfolio und Selbstreflexion
Identifizieren von Reflexionszielen als Maßnahme zur Förderung von Selbstreflexion
Selbstreflexion in der Erwachsenenbildung
Design Based Research/Educational Design Research
Hintergrund
Bildungsforschung kann es in der Regel nicht leisten, echte Innovationen für die Praxis zu generieren.
Educational Design Research
Ziel: durch systematische Gestaltung, Durchführung, Überprüfung und Re-Design die Komplexität der Unterrichts- und Bildungsprozesse besser zu durchdringen (vgl. Reinmann, 2005, p. 61).
Theorie <--> Praxis
selbstgesteuertes Lernen
(vgl. Häcker, Hilzensauer, & Reinmann, 2008; Hilzensauer, 2008; U. Schiefele & Pekrun, 1996; Ulrich Schiefele & Wild, 1994)
Kompetenz für lebenslanges Lernen, selbstorganisiertes Lern- und Wissensmanagement
Relevanz für die Arbeit
Reflexion entsteht aus Misserfolgserfahrungen
reflektierte Erlebnisse bewirken einen Lernprozess
Menschen können ihr Denken und Handeln zum Objekt desselben machen --> sind daher für ihre Handlungen verantwortlich
Boud, Keogh, & Walker, 1985; Boud, 2001; Dewey, 1997; Holzkamp, 1995; D. A. Kolb, 1984; Korthagen, 1993; Moon, 1999, Dörner 1994)
Formulierung von Leitfragen
Czerwionka, Knutzen, & Bieler, 2010; Fink, 2009
Wissen ist Antwort auf wahrgenommenes Nicht-Wissen, Reflexionsfähigkeit ist eine Voraussetzung für Wissen
Erwachsenenbildung: Lernen erfolgt viel häufiger informell als formell --> Reflexionskompetenz im Alltag aus Handlungsdruck
Ziel formeller Lernprozesse: Handlungsdruck/Irritationen erzeugen
Schüßler zeigt Möglichkeiten aus: Erzeugen eines Kohärenzgefühls, innerer Dialog, zirkuläres Fragen,
einfühlendes Spiegeln
auffallend: beziehen sich auf Theorien und Grundlagen der Allgemeinpädagogik, keine Ansätze aus der Erwachsenenpädagogik
Reflexionen entstehen immer in Interaktionen im Lernprozess --> E-Portfolio Methode
exprimentelle Designs können es nicht leisten, komplexe Unterrichtssituationen oder Lernszenarien ausreichend gut zu modellieren (nicht ausreichend kontrollierbar)
Design Based Research - Merkmale
a) eindeutiger Bezug zu wissenschaftlichen Zielen, Theorien, Befunden
b) Gestaltungsprozess wird sorgfältig dokumentiert
Edelson 2002
c) Gestaltung wird in den Schritten von Design, Evaluation, Re-Design kritisch betrachtet und stetig evaluiert
d) Theorieentwicklung über Gestaltungsprozess hinaus, Theorien können auch in anderen Kontexten geprüft werden
Medienprojekte/"Best Practises" hinterlassen "Spuren" --> Kompetenzen nehmen zu, Erfahrungsschatz
Andrea Lißner
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Medienzentrum der TU Dresden
2013 Master of Education für Höheres Lehramt an berufsbildenden Schulen
Schwerpunkte:
E-Portfolios, Selbstreflexives Lernen, Selbstgesteuertes Lernen, MOOCs
@TUDfolio
Andrea @ TUD
https://twitter.com/tudfolio
TUDfolio Blog
http://tudfolio.wordpress.com/
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/mz/profil/mitarbeiter/andrea.lissner
Verbindung von Praxiswissen, -erfahrungen mit Theoriebildung
Theorien sollen kontextsensitiv und für die Praxis brauchbar sein und gleichzeitig wissenschaftlichen Erkenntnisstand über Lernen und Lehren erhöhen
Untersuchungsplan/methodisches Vorgehen
Analyse des Datenmaterials aus Vorstudie
Kriterienschema: induktive Kategoriebildung durch systematische Reduktion, stetige Einzelfallprüfung (Reliabilität, Generalisierbarkeit) --> DAS ist Selbstreflexion!
2. iterativer Schritt: gezielte Aufgabenformulierung + erneute Datennahme
intersubjektive Beweisbarkeit
CC-BY-NC
https://www.flickr.com/photos/hikingartist/5726717137/sizes/z/in/photostream/
Arbeiten?
oder promovieren?
Ausgangslage
Promotionsvorhaben
Forschungsprojekt
Drittmittel
Datengrundlage
theroretische Aufarbeitung
Evaluationsprojekt
Problem: Relevanz und Beantwortbarkeit der Forschungsfrage
Problem: zeitlich begrenzt, einzige Datengrundlage
Evaluation
Bestandsaufnahme
Digitale Wissenschaft /
Nutzung digitaler Medien
Forschungsbericht: http://de.slideshare.net/AndreaLiner/zusammenfassung-evaluation-tu-dfolio-kurzfassung
qualitative und quantitative Methoden
Und was will die dann hier?
Full transcript