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Webdokumentationen -

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by

Lea Kneist

on 28 January 2014

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Transcript of Webdokumentationen -

Präsentation zur Verteidigung der
Masterarbeit von Lea Kneist

Was ist eine Webdokumentation
Gibt es transmediale Medien?
Neue Medien = Hypermobilität
Performativität des transmedialen Narrativs
Narration als räumlicher Prozess
Definitionsversuch:

Das Abenteuer
neue Formen | neue Inhalte

Symposien und Filmfestivals

universitäre Forschung
Gliederung
Beschreibung des Phänomens "Webdokumentation"
Entwicklung eines begrifflichen Instrumentariums
Betrachtung "medialer Räumlichkeit" als Möglichkeit einer
narrativen Strategie
Produktion von Webdokumentationen in Deutschland
Zusammenfassung, Fazit, Ausblick
Webdokumentationen

Interaktive Formen des nonfiktionalen Narrativs



Verteidigung der Masterarbeit

"Zwischen webdocumentaire und interactive documentary - Neue Formen interaktiven Erzählens im Internet"
Definitionsversuch
Webdokumentationen sind Projekte, die
im Internet auf Basis einer Hypertextstruktur audiovisuelles, textliches und graphisches Material verbinden, um nonfiktionale Themenbereiche zu präsentieren.

Webdokumentationen sind dem Sinne transmediale Medienphänomene, da sie in selbstverständlicher Manier Einflüsse, Formen und Ästhetiken verschiedener Medien- und Kommunikationskanäle miteinander verbinden.
Begriffliches
Instrumentarium
eine
Möglichkeit der Konvergenz zwischen audiovisuellem Dokumentarfilm, digitaler Interaktivität und anderen medialen Formen
grundsätzliche Problematik der Unterscheidbarkeit von ERZÄHLUNG und DOKUMENTATION
Erzählung vs. Dokumentation
trennscharfe Abgrenzung: unmöglich und unproduktiv
Begriff des NARRATIVS: eine Möglichkeit der (Welt-)Beschreibung, in der zeitliche Veränderungen einen Plot ausmachen, und den herum es eine metareflexive Bedeutungsebene gibt
THERE IS NO BOX
keine klare theoretische Rahmung für die Webdokumentation
keine vorgegebene Struktur
kein starres Format
keine künstlerische Einheit


Die Webdokumentation ist ein relationales Objekt. Es ist unmöglich, ein einheitliches (trans-mediales) Narrativ für die Webdokumentation zu definieren
RAUM - INTERAKTIVITÄT - REZEPTION
Projekte, die dies exemplarisch
veranschaulichen können:
GEMEINSAMKEITEN
Korsakow - Thalhofer
Alma (Arte/Upian)
94 Elements (Paterson)
Operation Ajax (Burwen)
Raumerzeugung als narrative Strategie
Räumlichkeit
Wie verändern sich Erzählbedingung durch medienspezifische, räumliche Darstellungsverfahren?
Insitu (Arte)








Mapping als Ordnungsstrategie - die Landkarte als Metapher für Räumlichkeit
WELTKONSTRUKTIONEN - WAYS OF WORLDMAKING
N. Goodman: Welterzeugung beginnt mit einer Version und endet mit einer anderen
D. Herman: Welterzeugung als narratives Verfahren
referenzielle Dimension des Narrativen
durch die Verbindung von Geschichtselementen
durch einen aktiven Nutzer
NICHT auf fiktionale Projekte beschränkt
Narrative bilden EINE Form der Welterzeugung
GESCHICHTENWELTEN
keine Privatwelten - dann wäre die gesellschaftliche Verständigung über Weltversionen unmöglich
KONZEPTION, PRODUKTION, ZUKUNFTSVISIONEN
die praktische Umsetzung von Webdokumentationen in Deutschland
Schwierigkeit der Förderung
netzoriginäre Projekte werden kaum wahrgenommen/unterstützt
Vermischung mit dem Bereich
Games & Apps
Refinanzierung?
ERGEBNISS DER ARBEIT
TRANSMEDIALITÄT kein um-fassender theoretischer Überbau
EXPERIMENT mit ästhetischen und formalen Prinzipien des Dokumentarischen
TABLET-COMPUTER: taktil und intuitiv

Die Webdokumentation macht räumliches und multilineares Erzählen und einen individuellen Rezeptionsweg möglich
FAZIT
Auseinandersetzung mit Begrifflichkeiten
Status quo: Zukunft?
Ausblick: Interfaces
spannende Zukunfts-modelle:
Bildung
Kunst
Journalismus
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