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Ethik - Prüfungsthemen

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Nadine Lindner

on 19 May 2014

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Transcript of Ethik - Prüfungsthemen

Prüfungsvorbereitung

- Themen -
Recht
und Gerechtigkeit
Ethik
Freiheit
und
Determination
Glücks- und
Strebensethik
Folgen-
und Pflichtethik
Verantwortungsethik
Wissenschafts- und Technikethik
Religion
--
Wissenschafts- und Technikethik
Verantwortungsethik
Religion
Recht und Gerechtigkeit
Anthroplogie
Folgen- und Pflichtethik
Glücks- und Tugendethik
Freiheit und Determination
Was ist überhaupt Freiheit?
Anthropologie
Freiheit = Grundbedürfnis = Grundrecht = Fähigkeit?
Was ist Determination?
Determinismus
Überzeugung, dass menschliches Handeln durch äußere und innere Ursachen (fremd)bestimmt ist
Physiologisch
Psychologisch
Harter Determinismus
Menschen sind durch physische, soziale und psychische Faktoren determiniert.
Sie sind nicht frei in ihren Entscheidungen.
Können für Handeln nicht verantwortlich gemacht werden.
Weicher Determinismus
Menschliches Handeln ist zwar determiniert, der Mensch ist aber bei Abwesenheit von inneren und äußeren Zwängen in einem Sinne frei, der ausreicht um Verantwortlichkeit zu begründen.
Debatte um die Willensfreiheit
Sichten von Psychologie, Soziologie, Neurobiologie und Philosophie
Fragen
Was ist Glück?
Wege zum Glück nach Aristoteles
Mesoteslehre
Kritik an Aristoteles
Fragen
Glück
= oberstes Gut nach dem alle Menschen streben
Sinnlichkeit und Lust
Politik
Philosophie
= eudämonistische Ethik
= teleologische Ethik
Mesoteslehre
= Lehre der Mitte
Tugend ist das, was den Menschen zu einem guten Leben macht , was zu einem gelingenden Leben beiträgt.
Der Mensch braucht Tugenden, um glücklich zu sein/werden.
ethische Tugenden (Charaktereigenschaften)
Dianoetische Tugenden (Verstandesmäßig)
Das Prinzip der Nützlichkeit
Fragen
Handlungs- und Regelutilitarismus
Kategorischer Imperativ
Pflichtenethik Kants
Kritik am Utilitarismus und Kant
Utilitarismus
Moralisch richtig ist eine Handlung wenn sie für alle Betroffenen insgesamt (bzw. durchschnittlich) mehr Glück als Leid verursacht.
= größtes Glück der größten Zahl
Bestimmung des Maximums an Glück durch das hedonistische Kalkül nach Bentham
Der Utilitarismus verfolgt vier grundlegende Prinzipien:
Grundprinzipien des Utilitarismus
Konsequenzprinzip: Die ethische Richtigkeit von Handlungen wird aufgrund ihrer Folgen entschieden.
Hedonistisches Prinzip: Die Handlungen streben stets die Vermehrung von Glück an.
Universalistisches Prinzip: Alle von der Handlung betroffenen werden in die ethische Entscheidung mit einbezogen.
Utilitätsprinzip: Entscheidend für die Beurteilung einer Handlung ist der erzielte Nutzen.
Wann ist eine Handlung gut?
wenn sie uneingeschränkt gut ist
= guter Wille
Überprüfung mittels Kategorischen Imperativs
Wovon hängt die Güte des guten Willens ab?
vom Handeln aus Pflicht
Kategorischer Imperativ
"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde" (I. Kant, GMS, S.421)
Ich entscheide mich probehalber für eine Handlungsalternative.
Ich formuliere anhand dieser Handlungsalternative eine Maxime.
Ich prüfe, ob ich wollen kann, dass diese Maxime ein allgemeines, für alle Menschen gültiges Gesetz wird.
Fragen
Was ist Recht?
Was ist Gerechtigkeit?
Schuld und Strafe
Menschenrechte
Einteilung des Rechts
Positives vs. Naturrecht
Recht, das von einem gesetzgebenden Organ erlassen wurde
Versuch ein allgemein gültiges Recht zu begründen.
Funktionen von Recht
Gerechtigkeit
personale Gerechtigkeit
institutionelle Gerechtigkeit
Meint in einem subjektiven Sinn das Verhalten oder die ethische Grundhaltung einer Person.

= Gerechtigkeit als Tugend
Meint Gerechtigkeit als Verfasstheit von Staat, Recht und Politik
Personale Gerechtigkeit nach Aristoteles
Tauschgerechtigkeit
Verteilungsgerechtigkeit
ausgleichende Gerechtigkeit
Generationengerechtigkeit
Chancengerechtigkeit
Leistungsgerechtigkeit
Bedarfsgerechtigkeit
Prinzipien der Gerechtigkeit
Jedem das Gleiche
Jedem nach seiner Leistung
Jedem nach seine Bedürfnisssen
Schuld
Beruht auf der Verantwortung für die Verletzung eines rechtlichen, moralischen oder religiösen Verbotes oder Gebotes.
Schuld kann durch eine vorsätzliche und fahrlässige Tat oder Unterlassung entstehen.
Fragen
Was ist Verantwortung?
Dimensionen von Verantwortung?
Verantwortungsethische Imperative
Verantwortung
Verantwortung ist ein mehrstelliger Relationenbegriff:

Jemand ist vor einer Instanz für etwas gemäß einer ihm auferlegten Verpflichtung verantwortlich.

Verantwortung setzt Mündigkeit voraus, d.h. die Fähigkeit, das eigene Handeln frei zu bestimmen und dessen Folgen abzusehen.
Bereiche von Verantwortung
Handlungsverantwortung (kausale Verantwortung):
= Verantwortung für die kausalen Folgen des eigenen Handelns (auch für voraussehbare physische und psychische direkte Folgen.
Aufgaben- und Rollenverantwortung:
= Verantwortung im Rahmen einer Aufgabe oder Rolle. (Mutter-Kind, Ingenieur-Firma)
Universalmoralische Verantwortung:
= universelle, nicht auf bestimmte Bereiche eingeschränkte Verantwortung. Sie gilt grundsätzlich für jeden Menschen im gleichen Maße.
Rechtliche Verantwortung:
= Verantwortung vor einer Rechtsinstanz im Hinblick auf eine Rechtsnorm (Gesetz).
Hans Jonas - Das Prinzip Verantwortung


„Handle so, daß die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.“

"Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlungen nicht zerstörerisch sind für die zukünftige Wirklichkeit solchen Lebens"
"Gefährde nicht die Bedingungen für den indefinierten (unbegrenzten) Fortbestand der Menschheit auf Erden"
Angrenzende Bereiche: Ökologieethik, Tierethik, Bioethik, Technikethik
Fragen
Wissenschaftsethik
Technikethik
Bioethik
Wissenschaftsethik
fragt nach der Verantwortung der Wissenschaftler für die Konsequenzen ihrer Forschungsergebnisse und nach den Grenzen der Freiheit der Wissenschaft.
Probleme/ Beispiele:
Humanexperimente
Atombombe
Einsatz von Kampfgasen in Kriegen
Milgramexperiment
...
Technikethik
Stellt sich all jenen Fragen, die sich aus der Einsicht ergeben, das durch die Entwicklung neuer Techniken auch neue Sachfelder und Handlungssysteme entstehen können
Technik ist ambivalent zu sehen (Nutzen vs. Schaden)
Hauptaufgabe: Technikfolgenabschätzung
Probleme/ Beispiele:
Atomkraftwerke
Verantwortung von Ingenieuren
Energienutzung
Medien
...
Bioethik / Medizinethik
Bioethik beschäftigt sich mit allen Fragen, die das Leben der Menschen betreffen, von der Zeugung über die Geburt bis zum Tod. Die Bioethik stellt grundsätzliche Fragen zu dem, was in diesen Bereichen geschieht.

Medizinethik beschäftigt sich mit dem ärztlichen Ethos im Zusammenhang mit den Problemen von Krankheit und Gesundheit, Leben und Tod, soweit sie die Rechte und die Menschenwürde von Patienten betreffen.
Probleme/ Beispiele:
Präimplantationsdiagnostik
Pränatale Diagnostik
Schwangerschaftsabbruch
Schwangerschaftsexperimente (menschliches Ersatzteillager)
Gentechnologie (Klonen)
Tierbenutzung, Tierzucht (Tierversuche)
Fragen einer humanen Medizin (Genomanalyse)
Sterbehilfe
Organtransplantation
...
Fragen
Was ist Religion?
Weltreligionen
Was ist Glaube?
Gottesbeweise
Religionskritik
Was ist Religion?
Religion ist eine Möglichkeit die Welt zu erklären und dem menschlichen Leben Sinn zu verleihen.
Dabei spricht sie vom Verhältnis zwischen Mensch und Gott bzw. Göttern und von der Existenz und Wirksamkeit übernatürlicher Mächte.
Formen von Religionen
Monotheismus : Glaube an einen einzigen Gott (Juden, Christen, Muslime)
Polytheismus: Glaube an viele Götter und Göttinnen (Hinduismus, europäische Antike)
Ahnenkult: Glaube, dass Ahnen vom Jenseits aus einen guten oder bösen Einfluss ausüben und deshalb kultisch verehrt werden müssen (Schintoismus inJ Japan)
Schamanismus: Technik der Ekstase von Schamanen, die sich durch Tanz oder Narkotika versuchen übernatürliche Erkenntnisse zu erlangen.
Funktionen von Religion
Weltanschauliche Funktion
vermitteln von Deutungen für: Lebenserfahrungen, Deutungen, Geschichte
Gesellschaftliche Funktion
gelten gemeinschaftsbildend (Gottesdienst, Jugendfreizeiten)
Ethische Funktion
bieten Wertmaßstäbe für Handlungen (10 Gebote usw.)
Psychische Funktion
helfen, Angst zu bewältigen, Krisen zu bewältigen und Selbstvertrauen zu finden.
Weltreligionen
http://www.arte.tv/de/die-weltreligionen/1172966.html
Glaube kontrovers
Theismus
Der Glaube, dass es zumindest einen Gott, bzw. ein höheres Wesen gibt.
Gott ist der Schöpfer des Universums und greift in das Leben der Menschen auf Erden sowie nach dem Tod ein.
Der Mensch verkörpert Gott auf Erden.
Atheismus
Der Glaube und die Überzeugung, dass es keinen Gott, keinen Schöpfer des Universums, kein mächtiges, körperloses und vollkommenes Wesen, das sich irgendwie im Jenseits der Welt aufhält, gibt.
Die Wirklichkeit besteht nur aus Materie und Engerie.
Leben entstand nach dieser Vorstellung durch eine lange Reihe zufälliger Ereignisse.
Der Mensch ist eine organische Struktur, die von den Kräften, die ihn beeinflussen, bestimmt ist, das zu tun, was zu tun ist.
Agnostizismus
Eine Weltanschauung, die insbesondere die prinzipielle Begrenztheit menschlichen Wissens betont.
Die Möglichkeit der Existenz transzendenter Wesen oder Prinzipien wird nicht bestritten.
Agnostizismus ist sowohl mit Theismus als auch mit Atheismus vereinbar, da der Glaube an Gott möglich ist, selbst wenn man die Möglichkeit der Gewissheit bezüglich seiner Existenz verneint.
Die Frage „Gibt es einen Gott?“ beantworten Agnostiker dementsprechend nicht mit „Ja“ oder „Nein“, sondern mit „Ich weiß es nicht“, „Es ist nicht geklärt“, „Es ist nicht beantwortbar“ oder „Es ist nicht relevant“.
Gottesbeweise
Ein Gottesbeweis ist der Versuch, mit Hilfe möglichst plausibler Argumentationsmuster die Existenz (eines) Gottes nachzuweisen oder per Rückschlussverfahren auf diese zu verweisen.

Bei den klassischen Gottesbeweisen wird beispielsweise:
Vom Begriff Gottes (als vollkommenstes Wesen) auf seine notwendige Existenz (ontologischer Gottesbeweis) oder

Von der Bewegung in der Welt auf Gott als ersten Beweger (kosmologischer Gottesbeweis) geschlossen.

Der teleologische Gottesbeweis hingegen schlussfolgert von der zweckmäßigen Einrichtung der Welt auf einen Gott als zwecksetzende Vernunft.
Religionskritik
Der Begriff „Religionskritik“ kennzeichnet das Ergebnis und Verfahren der Infragestellung der Grundlagen und Wirkungen religiöser Weltbilder, Handlungsweisen und Institutionen.
Religionskritiker (Auswahl)
Theodizee
Die moderne Bezeichnung „Theodizee“ („Rechtfertigung Gottes“) steht für das Problem des Widerspruchs zwischen der allmächtigen Güte des Schöpfergottes und dem Leiden auf der Welt. Konkret geht es um die Frage, warum Gott das Leiden zulässt, wenn er doch die Potenz ("Allmacht") und den Willen ("Güte") besitzen müsste, das Leiden zu verhindern.

Das Theodizee-Problem stellt sich vor allem einer monotheistischen Religion: Eine auf einen einzigen Gott bezogene Schöpfungstheologie erfordert entsprechend eine auf diesen Gott bezogene Leid-, Rechtfertigungs- und schließlich auch Erlösungs-Theologie.

Demgegenüber vermittelt in den indischen Religionen die Auffassung vom Karma Antworten auf die Ursachen und die Verteilung vom Leid.
In der Philosophie wurde die Theodizee-Frage unterschiedlich beantwortet:
Epikur nimmt das Unbegreifliche des Übels als ein unabhängig von der Rückfrage an die Götter zu bewältigendes Schicksal an.
Leibniz argumentiert mit der Allweisheit und Allgüte Gottes, der die „beste aller möglichen Welten“ erschaffen habe.
Kant thematisiert im Sinne seiner Vernunftkritik das Misslingen aller philosophischen Versuche der Theodizee. Die Theodizee ist nicht Aufgabe der Wissenschaft, sondern eine Angelegenheit des Glaubens.
Fragen
Was ist der Mensch?
Der Mensch als Produkt der Evolution
Der Mensch ein Triebwesen
Der Mensch ein Gehirnwesen
Der Mensch ein Sozialwesen
Mängel- und Handlungswesen Mensch
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