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Das Phänomen des Alterns

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by

Jonas Schütze

on 8 April 2014

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Transcript of Das Phänomen des Alterns

Was ist altern?
Altern in der Zukunft:
Der Weg zur Unsterblichkeit
zeitlich unbegrenztes körperliches/geistiges Leben

Wann ist ein Mensch tot?
bis 1960er Jahre: Herz- oder Atemstillstand
Entwicklung der Herz-Lungen-Maschine
Herzstillstand nicht mehr maßgebend
seit 1968: Hirntod = Todesmerkmal
Krankhafte Form des Alterns - Progerie
Das Phänomen des Alterns
1.2 Wodurch wird das Altern gehemmt?
Rate-of-Living-Theorie

Absenkung Stoffwechsel erhöht Lebenserwartung
Lebenserwartung Taufliegen steigt mit abnehmender Umgebungstemperatur
Grundumsatz eines Organismus umgekehrt proportional zur Lebenserwartung
Lebenserwartung bei sportlicher Betätigung:
nicht verkürzt, obwohl erhöhte Stoffwechselrate
Gliederung
1.1 Formen des Alterns

primäres Altern:
zellulärer Alterungsprozess
keine Krankheitseinwirkung
größtmögliche Lebensspanne

sekundäres Altern:
Auswirkungen äußerer Einflüsse auf Altern

Ein Vortrag von Jonas Schütze


1. Was ist „altern“?
1.1 Formen des Alterns
1.2 Wodurch wird das Altern gehemmt?
2. Theorien des Alterns
3. Krankhafte Form des Alterns – Progerie
3.1 Symptome
3.2 Ursachen/Entstehung
4. Altern in der Zukunft: Der Weg zur Unsterblichkeit
5. Quellen- und Literaturverzeichnis  


primäres Altern:

reduzierte Nahrungsaufnahme
mentale Einflüsse:
Experiment Dr. Ellen Langer 1979
Menschen sollten sich in jüngeres Ich hineinversetzen
psychische/physische Verbesserungen

= vorzeitiges Altern
Krankheiten, die eigentlich erst im hohen Altern auftreten
Häufigkeit ca. 1:8 000 000
betrifft Kinder/Erwachsene
wahrscheinlich durch
Gendefekt
unheilbar


Hutchinson-Gilford-Progerie-Syndrom:
ca. 50 betroffene Kinder
beginnend im Kleinkindalter (ab 1. Lebensjahr)
Alterungsprozess 5- bis 10 mal schneller
Lebenserwartung: 13 Jahre


Werner-Syndrom:
im Erwachsenenalter
beginnend Jugend- / frühen Erwachsenenalter
Lebenserwartung: 50 Jahre

4.1 Symptome:

HGPS
Beginn: 6. - 12. Lebensmonat
Wachstumsstörungen
Haarausfall
Osteoporose
Arteriosklerose
Schlaganfälle/Herzinfarkte
piepsige Stimme

4.1 Symptome:

Werner-Syndrom
fehlender Wachstumsschub
frühzeitiges Ergrauen der Haare
Osteoporose
Diabetes mellitus
Krebserkrankung
piepsige Stimme
ab 30. Lebensjahr: vollkommen alt



4.2 Ursachen/Entstehung:

HGPS
deutlich verkürzte Telomere
variiert stark mit eigentlichem Alterungsprozess
wahrscheinlich Neu- oder Spontanmutation
Lamin-A-Gen auf Chromosom 1 betroffen
Lamine = kettenstrukturbildene Eiweiße
Aufbau und die Stabilität der Zellkernhülle
Eiweißkette verändert Zellkernhülle geschwächt
4.2 Ursachen/Entstehung:

Werner-Syndrom
wahrscheinlich autosomal-rezessiv vererbt
Mutter + Vater = Träger der genetischen Veränderung
beide geben entsprechende Anlage an Kind weiter
Gendefekt:
beschädigtes Erbgut nicht repariert



Unsterbliche Lebewesen

Qualle
Turritopsis nutricula
= potentiell biologisch unsterblich
Zellen Außenschirm neuer Polypenkeim
genetisch identische neue Polypengeneration
Die ewige Jugend

mexikanischer Lurch Axolotl = neoten
bleibt jung und entwickelt Geschlechtsreife
bis zum Tod Aussehen eines Neugeborenen

Telomer-Hypothese des Alterns

Telomere = Chromosomenenden
Chromosomen = Eiweißstrukturen
beinhalten Gene/Erbgut
Hayflick-Grenze: Anzahl Zellteilungen bis Zelltod
Zelltod, wenn Telomere zu kurz
je mehr Zellteilungen, desto kürzer Telomere
Zellteilungsrate Mensch: ca. 60
Theorien des Alterns
Theorie der freien Radikale

freie Radikale schädigen die für die Funktion der Zelle wichtigen Moleküle (DNA, RNA)
Radikale = Moleküle mit einem Elektron
gehen leicht Verbindungen ein
entstehen bei Atmungs- und
Verbrennungsprozessen in Zelle
entstehen durch äußere Einflüsse
(z. B. UV-Strahlung, Rauchen)
Zelle irgendwann so stark geschädigt, dass sie stirbt
verminderte Kalorienaufnahme kann zur höheren Lebenserwartung führen

Benecke, Mark (1998): „Der Traum vom ewigen Leben: Die Biomedizin entschlüsselt das Geheimnis des Alterns“. bei Kindler Verlag GmbH: München

Gruss, Peter (Hrsg.) (2007): „Die Zukunft des Alterns“.
Verlag C. H. Beck oHG: München

Harland, Simone (2004): „Wie funktioniert das? –Der menschliche Körper“.
Meyers Lexikonverlag: Mannheim

http://de.wikipedia.org/wiki/Altern

http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/magazine/8498233.stm

http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/alterprocon104.html

http://www.progerie.com/

http://www.chemgapedia.de/vsengine/media/vsc/de/ch/16/biochem/grafik/ chromosom700x525.jpg

http://www.ghostwriter-media.de/rubtxt/quallen/grafik/generat.gif

http://de.wikipedia.org/wiki/Unsterblichkeit


Quellen - und Literaturverzeichnis
Fazit für den Menschen

keine Fortpflanzung möglich
Aussterben der Menschheit

kommt dem "ewigen Leben" durch:
chirurgische Eingriffe
technischen Fortschritt
Genveränderungen
näher


,,Gäbe es das Sterben nicht, käme die Evolution zum Stillstand.
Unsterblichkeit würde den endgültigen Tod der Art bedeuten.''
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