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The Green Mile

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by

Nathalie Ulas

on 9 March 2016

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Transcript of The Green Mile

Handlung
(Kurzfassung)
Charaktere
"The Green Mile" ist ein von Stephen King geschriebener Roman, der im Jahr 1996 von März bis August erstmals in sechs Einzelbänden erschien.
2011 erschien eine Neuauflage mit allen sechs Teilen in einem einzigen Band.

Die Geschichte spielt im Jahr 1932 während der Wirtschaftskrise im US-Bundesstaat Louisiana, wo sich das Staatsgefängnis "Cold Mountain" befindet. Erzählt wird die Geschichte von Paul Edgecombe - dem ehemaligen Oberwärter des Todestrakts Block E. Der Todestrakt wird normalerweise als "Die letzte Meile/The Last Mile" bezeichnet, aber aufgrund des dortigen Fußbodens, der mit Linoleum ausgelegt ist und die Farbe alter Limonen hat, wird dieser
"Die grüne Meile/The Green Mile" genannt.
Eines Tages wird ein über zwei Meter großer Farbiger namens John Coffey inhaftiert, der ein grausames Verbrechen begangen haben soll.
Es stellt sich jedoch bald heraus, dass er kein normaler Mensch zu sein scheint; er besitzt die Fähigkeit, Menschen und Tiere von ihren Krankheiten zu heilen oder sie, wenn möglich, sogar vom Tod zurückzuholen.
Dieses Ereignis verändert daraufhin Pauls Leben sowie das seiner Kollegen auf der "Green Mile".
Die Wärter
Der Protagonist war zu seiner Zeit als Oberwärter im Todestrakt Block E 40 Jahre alt. Er nahm seinen Job sehr ernst und pflegte einen guten Umgang mit seinen Kollegen sowie mit den Insassen und kümmerte sich gut um sie. Er litt damals an einer schmerzhaften Blasenentzündung, bis er von John Coffey geheilt wurde. Er war mit seiner Frau Janice glücklich verheiratet, bis sie im Jahr 1956 bei einem schweren Busunfall ums Leben kam - Paul blieb bis auf eine kleine Schnittwunde unverletzt und war der einzige Überlebende.
1996 erzählt er seine Geschichte im Alter von 104 Jahren in einem Tagebuch, das er im Altenheim "Georgia Pines" schreibt.
Paul Edgecombe
Brutus "Brutal" Howell
Brutus - von allen nur "Brutal" genannt - ist der zweite Wärter in Block E. Nebenbei ist er auch Pauls bester Freund. Seinen Spitznamen verdankt er seinem bulligen Aussehen und seiner schnellen Gereiztheit, obwohl er nicht mal einer Fliege was zuleide tun würde (wenn es nicht unbedingt sein muss).
Percy ist der Antagonist der Geschichte. Sein Charakter wird als sadistisch, arrogant und feige beschrieben. Mit 21 Jahren ist er der jüngste Gefängnisaufseher in "Cold Mountain". Seine älteren Kollegen verabscheuen ihn zutiefst, weil er sehr respektlos mit ihnen und den Insassen umgeht. Er liebt es, die Gefangenen zu quälen und verspürt dadurch ein Gefühl der Macht. Ein besonderes Opfer von ihm ist der französische Häftling Eduard Delacroix.
Percy ist von kleiner Statur und hasst größere Menschen, weil er sich manchmal von ihnen bedroht fühlt.
Er bekam den Job, weil er der angeheiratete Neffe des Gouverneurs ist und somit ein Druckmittel gefunden hat, um seine Kollegen einzuschüchtern, falls diese ihn bedrohen sollten.
Im Gefängnis fühlt er sich deutlich unwohl und bezeichnet den Ort als "einen Eimer Pisse, in dem man Ratten ersäuft", weshalb er sich vorgenommen hat, in die Nervenheilklinik "Briar Ridge" zu wechseln, um dort künftig als Pfleger zu arbeiten. Allerdings würde er sich erst dorthin versetzen lassen, wenn er die Genehmigung für die Leitung einer Hinrichtung bekommt.
Dean Stanton
Dean ist ebenfalls ein junger Wärter in Block E, hat jedoch ein höheres Dienstalter als Percy.
Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Er spielt öfters gerne den Überlegenden, was Paul nicht leiden kann.
Harry Terwilliger
Harry ist der fünfte Wärter in Block E und - sowie seine anderen Kollegen (mit Ausnahme von Percy) - Pauls Freund
Die Gefangenen
John Coffey ist ein farbiger Hüne mit einer Größe von über zwei Metern und äußerst muskulös gebautem Körper, der wegen Vergewaltigung und Mord an zwei kleinen Mädchen zum Tode verurteilt wurde.
Äußerlich macht er einen furchteinflößenden Eindruck, in Wirklichkeit ist er aber nichts weiter als ein Kind im Körper eines Erwachsenen. Trotz seiner hünenhaften Gestalt hat er große Angst im Dunkeln.
Er besitzt die Fähigkeit, Gedanken von anderen Menschen zu lesen oder sie von irgendwelchen Krankheiten zu heilen. Dies läuft folgendermaßen ab: Er saugt die Krankheit in sich hinein und spuckt sie wenige Sekunden später als insektenähnliche Substanz wieder aus. Seine Gabe kommt zum ersten Mal zum Einsatz, als er Paul von dessen Harnleiterentzündung heilt. Dieser beginnt daraufhin zu zweifeln, ob John tatsächlich der Mörder der kleinen Mädchen ist.
Eduard Delacroix
Der Franzose wurde wegen Vergewaltigung und Mord an einer jungen Frau, aber auch wegen Brandstiftung zum Tode verurteilt.
Er ist der Einzige der Insassen, der große Angst vor Percy Wetmore hat und es diesem somit vereinfacht, sein Opfer zu sein.
Eduard - von den Wärtern einfach nur "Del" genannt - findet später einen treuen Freund in der Maus des Gefängnisses, die er als Haustier hält und fortan "Mr. Jingles" tauft. Es entwickelt sich ein gutes Verhältnis zwischen ihm und den Wärtern - mit Ausnahme von Percy.
William "Wild Bill" Wharton
Der gerade erst 19-jährige Häftling wurde wegen Raub verurteilt, bei welchem er vier Leute erschossen hat, darunter auch eine schwangere Frau.
Am Tag seiner Inhaftierung täuscht er den Wärtern vor, er sei unter starken Beruhigungsmitteln gesetzt worden. Als sie jedoch im Block E eintreffen, nutzt er seine Chance und würgt Dean mit der Kette seiner Handschellen beinahe zu Tode, bevor er von Brutal mit einem Schlag auf den Hinterkopf außer Gefecht gesetzt wird.
Während seiner Zeit in Block E versucht er es jedem Wärter so schwer wie möglich zu machen. Einmal pinkelt er Harry Terwilliger auf die Hose, ein anderes Mal spuckt er Brutal Schokoladenbrei ins Gesicht. Dafür wird er zweimal hintereinander mit der Zwangsjacke gefesselt und in die Gummizelle gesperrt, was ihn aber nicht kontrollieren kann.
Wharton sieht sich als Nachfolger von "Billy the Kid" - auf dem linken Oberarm besitzt er ein Tattoo des berüchtigten Banditen.
Arlen Bitterbuck
Ein Indianer, der im Gefängnis gelandet ist, weil er im betrunkenen Zustand einen Mann wegen einem Paar Stiefel getötet hat. Er ist der Erste, der auf dem elektrischen Stuhl stirbt.
Weitere Figuren
Die Maus taucht noch vor Delacroix' Einlieferung auf und lernt als Erstes die Wärter Brutal, Paul und Dean kennen.
Sie ist keineswegs scheu, kommt den Menschen sogar näher und lässt sich von ihnen füttern. Von Brutal bekommt sie den Namen "Steamboat Willy". Später heißt die Maus nach Dels Aussage "Mr. Jingles". Er habe dem Franzosen diesen Namen ins Ohr geflüstert. Mr. Jingles lernt eine Menge Tricks und kommt bei den Wärtern gut an. Nur bei Percy nicht. Er hasst die Maus und versucht sie zweimal zu töten - ohne Erfolg.
Mr. Jingles
"Old Sparky"
Der elektrische Stuhl, auf dem die Verurteilten ihren Tod finden. Sie werden mit Klammern und Ledergurten an Armen, Beinen und Oberkörper darauf festgeschnallt und bekommen eine Elektrode mit einem nassen Schwamm auf den Kopf gesetzt, der den Strom direkt ins Gehirn leitet und einen schnellen, möglichst schmerzfreien, Tod ermöglichen soll.
Handlung
(Langfassung)
Der schwarze Hüne John Coffey wird wegen Mord und Vergewaltigung an zwei kleinen Mädchen verhaftet und zum Tode verurteilt. Bei seiner Ankunft im "Cold Mountain"-Gefängnis ruft Percy lauthals: "Wandelnde Leiche!", bis er von Paul aus dem Block geschickt wird. Nachdem Coffey in seine Zelle gebracht wird, sagt dieser nur zu Paul: "Ich kann nichts dafür, Boss. Ich wollte es aufhalten, aber es war zu spät."
Kurz danach begibt sich Paul in die Gefängnisbibliothek, um herauszufinden, welches Verbrechen John Coffey begangen hat.
Es folgt ein Flashback. An einem Morgen im Juni 1932 werden die Detterick-Zwillinge Kathe und Cora vermisst. Vater Klaus und sein Sohn Howard bilden zusammen mit freiwilligen Helfern und einigen Spürhunden einen Suchtrupp, während Mutter Marjorie die Polizei verständigt. Die Gruppe hört einen Schrei in der Ferne und bald darauf finden sie John Coffey sitzend und weinend an einem Flussufer. In seinen großen kräftigen Armen hält er die Zwillingsmädchen. Sie sind nackt und in ihren blonden Haaren klebt Blut.
Am nächsten Tag geht Paul zum Gefängnisdirektor Hal Moores und wird darüber informiert, dass sie einen neuen Häftling (William Wharton) erwarten. Hal erzählt ihm anschließend von seiner Frau Melinda, die seit langem an starken Kopfschmerzen leidet, und befürchtet, es könne ein Tumor sein. Auch wird darüber geredet, dass Percy die Hinrichtung von Delacroix leiten soll.
Es fogt ein weiterer Flashback und wir lernen die Maus "Steamboat Willy" kennen. Ein zutrauliches Tier, das keine Angst vor den Menschen hat und sich füttern lässt. Es stellt sich heraus, dass sie ihr Nest anscheinend in der mit Möbeln vollgestellte Gummizelle gebaut hat. Als Dean, Brutal und Paul die Zelle ausräumen, um nachzusehen, können sie sie jedoch nicht finden.
Drei Tage später lernt Percy die Maus kennen und versucht sie zuerst mit einem Mopp und ein anderes Mal mit seinem Hickory-Schlagstock zu beseitigen. Beides ohne Erfolg.
Zur gleichen Zeit steht Arlen Bitterbucks Hinrichtung bevor. Es finden zwei Probeläufe für seine Hinrichtung statt, bei welchen der verrückte und doch vertrauenswürdige Gefangene "Toot-Toot" als Opfer-Double herhalten muss. Arlen Bitterbuck stirbt in einer gewissen Würde auf dem elektrischen Stuhl - auch wenn zwei Stromstöße benötigt werden, um sein Herz zum Stillstand zu bringen. Später erfährt der Leser zudem über die Ankunft von Eduard Delacroix und Percys Hass auf den Franzosen. Eine Woche später findet die Maus ihr Zuhause bei dem französischen Häftling und wird fortan "Mr. Jingles" genannt. Er wohnt in einer Zigarrenkiste, die mit Watte ausgelegt wurde. Außerdem beherrscht er einige Tricks, die er von Del beigebracht bekommen hat.
Als Paul zu Hal Moores geht, erfährt er, dass die Ärzte bei Melinda einen Gehirntumor festgestellt haben, der aufgrund seiner Größe nicht zu operieren ist.
Währenddessen sind Dean, Percy und Harry auf dem Weg, um den neuen Häftling William Wharton abzuholen. Er täuscht den Wärtern vor, mit Drogen vollgestopft zu sein. Er sabbert, spricht nicht und bewegt sich auch nicht. Darum müssen sie ihm die Häftlingskleidung selbst anziehen. Als sie jedoch mit ihm in Block E eintreffen, erwacht er zum Leben und greift an. Er legt die Kette seiner Handschellen um Deans Hals und versucht ihn zu erdrosseln. Harry geht zu Boden, als er einzugreifen versucht und Percy steht nur vom Schock erstarrt da und hält seinen Hickory-Stock in den Händen. Er wird mehrmals von Paul aufgefordert, Wharton niederzuschlagen, reagiert aber nicht. Schließlich erscheint Brutal und schlägt Wharton mit seinem eigenen Schlagstock nieder.
Nach dieser Aktion bleibt Paul alleine auf der "Green Mile" zurück - die anderen bringen Dean zum Arzt -, als er von John Coffey gebeten wird, in dessen Zelle zu kommen. Dort greift ihm der Hüne plötzlich zwischen die Beine und erlöst Paul von seiner qualvollen Blaseninfektion, was Paul zum ersten Zeugen von Coffeys Fähigkeiten macht.
Am nächsten Tag fährt er nach Tefton und stattet dem Reporter Burt Hammersmith einen Besuch ab, denn dieser hat die meisten Artikel über John Coffey geschrieben. Er erzählt Paul einige Details vom Mord der Zwillingsmädchen. Er ahnt, dass Paul an Coffeys Schuld zweifelt und erzählt ihm eine Geschichte über seinen kleinen Sohn Caleb, der vom harmlosen Familienhund gebissen wurde und dadurch sein rechtes Auge verlor. Burt versucht dem Gefängniswärter zu erklären, dass Coffey genauso ist. Dass er so eine schreckliche Tat vorher noch nie begangen hat - genau wie sein Hund, den er erschossen hat. Nachdenklich verlässt Paul den Reporter.
Wharton ist inzwischen aus seiner Ohnmacht aufgewacht und beginnt alles auf den Kopf zu stellen. Nachdem er Harry auf die Hose gepinkelt hat, wird er zum ersten Mal in eine Zwangsjacke gesteckt und in die Gummizelle eingesperrt, die die Wärter nun endlich für immer ausgeräumt haben. Er wird zum zweitel Mal eingesperrt, als er Brutal Schokoladenbrei ins Gesicht spuckt. Aber beide Male bringen ihn nicht unter Kontrolle und sie müssen mit seiner Verrücktheit leben.
Eines Tages naht nun Dels Hinrichtung, bei welcher Percy diesmal die Leitung führen darf. Damit sie in Ruhe proben können, ohne dass Del davon erfährt, schaffen sie ihn mit einem Vorwand aus seiner Zelle: Der stellvertretende Direktor Curtis Anderson, der Gouverneur und einige Zuschauer sind gekommen, um Mr. Jingles' ersten Auftritt zu sehen. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Zuschauer nur Mitarbeiter des Gefängnisses sind. Nachdem die Proben gut verlaufen sind und Del äußerst zufrieden zurückkommt, erlaubt sich Percy einen für ihn witzigen Spaß und erschreckt ihn. Als er sich entschuldigen will, wird er plötzlich von Wharton gepackt und gegen die Gitterstäbe seiner Zelle gezogen. Er flüstert Percy einige Obszönitäten ins Ohr, lässt ihn dann nach ca. zehn Sekunden wieder los und behauptet, es sei nur Spaß gewesen. Plötzlich fängt Del lauthals an zu lachen. Der Grund: Percy hatte sich vor Angst in die Hosen gemacht. Das passt dem Wärter natürlich gar nicht, weshalb er automatisch zu weinen anfängt und danach wütend abzischt, während er sich einen Racheplan für Del ausdenkt.
Am Mittag vor Dels Hinrichtung haben Paul und Brutal sich zu dessen Zelle begeben und überlegen sich gemeinsam, was aus Mr. Jingles werden soll, wenn Del nicht mehr da ist. Brutal erwähnt einen Ort namens "Mouseville", der sich angeblich in Florida befinden soll. Eine Touristenattraktion mit lauter trainierten Mäusen, die viel Geld aufbringen würden. Del ist begeistert von der Idee. Als er die Spule wirft, die Mr. Jingles von selbst wieder zurückrollen muss, gelangt das Teil versehentlich auf den Flur der "Green Mile". Als die Maus ihr hinterherflitzt, erscheint in dem Augenblick Percy und tritt mit voller Wucht auf ihn. Als er fest davon überzeugt ist, dass Mr. Jingles tot ist, schlendert er gemächlichen Schrittes wieder davon, während Del zu weinen beginnt. Kurz darauf streckt John Coffey die Hand aus und bittet die Wärter, ihm die Maus zu geben. Paul zögert nicht lange und reicht den halbtoten Mr. Jingles an ihn weiter. Dean, Harry und Brutal werden nun ebenfalls Zeugen eines Wunders. John heilt die Maus mit Erfolg und lässt sie danach wieder zurück zu Del laufen, der überglücklich ist.
Brutal und Paul gehen zu Percy, der im Hinrichtungsraum gerade dabei ist, den elektrischen Stuhl zu polieren, und verkünden ihm, dass es der Maus gut geht. Percy macht sich selbst ein Bild daraus und sieht nach. Als er zurückkehrt, glaubt er an eine Vertauschung. Plötzlich wird er gepackt und von den beiden Wärtern auf den elektrischen Stuhl gedrückt. Sie verlangen von Percy, dass er sein Wort hält und nach der Hinrichtung unverzüglich nach Briar Ridge wechselt. Er verspricht es.
In der Nacht von Dels Hinrichtung wütet ein heftiges Gewitter. Del verabschiedet sich schweren Herzens von Mr. Jingles, den er John Coffey anvertraut hat, bevor er von den Wärtern in den Hinrichtungsraum geführt wird. Als er jedoch Percy neben dem Stuhl warten sieht, ist er für einen Moment verängstigt, beruhigt sich dann aber wieder und wird festgeschnallt. Nachdem er auch die Elektrode aufgesetzt bekommen hat, sind Paul und Brutal etwas beunruhigt. In dem Moment, als Percy Dels Schicksal mit dem Ruf "Stufe zwei!" besiegelt und dieser plötzlich aus Leibeskräften zu schreien beginnt, erkennt Paul den Grund: Der Schwamm ist trocken. Percy hatte ihn mit voller Absicht nicht in die Salzlake getaucht, weil das zu seinem Racheplan gehörte. Sie können die Hinrichtung aber nicht mehr abbrechen und müssen zusehen, wie Del auf grausame Weise gebrutzelt wird - selbst Percy ist entsetzt. Die Zeugen geraten in Panik, übergeben sich und der Arzt fällt in Ohnmacht.
Nach der Katastrophe knöpfen sie sich Percy vor und drohen, ihn zu Wild Bill einzusperren, wenn er sein Versprechen nicht hält.
Am nächsten Morgen erfährt Paul von Hal per Telefon, Percy habe sein Versetzungsgesuch wirklich eingereicht. Allerdings müsse er noch einen ganzen Monat warten, bis Percy gehen würde. Melinda geht es momentan immer schlechter und die Ärzte haben sie zum Sterben nach Hause geschickt. Noch am selben Tag lädt Paul seine Freunde Dean, Harry und Brutal zum Mittagessen ein und erzählt ihnen von dem Plan, Melinda wieder gesund zu kriegen.
Sie planen, John Coffey aus dem Gefängnis zum Haus der Moores' zu schmuggeln. Es gibt allerdings nur zwei Schwierigkeiten: Wharton und Percy. Doch Paul hat schon längst für beide eine Überraschung geplant. Paul gibt Wharton einen Becher mit Cola. Als Belohnung, dass er sich wie ein braver Junge benommen hat. Was dieser nicht weiß: Eine Ladung Schlafmittel wurde in das Getränk gemischt, sodass er nach wenigen Minuten in einen tiefen Schlaf fällt. Percy ist der Nächste. Sie erwischen ihn in Pauls Büro beim Lesen eines gezeichneten Pornoheftchens (Popeyes Olivia in Aktion), legen ihm die Zwangsjacke an, knebeln ihn und sperren ihn dann in die Gummizelle. Als Bestrafung für seinen Fehler bei Dels Hinrichtung. Dean bleibt als Einziger zurück, während die anderen Coffey holen. Als sie an Whartons Zelle vorbeigehen, ist dieser plötzlich wieder aufgewacht und packt John am Arm. Der Hüne reagiert voller Entsetzen, bis Brutal Whartons Hand löst, der kurz darauf wieder einschläft. John sagt einfach nur: "Er ist ein böser Mann."
Draußen steigen sie auf Harrys Wagen, der die Gruppe zu Hal und Melinda bringt. Kaum sind sie da, werden sie von Hal persönlich mit einer Waffe empfangen, da dieser an eine Geiselnahme oder an einen Ausbruch glaubt. Sie versuchen ihn davon zu überzeugen, dass John gekommen ist, um Melinda zu heilen.
Im Schlafzimmer angekommen, finden sie eine völlig entstellte Melinda auf dem Bett vor. John setzt sich zu ihr, küsst sie und beginnt dann den Tumor aus ihr herauszusaugen. Nachdem die Heilung vollendet ist, sieht Melinda wieder hübsch und gesund aus. John spuckt die Krankheit aber nicht aus und erleidet einen starken Hustenfall. Brutal glaubt, er habe den Tumor bei sich behalten, um dem elektrischen Stuhl zu entgehen. Bevor sie wieder gehen, schenkt Melinda John als Dank ein St. Christophorus-Medaillon. Hal bricht weinend vor Erleichterung zusammen und die Gruppe verlässt das Haus.

Als sie zum Gefängnis zurückfahren, verschlechtert sich Johns Zustand immer mehr. Seine Haut ist aschfahl und er muss von den Wärtern gestützt werden, weil er kaum noch gehen kann. Sie bringen ihn schnell zurück in seine Zelle, wo er sich erschöpft auf seinem Bett niederlässt.
Danach kümmern sie sich um Percy. Sie nehmen ihm den Knebel ab und drohen ihm zum letzten Mal, was passiert, wenn er nicht sofort nach Briar Ridge verschwindet, ohne sie dabei zu verraten. Als Percy verspricht, gut darüber nachzudenken, ziehen sie ihm die Zwangsjacke aus, geben ihm seine Waffen wieder und lassen ihn gehen. Doch weit kommt er nicht. John Coffey ist inzwischen wieder aufgestanden und schnappt sich Percy. Er zieht ihn gegen die Gitterstäbe seiner Zelle und infiziert ihn mit Melindas Gehirntumor, den er zuvor in sich behalten hat. Nachdem er ihn wieder loslässt, ist Percy wie in Trance. Er starrt mit weit aufgerissenen Augen herum und läuft danach wie ein Zombie zu Whartons Zelle. Dort bleibt er für einige Sekunden stehen, bis er plötzlich seine Dienstwaffe zieht und Wharton erschießt. Die anderen Wärter reagieren leider zu spät, da alles ganz schnell geht, und werfen Percy zu Boden. Dieser beginnt zu husten und spuckt somit die Krankheit von Melinda als insektenähnliche Substanz wieder aus, bevor er in einen katatonischen Zustand verfällt, aus welchem er bis zu seinem Tod im Jahr 1965 nie mehr aufwacht. Percy landet wie zufällig als Patient in Briar Ridge. Die Anstalt brennt im Jahr 1944 nieder, wobei 17 Patienten ums Leben kommen. Nur Percy nicht. Er kann noch rechtzeitig von einem Pfleger gerettet und in eine andere Nervenklinik untergebracht werden.
Aber noch ist nicht alles vorbei. Paul stellt sich die Frage, warum John das gemacht hat. Deshalb beschließt Paul, mehr über Wharton herauszufinden und es stellt sich letztendlich heraus, dass ER der Mörder der Zwillingsmädchen war. John hatte die beiden Mädchen vorgefunden und versucht, sie wieder ins Leben zu holen, aber sie waren schon zu lange tot. Jetzt versucht Paul verzweifelt eine Lösung zu finden, um Johns Unschuld zu beweisen, aber es gibt keine. Er fragt John, was er besser findet. Soll er ihn aus dem Gefängnis rausholen? Ihn laufen lassen und zusehen, wie weit er es schafft? Stattdessen sagt John ihm, dass er freiwiliig sterben möchte, weil er den ganzen Schmerz und das viele Leid auf der Welt nicht mehr ertragen kann. Paul erfüllt ihm diesen einen Wunsch und John wird hingerichtet.
1996: Paul hat sein Tagebuch inzwischen beendet und seiner einzigen Freundin des Heims, Elaine Connelly, zum Lesen gegeben. Er führt sie zu einem Spaziergang in den Wald aus, wo sich eine alte Scheune befindet. In dieser Scheune lebt nämlich Mr. Jingles, der, genau wie Paul, von John "mit Leben infiziert wurde"; die Maus ist 64 Jahre alt. Als dann jedoch der fiese Pfleger Brad Dolan eintrifft, der Paul stark an Percy Wetmore erinnert, ist Mr. Jingles plötzlich tot. Traurig über das Ableben seines kleinen Freundes, begraben Elaine und Paul ihn. Nur drei Monate später stirbt Elaine an Herzversagen.
Doch ganz fertig ist Paul noch nicht mit seiner Geschichte. Er erzählt zum Abschluss, wie er seine Frau Janice bei einem Busunfall verloren hat, bei welchem er als einziger unverletzt blieb. Er glaubt in den Schatten einer nahegelegenen Brücke John Coffey zu sehen, muss sich dann aber eingestehen, dass es nur seine Einbildung war. Jetzt sehnt er sich nach dem Tod. Er beendet die Geschichte mit dem Satz:

"
Jeder von uns muss sterben, ohne Ausnahme, das weiß ich. Aber manchmal, oh Gott, ist die Green Mile so lang"
John Coffey
Percy Wetmore
The Green Mile
(gespielt von Tom Hanks)
(gespielt von David Morse)
(gespielt von Doug Hutchison)
(gespielt von Barry Pepper)
(gespielt von Jeffrey DeMunn)
(gespielt von Michael Clarke Duncan)
(gespielt von Michael Jeter)
(gespielt von Sam Rockwell)
(gespielt von Graham Greene)
Hal ist der Gefängnisdirektor von Cold Mountain und privat sehr gut mit Paul Edgecombe befreundet. Er ist mit seiner Frau Melinda glücklich verheiratet, doch bald muss er erfahren, dass bei ihr ein Gehirntumor entdeckt wurde, und sie nicht mehr lange zu leben hat. Aufgrund dieser Zustände gibt er die Leitung des Gefängnisses öfters in die Hände seines Stellvertreters Curtis Anderson.
Hal Moores
(gespielt von James Cromwell)
Melinda ist die Ehefrau von Hal Moores. Schon zu Beginn des Romans leidet sie immer wieder an starken Kopfschmerzen, bis bei ihr ein Gehirntumor gefunden wird, welcher jedoch aufgrund seiner Größe inoperabel ist und sie deswegen zum Sterben nach Hause geschickt wird.
Der Tumor treibt sie schließlich dazu, obzöne Ausdrücke von sich zu geben; zum großen Entsetzen ihres Mannes, der nicht weiß, wo sie diese Worte herhaben könnte.
Melinda Moores
(gespielt von Patricia Clarkson)
Janice ist die Ehefrau des Protagonisten Paul Edgecombe.
Sie unterstützt und tröstet ihren Mann, wann immer er sie braucht.
Außerdem schafft sie es jedes Mal gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Janice Edgecombe
(gespielt von Bonnie Hunt)
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