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Weltaidstag Präsentationb wn3

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Sarah Ahmad

on 12 December 2016

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Transcript of Weltaidstag Präsentationb wn3

Afrika
Geschichte und Ursprung von HIV
Umgang mit AIDS in verschiedenen Ländern
Mediale Darstellung
Selbstdarstellung Betroffener
Krankheitsbild Aids
Vom HI-Virus zu Aids
Krankheitsverlauf
Übertragung & Vermehrung
des HI-Virus
Test auf HI-Virus
Schädigung des Körpers
Behandlung
Übertragung & Vermehrung des HI-Virus
Infektionswege
Krankheitsverlauf
Akute Infektion
Latenzphase (symptomfreie Phase)
Erste Symptome
AIDS-Vollbild
HIV-Test
Schädigung des Körpers
Behandlung
Gliederung
Quellen
https://www.aidshilfen.at/inhalt/krankheitsbild
http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_hiv-und-aids-uebertragung_356.html
https://www.hiv-symptome.de/aids-krankheitsverlauf/
https://www.aidshilfe-potsdam.de/hivaidssti/verlauf/
https://www.aidshilfe.de/medizinische-infos
http://www.ifi-medizin.de/de/verlauf-der-infektion.html
https://www.gib-aids-keine-chance.de/wissen/aids_hiv/wie_wird_getestet.php
http://www.gesundheits-lexikon.com/Infektionskrankheiten/HIV-Aids/Folgeerkrankungen.html
Verlauf einer unbehandelten HIV-Infektion in vier Krankheitsphasen
-> jeder Mensch unterschiedliche Voraussetzungen
→ Phasen verlaufen immer nicht nach klaren Schema
Akute/ primäre Phase (4-6 Wochen)

kann von Symptomen begleitet sein,
Großteil der Fälle komplett symptomfrei
Symptome:
typischen Grippesymptome
Fieber
Kopfschmerzen
Hautausschlag
Muskelschmerzen
Schluckbeschwerden
Mandel- und Lymphknotenschwellungen etc.
Latenzphase (ca. 5-10 Jahre)

Gleichgewicht zwischen HIV Vermehrung und Virusabwehr
→ Symptomfrei
Symptomatisches Stadium

Infektionskrankheiten
-> Immunsystem geschwächt
→ (noch) nicht lebensbedrohlich
Symptome:
Nachtschweiß, Fieberschübe, Lymphknotenschwellungen etc.

gesunder Mensch: gegen Krankheiten bestehen
→ Immunsystem durch das Virus beeinflusst
→ Körper nicht gegen diese Infektionen wehren
→ Patient stirbt aufgrund Opportunistischen Infektionen
AIDS Vollbild / Krankheitsphase

Diagnose AIDS aufgrund bestimmte Anzahl an
Opportunistischen Infektionen
z.B. Lungenentzündung,
infektiöse Erkrankungen anderer Organe
-> der Speiseröhre mit Hefepilz
Tumorerkrankungen
Nervenentzündungen und Hirnleistungsstörungen
mit Medikamente gegen HIV
-> Verlauf der HIV-Infektion stark verändert
→ verhindern Vermehrung HI-Virus
→ Verlängerung der Lebenserwartung, Stadium Aids muss nicht eintreten
Behandlung:
Kombinationstherapie / Antiretrovirale Therapie (ART)
mehrere Medikamente miteinander kombiniert, wirken verschieden
→ kein Virus mehr nachweisbar
→ Virus nicht weg
-> keine vollständige Heilung möglich
Medikamente lebenslang einnehmen
möglichst früher Beginn mit Therapie anfangen
Immunsystem wird wieder gestärkt → weniger anfällig für Infektionen
Nebenwirkungen:
z.B. Magenschmerzen, Übelkeit, Ausschlag
Nachweis der Antikörper gegen HIV mit
HIV-Antikörper-Test
!!
1.Schritt : "Suchtest"
2.Schritt bei positiven Ergebnis ein genauerer und aufwendigerer Test: "Bestätigungstest"
negatives Testergebnis
kein Nachweis von HIV-Antikörpern
positives Testergebnis des Suchs- und Bestätigungstests
eine HIV-Infektion liegt vor
Schnelltest oder Labortest?
Labortest (Antigen-Antikörpertest)
Blut einschicken; Ergebnis nach ein paar Tagen
Durchführung bereits 6 Wochen nach möglicher Ansteckung
Schnelltest
Blutabnahme; Ergebnis ca. halbe Stunde später
Durchführung erst nach 3 Monaten nach möglicher Ansteckung
Folgeerkrankungen, aufgrund des geschwächten Immunsystems, u.a.:
Lungenentzündung
Entzündung der Netzhaut
Speicheldrüsenentzündung
Osteoporose
Tumorerkankungen
etc.

Das genetisches Material besteht aus RNA (=> Deswegen gehören sie zu den Retroviren)
Das Virus dockt an die Membranproteine an.
Die RNA wird in DNA durch das Virusenzym Reverse Transkriptase umgeschrieben
Diesen Vorgang bezeichnet man als Reverse Transkription
Die Virus-DNA wird in die DNA der Zelle integriert
Zellteilung = Vervielfältigung des Virusgenoms
Produktion & Freisetzung der Virus-Bestandteile durch die Wirtszelle
Dies führt zur Zerstörung der Wirtszelle
Der HI-Virus befällt die T-Helferzellen
Dies hat eine sehr starke Schwächung des Immunsystems zufolge
Dies führt wiederum zur Infektion mit vielen Krankheiten, was bis zum Tod führt
Das daraus resolutierende Krankheitsbild nennt man AIDS
Infektionswege
Geschlechtsverkehr
häufigste Übertragungsmöglichkeit
vaginal & anal mit infiziertem Partner
Virus nachweisbar in Samen und Scheidenflüssigkeit
oral
Ansteckung möglich
weitaus geringer
Infiziertes Blut
Mehrfacher Gebrauch von Spritzen
Verletzungen durch Nadelstiche
Mutter-Kind-Übertragung
Gerüchte über die Übertragung die nicht stimmen
Händeschütteln
Hautkontakt (Umarmungen, Küssen auf die Wange)
Schweiß
Tränen
Saunagänge
Schwimmen in Schwimmbädern
Toiletten
Gemeinsames Essen und gemeinsames Nutzen von Besteck
=>Die Mengen an Viren in Schweiß, Tränen und Speichel ist
viel zu gering, um eine Ansteckung zu bewirken

HI-Viren in so Konzentration enthalten => Ansteckung möglich
Seit 1985 wird Blut im Krankenhaus (z.B. nach Blutspenden) auf HIV getestet
Risiko seither auf 1:1.000.000 gesunken

Besonders Drogenabhängige setzen dich der Gefahr aus durch Teilen ihrer Nadeln
In Europa rund 15%
geringes Risiko setzen sich Angehörige medizinischer Berufe aus
sehr selten ; etwa 0,3%

Übertragung während der Schwangerschaft und Geburt möglich
Verminderung des Risikos durch Kaiserschnitt (terminierte Geburt)
Vermeidung einer vorzeitigen Wehentätigkeit und Blasensprunges hohe Priorität
Verminderung des Risikos durch das Nicht-Stillen der Kinder

Umgang mit Aids in Deutschland
Umgang mit AIDS in anderen europäischen Ländern
78.000 Menschen in Deutschland infiziert
Durch bessere Medizin fast normales Leben
fast normale Lebenserwartung
Jedoch besteht eine Ablehnung in der Gesellschaft
Folge: Psychische Krankheiten
Aufklärungskampagnen werden in Medien durchgeführt
9 Milliarden Euro für die Arzneimittelforschung
Medikamente werden aber patentiert
20 Jahre Monopol auf die Medikamente
Hohe Therapiekosten
ca. 10.000 € Kosten p.P im Jahr
in Deutschland zahlt die Krankenkasse
Industrielle Grundlagenforschung wurde in 80er Jahren abgeschafft
Innovationen kommen vom Staat
-starke Verbreitung
- Südafrika besonders betroffen
- 2/3 der HIV Infizierten sind Afrikaner
Asien
Afrika
Afrika
2014 mehr Infektionen als je zuvor in Europa
Trend entgegengesetzt dem weltweiten Vergleich
Vor allem osteuropäische Länder betroffen
Größte Neuinfektionsrate in Osteuropa unter nicht verhütenden Heterosexuellen und Drogenabhängigen, die ihr Besteck teilen

Quellen: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/who-bericht-hiv-infektionen-in-europa-steigen-a-1064709.html
http://www.eurosurveillance.org/images/dynamic/ew/v12n47/071122_HIV_2006_Figurenew.jpg

Ursachen:
- Armut
- Stigmatisierung
- schlechte hygenische Versorgung
- schlechte Bildungschancen
- mangelnde Aufklärung/ "Tabuthema"
- Stellung der Frau
-Polygamie, unzureichende Benutzung von Kondomen

Folgen: fatale soziale & wirtschaftliche Folgen
( Armut, sinkende Lebenserwartung,...)
Verbreitung
Ursprung
An AIDS infizierte:
36,7 Millionen Menschen
(Ende 2015)
Afrika
35 Millionen Menschen
(2012)
Neuinfektionen:
2,1 Millionen Menschen
(Im Jahr 2015)
3,2 Millionen Menschen
(Im Jahr 2000)
Tote durch AIDS:
1,1 Millionen Menschen
(2015)
2 Millionen Menschen
(2005)
Umgang mit AIDS in Afrika
Quellen
Endtdeckung des HI-Virus
Verbreitung Weltweit
https://www.aidshilfe.de/finde-unterstuetzung
http://deutschland.hiv-facts.net/hiv-therapie/10-dinge-die-sie-wissen-sollten/index.php
http://dresden.aidshilfe.de/?page_id=405
http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/bevoelkerungsdynamik/faktoren/hivaids-ein-ueberblick.html
http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/179/thema/wagner/arzneimittelforschung-oeffentlichen-interesse
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/investitionen-in-milliardenhoehe-wunschdenkenunwollen-aids-bis-2030-ausmerzen/13710454.html
http://www.aids-kampagne.de/themen/forschung-entwicklung
http://news.doccheck.com/de/blog/post/2561-umgang-mit-hiv-kein-problem-mehr-in-deutschland/
-Michael S. Gottlieb (Immunologe) fiel auf das alle Betroffenen homosexuell waren
Gottlieb entdeckte die niedrige T-Zellzahl bei den Erkrankten und nannte die Erkrankung eine „neue erworbene zelluläre Immundefizienz"
-Juni 1981: fünf junge Männer erkrankten an Infektionen, die normalerweise nur bei Personen mit schweren Immundefizienz auftrat
Umgang mit AIDS in Afrika
-1982: Bezeichnung Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS) kam auf
-Robert Gallo behauptete in derselben Ausgabe den Virus gefunden zu haben der AIDS auslöst, es kam zu einem großen Rechtsstreit
Anteil von HIV-Infektionen im Vergleich
-1983: Luc Montagnier und Françoise Barré-Sinoussi beschrieben in dem Journal Science zum ersten Mal den HI- Virus, der die von Gottlieb gefundene Krankheit auslöst
Sub-Sahara-Afrika: 66% der HIV Infizierten
West- & Mitteleuropa: 0,3% der HIV Infizierten
hallo na auch hier hahahaha ich will dich ärgern höhöhöhö wer bin ich wohl
Indien
2. Platz der Länder, die die Höhste HIV-Rate hat
in Metropolen wie Bombay seien bereits rund sechzig Prozent aller Prostituierten infiziert Prostitution ist in Indien weit verbreitet.
Jeder Zweite weiß nicht wie man sich vor AIDS schützen soll, deshalb sind dringend notwendig:
Aufklärungskampagnen
der Zugang zu HIV-Tests
bessere Behandlungsmöglichkeiten

etwa 8,3 Millionen Menschen in Asien sind mit HIV angesteckt
zwei Drittel von ihnen leben in Indien
Kinder sind stark betroffen
Die Hälfte aller Neuinfektionen entfalle auf die Altersgruppe zwischen 15 und 29 Jahren
mehr als 1,8 Millionen Kinder seien in Asien
durch Aids zu Waisen geworden
- AIDS-Leugnung behindert Bekämpfung maßgeblich (Thabo Mbeki)
-Finanzielle Unterstüzung durch multilaterale Institutionen und Abkommen mit Industrieländern
-Viele (nicht alle!) HIV Medikament zu Selbstkostenpreis
-Koordinierung der AIDS Hilfe durch die jeweiligen Gesundheitsministerien und AIDS-Räten der Staaten
-Aufklärung an Schulen, durch öffentl. Thaeterstücke etc.
-Zahlreiche kleine Organisationen und Gruppen ( oft dörflichche Initiativen)
-Unterstützung durch AFSA (fachliche Beratung, finzielle Mittel aus Fond)
Ursachen für AIDS in Asien (Indien)
Drogen
Prostitution
Migration
heterosexueller Kontakt
Frauen und Kinderhandel

Aufklärungs- und Hilfsprogramme sind häufig nur mit geringen finanziellen Mitteln ausgestattet
indischer Staat hat mit finanzieller Hilfe ein AIDS-Programm gestartet
etliche Hilfsorganisationen stehen zur Verfügung, jedoch werden diese immer wieder in ihrer Arbeit massiv behindert --> vom Staat
Nur wenige Infizierte sind in medizinischer Behandlung, da monatliche Kosten zu hoch sind
ABER: wenn jemand in Behandlung ist, dann haben Männer Vorrang, trotz ihrer infizierten Frau
Asien
Umgang mit AIDS in Asien ( Indien)
Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/HIV/AIDS_in_Afrika
https://www.gib-aids-keine-chance.de/wissen/aids_hiv/verbreitung_von_hiv_und_aids.php
http://www.onmeda.de/hiv_aids/hiv_aids_verbreitung.html
Gliederung:
Leben aus Medizinischer Sicht
Soziales Leben mit HIV
Berufsalltag mit HIV
HIV im Sexualleben
Kinderwunsch trotz HIV
Ist ein normales Leben mit HIV möglich?
Leben aus medizinischer Sicht:
Heutzutage ist ein Leben mit dem HI-Virus aus medizinischer Sicht möglich. Sobald eine HIV-Infektion diagnostiziert wurde, ist es notwendig frühzeitig in Behandlung zu gehen. Dort gibt es die sogenannte Kombinationstherapie, wobei man viele verschiedene Medikamente einnehmen muss. Diese Medikamente muss man sein Leben lang einnehmen, da sie den Virus nicht töten sondern nur in Schach halten können, sodass die tödliche Krankheit Aids nicht ausbricht. Wenn man dies tut hat man die Chance auf ein langes Leben.
HIV im Sexualleben:
Kinderwunsch trotz HIV:
Quellen:
http://magazin.hiv/2013/05/20/dem-virus-auf-der-spur/

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=38156
Quellen:

Aufgrund eines Gesetzes in Deutschland sind HIV-Infizierte erst einmal dazu verpflichtet, vor ungeschützten Sex ihren Sexualpartner über die Infektion in Kenntnis zu setzen. Wenn man allerdings Kondome benutzt, ist eine Ansteckung der „Negativen“ Person unwahrscheinlich, solange das Kondom nicht reist und/oder Geschlechtsflüssigkeiten ausgetauscht werden. Dazu kommt, dass durch eine antiretroviralen Therapie die Ansteckungsgefahr bei ungeschütztem Sex verringert werden kann. Doch sollte dies alles nicht helfen und das Kondom sollte gerissen sein, sollten sofort die Geschlechtsorgane gereinigt werden und jegliche Geschlechtsflüssigkeiten aus dem Körper entfernt werden. Des Weiteren sollte man seinen Arzt darüber in Kenntnis setzen, da dieser im Notfall eine HIV Post-Expositions-Prophylaxe ansetzen kann. Dabei handelt es sich um eine kurzfristige Behandlung, um eine mögliche Ansteckung sofort unschädlich zu machen. Diese Behandlung sollte man sofort innerhalb der nächsten 24 Stunden anfangen, denn nach ca. 72 Stunden ist die Wahrscheinlichkeit für eine Nicht-Ansteckung gleich null. Während der Therapie werden drei HIV-Medikamente über vier Wochen eingenommen. Die Wirkung des Verhütungsmittels für die Schwangerschaft, die Pille, kann durch die Einnahme der HIV-Medikamente beeinflusst werden. Diese Beeinflussung kann sogar so weit gehen, dass die Pille funktionsunfähig wird. Deshalb sollte sich HIV-Infizierte Frauen an ihren Arzt wenden und diesem um Rat bitten, wie sie sonst verhütten können.
Quellen
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/aids-in-asien-unicef-warnt-wir-sitzen-auf-einer-zeitbombe-1356028.html

http://www.avert.org/professionals/hiv-around-world/asia-pacific/india

http://www.suedasien.info/nachrichten/979

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/wir-gesunden-sind-zum-furchten

https://www.hiv-symptome.de/laender/hiv-in-indien/


Im Allgemeinen liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Übertragung des HI-Virus an das Neugeborene bei 2%, solange alle Vorbeugungsmaßnahmen getroffen werden. Dazu gehört zu Erst einmal die richtige Befruchtung. Wenn beide Geschlechtspartner HIV-Positiv sind, so ist die Befruchtung auf „normalen Wege“ kein Problem. Wenn allerdings die Frau HIV-Positiv ist, so sollte man zur Vorbeugung der Infektion des Mannes eine künstliche Befruchtung oder die Selbstinsemination in Erwägung ziehen. Bei der Selbstinsemination befruchtet sich die Frau selbst mit dem Samen des Mannes. Wenn der Mann aber HIV-Positiv ist muss zum Schutz der Frau das Sperma aufbereitet werden, also gereinigt werden bevor die Frau damit befruchtet werden kann. Wenn die Frau dann schwanger ist sollte sie zu einem Gynäkologen gehen, der für HIV-Patienten spezialisiert ist. Denn während der Schwangerschaft muss die Schwangere alle zwei Wochen zur Vorsorgeuntersuchung und alle vier Wochen zur Blutuntersuchung. Ca. 5 Wochen vor der Entbindung beginnt die Schwangere eine antiretrovirale Behandlung. In Deutschland wird in den meisten Fällen die Entbindung durch den Kaiserschnitt durchgeführt, da es dort die wenigstens Risiken gibt. Allerdings ist eine „natürliche“ Entbindung möglich, wobei man sich vom Arzt über mögliche Risiken aufklären lassen sollte. Nach der Entbindung vollzieht das Neugeborene für vier Wochen nach der Geburt ebenfalls die antiretroviale Behandlung wie seine Mutter. Danach steht einer glücklichen Familie nichts mehr im Wege.
Nach einiger Zeit wurden ausländischen Hilfsorganisationen jedoch etwas freier gelassen & Aufklärung und Behandlungsmöglichkeiten verbesserten sich
Soziales Leben mit HIV:
Trotz Besserung der Aufklärung, die sich gut verbreitete, damit viele aufgeklärt wurden und trotz besserer Behandlung genügt die medizinische Versorgung nicht
schwächeres Immunsystem & Tod
Führt zu
Zunächst lässt sich sagen, dass HIV-Infizierte längst nicht mehr so stark diskriminiert werden, wie es zur Zeit des Patienten Null beispielsweise der Fall war. Viele Teile der Gesellschaft haben gelernt die Krankheit zu akzeptieren und zu tolerieren. Infizierte habe heutzutage die Möglichkeit ein über weite Teile normales Leben zu führen.
Dennoch bleiben Vorurteile ein ständiges Problem, welches vor allem in Entwicklungsländern zu einer Stigmatisierung bzw. Schubladendenken führt. Daher fällt es auch heute noch vielen Betroffenen schwer ihre Krankheit zu offenbaren und verleugnen sie daher aus Angst. Durch den entstehenden Druck und Stress können sich psychische Störungen,
wie z.B. reaktive Depressionen entwickeln. Die reaktive Depression ist eine Anpassungsstörung, die bei Personen mit großer seelischer und psychischer Belastung auftritt. Diese kann zu Suizid(- Gedanken) führen und trägt zu den negativen Folgen der Krankheit bei.
Für viele Betroffene stellt Sport eine Ablenkung dar. Dieser ist auch mit einer Infektion normal möglich. Zum einen wird man von der Krankheit abgelenkt, zum anderen hilft es einem aber auch sich anderen Leuten anzuvertrauen und somit die Psyche zu entlasten. Dies sorgt für eine weniger depressive Stimmung und trägt zur allgemeinen Gesundheit bei.

Berufsalltag mit HIV:
"Es tut mir leid, aber sie haben sich mit HIV infiziert.", diese Diagnose sorgt bei vielen Betroffenen zu der Annahme, dass ein normales Leben nicht mehr möglich sei. Ein Beruf, Familie und ein glückliches Leben scheinen für sie in weite Ferne zu rücken.
Aber dies ist in der Realität nicht der Fall. Vor allem ein Beruf stellt keine größere Herausforderung als für gesunde Menschen dar. So haben rund zwei Drittel aller HIV-Erkrankten in Deutschland einen Beruf. Dies ist darauf zurückzuführen, dass HIV keinerlei Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ausübt.
Nur wenige Berufe können bzw. dürfen nicht ausgeübt werden, was meist allerdings nur indirekt durch HIV zu begründen ist.
So dürfen beispielsweise Chirurgen und andere operative Ärzte nicht mit HIV infiziert sein, da bei Operationen Ansteckungsrisiko bei Kontakt von infektiösen Körperflüssigkeiten des Patienten besteht.
Auch Pilot/Innen dürfen nicht mit HIV infiziert sein, was nicht speziell durch diese Krankheit, sondern durch alle chronischen Erkrankungen zu begründen ist. Die internationalen Richtlinien besagen, dass dies ein zu hohes Risiko für die Passagiere ist, da es immer mal wieder vorkommen könne, dass während dem Flug gesundheitliche Probleme auftreten würden.
Insgesamt lässt sich sagen, dass Betroffene im Berufsalltag nur wenig durch eine Erkrankung mit HIV eingeschränkt werden, zumal es in vielen Berufen nicht nötig ist die Arbeitgeber und seine Kollegen über seine Erkrankung zu informieren.

Quellen:
www.aidshilfe.de
www.aidshilfe-dresden.de
www.HIV.de
www.gib-aids-keine-chance.de
Patient Zero - Gaëtan Dugas
Gaëtan Dugas Leben mit AIDS
Als bei Gaëtan Dugas 1980 das Kaposi-Sarkom festgestellt wurde, war wenig über diese Krankheit bekannt. Es handelte sich um einen Tumor mit unbekannter Herkunft und Krankheitsbild. Erst 1982 wurde “GRID”(Gay-related Immune Deficiency), die vorläufige Bezeichnung für AIDS, zum ersten Mal erwähnt. Über die Krankheit war nur bekannt, dass sie sexuell übertragbar war. Trotz Aufforderung der Ärzte lehnte allerdings er ab, sein sehr ausgeprägtes Sexualleben einzustellen oder ein Kondom zu benutzen. Da es zu der Zeit auch noch keine übertragungshemmenden Mittel gab, steckte er viele Männer an, sodass 1948 40 von 248 Infizierten in den USA Sex mit Gaëtan hatten. Er wurde als Zentrum eines Netzes sexueller Kontakte bezeichnet, da er mit der Gesundheitsbehörde kooperierte und offen über seine Krankheit sprach. Noch bevor es Behandlungen, Medikamente irgendeiner Art oder ein generelles Wissen von der Krankheit gab, starb Gaëtan Dugas an dessen Folgen.

Der Mythos vom Patient Null
Als Gaëtan Dugas 1984 nach seinem Tod von einem Fachmagazin als
Patient O
bezeichnet, wurde stand fest , dass er inmitten eines Netzwerkes von AIDS Infizierten agierte. Allerdings wurde er damals als Infizierter Nummer 57 gelistet. Ein Irrtum der Medien führte dazu, dass aus dem Patient O für ,,Outside of California” Patient Null wurde, also der vermeintlich erste Infizierte. Bestärkt wurde dieses Gerücht durch die Medienwirksamkeit seines Namens, sowie seiner Homosexualität und seinem ausgeprägten Sexualleben. All diese Vorurteile waren zu dieser Zeit noch sehr präsent. Der homosexuelle Kanadier war also der perfekte Sündenbock und der Mythos von Patient 0 war geboren. Aufgrund von mangelndem Wissen der Bevölkerung und fehlerhaften Analysen der Gesundheitsbehörden hält sich dieser Mythos bis heute, obwohl das Gegenteil lange erwiesen war. 1988 wurde bereits festgestellt, dass es schon 1969 die erste HIV-Infektion in den USA gegeben hat.
Quellen
http://magazin.hiv/2012/03/30/mythos-patient-null/
https://www.welt.de/wissenschaft/article159083845/Das-grosse-Missverstaendnis-um-Patient-Null.html
https://www.pharma-fakten.de/news/details/279-historiederaids-medikamente-30-jahre-entwicklung-von-arzneimitteln-gegen-hiv/
https://de.wikipedia.org/wiki/Indexpatient
https://en.wikipedia.org/wiki/Gaëtan_Dugas
Indexpatient
Biografie
AIDS in den Medien im Vergleich
Früher-Heute
Früher
HIV-Stämme haben große genetische Gemeinsamkeiten mit Immunschwächeviren von Affen
SIVsm (Sooty Mangabey) ähnelt HIV-2
1999 genetische Analyse mit SIVcpz: - HIV-1 ähnelt SIVcpz
2006 Analyse von Schimpansen-Fäkalien: - 35% beinhalteten Antikörper gegen SIVcpz oder RNA des Erregers
Warum war AIDS in den Medien so interessant ?
-unheilbare, tödliche, neue und schnell verbreitete Krankheit
-> bringt gute Storys

Verlauf der Popularität
- Krankheit unbekannt, nicht viele wussten von dieser Krankheit
- Übertragung war unbekannt
- war erst Homosexuellen-Krankheit
- wurde auch zur Hetero-Krankheit
- von der WHO wurde eine Aufklärungskampagne durchgeführt (1987)
- Magic Johnson steckte sich an
- dadurch sehr populär, Bevölkerung war sehr geschockt
- nicht daran gestorben, machte den Menschen Hoffnung
- fungierte als Aidshelfer
- Ablehnung von ihm, mangelnde Toleranz, Team hatte zu viel Angst, sich über offene Wunden oder Schweiß anzustecken
Stand von AIDS heute
-Vorbeugung ist verbessert worden, Heilung möglich?
- dadurch schwächeres Interesse und dies führt zu geringerer oder falsche Berichterstattung
- daraus entsteht eine große Unwissenheit, wodurch sich wieder oft Vorurteile bilden
- nur noch wirkliche Berichterstattung über Aids, bei Aids-Skandalen berühmter Personen oder als: Aufklärungskampagne; Fortschritte in der Aidsforschung; Bestandsaufnahmen
Folgen der medialen Darstellung

- Medien wollen gute Stories, oft werden wichtige und in den Augen der Medien „langweilige“ Informationen zurückgehalten
- oft werden falsche Informationen ergänzt, oft dadurch auch Schaffung von Vorurteilen
- Medien können stark das Meinungsbild der Bevölkerung beeinflussen

2006 Analyse von Schimpansen- und Gorillla-Exkrementen:
- Schimpansen- und 6 Gorillaproben
ergaben positive HIV-Tests
Quellen
http://static.inaturalist.org/photos/642464/medium.jpg?1390153180
https://de.wikipedia.org/wiki/Ru%C3%9Fmangabe
https://www.wsws.org/de/articles/1999/03/aids-m09.html
http://magazin.hiv/2014/08/19/hiv-nichts-gegen-eine-gute-verschwoerungstheorie-aber/
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=2314
Gaëtan Dugas ist 31 Jahre alt geworden und am 20. Februar 1953 geboren. Er war ein frankokanadischer Flugbegleiter bei Air Canada. Bekannt wurde er aufgrund seinem Ruf als "Patient Zero". In der Anfangsphase der Ausbreitung des HI-Virus in den USA erlangte er Bekanntheit, da man ihn lange für den ersten, mit dem Virus infizierten Patient hielt.
Diese Vermutung galt lange als sehr wahrscheinlich, da mehrere Menschen (aus verschiedenen Bundesstaaten), mit denen Dugas sexuell in Berührung gekommen war, an AIDS erkrankten bzw. sich durch ihn mit dem Virus infizierten.
Dies sollte sich jedoch bald als fälschlich herausstellen. Der Mythos vom
Patient Zero
war durch einen Fehler entstanden (s. "Der Mythos vom Patient Null").
In Quebec City, Quebec starb der damalig 31-Jährige infolge eines Nierenversagens, welches auf die Erkrankung AIDS zurückzuführen ist.
Definition: Als
Indexpatienten
bezeichnet man in der Epidemiologie (Forschung über die Verteilung von Krankheiten) denjenigen, dem die Krankheit (mutmaßlich) ihren Ausgang genommen hat.
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