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Nicht medikamentöse Therapie der COPD

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Ute Rosenkranz

on 28 August 2015

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Transcript of Nicht medikamentöse Therapie der COPD

Therapie der COPD
Vermeiden von Schadstoffen
Spezielle
Krankengymnastik

Körperliches
Training

Sauerstoff-
Langzeit-
Therapie

Infektprophylaxe
Nicht medikamentöse Therapie
Tabakentwöhnung
-> die wichtigste Maßnahme und
sollte an erster Stelle stehen



Modellprojekt
LV Sachsen/Thüringen, AOK Plus und TU Chemnitz
in gezielten, planmäßigen Schritten neues Verhalten aufbauen und stabilisieren
kann bei Bedarf mit medikamentöser Begleittherapie kombiniert werden (Kosten werden durch die Krankenkasse übernommen)
Psychologen der TU begleiten zu jeder Zeit, Kursbroschüre mit wichtigen Ansprechpartnern
Vorteil - Gruppentherapie -> Erfahrungsaustausch

1. Kurstag -> Vorbereitung
->Aufarbeitung Rauchverhalten, Informationen über die Erkrankung COPD, Lungenemphysem, warum Husten, etc.
2. Kurstag ->Rauchstopp
->Erarbeiten von Strategien, dem Verlangen entgegenzuwirken, Rückfällen vorzubeugen
->Entzugssymptome werden aufgearbeitet, Rückfallregeln werden durchgesprochen
10 "Goldene Regeln"
3. Kurstag -> Rauchfrei leben und bleiben
->langfristige Strategien, Tipps zur allgemeinen Gesundheitsförderung und langfristiger Vermeidung

Spezielle Krankengymnastik,
auch Atemphysiotherapie genannt
-> Techniken zur Schleimlösung
-> Verbesserung der Brustkorbbeweglichkeit (Mondlage, Drehdehnlage)

Körperliches Training
-> unerlässlich um den Teufelskreis zu durchbrechen
-> Patienten befinden sich in einer Abwärtsspirale
Luftnot bei Belastung -> fühlen sich nicht belastbar
Leistungsabfall
Körperliche Schonung -> vorübergehend Besserung, dadurch im Schonverhalten bestärkt
weitere Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit
Sinkende Lebensqualität
Soziale Isolation -> Depression -> deshalb ist es unerlässlich, körperlich aktiv zu bleiben
Körperliches Training -> genau so wichtig wie die medikamentöse Therapie
es führt zu:
Zunahme der Leistungsfähigkeit
Abnahme der Ruhe- und Belastungsatemnot
Fördert das Abhusten
Stärkt die Abwehrkräfte
Starke Verbesserung der Lebensqualität
Trainiert werden sollen:
Ausdauer
Beweglichkeit und Koordination
Kraft zum Aufbau der Muskulatur

-> dabei ist es sehr wichtig, regelmäßig leichte Übungen zu machen - alles was Spaß macht
-> empfehlenswert sind Lungensportgruppen, aber auch die Rehasportverordnung mit 120 Übungseinheiten innerhalb 1 1/2 Jahren

Die Sauerstoff- Langzeit- Therapie
Als Sauerstoff-Langzeittherapie (engl. long-term oxygen therapy, kurz LTOT) wird in der Medizin die langfristige und täglich mehrstündige Zufuhr von Sauerstoff bezeichnet. Sie wird bei Erkrankungen angewandt, bei denen im arteriellen Blut ein schwerer chronischer Sauerstoffmangel (Hypoxämie) besteht. Die Überlebensdauer und die Lebensqualität der betroffenen Patienten können durch diese Behandlung deutlich verbessert werden.


-> Hustentechniken
-> Selbsthilfemaßnahmen bei körperlicher Belastung oder Atemnot -> Lippenbremse, atemerleichternde Körperhaltungen
->Schutzimpfungen
jährliche Grippeschutzimpfung
Pneumokokkenimpfung
Andere, z.B. Keuchhusten, Tetanus.....
-> ggf. regelmäßige Saunagänge oder Kneipp`sche Anwendungen











-> Stressvermeidung bzw. Stressbewältigung, ausreichender Schlaf








Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
-> Gesunde Ernährung mit ausreichend Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, eiweißreich
-> Energiezufuhr sollte 2000kcal/Tag betragen,
notwendig, da 10mal mehr Energie für die Atmung
benötigt wird











Tabakentwöhnung

Der jährliche Verlust an FEV1 liegt bis zu 4x höher/Jahr als bei einem Nichtraucher

COPD und Emphysem – die neue Volkskrankheit
90% durch Rauchen bedingt

Bronchialschleimhaut in Gefahr
Die Bronchialschleimhaut ist die Schutzbarriere der Lunge: Staub, Partikel, Viren und Bakterien werden unschädlich gemacht

Zigaettenrauch beschädigt die Schleimhaut: die Abwehrfunktion der Schleimhaut wird zerstört, dadurch ist die Lunge allen Schadstoffen ungeschützt ausgesetzt!
Nur etwa 5% der Raucher schaffen den "kalten Entzug"

Warum so wenige?
Tabakabhängigkeit ist eine
SUCHTERKRANKUNG
nicht nur ein
LIFESTYLE
Medikamentöse Therapie
und
verhaltenstherapeutische orientierte Beratung
zusammen
erzielen die höchste Abstinenzraten!!
Rauchstopp: Was gewinnt der COPD-Patient?
-> Symptome werden gemindert
-> Lungenfunktion verbessert sich
-> Erhöhung der Lebenserwartung
-> Kein Medikament kann die schädlichen Einflüsse aufheben!
-> Gesundes Raumklima

-> Angepasste Kleidung
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