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Copy of Anpassungserscheinungen an sportliches Training

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by

Hannah Ida

on 15 May 2014

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Transcript of Copy of Anpassungserscheinungen an sportliches Training

Anpassungserscheinungen an sportliches Training
Atem- und Atemhilfsmuskulatur
Brustatmung
Brustkorberweiterung durch Anheben der Rippen (Zwischenrippenmuskulatur)

Rippen drehen sich nach außen
--> Volumenvergrößerung des Brustkorbes

Ausatmung: Senken der Rippen durch Kontraktion d. inneren Zwischenrippenmuskeln
Bauchatmung
Motor = Zwerchfell
--> horizontale Muskelplatte, trennt Brust-
und Bauchraum

Einatmung: Zwerchfellkuppel flacht sich ab --> Vergrößerung Brustraum

Ausatmung: erschlafftes Zwerchfell wandert wieder nach oben --> Verkleinerung Brustraum
Luft strömt durch Nasenlöcher / Nasenhöhlen

Reinigung:
- feuchte Schleimhaut (passiv)
- Flimmerhärchen (aktiv)

Erwärmung der Einatemluft

Anfeuchtung der Luft: Sekrete der Schleimhaut

Geruchsprüfung: Riechzellen in oberer Nasenmuschel

Die Nasenatmung
Luft
Der Rachen
Nasenhöhlen münden in oberen Rachen
mittlerer Rachen: Kreuzung von Atem- und Speiseweg
Luft --> Kehlkopf
Speise --> Speiseröhre
Der Kehlkopf
Knorpel + Muskulatur

Funktionen:
- Verbindung von oberen und unteren Atemwegen
- Schutz der unteren Atemwege durch Hustenreflex (z.B. bei Verschlucken)
- Stimmbildung (Stimmbänder)
Die Luftröhre
20 hufeisenförmige, gekrümmte Knorpelspangen

verbunden durch Muskulatur und elastische Bänder

Flimmerepithel: Abtransport von eingeatmeten Partikeln
Die Bronchien (Luftröhrenäste)
Luftröhre teilt sich in Bronchien auf
in Lungenflügeln weitere Teilungen
ca. 1 Mio. Bronchialäste
300 Mio. Lungenbläschen
Die Lungen
durch Bronchialbaumaufzweigung --> große innere Oberfläche (40-60
mal größer als Körperoberfläche)

Gasaustausch in Alveolen

Anzahl der Alveolen festgelegt

Wachstum der Alveolen durch Vergrößerung / Ausdifferenzierung (--> Abnahme der Atemfrequenz im Alter)
Höhe des Brustraumes nimmt zu
Brustkorb-durchmesser vergrößert sich
Atembewegungen nicht isoliert voneinander,
sondern gleichgerichtet!

Ruhe: Bauchatmung 70% d. Volumenarbeit
--> größere Bedeutung als Brustatmung
Atemhilfsmuskulatur
bei verstärkter Ein-/Ausatmung

ab Atemminutenvolumen von ca. 50L pro Minute (Ruhe: 6-8L)
Hilfsmuskeln
der Einatmung
alle Muskeln, die rippenhebend/brustkorberweiternd sind

z.B. kleiner u. großer Brustmuskel
Beispiel:

Sprinter stützen sich oft nach ihrem Lauf auf ihren Oberschenkeln ab.

Wieso?

Hilfsmuskeln
der Ausatmung
Bauchmuskeln
--> bei Kontraktion rippensenkend

--> "Bauchpresse" wirkt
brustkorbverkleinernd


Herz-Kreislaufsystem und
sportliches Training

Atmungssystem und Sport

Aufbau und Funktion des aktiven Bewegungsappartes

Herz-Kreislaufsystem und sportliches Training
Aufbau und Funktion des Herzens
Anpassung an sportliches Training
Aufbau und Funktion des Gefäßsystems
Anpassung an sportliches Training
Die Atemwege
oberer
unterer
Die eingeatmete Luft wird in den
oberen und unteren Atemwegen durch
mehrere Schutzmechanismen
kontrolliert und aufbereitet.

Danach gelangt sie zu den
Lungenbläschen (Alveolen),
den Austauschorganen.
Optimierung der Atmungsregulation
--> Ökonomisierung der Atmung
um Arbeitsmuskeln nicht zu beeinträchtigen

schnellere Einstellung des Körpers auf erforderliche Körperarbeit

Steigerung des Atemminutenvolumen
--> durch Zunahme des Atemzugvolumens
(Atemfrequenzsteigerung eher hintergründig)
Anpassungserscheinungen des Atmungssystems an Belastung
Training in Pubertät: Ausbildung einer Leistungslunge , gesteigertes Brustkorbwachstum

Hypertrophie der Atemmuskulatur (Zwischenrippenmuskulatur, Zwerchfell)

Vermeidung von atmungsbedingten Störfaktoren
z.B.: "Seitenstechen", "Toter Punkt"
Die äußere Atmung
1. Lungenatmung
Aufnahme von Sauerstoff /Abgabe von Kohlendioxid in Alveolen

2. Hautatmung
1 - 2% der Lungenatmung
Die innere Atmung
= Gewebs- / Zellatmung

Aufnahme von Sauerstoff aus Blut in Gewebe

Abgabe von Kohlendioxid aus Gewebe an Blut

Nasenhöhle/Mundhöhle
Rachen
(Kehlkopf)
Atemweg
Atemweg
(Kehlkopf)
Luftröhre
Luftröhrenäste (Bronchien)
Atemminutenvolumen (AMV) + Atemäquivalent (AÄ) durch Training verringert (mittlere Belastung)

nach Belastung schnellere Normalisierung d. Atmung / Erreichen d. Ruheausgangswertes (auch von Alter abhängig)
Alveole
Quellen
Atmungssystem
und Sport
James Bond -
Goldfinger
Buchquellen:
Leistungskurs Sport Band l, Weineck
Leistungskurs Sport Band ll, Weineck

Internet:
www.sportunterricht.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Muskelkontraktion
http://www.tagblatt.de/cms_media/module_bi/295/147689_1_mittel_swp_image_9285601_1.jpg
http://www.dshs-koeln.de/imb/spomedial/content/e866/e2442/e8884/e8972/e8989/e8991/pad_alter_trainierbarkeit-high_ger.gif
http://creaseo.com/typo3temp/pics/0c30e910b2.jpg
http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/lincontent/pspic/bild/48/bild112740
0207_mann4332c23083aa1.jpg
http://vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de/spomedial/content/e866/e2442/e3862/e3865/e3868/e3874/e3876/Rachen_476x291_ger.jpg
http://www.seam-uni-essen.de/physiologie/anatomie/Image144.gif
http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRJwq0TLx6jaxHGEbrCP2y9UoKyGmrDhDyzXKaIRuIBxm8c44ljY0LnVA
http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ7mEBiZG1ZAAhL9l-epwmc9GBdJZdy5ML19fxMmlMnZGmTPJUCHzvTqg
http://www.apotheken-umschau.de/multimedia/106/134/108/89102163985.jpg
http://www.uni-saarland.de/fak7/kruse/Mitarbeiter/Guenther/pics/sscheme.png
http://www.natural-bb.de/team/Muskel2.JPG
http://de.academic.ru/pictures/dewiki/101/excess_post-exercise_oxygen_consumption.png
http://www.sportunterricht.de/lksport/energielief.gif
http://www.sportunterricht.de/lksport/rw3b.jpg
http://www.sportunterricht.de/lksport/rw1b.jpg
http://www.natural-bb.de/team/mE.JPG
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6a/Kniebeuge.jpg
http://bevaegeapparatet.munksgaarddanmark.dk/typo3temp/pics/803303e2ec.gif
http://images.sportlerfrage.net/media/fragen-antworten/bilder/211248/1_big.jpg
http://www.natural-bb.de/team/Iliopsoas.gif
http://www.sportunterricht.de/lksport/staku1a.gif
http://www.biowiss-sport.de/schwin13.gif
http://www.elastus.de/sport/images/stories/Muskeln/tricepsneu.jpg
http://www.elastus.de/sport/images/stories/Anatomie/Muskulatur%2520back%2520schulter.jpg
http://s.ndimg.de/image_gallery/old_netdoktor/75/id_66389_79075.jpg

--> kleiner + großer Brustmuskel
kann dadurch rippenhebend wirken

bessere + leichtere Atmung
Allgemeines
Herz-Kreislaufsystem
Aufgaben
verbindet alle Körperorgane zu einer Einheit
Versorgung
von Zellen
Versorgung versch. Körpergewebe mit Nähr + Wirkstoffen bzw. O2
Versorgung im Abtansport
von Stoffwechselprodukten
Anatomisch-physiologische Grundlagen
zum Aufbau & Funktion des Herzens

Herz
zwischen beiden Lungenflügeln
2/3 in linker Brustkorbhälfte, 1/3 in der rechten
Herz
Faust seines Trägers
Konstitution
Geschlecht
Alter
Ausdauertrainiertheitsgrad
Untrainierte: 250-300g (Frau) , 300-350g (Mann)
Funktionsgrößen werden durch Ausdauertraining stark
beeinflusst
!

Aufbau des Herzens
Arbeitsphasen des Herzes und Kenngrößen
Diastole
Systose

Kenngröße der Herzfunktion
Pro Zeiteinheit geförderte Menge
Produkt aus Herzfrequenz und
Schlagvolumen

wichtiger Begrenzungsfaktor der körperlichen Leistungsfähigkeit
1. Herzfrequenz (HF)
Faustregel
Max. HF= 220 - Alter
bei max. HF unterscheiden sich trainiert
und untrainiert nicht
bei Kindern und Jugendlichen: bis zu 240 Schläge

Bei Belastungsbeginn:
1.
Erregung der motorischen Hirnrinde

Mitinnervation d. KLZ im Rückenmark HF-Steigerung
Einflussnahme Rezeptoren d. Muskulatur
weitere Erhöhung

lokale Gefäßweitstellung+ verbesserte
Durchblutung = Erhöhre HF
Anzahl der Herzschläge
pro Minute

Untrainierte:
60 (M) - 80 (F) Schläge

2. Schlagvolumen (SV)
Blut, dass bei Kontraktion
ausgeworfen wird
in Ruhe
50-90 ml
erhöht sich bei
Belastung
hängt stark von Herzgröße ab
Veränderung der SV..
durch Hermuskelfaserlänge +
Aktivitätsgrad des Sympathikus bestimmt

Herzmuskelfaserlänge abhängig von
Herzkammerfüllung

Ansteigende Aktivität des Leistungsnervs
Steigerung der Kontraktionskraft
Entleerung der linken Herzkammer
Erhöhung HMV
Herzminutenvolumen
3.Herzminutenvolumen (HMV)
Menge Blut, die pro Minute in Blutbahn
befördert wird
In Ruhe
etwa 5 Liter
Bei Belastung..
Untrainiert:
Steigerung um das 4-fache
durch HF Zunahme

Traininiert:
Steigerung um das 8-fache
durch SV Zunahme
Produkt von HF und SV
HMV= HF x SV
Entstehung des Blutdrucks
Kraft für Zirkulation des Blutes
= arterieller Blutdruck

durch Pumpleistung d. Herzens +
peripheren Widerstand
bestimmt

wird durch innere und äußere Einflüsse
verändert (Stress, Anspannung etc. )

Peripherer Widerstand
muss überwunden werden

um das Blut durch immer kleiner
werdende Gefäße in Peripherie
zu treiben
Blutdruck
diastolischen
systolischen
(in Ruhe 120 mmHg)
(in Ruhe 80 mmHg)
Druck , den das Herz
in seiner Kontraktionsphase
erzeugt
Windkesselfunktion der Gefäßstämme hervorgebracht
Beispiel:
Leichtathletik Wettbewerb
erhöhte Ausschüttung von Adrenalin
Erhöhung der Herzfrequenz
Zunahme HMV
Engstellung der Gefäße
Steigerung des Blutdrucks
Blutdruck im fortgeschrittenen Alter
im Laufe des Alter steigt Blutdruck
Veränderungen im Gefäßsytems
z.B Arterien werden starrer
alte Faustregel: 100+ Lebensjahre
Anpassung des Blutdrucks an sportliche Leistung
Akute Anpassung Längerfristige Anpassung
Blutdruckanstieg (Arbeitshypertonie)
Je nach Intensität und Belastung

Verantwortlich:
1.
gesteigerze Herzzeitvolumen
2.
Gefäßengstellung
3.
Kompressionsdruck der sich kontrahierenden Arbeitsmuskulatur


Bei Belastung...
"Jogging"
Max. Ausbelastung
--> 200 mm Hg
Gesunder Sportler
--> 160 mm Hg

Dauerlauf
Ausdauertraining bewirkt...
Veränderungen im gesamten HKS
Regulation des Blutdrucks
Beachte:
Nach Belastungsende bei Ausdauertrainierten
--> rascher Blutdruckabfall
Anpassung d. Herzens an sportliche Belastung

Bei körperlichen Belastung..

Steigung Sauerstoff + Nährstoffbedarf
Erhöhung des HMV abgedeckt
durch Steigerung von HF und Schlagvolumen

Bei korrekten Einhalten der Bewegungskomponenten
Adaption der Funktionsgrößen
Ausbildung eines Sportlerherzes
Funktionelle Anpassungen
Morphologische Anpassungen
Ökonomisierungsvorgänge --> verbesserte Funktion

Ausdauertraining:
Herzfrequenzsenkung + Schlagvolumenerhöhung
über das Nervensystem
Funktionelle Anpassungen der Skelettmuskulatur
z.B optimale Blutverteilung
Entlastung des Herzens
Tipp
Verbesserung Ausdauertrainingszustand?
morgens vor dem Aufstehen
Ruhefrequenzmessung

Je nach Trainingszustand...

80 und 50
(schlecht trainiert) (gut trainiert)
Wenn dies nicht ausreicht
Ausdauertraining:

Hypertrophie, Gewichtszunahme & Erweiterung der Herzhöhlen (Dilation)
Vergrößerung Sportherz --> Dilatation der Herzhöhlen

Rückstrom venöses Blut bei intensiver Muskeltätigkeit

Sportherz: überdurchschnittlich leistungsstark
--> bildet sich bei Verringerung d. Trainings wieder zurück
Sauerstoffimpuls erhöht sich
Je höher der Sauerstoffimpuls, desto höher
Leistungsvermögen

Erweiterung bzw. Vermehrung kardialen Gefäße
Weitere Verbesserung der Blutversorgung d. Herzmuskulatur
--> höhere Leistungsfähigkeit

Ausdauertraining --> Vergrößerung der Gefäß-
durchmesser
--> Steigerung des Durchflussvolumens
"Änderungen des Gefäßradius gehen
mit 4. Potenz in das Durchflussvolumen" (Hagen-Poiseuille)
Anpassung des Herzens an Entlastung
Ausbleiben / Reduzierung von Trainingsreizen
Rückbildung des Sportlerherzes
Ansteigen der Herzfrequenz

Stufenartig "Abtrainieren"

Anpassung des Herzens an Entlastung
Akutes Entlastungssyndrom
Druck/ Stiche in Herzgegend
Appetitstörungen
Depressive Verstimmung
Schwindel/ Kreislauflabilität
Kopfschmerzen
Unruhezustände
Ursache: Regulationsstörung
Körper ist auf Hochleistungstraining
eingestellt
"Entzugserscheinungen"


Gefäßsystem
Anpassung durch Belastung führt zu:
1. Verbesserte Kapilarisierung
2. Kollateralbildung
3.Blutverteilung/ Umverteilung
Worum handelt es sich ?
Öffnung von Ruhekapillaren
Verlänferun / Erweiterung von
Kapillaren
echte Kapillarneubildung
Kollateralbildung
= Ausbildung vom Kollateralen
Querverbindungen bei Arteriolen
Verbesserung der 02 + Substratversorgung
Optimierung der Blutumverteilung
Akute Anpassung
In Ruhe 3-5% der Kapillaren geöffnet
Bei Ausdauerbelastung:

Zahl der offenen Kapillare steigt auf das 30-50fache
Gesamtoberfläche wird auf 100fache vergrößert!

angestiegenen Blutdurchstrom + doppelte beschleunigte Kreislaufzeit
Verweilzeit des Blutes in Kapillaren normal
optimale Bedingungen für O2 und Substrat-
austausch
Längerfristige Anpassung
intensives und langes Ausdauertraining oder Kraftausdauertraining führt zu...
1. Erhöhung der Kapillardichte
2. Vergrößerung der Kapillaroberfläche
durch Kapillarneubildung
effektiver Stoffaustausch
Vorsicht!
Bei Maximalkrafttraining kommt es zur
Gefäßkompression
Blutverteilung / Blutumverteilung
verbesserten intramuskulären Blutverteilung
beschleunigten , allgemeinen Blutumverteilung
Seitenstehen
unzureichende schnelle Umverteilung
des Blutes aus "Blutspeichern"
z.B Leber, Milz in Leistungsmuskulatur des Zwerchfells
mangelnde 02 Versorgung des Zwerchfells
"Motor der Atmung"
Ausdauertraining
führt zur Vergrößerung + Verdichtung des Kapillarnetzes
optimiert Gewebeversorgung
Steigerung der Leistungsfähigkeit
Bildquellen
Das Muskelgewebe
entscheidende Eigenschaft des Muskelgewebes: Kontraktion

Muskeln bestehen aus vielen Muskelfasern
sind durch Myofibrillen gekennzeichnet
innerhalb: Nebulinfilament
Titinfilament
Aktivieren der Muskeln
zwischen Myofibrillen: sarkoplasmatisches Retikulum

durch Calcium wird die Enzymtätigkeit am Myosinköpfchen aktiviert

Myosinfilamente werden aktiv --> Verkürzung des Muskels beginnt
Mechanik der Muskelkontraktion
bei Kontraktion: Myosinköpfe binden sich an Aktinfilamente --> ziehen diese in die Mitte

pro Sekunde: 50 "Ruderbewegungen"
Verkürzung innerhalb der Sarkomere + Anzahl Sarkomere =
Verkürzung des Muskels
Durch Training nimmt die Zahl der filamentären Strukturen zu --> Kraft wird erhöht
Sarkomer
Arten des Muskelgewebes
glatte Muskulatur
quergestreifte Muskulatur
z.B für das Verdauungssystem zuständig

kann nicht gesteuert werden (autonom)
betrifft die gesamte Skelettmuskulatur

Kontraktion verläuft willentlich
Ausnahme: Herzmuskulatur
gehört zur quergestreiften Muskulatur

ist jedoch selbstständig tätig
Woher kommt die Energie für die Muskelarbeit?
die einzige Energiequelle der Muskeln ist ATP

ATP ist für die Energiebereitstellung + Loslösen der Myosinköpfchen nötig --> lebensnotwendig
zwei Energiegewinnungsmethoden für ATP
anaerobe Energiegewinnung
aerobe Energiegewinnung
bei intensiver/maximaler Belastung

Spaltung von ATP: ATP --> ADP+
P
+ Energie
Phosphat
stimuliert die Atmung (bis zu 100 fache Steigerung)
Sauerstoffschuld bei anaeroben Energiegewinnung
nach einer sportlichen Leistung bleibt die Atmung zunächst schnell

Organismus geht zu Beginn der Belastung ein Sauerstoffschuld ein
bei Belastungen von über einer halben Minute

mit Hilfe von Sauerstoff
1 Glukose+6 O2+36 ADP+36 P --> 6 CO2+6 H2O+36 ATP
bei geringer Belastung können auch Fette verbrannt werden
Entstehung von sehr viel ATP

Reaktion dauert jedoch sehr lange --> keine hohen Belastungen (niedrige Flussrate)

anaerobe und aerobe Prozesse laufen nebeneinander ab:
nach 5-7 Sekunden (beim Erwachsenen) ist der KP-Speicher auch geleert

wenn die intensive Belastung länger andauert:


anaerob laktazide Energiebereitstellung

laktazit: Milchsäure entsteht

anaerobe Glykolyse (Zuckerverbrennung) :
Laktat
wirkt als Ermüdungsstoff

bewirkt Enzymhemmungen --> Abbruch der Maximalleistung

Selbstschutz der Muskelzellen: zu starke Übersäuerung = Zerstörung der intrazellulären Eiweißstrukturen

je nach Laktattoleranz (bei Spitzensportlern anders) stellen die Enzyme ihre Arbeit früher/später ein
Laktateliminierung
bei aktiver Pause: Normalisierung in 20-30 Minuten

bei passiver Erholung: Normalisierung in bis zu 60 Minuten

Glykogen --> 2 ATP+Milchsäure
bevorzugte Methode bei intensiven Leistungen

einzige Alternative wäre durch Glukose

müsste jedoch erst über den Blutweg transportiert werden + weniger ATP
Laktat
wirkt als Ermüdungsstoff

bewirkt Enzymhemmungen --> Abbruch der Maximalleistung

Selbstschutz der Muskelzellen: zu starke Übersäuerung = Zerstörung der intrazellulären Eiweißstrukturen

je nach Laktattoleranz (bei Spitzensportlern anders) stellen die Enzyme ihre Arbeit früher/später ein
Laktateliminierung
bei aktiver Pause: Normalisierung in 20-30 Minuten

bei passiver Erholung: Normalisierung in bis zu 60 Minuten

ATP Vorräte halten jedoch nur sehr kurz

für weitere Muskelarbeit wird der ATP-Speicher durch KP aufgefüllt:

KP+ADP --> Kreatin+ATP
Muskelfaserarten
FT-Fasern
ST-Fasern
"Fast-Twitch"-Fasern: schnell zuckend

dicke, schnelle Fasern

bei maximaler Beanspruchung

"Slow-Twitch"- Fasern: langsam zuckend

dünn, langsam

bei geringer Intensität
Motorische Einheit
Definition: Die gesammtheit der von einer motorischen Vorderhornzelle innervierten Muskelfasern wird als motorische Einheit bezeichnet.
motorische Einheit kontrolliert mehrere Muskelzellen

Muskeln, die fein/präzise arbeiten:
5-10 Muskelzellen pro motorischer Nervenzellen

bei groben Aufgaben: bis zu 20.000 Muskelzellen

immer nur Muskelzellen vom gleichen Muskelfasertyp
bei explosiver Kraftentwicklung:

alle Muskelfasern beginnen gleichzeitig zu "feuern"

motorische Einheit mit schnellsten Muskelfasern kommt zuerst zum Einsatz
Ermüdung & Erholung
Nach Belastung oder Training tritt Ermüdung bzw. sogar Erschöpfung ein

Ermüdung geht Erschöpfung voraus

Im Gegensatz zur Erschöpfung ermöglicht Ermüdung eine Fortsetzung der Belastung

Ermüdung und Erholung
1. akute periphere Ermüdung
2. akute zentrale Ermüdung
3. chronische lokale Ermüdung
4. allgemeine Ermüdung ( Übertraining)

Arten der Ermüdung
Leistung oberhalb der Dauerleistungsgrenze --> Einschränkung der Leistungsfähigkeit
Es liegt immer eine energetische Engpasssituation
Engpasssituation kann in Erschlaffungsphase nicht wieder voll aufgefüllt werden = Ermüdungsrückstand

Akute periphere Ermüdung
Anhäufung von Stoffwechselzwischen- und –endprodukten
Erschöpfung von muskulären Energiespeichern
Änderung des physikochemischen Gleichgewichts
Transmitter-Ermüdung
Gradmesser für Beurteilung der Ermüdung --> Erholungspulssumme

Ermüdungsursachen
der akuten peripheren Ermüdung
Nachlassen der Fähigkeit, koordinierte Bewegungen mit gleicher Präzision durchzuführen
Akute zentrale und periphere Ermüdung eng miteinander verknüpft
Rein zentrale Ermüdung, wie z.B. bei langen Beobachtungsphasen

Akute zentrale Ermüdung
Endergebnis einer Summationsfolge täglich wiederholter muskulärer Be- , bzw. Überbeanspruchung
Als lokale chronische Überbeanspruchungen gelten Überlastungssyndrome
Die allgemeine Art des chronischen Überlastungssyndroms = Übertraining

Chronische lokale und
allgemeine Ermüdung
Überforderung, durch verschiedene Störgrößen
Man unterscheidet sympathikotones von parasympathikotonem Übertraining
Sympathikotones Übertraining gekennzeichnet durch Überwiegen der Erregungsprozesse und verstärkte Antriebsfunktion

Übertraining
Parasympathikotones Übertraining gekennzeichnet von Hemmungsfunktionen, körperlicher Schwäche und Antriebslosigkeit
Der Leistungsnerv „Sympathikus“ dominiert beim sympathikotonem Übertraining, der Erholungsnerv „Vagus“ beim parasympathikotonem Übertraining

Übertraining
sympathikotones Übertraining lässt sich im Gegensatz zum parasympathikotonen Übertraining relativ rasch beheben ( 1 – 2 Wochen )

Übertraining
Blut
„Blut verbindet aufgrund seiner spezifischen Zusammensetzung und ständigen Zirkulation die Funktionskreise der verschiedenen Organe und Organsysteme des Körpers zu einer funktionellen Einheit.“

Aufgaben des Blutes lebenswichtig für menschlichen Organismus


Blut und Funktion des Blutes
Transportfunktion: allgemeine, übergeordnete Funktion, welche Vorraussetzung für Vielzahl spezifischer Einzelfunktionen ist
Atemfunktion: der Gastransport – Antransport von Sauerstoff von der Lunge zu den Körperzellen, Abstransport von Kohlendioxid aus dem Gewebe zur Lunge
 Grundvorraussetzung für Atmung


Funktionen
Nährfunktion: Versorgung der Körperzellen mit Nährstoffen ( Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße), Vitamine und Mineralien
Spülfunktion: Entsorgung der Gewebe: Abtransport von Ermüdungsstoffen (z.B. Laktat) und Stoffwechselzwischen und –endprodunkten (z.B. Harnstof)
Steuerungsfunktion: chemische Steuerung des Gesamtorganismus über Hormone und andere Wirkstoffe ( Vitamine)


Wasser – und Elektrolyttransportfunktion: ohne Wasser und ohne die darin gelösten Mineralien kein Sauerstoffaustausch und kein Stoffwechsel möglich, Blutkreislauf sorgt für adäquate Versorgung
7. Wärmetransportfunktion: durch Blut erfolgt Abtransport der im Stoffwechsel entstehenden Wärme an Körperoberfläche, sowie Verteilung der Wärme im gesamten Organismus, um Temperatur möglichst gleich zu halten
Pufferfunktion: eng verbunden und gleichermaßen wichtig wie Transportfunktion ist die Bedeutung des Blutes für Konstanterhaltung des physikochemischen Gleichgewicht - durch Bindung der im Stoffwechsel entstandenen Wasserstoffionen an die verschiedenen Puffer des Blutes wird pH-Wert relativ konstant gehalten : 7,4

9. Abwehrfunktion: über Transport von Antikörpern und Abwehrzellen sorgt das Blut für Abwehr, bzw. Eliminierung eingedrungener Krankheitserreger oder Fremdkörper


Durchschnittliches Blutvolumen eines untrainierten 5 Liter, 7-8% seines Körpergewichts
Blutvolumen abhängig von Körpergröße und Gewicht, sowie Trainingszustand
Volumenanteil der festen Bestandteile ( Zellen ) des Blutes = Hämatokrit
Fibrinogen = wichtige Rolle bei Blutgerinnung


Zusammensetzung des Blutes
Kurzfristige und langfristige Anpassung
Langfristige Anpassungsphänomene werden durch Ausdauertraining erzielt


Anpassung des Blutes an Belastung
Mit körperlicher Belastung kommt es zu relativer Zunahme der zellulären Bestandteile im Blut
Flüssigkeitsaustritt erfolgt über Kapillaren
Bluteindickung bewirkt erhöhte Konzentration sauerstoffbindender roter Blutkörperchen und eine Optimierung aller Diffusionsvorgänge


Kurzfristige Anpassungen
Vergrößerung des Blutvolumens
Ausdauersportler bis zu 40 % erhöhtes Blutvolumina
Blutvolumenzunahme in engem Zusammenhang mit Herzgrößenzunahme
Höheres Blutvolumen ist auf überproportionale Zunahme des Plasmavolumens gegenüber dem Volumen der Erythrozyten zurückzuführen


Langfristige Anpassungen
Blut wird dünnflüssiger -> Verringerung der inneren Reibung = Viskosität
Herz befördert Blut mit weniger Druck und verwendet eingesparte Energie für erhöhtes Herzzeitvolumen
Verbesserte funktionelle Gesamtsituation


Langfristige Anpassungen
Vielen Dank für Zuhören!
Krafttraining
Funktion von Krafttraining
Perfektionierung technisch-konditioneller Tätigkeiten, z.B. Durchsetzungsvermögen in Spielsportarten oder Hebefiguren im Eiskunstlauf
Vorraussetzung für bessere Belastungsverträglichkeit

Kraft als Faktor zur Verletzungsprophylaxe
Gut entwickelte Muskulatur bildet wirksamen Schutz der Bewegungsapparates
Kapsel und Bänder ohne Unterstützung der Muskulatur nicht in der Lage enorme Kräfte aufzufangen

Trainierbarkeit der Muskulatur
Im Kindesalter lässt Trainierbarkeit bei Mädchen
und Jungen nur geringe Unterschiede erkennen
mit Eintritt der Pubertät fulminanter Aufstieg
der Geschlechtshormone --> erhöhte Trainierbarkeit

Auswirkungen des Krafttraining
auf das neuromuskuläre System
Optimierung der inter- und intramuskulären Koordination
Nach Beginn des Training kommt es zu Kraftzunahme
Muskelmassezunahme hat Dauer von 4-6 Wochen
Zu Beginn der Leistungsverbesserung steht Optimierung der intermuskulären Koordination = Zusammenspiel der Muskeln
Agonisten und Antagonisten spielen wichtige Rolle
Durch intramuskuläre Verbesserung --> effektivere und ökonomischere Arbeit der beteiligten
Muskeln
Intramuskuläre Koordination wird optimiert

Mechanismus
Muskelhypertrophie
Reicht rein koordinative Verbesserung zur Maximierung der Kraft nicht aus --> Hypertrophie ( Querschnittszunahme)
Kraft des Muskels hängt vom Querschnitt ab, wird Muskelquerschnitt erhöht, erhöht sich auch die Kraft
Dickenwachstum kommt durch Verdickung jeder Muskelfaser

Muskelfaservermehrung ( Hyperplasie )
Bei extrem Krafttraining (Bodybuilder)
Als Entstehungsmechanismus wird Mikrotraumatisierung der Muskelfaser angenommen, die zur Freisetzung von Muskelwachstumsfaktoren zur Zellneubildung führt
Muskelhypertrophie und –hyperplasie stellen Vorsorgemechanismus dar

Vermehrung der Energiedepots bzw. der Enzyme des anaeroben Stoffwechsels
Krafttraining führt nicht zur Veränderung des Muskels, auch zur Erhöhung seiner Glykogen- und Kreatinspeicher und der sie umsetzenden Enzyme

Faktoren, die den Kraftzuwachs durch Training beeinflussen
Kraftgewinn – Kraftverlust in Abhängigkeit vom Erwerbszeitraum
Schnell erworbener Kraftzuwachs geht bei Einstellung genauso schnell wieder zurück
Ein über Monate/ Jahre erworbenes hohes Kraftniveau geht nur allmählich zurück

Kraftgewinn in Abhängigkeit vom Ausgangsniveau
Zu Beginn treten höchsten Zuwachsraten auf, je näher sich der Sportler seiner genetisch festgelegten individuellen maximalen Endkraft nähert, desto rapider verringert sich die Zuwachsrate
Hohe Eingangsgewinne sind auf koordinative Verbesserungen zurückzuführen

Kraftgewinn in Abhängigkeit ein- bzw. beidseitiger Kontraktionen
Bei einseitigen Muskelkontraktionen ist die Kraft höher als bei beiseitigen
-->Bei beiseitiger Kontraktion kommt
es zu Innervationsverlusten mit verringerter Impulsstärke und – frequenz

Kraftgewinn in Abhängigkeit von der Trainingshäufigkeit
Trainingshäufigkeit wichtig für schnellen Kraftanstieg
Kraftgewinn wird nach einem entsprechenden Training etwa zur Hälfte schon am Trainingstag selbst erzielt
3-maliges Training pro Woche

Kraftgewinn in Abhängigkeit von der Ernährung
Für optimierten Kraftgewinn spielt entsprechende Ernährung mit erhöhtem Eiweißanteil wichtige Rolle
Maximum der Eiweißaufnahme sollte 2g pro kg Körpergewicht pro Tag nicht überschreiten

Anpassung des aktiven Bewegungsapparates an sportliches Training
Die für Sport wichtigsten Muskel/Muskelgruppen
Rumpfmuskel
Schultergürtelmuskel und Schultergelenkmuskel

Armmuskel
Hand- bzw. Unterarmmuskeln

Hüftbeuger
Hüftstrecker
Kniestrecker und Kniebeuger

Flexoren des oberen Sprunggelenk
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