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Internetnutzung und digitale Ungleichheit - Konsequenzen für

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by

Carolin Moises

on 24 June 2015

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Transcript of Internetnutzung und digitale Ungleichheit - Konsequenzen für

Internetnutzung und
digitale Ungleichheit -
Konsequenzen für die Soziale Arbeit

3.1 Nutzungstypen des Internets
3.2 Nichtnuzung des Internets
- soziale und ökonomische Gründe-
2. Definition und Abgrenzung von "digitaler Spaltung" und "digitaler Ungleichheit"
Digitale Spaltung als Zugangskluft
Verfügbarkeit von Computern annähernd 100%
leichte Unterschiede in Ausstattung

Digitale Ungleichheit als kontinuierliches Phänomen
Ungleichheiten innerhalb der Mediennutzung
Grundbedingungen: Präferenz, habituelle Fähigkeiten, strukturelle Möglichkeiten

4.1 Anforderungen an die Soziale Arbeit zum Ausgleich digitaler Ungleichheit
Nutzungsmöglichkeiten zu digitalen Medien eröffnen
Einschränkungen kompensieren
Bildung und Informationen kostenlos erfahrbar machen
Aufklärungsarbeit: Hemmnisse und Ängste der einzelnen Gruppen gezielt abbauen und digitale Offenheit fördern
individuelle Erfahrungs- und Handlungsräume erweitern
4.2 Umsetzungskriterien
Ressourcenorientierung
an Interessen der Zielgruppe anknüpfen
aktive Partizipation
kreative Potenziale freisetzen
Förderung der Selbstwirksamkeitserfahrung und des Selbstbewusstseins
Erfahrungen sammeln ermöglichen
Kritische Auseinandersetzung:
Hinterfragen der Glaubwürdigkeit der Medien, Auflösung von Klischees
2.2 Beteiligungsungleichheit
Ausdifferenzierte Beteiligung im virtuellen Raum aufgrund...
kommunikativer Prozesse.
nutzerspezifisch ausgelegter Befragungen, Votings und Beteiligungsaktionen.

Beispiel
Etablierung höher gebildeter Nutzergruppen auf textbasierten Seiten.
2.3 Nutzungsungleichheit
Ungleiche Nutzung des virtuellen Raums aufgrund unterschiedlicher...
habitueller Nutzungspraktiken.
lebensweltlicher Relevanz.

Beispiel:
Höhere Relevanz der Suche nach neuen, nützlichen, exklusiven Informationen unter Gymnasiasten.
2.1 Raumdifferenzierung
Ausdifferenzierte Verortung in sozialen Netzwerken im virtuellen Raum aufgrund...
unterschiedlicher Motive und Voraussetzungen sich im Internet zu bewegen.
impliziter Hürden
der Benennung des sozialen Status.
4. Mediale Brücken - Lösungsansätze in der Sozialen Arbeit
"Smartphone?"
"Nee, Wasser-
kocher!"
Mediale Brücken für Menschen mit Behinderung
Mediale Brücken für ältere Menschen
Mediale Brücken für sozial benachteiligte Jugendliche
6. Quellenverzeichnis
1. Nutzungsgewohnheiten zu technischen Geräte
Datenschutz

Sicherheitsbedenken

Freunde/ Kinder erledigen
Internetangelegenheiten

Unwissen: keine Erfahrung, zu kompliziert, geringe Kenntnisse

altersbedingt kein Nutzen

keinerlei Vorteile

Angst vor dem Internet

bewusster Verzicht
Computer und Internet als Chance - "Fenster zur Welt"
können vorhandene Einschränkungen kompensieren
machen Bildung und Informationen erfahrbar

Beispiel: iPad-Klasse im Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg
13 Schüler (Blinde, Sehbehinderte, normal Sehende)
Vergrößerungsfunktion u. Sprachausgabe
Anbindung einer Braillezeile
Finanzierung der Geräte für die Schüler durch Krankenkasse
Verortung im virtuellen Raum als Ergebnis komplexer ressourcenabhängiger relativer Positionierung.
Formierung hegemonialer Strukturen im virtuellen Raum.
Das "Pull-Medium" Internet trägt zur Entstehung von kultureller und sozialer Differenzierung bei.
Lebensweltlich erworbene Kompetenzen sind maßgebend für die Mediennutzung.


1. Vorsichtiger Pragmatiker (9,5%)

2. Reflektierter Profi (15,4%)

3. Passionierter Onliner (15,0%)

4. Smarter Mobilist (3,2%)

5. Außenstehender Skeptiker (28,9%)

6. Häuslicher Gelegenheitsnutzer (27,9%)
Außenstehender Skeptiker (28,9%):
durchschnittlich 63 Jahre (ältester Nutzertyp)
eher weiblich
niedrig formale Bildung
70% davon nicht mehr berufstätig
geringes monatliches Einkommen
jede 5. Person nutzt Internet
sieht kaum Vorteile in der Internetnutzung
eher schlechte Ausstattung mit Endgeräten

Häuslicher Gelegenheitsnutzer (27,9%)
durchschnittlich 44 Jahre
eher weiblich
niedrige bis mittlere formale Bildung
jeder Zweite geht keiner bezahlten Tätigkeit nach
die Hälfte lebt in einem Haushalt mit 3 und mehr Personen
98% nutzen das Internet, aber nur oberflächliche Vertrautheit
mit Abstand häufigste Anwendung: Internetrecherche
Förderung kultureller, gesellschaftlicher und politischer Teilhabe im virtuellen Raum durch zielgruppenspezifische Förderung der Internetnutzung.
Handlungs-kriterien Sozialer Arbeit
Quelle: Digitale Jugendkultur 2009, S.73-75
Quelle: Digitale Jugendkultur 2009, S.81-83
Quelle: Digitale Jugendkulturen 2009, S.79-81
Quelle: Digitale Jugendkultur 2009, S.75-79
Quelle: Initiative D21 e.V. 2013
Quelle: Initiative D21 e.V. 2013
Quelle: Initiative D21 e.V. 2013
Quelle: Kupser 2011, S.62-63, 81-87, 82-88
Quelle: Kupser 2011
Quellen: Medienkompetenz Portal NRW; Becker 2012
iPad Klasse am bbs Nürnberg
Medienaneignung im höheren Alter
Haltung: Altern als Prozess des Handelns und Gestaltens
Motive: Abwechslung und Anregung, Abgrenzung, Anerkennung

Beispiel: Projekt "Generationen im Dialog"
durchgeführt von Januar 2010 bis Juni 2011
aktive Medienarbeit im Generationenkontext
Ausgangspunkt: gemeinsame Interessen, z.B. Musik, Essen, Schönheit, eigener Stadtteil
konkretes Einzelprojekt: "GPS-Schnitzeljagd"
Technik: Smartphones, UMTS-Sticks, Laptops, Foto- und Filmkameras
gemeinsame Interessen: Freude an Medien, am Spiel, am Abenteuer, an der Natur
Zusammenarbeit: DAV, Berufsschule und IFF
Quelle: Kupser 2011, S.88, 119-126
Vermittlung von Medien als...
Informations- und Wissenslieferanten
Möglichkeiten zur Kommunikation und Partizipation

Beispiel: Projekt "LernenPlus"
Laufzeit: Aug. 2012 - Juli 2015
Zusammenarbeit: DB Mobility Logistics AG, ZukunftPlus e.V., Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH, Universität Bremen - Institut Technik und Bildung; Träger: DLR
Digitale Medienkompetenzförderung als integraler Bestandteil in der beruflichen Einstiegsqualifizierung
Zielgruppe: Jugendliche ohne berufliche Ausbildungsreife
Verzahnung realer beruflicher Aufgabenstellungen, Medienkompetenztraining und sozialpäd. Maßnahmen
Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Digitale Jugendkultur. 1. Aufl. Wiesbaden : VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2009.

BECKER, Sven: Mit Tablet-Computern zu besserer Inklusion von Blinden und Sehbehinderten. In: Online-Magazin Digital Lernen (2012). URL http://www.digital-lernen.de/no_cache/nachrichten/schulpraxis/einzelansicht/artikel/mit-tablet-computern-zu-besserer-inklusion-von-blinden-und-sehbehinderten.html?tx_ttnews[sViewPointer]=1 – Überprüfungsdatum 2014-05-26.

BISCHOFF, Sandra (Hrsg.); GEIGER, Gunter (Hrsg.); HOLNICK, Peter (Hrsg.); HARLES, Lothar (Hrsg.): Familie 2020 : Aufwachsen in der digitalen Welt. Opladen : Budrich, 2012.

DEUTSCHES ZENTRUM FÜR LUFT- UND RAUMFAHRT E.V.: LernenPlus – Digitale Medienkompetenzförderung in der beruflichen Einstiegsqualifizierung. URL http://www.dlr.de/pt/desktopdefault.aspx/tabid-3182/4908_read-35201/ – Überprüfungsdatum 2014-05-27.

INITIATIVE D21 E.V. ; TNS INFRATEST GMBH: D21-Digital-Index : Der Digitalisierungsgrad Deutschlands auf einen Blick. URL http://www.initiatived21.de/portfolio/d21-digital-index/ – Überprüfungsdatum 2014-05-26.

KUPSER, Thomas (Hrsg.): Mediale Brücken : Generationen im Dialog durch aktive Medienarbeit. München : kopaed, 2011 (3).

KUTSCHER, Nadia; OTTO, Hans-Uwe: Digitale Ungleichheit - Implikationen für die Betrachtung digitaler Jugendkulturen. In: HUGGER, Kai-Uwe (Hrsg.): Digitale Jugendkultur. Wiesbaden: VS Verlag, 2010, S. 73–87.

LEISEGANG, Daniel: Die doppelte Spaltung - Die digitale Kluft als Ausdruck sozialer Ungleichheiten. In: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte (2013), Nr. 6, S. 47–49.

MEDIENKOMPETENZ PORTAL NRW: Gemeinsam sind wir stark! : Medien und Menschen mit Behinderung. URL http://www.medienkompetenzportal-nrw.de/handlungsfelder/inklusion.html – Überprüfungsdatum 2014-05-26.
ZILLIEN, Nicole: Digitale Spaltung – Reproduktion sozialer Ungleichheiten im Internet. URL https://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/171701/digitale-spaltung-reproduktion-sozialer-ungleichheiten-im-internet – Überprüfungsdatum 2014-05-12.
5. Zukunftsaufgaben der Sozialen Arbeit zur Überbrückung digitaler Ungleichheiten
Medien als lebensweltlich relevante Beeinflussung betrachten
Kooperationspartner in anderen Professionen finden, z.B. Lehrer, IT-Experten, Altenpfleger
Weiterentwicklung der Medienpädagogik
Entwicklung tragfähiger Konzepte, um sich für neue Medien "zu wappnen" und Ansatzpunkte zu schaffen
3. Internetnutzung
4.3 Beispiele medialer Brücken
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