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Lektürevergleich

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by

Bille Bayer

on 24 January 2014

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Transcript of Lektürevergleich

Lektürevergleich
Liebe, Sex, Beziehungs(un)fähigkeit
Schuld
Schicksal
Tod
Dantons Tod
Agnes
Homo Faber
Homo Faber
S. 198

kurze Zeitabstände Zwischen Einträgen (...4.00Uhr, 4.15Uhr, 6.00Uhr, 6.45uhr, 8.05Uhr
"Ich habe noch keine Minute geschlafen und will auch nicht."
"daß nichts mehr zu retten ist."
-> jede Minute die ihm noch bleibt erleben und festhalten
"Ich hänge an meinem Leben wie noch nie"
-> zeigt Angst vor Tod

Homo Faber
Homo Faber
mutmaßlicher Tod Fabers (S.203)
->Tod als Endpunkt des Berechenbaren
Tod Sabeths (S.160)
-> Verschulden Walter
Hanna unterstellt ihm kein Verhältnis zum Tod zu haben (S.170)
-> Techniker versuchen ohne Tod zu leben
Todessymbolik
Agnes
mutmaßlicher Tod von Agnes schon gleich zu Anfang thematisiert, auch Selbstmordgedanke Protagonist (S.9)

erstes Essen, tote Frau, Gespräch über Tod (S.23)
-> Agnes hat Angst vor dem Tod


Agnes teilweise Todessehnsucht
Agnes Vorahnung ihres eigenen Todes
-> Tod als Begleiter des Lebens
S.78
"Es heißt zu erfrieren sei ein schöner Tod."

S.119
"Das einzige Gefühl, das ich abtötete, war das in meinen Füßen. Es lag Schnee."
S.120
"Es ist, als sei ich zu einer Person des Buches geworden. Und mit der Geschichte endet auch das leben dieser Person."
Verlust ungeborenes Kind (S.111)
-> Agnes sieht das als persönliches Versagen an (S.116)
Agnes will Spuren hinterlassen (S.31/32,76,28)
->Dissertation, die Geschichte, Kinder
Protagonist nicht (S.28)

Kälte, Krankheit, Einsamkeit (S.73, 66,130, 141)
-> Agnes wird zum Ende hin immer schwächer
Schluß der Geschichte beinhaltet Tod Agnes (S.132)
Dantons Tod
sein Tod schon im Titel festgelegt
Vorahnung auf eigenen Tod
Todessehnsucht Danton
S.12
"Wenn wir bis dahin noch leben."

S.13
"die Statute der Freiheit ist noch nicht gegossen [...] wir alle können uns noch die Finger dabei verbrennen."

S. 28
"die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eigenen Kinder."

S.36
"Sterbende werden oft kindisch."
S.38
"das Leben ist nicht die Arbeit wert, die man sich macht, es zu erhalten"

S.45
"Ich mag nicht weiter."

S.63
"das Leben ist mir zur Last, man mag es mir entreißen..."

S.73
"Ruhe"


Rob. verurteilt Dantonisten zum Tod (S.32,S.35)
-> Ansichten nicht radikal genug

Terreur, Guillotine
-> Gleichheit, Menschlichkeit

Liebe und Tod:
Julie stirbt mühelosen Tod stellvertretend für Danton (S.79, 82,89)
Lucile kann ohne Camille nicht leben (S.92.93)
Beziehungen
W-H: Schwangerschaft, gescheiterte Hochzeit, Kontrastfigur, gleichwertig
W-S: erinnert ihn an H, Heiratsantrag, versucht sie zu beeindrucken, eifersüchtig
W-I: locker, austauschbar
"Ich schätze das Schach, weil man Stunden lang nichts zu reden braucht" (S.23)
"Wenn du dein Kind haben willst, dann müssen wir natürlich heiraten" (S.48)
-> meidet kontakt, wenig emphatisch
"Gefühle [...] sind Ermüdungserscheinungen" (S.92)
"Ich weine." (S.176)
-> Charakterverwandlung, offener, positiver, lässt Emotionen zu
Homo Faber
Frauen = natürlich = schlecht = abwertend (S.68,69)
-> kann sie nicht vorbestimmen, kontrollieren, irrational
-> unangenehm, eklig, Natur gegensatz Technik


Sexualität geht seiner Meinung nach von Frauen aus
Frau des Lehrers (S.99)
Sabeth kommt zu ihm (S. 125)


"wie Mann und Weib sich paaren [...] geradezu pervers" (S.93)
-> gestörtes Verhältnis zu Sexualität, suspekt
Agnes
schon zu Anfang Erwägung Ende der Beziehung (S.31)

Kommunikationsprobleme
"Könntest du nich eine Geschichte über mich schreiben?"
-> Geschichte als Mittel für Agnes mit P. zu kommunizieren und seine Meinung über sie erfahren
S.88
"Was geschieht mit uns, wenn du fertig bist?" [...]
"Darüber müssen wir reden."
"Ja, genau das versuche ich."
Wir schweigen beide.

S.140
"Du warst lange weg."
"Du hast doch gesagt, du wolltest allein sein."
"[...] Ich habe gesagt, es stört mich nicht wenn du gehst. Nicht, daß ich allein sein will"

Agnes
A. hat erstes Mal mit P (S.26)
"Das war ein Geschenk" (S.128)
-> Sex bringt sie auch nicht Näher, Resultat Kind treibt sie sogar noch weiter auseinander
Luise steht für Spaß, Unabhängigkeit, Freiheit und Problemlosigkeit (S.106, 145)
-> P. beendet Affaire sofort wenn es ernst wird (S.147)
Dantons Tod
"Wir müßten uns die Schädeldecken aufbrechen"
(S.9)
-> Einsamkeit, Nähe nicht möglich
Beziehungen
D-J: sie beruhigt ihn, wegen ihr will er nochmal weiterkämpfen, stirbt mit ihm (S.89)
C-L: tiefe Verbundenheit, sie kann nicht ohne ihn leben und opfert sich auch (S.93)
Dantons Tod
an Marion, einer Grisette, ich Danton nur sexuell interessiert (Erotik), jedoch hört er ihr geduldig zu (S.24)
Dantonisten (auch Mitkämpfer Rob.)
Lebenslust, Sinnlichkeit, Ausschweifungen (S.23, 29,33)
Robespierre
der Tugendhafte, "du hast bei keinem Weibe geschlafen" (S.30)
-> Rob. will die Lasterhaftigkeit bekämpfen (S.31)
Geschlechtskrankheiten (S.13,27,71)
Zwang armer Bevölkerung zur Prostitution (S.14,15)
Homo Faber
F->H: unsensibel (Schwangerschaft)), keine Vaterfreude, DEIN Kind, Heirat Lösung eines Problems, Job vorgezogen
F->S: schildert nicht den tatsächlichen Unfallhergang (S.127) was zum Tod S. führt, verdrängt/ignoriert Ähnlichkeiten mit Hanna (S.78,80), F. schläft mit S., ignoriert Hinweise (S.117,118)
F. Umgang mit Schuld:
1.Teil: Verdrängung, Rechtfertigungsversuche
2.Teil: Schuldbekenntnisse, Bericht als "Beichte"
tötliche Krankheit als Buße, da keine Wiedergutmachung möglich ist
Agnes
P. nutzt seine Macht als "Federführer" aus
("zwingt" A. zum Einzug, bis hin zur "Ermordung" A.)

sucht A. nicht als sie an Silvester verschwindet
-> unterlassene Hilfe, nimmt ihren Tod in kauf

Vorwurf an A. weil sie schwanger geworden ist, obwohl er das nicht vorgesehen hat (S.89,90)
P. Umgang mit Schuld:
verfasst "langweiligen" Schluss (S.136)
verdrängt Schuld ("Eine Geschichte hat sie getötet", S.9), keine Reue
denkt an Selbstmord (S.9)
Dantons Tod
Danton
Schuldgefühle wegen Septembermorden (S.46,48)
hat Anhänger nicht vor bevorstehender Verhaftung gewarnt, da er glaubte, "sie werdens nicht wagen" (S.28,44.59)
reist Freunde mit in den Tod, da er Lebensmut verloren hat und ihn erst zu spät wieder findet (S.72)

Robespierre
schafft Dantonisten aus Machtgründen aus dem Weg (S.32)
Danton Umgang mit Schuld
Tod als Vergeltung für Schuld (S.45)

Robespierre Umgang mit Schuld
sucht in Danton den Schuldigen (S.35)

trifft Herbert im Flugzeug
Flugzeug hat auf ihn in Houston gewartet
durch Absturz Vertiefung der Beziehung
finden den toten Joachim
weil er Rasierer repariert empfängt er Anruf wegen Schiffsfahrt
trifft Sabeth auf dem Schiff
Sabeths Unfall
Magengeschwür
-> ein Mensch der Schicksal als Schwachsinn abtut, erlebt solch eine schicksalshafte Geschichte
-> führt alles zum Wiedersehen mit Hanna
P. als Schöpfer der Geschichte
-> Zukunft beeinflussen

er versucht das Vergangene zu ändern (S.99, S.107)

"Schöpfer" sieht Beziehung mit A. am Ende, somit lässt er sie mit ein paar Tintenstrichen sterben
Danton zuerst Schicksalsergeben, Resignation (S.37,44,48)

dann kämpft er wieder um sein Leben (Reden vor dem Revolutionstribunal, S.63,75)
Dantons Figuren historisch belegt
HF + D zeigen Reue, P. nicht
HF + P haben eine gewisse Gefühlskälte
HF + P haben großen Altersunterschied zu ihren Partnerinnen
Tod steht bei D + A schon von Anfang an fest
HF + A sind in der Ich-Perspektive geschrieben
in A + HF geht es um Schwangerschaft
HF + P glauben nicht an Schicksal, Danton schon
alle haben Kommunikationsprobleme (Agnes - P , Danton – Robespierre/Julie, Walter - Hanna )
Männer haben mehrere Frauen in ihrem Leben
große Liebe gehört jedoch nur einer Frau
Mythologie
Mythologie

P. versteht nicht, wieso A. so um Kind trauert (S.131)
-> fehlende Emphatie

"Freiheit war mir immer wichtiger gewesen als Glück" (S.110)

wenig Beziehung zu Eltern, nur Streicher-Freundinnen genannt
H->F: verschweigt ihm Existenz der gemeinsamen Tochter
H->S: verschweigt ihr ihren Vater
A. kämpft nicht um die Beziehung, ihr ist egal dass P. sich mit Luise trifft (S.141)
A. macht sich abhängig
betrügt A. mit Louise

verfasst "Todes" Schluss
-> weil er es selbst nicht schafft sich von ihr zu trennen (S.132)
F = Zufall (S.22)
H = Schicksal
Agnes
Dantons Tod
Unterschiede
und
Gemeinsamkeiten
S.37
"Wir haben nicht die Revolution gemacht, sondern die Revolution hat uns gemacht"

S.48
Puppen sind wir von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!
Full transcript