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Softwarearten

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by

Karl-Michael Mauel

on 30 March 2014

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Transcript of Softwarearten

Das sind Frau und Herr Müller, die Geschäftsführer eines neu gegründeten, kleinen Logistik-Unternehmens. Sie haben keine IT Erfahrung und haben einige Fragen an uns.

- Was für Softwarearten gibt es überhaupt?
Softwarearten
Frau und Herr Müller können sich nicht
entscheiden, ob sie ein Standard- oder Individualsoftware brauchen.
Frau und Herr Müller fragen uns nach eventuellen wichtigen Anbietern für ihr Unternehmen.
A G E N D A
Die GNU GPL ist mit deutschem Recht vereinbar und kann vor deutschen Gerichten durchgesetzt werden. (LG München I, Urteil vom 19.05.2004 - Az.: 21 O 6123/04)

Zivilrechtlich:
Unterlassungsanspruch (§ 97 Abs. 1 UrhG)
Schadensersatzanspuch (§ 97 Abs. 2 UrhG)

Strafrechtlich:
Strafnormen der §§ 106 ff. UrhG
Geldstrafen bzw. Freiheitsstrafen bis zu 3 Jahren möglich
Ausnahmeregelung bei Privatkopien denkbar (§ 53 UrhG), aber nur bei
privatem Gebrauch
und unter Nutzung einer
legalen Quelle
(= keine Umgehung des Kopierschutzes o.ä.)
Exkurs: Streaming
Zwar werden beim Streaming auch durch Buffering Daten eines urheberrechtlich geschützten Werkes auf dem PC zwischengespeichert; nach allgemeiner Auffassung der Rechtsprechung reicht Buffering nicht für einen Verstoß gegen das Urheberrecht aus.
(LG Köln Az.: 209 O 188/13 )
Ein Beziehungsgeflecht: Softwarearten, Urheberrecht und Lizenzen
1. Softwarearten
2. Lizenzrechtliche Differenzierung
Unsere Bekannten, Frau und Herr Müller, möchten wissen, ob alle Software kostenpflichtig sind. Und was haben die Lizenzen damit zu tun?
Proprietäre Software
Dass eine Software "frei" ist bedeutet nicht, dass der Urheber auf seine Rechte verzichtet.
Frau und Herr Müller brauchen Auskunft über die Lizenzen bei der freien Software, da sie eventuelle rechtliche Probleme vermeiden wollen.
3. Lizenzprobleme & Urheberrecht
4. Verwendung von Grafiken
Einzelplatzlizenz, z.B.
Mehrplatzlizenzen, z.B.
Volumenlizenzen, z.B.
Eine Lizenz berechtigt den Nutzer einer Software zu einer urheberrechtlichen Nutzungs-/Verwertungshandlung.
Lizenzarten lassen sich grob wie folgt einteilen:
Der Urheber vergibt die Nutzungs-/Verwertungsrechte an seinem Produkt lediglich an jedermann; Unterlizensierungen sind so praktisch unmöglich.
Beispiele für Lizenzen bei freier Software:

GNU GPL (GNU General Public License)
- der Nutzer darf eine Software unter den entsprechenden Bedingungen und unter gleichbleibenden Lizenzbedingungen verändern und weiterverbreiten.
BSD (Berkeley Software Distribution)
- ähnlich wie GNU GPL, aber keine gleichbleibenden Lizenzbedingungen erforderlich

Lizenzen werden rechtlich wie Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) behandelt und müssen denselben, im BGB geregelten rechtlichen Anforderungen entsprechen.
Herr Müller fragt uns,
wo er nützliche Grafiken finden kann?
Standardsoftware - Zielgruppe
Einzelanwender
Unternehmen mit einem begrenzten Budget und/oder geringeren Ansprüchen an ihre IT-Software

von Michael, Florian und Mariya

mit unseren Bekannten
Frau und Herrn Müller
Individualsoftware - Zielgruppe
Unternehmen mit entsprechend großem Budget, deren Anforderungen an Software durch Standardlösungen nicht erfüllt werden
QUELLEN:

1. Kruth, W.: Grundlage der Informationstechnik: Kompaktwissen für Datenschutz und Security-Management, Druckhaus Köppl & Schönfelder, 3. Auflage, Stadtbergen 2009.

2. Marberth-Kubicki, A.: Computer- und Internetstrafrecht, Verlag C.H. Beck, München 2005.

3. Diehl, H.-J.: Marketing für betriebswirtschaftliche Standardanwendungssoftware: Bewältigung
von Unsicherheit und Spezifität im Systemgeschäft. Gabler, Wiesbaden 2000.

4. Prof. Dr. Linde, F., Ebber, N.: Creative Commons Lizenzen: Urheberrecht im digitalen Alter, wissensmanagement 03/07, online unter http://www.fbi.fh-koeln.de/institut/personen/linde/publikationen/CCL_I.pdf, gefunden am 14.02.2014

5. Logistik Heute,Prof. Dr. Hompel, Software in der Logistik: Prozesse steuern mit Apps, HUSS-Verlag, 1. Auflage, München 2013.
QUELLEN:

6. http://de.wikipedia.org/wiki/Propriet%C3%A4re_Software, gefunden am 10.02.2014

7. http://de.wikipedia.org/wiki/Freeware, gefunden am 10.02.2014

8. http://de.wikipedia.org/wiki/Shareware, gefunden am 10.02.2014

9. http://de.wikipedia.org/wiki/Systemsoftware?uselang=de, gefunden am 10.02.2014

10. http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software, gefunden am 10.02.2014

11. http://www.gruenderszene.de/recht/urheberrecht-website, gefunden am 10.02.2014

12. http://www.swisseduc.ch/ict-kompetenz/internet-recherche/docs/bildrechte_anleitung.pdf, gefunden am 14.02.2014
QUELLEN:

13. http://www.internetrecht-rostock.de/urheberrecht23-gpl-lg-muenchen.htm, gefunden am 18.02.2014

14. http://www.pfif.de/html/standard.html, gefunden am 17.02.2014

15. http://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2011/08/13/creative-commons-lizenzen-cc-richtig-nutzen-wie-gebe-ich-den-urheber-korrekt-an/.gefunden am 21.02.2014

16. http://de.creativecommons.org/

17. http://www.bitkom.org/de/presse/74532_72316.aspx, gefunden am 23.02.2014

18. http://de.wikipedia.org/wiki/Lizenz_Freie_Kunst, gefunden am 23.02.2014

19. http://de.wikipedia.org/wiki/UVM-Lizenz_f%C3%BCr_freie_Inhalte, gefunden am 23.02.2014

20. http://de.wikipedia.org/wiki/Lizenz, gefunden am 23.02.2014

21. http://www.bildersuche.org/creative-commons-infografik.php
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Die Verwendung urheberrechtlich geschützter Symbole u.ä. erfolgt gem. § 52a Abs. 1 UrhG zum Zwecke der Bildung und ohne jegliches kommerzielles Interesse.
Nachdem sich Frau und Herr Müller für eine Software und Anbieter entschieden haben, geben wir ihr gerne Informationen über die mögliche Plattformen.
Anwendungssoftware
Betriebssysteme
Datenbank-Verwaltungswerkzeuge
Webserver

Standardsoftware
Individualsoftware
z. B. evtl. individuelle Lösungen in der Logistik:

Optimierung vom Zeitmanagement
Transparenz der Lieferkette
Vergleich Standard-/ Individualsoftware

Nachteile von Standardsoftware

Vorteile von Individualsoftware
Lizenzkosten:

hoch
/
keine
Anpassung am Unternehmen:
gering
/
hoch
Abgrenzung zum Wettberwerb:
gering
/
hoch
Kontakt zum Hersteller:
minimal
/
intensiv
Funktionen:
überflüssig
/
wesentlich
Beispiele für Standardsoftware-Anbieter
ERP
SAP Enterprise Warehouse
Internet Explorer
MS Office
Oracle Database
MySQL
Beispiele für Individualsoftware-Anbieter
Lieferkettenmanagement Software
Lagerverwaltunglösungen
Transportmanagementsysteme
Tracking und Tracing
Datenverwaltung und Controlling
dbh Logistics IT AG
Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG
arvato Systems GmbH. KG
Was versteht man unter Plattformen?
Hardware-Plattform
Bsp. Computer-Plattform: Intel Series, IBM i Series, IBM z Series
Software-Plattform
Bsp. Betriebssysteme: Windows, Linux, Unix, i Series, z Series
Lizenzsoftware
auch unfreie Software genannt
Veränderung der Software ist nicht erlaubt
geschützt durch Softwarepatente,
Urheberrecht oder Behandlung
des Quelltextes als Betriebsgeheimnis
Freie Software
gewährt jedem das Recht, die Software zu nutzen, zu kopieren und zu verbreiten
Software darf auch modifiziert werden
Verbreitung gegen ein Entgelt ist grds. möglich (Bsp.: Growl für Mac)
"Freiheit" bezieht sich vorrangig auf
die freie Verfügbarkeit des Quellcodes
-> Open Source
Freeware und Shareware sind Arten proprietären Software!
Freeware wird dem Endnutzer lediglich kostenlos zur Verfügung gestellt. Die (kostenpflichtige) Weitergabe der Software kann vom Rechteinhaber durch die Endnutzer-Lizenzvereinbarung untersagt werden.
Shareware kann vom Endbenutzer kostenlos kopiert und weitergegeben werden. Allerdings ist es erforderlich, dass die Software nach Ablauf eines Testzeitraums (Regelfall: 30 Tage) kostenpflichtig registriert werden soll.
Urheberrechtsschutz bei freier Software
Rechtsfolgen bei Verstößen gegen das Urheberrecht
Proprietäre Software
Veränderung der Software ist nicht erlaubt
auch unfreie Software genannt
Frau und Herr Müller haben sich für die Erläuterungen dieses Beziehungsgeflegtes von Softwarearten, Urheberrecht und Lizenzen bedankt und haben sich von uns verabschiedet.
Michael, Florian, Mariya und die Müllers
Woher weiß ich,
welche Bilder ich für unsere Homepage nutzen darf?
Rechtliche Probleme bei der Verwendung von Grafiken
Unterschied zwischen
freien Grafiken (Public Domain) und


lizenzfreien Grafiken


Verschiedene Lizenzen - "Creative Commons"
Bedingungen
Lizenzen
Weitere Lizenzen für freie Inhalte
UVM-Lizenz für freie Inhalte
GNU-Lizenz für freie Dokumente
Lizenz freie Kunst

Ähnlichkeit mit cc-by-sa
Nützliche Quellen für freie Grafiken und Grafiken unter Bedingungen
Wikimedia Commons
Pixabay
Open Clip Art Library
Totally Free Images
Minibild
Lebensmittelfotos
L. Seifert kostenlose Fotos
Google Bilder - nach Lizenzen filtern
Flickr - nach Lizenzen filtern
"Creative Commons - Was ist und bedeutet das?" von Martin Mißfeldt
http://www.bildersuche.org/creative-commons-infografik.php
CC-BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/.de
"Creative Commons - Was ist und bedeutet das?" von Martin Mißfeldt
http://www.bildersuche.org/creative-commons-infografik.php
CC-BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/.de
Urheberrecht bei Grafiken
Systemsoftware
+
-
"Blume Muster" (Verlinkung mit Originalgrafik)
von Andrea Muster (Rechtsinhaber)
CC by (Verlinkung mit genauer Lizenz)
Beispiel eines CC-by-Bild:
"Creative Commons - Was ist und bedeutet das?" von Martin Mißfeldt
http://www.bildersuche.org/creative-commons-infografik.php
CC-BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/.de
"Creative Commons - Was ist und bedeutet das?" von Martin Mißfeldt
http://www.bildersuche.org/creative-commons-infografik.php
CC-BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/.de
Plattformen bilden die einheitliche Basis für die Zusammenarbeit von Komponenten und Software.
Vergleich Standard-/ Individualsoftware

Vorteile von Standardsoftware

Nachteile von Individualsoftware
geringere Anschaffungskosten
/
hohe Entwicklungskosten
Verfügbarkeit:
schnell
/
erst nach der Entwicklung
Einarbeitung, Schulung:
leicht
/
aufwendig
Wahrscheinlichkeit von Softwarefehlern:
niedrig
/
hoch
Zukunftssicherheit:
gesichert
/
fraglich
+
-
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