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Konstruktivismus

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by

Christof Anolick

on 22 May 2014

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Transcript of Konstruktivismus

Interpretation
Schülerorientierung
Konstruktivismus = Lerntheorie
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Die konstruktivistische Lerntheorie ist eine
Erkenntnistheorie
.
Alles, was wir sehen, beobachten oder wahrnehmen, ist bereits verändert, vermittelt oder gebrochen (durch unsere Art zu sehen, denken und fragen).
Das Gehirn hat keinen direkten Zugang zur Welt. Spezifische
Reize
der Umwelt werden in neuronale
Einheitssprache
übersetzt. Sie besteht aus elektrischen Impulsen, die sich in Intensität und Frequenz, nicht aber in der Qualität unterscheiden. Die Qualität der Reize geht durch die Übersetzung verloren.
Die neuronale Einheitssprache (Strom/nicht Strom, I/0) ist bedeutungsfrei. Das Gehirn
konstruiert
ein Weltbild.
Die Umwelt wird subjektiv durch
- Vorwissen
- Vorahnungen
- Erfahrungen
- Gefühle
interpretiert. Dadurch konstruiert jeder sein indivivuelles Weltbild, das zur eigenen Interpretation passt.
Richtungen des Konstruktivismus
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1. Radikaler Konstruktivismus
- Lernprozesse sind nicht planbar
- Lernende entwickeln eigene Interpretation
- Lernende müssen eigenaktiv konstruieren
- es gibt keine objektiven Lernziel
- Inhalte können nicht festgelegt werden
Merkmale
Lernen ist...
...ein aktiver Konstruktionsprozess
...ist konstruktiv (wird in vorhandene
Wissensstrukturen eingebaut)
...ist emotional (positive Emotionen sind
zentral)
...selbstgesteuert
...sozial (in Interaktion mit anderen)
...situiert (Lernumgebung wird benötigt)

Der Mensch hat keinen unmittelbaren Zugriff auf die objektive Realität, kann sie also nicht objektiv wahrnehmen.
Wer ein Dreieck sieht...
Lerntheorie kurz erklärt
Konstruktivismus
...kontruiert seine Wirklichkeit.

Grundthese

Wissen kann nur mit Hilfe
eigener Erfahrungen konstruiert werden.

Im Fall der Darstellung ergänzt unser Gehirn durch unsere Erfahrung die fehlenden Linie, so dass wir Dreiecke sehen, die aber in Wirklichkeit nicht da sind.

Konstruktivismus kann die geforderte Schülerorientierung
erkenntnistheoretisch
begründen.

- Forderung nach möglichst hoher

Selbsttätigkeit

- hohe
Methodenvielfalt

-
Lehrer-Schüler-Beziehung
muss vor der
Vermittlung von Inhalten stehen
Vertreter
- Niklas Luhmann
- Jean Piaget
- Gerhard Roth
- Paul Watzlawik
Zitat
„Die Wirklichkeit, in der ich lebe ist ein Konstrukt des Gehirns“ (Roth, 1997)
Didaktischer Kreislauf nach Reich
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Konstruktion
Unterricht soll den Rahmen schaffen, eine eigene Realität zu konstruieren. Dies soll mit Erfahrungen und Experimenten erfolgen.
3. Moderater Konstruktivismus
- im Mittelpunkt steht das
handelnde Individuum
- Lerner ist nicht passiv, sondern
aktiv
in den Lernprozess integriert
- Lernen passiert in
Lernumgebungen
, die eigene Interpretation und
Wissenskonstruktion zulassen
- Neues muss immer an das
Vorwissen anknüpfen
-
emotionale
Komponente, Motivation entscheidend
- Lernen beruht auf
Interaktion
und
Kooperation
, ist sozial

2. Sozialer Konstruktivismus
- Realität wird ausschließlich in sozialen Praktiken produziert
- Realität existiert nicht, sie wird aktiv gestaltet
- ablaufende Prozesse müssen erst entschlüsselt werden
Dekonstruktion
Kritik an der Normalisierung und Dekonstruktion von gewohnten Denkmustern sichert eine kreative Lernumgebung
Rekonstruktion
kulturelle Leistungen, historische Ereignisse und Entwicklungen sollen gemeinsam rekonstruiert werden. So kann ein Teil der Wirklichkeit entdeckt werden.
Dekonstruktion
Kritik an der Normalisierung und Dekonstruktion von gewohnten Denkmustern sichert eine kreative Lernumgebung
2. Sozialer Konstruktivismus
- Realität wird ausschließlich in sozialen Praktiken produziert
- Realität existiert nicht, sie wird aktiv gestaltet
- ablaufende Prozesse müssen erst entschlüsselt werden
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