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Einführung zur EU -

Die Geschichte der europäischen Integration
by

susanne lenz

on 8 January 2015

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Transcript of Einführung zur EU -

Der Weg der Europäischen Integration
Einführung zur Europäischen Union
Am Ende der Katastrophe
Wie kann Europa friedlich vereint werden?
Die Idee von den Vereinigten Staaten von Europa wird geboren

„Die französische Regierung schlägt vor, die
Gesamtheit der französisch-deutschen Kohle- und Stahlproduktion
unter eine gemeinsame Oberste Aufsichtsbehörde zu stellen,
in einer Organisation, die den anderen Ländern zum Beitritt offen steht. [...]“
– aus der Erklärung des französischen
Außenministers Robert Schuman vom 9. Mai 1950




Der imperialistische Machtgedanke muß, von welcher Seite er auch kommen möge, für alle Zeit unschädlich gemacht werden. Ein einseitiger preußischer Militarismus darf nie mehr zur Macht gelangen. Nur in großzügiger
Zusammenarbeit der europäischen Völker
kann der Boden geschaffen werden, auf welchem ein neuer Aufbau möglich sein wird. [...] Nur eine gesunde föderalistische Staatenordnung vermag heute noch das geschwächte Europa mit neuem Leben zu erfüllen. [...]
aus Fünftes Flugblatt der
Weißen Rose,
1943
[...]Dieses Mittel besteht in der Erneuerung der europäischen Völkerfamilie oder doch einer so großen Zahl ihrer Mitglieder, als es im Rahmen des Möglichen liegt, und ihrem
Neuaufbau unter einer Ordnung
, unter der sie in
Freiheit, Sicherheit
und
Frieden
leben kann. Wir müssen eine Art Vereinigte Staaten von Europa errichten.[...]
aus der Zürcher Rede von
Winston Churchill, 1946
Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), Vertrag von Paris: 1951

Übertragung von Kompetenzen im bedeutsamen Bereich nationalstaatlicher Souveränität an uebernationale Organe
Symbolik: Rolle von Schwerindustrie für die Kriegsmobilisierung
Überwindung der deutsch-französischen Erbfeindschaft und Schaffung einer europäischen Friedensordnung
Vertrag von Rom: Errichtung einer Europäischen Wirtschafts- und Atomgemeinschaft (EWG, EURATOM), 1957


Parallele Entwicklung einer gemeinsamen Handels- und Landwirtschaftspolitik
1. Januar 1993: „Eröffnung“ des Binnenmarktes mit den
„vier Freiheiten“
:


• Freier Verkehr von Personen

• Freier Verkehr von Waren

• Freier Verkehr von Dienstleistungen

• Freier Verkehr von Kapital

03.10.1990
22. Juni 1993 Kopenhagener
Beitrittskriterien
Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

funktionierende Marktwirtschaft

Übernahme des Acquis Communautaire
01.11.1993 Vertrag über die"Europäische Union" - Maastricht
Gründung der
Europäischen Union
& Einführung des Mitentscheidungsverfahrens, das dem Parlament im Entscheidungsprozess eine stärkere Stimme verleiht
neue Formen der
Zusammenarbeit
zwischen den Regierungen der EU-Länder, z. B. in den Bereichen Verteidigung, Justiz und Inneres

Vorbereitung auf die Europäische
Währungsunion
und Einführung von Elementen einer politischen
Union
(Unionsbürgerschaft, gemeinsame Außen- und Innenpolitik).
01.05.1999 Vertrag von Amsterdam

Eine
Reform
der EU-Institutionen
zur Vorbereitung auf den Beitritt neuer Mitgliedstaaten

01.02.2003 Vertrag von Nizza
&
01.12.2009 Vertrag von Lissabon
Ziel: Eine demokratischere und wirksamere EU, die in der Lage ist, globale Probleme wie den Klimawandel besser anzugehen und dabei mit einer Stimme zu sprechen.

Mehr Befugnisse für das Europäische Parlament,
ein geändertes Abstimmungsverfahren im Rat,
die europäische Bürgerinitiative,
die Einführung der Ämter eines ständigen Präsidenten des Rates der Europäischen Union und eines neuen Hohen Vertreters der Union für Außen- und Sicherheitspolitik,
ein neuer diplomatischer Dienst der EU.

ca. 500 Millionen EinwohnerInnen
23 Amtssprachen
27+1 Mitgliedsstaaten
Die EU heute
1949
Vertrag über eine Verfassung für Europa (2004)
1957
1968
1967
EGKS, EWG & Euratom
werden zur
Europäischen Gemeinschaft (EG)
1945
1950
Unterzeichnung der Römischen
Verträge
Zollunion 1968
1979 Europawahlen
Schrittweise Schaffung eines gemeinsamen Binnenmarktes, Abschaffung von Zöllen
1990
Größere Stabilität, engere Beziehungen zwischen den Staaten
47 Staaten
53 Staaten
56 Staaten
1986 Mailand: Einheitliche Europäische Akte
Vereinbarung über eine Europäische Politische Zusammenarbeit (EPZ)
Erweiterung der Befugnisse der Gemeinschaften
Festlegung des "Subsidiaritätsprinzip" - öffentliche Aufgaben möglichst bürgernah, auf der niedrigsten politischen Ebene lösen
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