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Sportstätten

Sportstätten
by

Dietmar Kuntzsch

on 7 June 2010

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Transcript of Sportstätten

1. Kernsportanlagen:
Kernsportanlagen sind ungedeckte und gedeckte Sportstätten für Schwimmen,
Leichtathletik und Spielsportarten. Sie sollen in der Regel den Wettkampfanforderungen
der Fachverbände oder dem Rahmenplan Schulsport entsprechen und für Übungs- und
Trainingszwecke nutzbar sein.
Eine ungedeckte Sportanlage bietet
den Zuschuern (Publikum, Gäste) meist keinen Schutz vor meterologischen Einflüssen und sich schnell veränderlichen Außenbedingungen (Lichtverhältnisse).

Auch der aktive Sportler ist in/auf einer
ungedeckten Sportanlage vor diesen
Einflussfaktoren ungeschützt.

Beispiel:
Sportplatz
Skipiste
sportstätten
systematisierung von sportstätten
Sportstätten können in zwei größere Gruppen eingeteilt werden:
1. Sportanlagen und
2. Sportgelegenheiten
Eine weitere Unterteilung stellt die Gliederung von
Sportstätten nach folgenden Kriterien dar:

1. Eine Sportstätte kann eine regelgerechte Sportanlage sein.

2. Eine Sportstätte kann eine nicht regelgerechte Sportanlage sein.

3. Eine Sportstätte kann eine Sportgelegenheit sein.
Sportstätten können gedeckten
und/oder ungedeckten Charakter tragen.
Eine Sportanlage ist eine meist künstlich
angelegte Sportstätte.

Zur Durchführung von sportlichen Aktivitäten
wurde sie deshalb entwickelt, projektiert,
angelegt bzw. gebaut und nach den
entsprechenden Erfordernissen ausgestattet.

Eine Sportanlage unterliegt dem Sportanlagen-Lebenszyklus und wird deshalb mit Hilfe des Sportstätten-Managements betrieben.

Beispiel:
Stadion
Multifunktions-Sporthalle
Schwimmhalle
Dagegen stellt eine Sportgelegenheit einen
anderen Sachverhalt dar.
Bei einer Sportgelegenheit geht man davon aus,
dass sie nicht künstlich zur Sportdurchführung erschaffen wurde.

Eine Sportgelegenheit (i.S. von Sportstätte) ergibt sich entweder
aus der Nutzung von natürlichen Bedingungen zum Sport
oder durch die Nutzung von baulichen Anlagen, die im eigentlichen Sinne nicht als Sportanlage erschaffen wurden.

Beispiele:
Badesee - Schwimmen
Waldweg - Joggen
Kultursaal der Gemeinde - Gymnastik

Eine Sportanlage ist eine regelgerechte Sortanlage, wenn sie nach den Kriterien der DIN 18032 bzw. 18035 erschaffen wurde und somit in den baulichen Ausmaßen sowie in der Ausstattung und Einrichtung dem Regelwerk der internationalen und nationalen Verbände der jeweiligen Sportart(en) entspricht, die in der Sportanlage betrieben werden sollen. Das gilt insbesondere bei nationalen und internationalen Meisterschaften und Wettbewerben.
Rekorde, die in Statistiken einfließen sollen, können nur auf/in solchen Sportanlagen gewertet werden.

Beispiel:
Olympiastadion Berlin - IAAF Leichtathletik WM 2009
Olympiastadion Berlin - ISTAF 2009
Eine nicht regelgerechte Sportanlage
entspricht in ihrer konstruktiven
Beschaffenheit und in ihrer Ausstattung nicht dem internationalen oder nationalen
Regelwerk der jeweiligen Sportart(en).
Dennoch ist sie geignet zur Sportdurchführung geeignet.

Beispiel:
Bolzplatz in einem Park
Streetballfläche in einem Park
Eine gedeckte Sportanlage liegt
dann vor, wenn durch die
konstruktive Lösung sowohl die Zuschauer (Publikum, Gäste) als passive Sportkonsumenten als auch die aktiven Sportler unabhängig von äußeren Einflüssen, beispielsweise Wetter,Lichtverhältnisse.., sind.

Beispiel:
Sporthalle/Multifunktionshalle - Arena Leipzig
Sporthalle auf dem Gelände der ehemealigen DHFK
Sportplatz in Hönow bei Berlin
Sportplatz im Sportforum Hohenschönhausen
Natürlich gibt es auch gedeckte
bzw. ungedeckte Sportgelegenheiten, so z.B. wie bereits erwähnt, der Saal im Kulturhaus einer Gemeinde, das Büro (Bürogymnastik) sowie Wiesen, Feld- und Waldwege
oder Radwege.
Oder einfach der Badesee, indem der Sportler seinen Schwimmsport betreibt.
Sporteinrichtungen sind durch
entsprechende Ausstattung geschaffene Räumlichkeiten, die eine sportliche Betätigung zulassen.

Meist befinden sich Sporteinrichtungen
innerhalb anderer Komplexe.

Beispiele:
der spezielle Trainingsraum in einer Sporthalle
der Trainingsraum in einem Sporthotel
Quellen:

das verwendete Fotomaterial entstammt eigenen Aufnahmen

"Sport in Berlin" Sportanlagen und ausgewählte
Bewegungsräume 2015, Senat von Berlin für Stadtentwiklung

Broschüre "Sport braucht Sportanlagen", IAKS
Weitere Begriffe zur
Systematisierung von
Sportstätten und Sportanlagen:
2. Kernsportanlagen mit besonderer Zweckbestimmung:
Sportanlagen mit besonderer Zweckbestimmung sind Sportstätten, die nicht oder nur eingeschränkt
von der Allgemeinheit genutzt werden können.

Beispiele:
Landesleistungszentren, Bundeswehr- und Polizeisportanlagen, Olympia-Stadion
3. Öffentliche Sportanlagen:
Öffentliche Sportanlagen sind Sportstätten, die im Eigentum des Landes Berlin oder einer landesunmittelbaren juristischen Person des öffentlichen Rechts stehen. Als öffentliche Sportanlagen werden ebenso diejenigen Anlagen angesehen, die dem Land Berlin zustehen (z.B. ehemalige Alliiertenflächen) und bereits entsprechend genutzt werden, auch wenn die Eigentumsübertragung noch nicht vollzogen wurde.
4.Großspielfelder:
Großspielfelder sind Spielfelder mit einer Mindestgröße von 62 m x 94 m.

5. Kleinspielfelder:
Kleinspielfelder sind Spielfelder mit einer Mindestgröße von 13 m x 24 m und einer Maximalgröße von 62 m x 94 m.
In der Statistik wird darüber hinaus zwischen Kleinspielfeldern mit einer Fläche < 5.000 m²
und > 5.000 m² differenziert.
6. Rundlaufbahnen:
Rundlaufbahnen unterteilen sich in 400m-Rundlaufbahnen und andere nicht 400 m lange Rundlaufbahnen. Letztere werden in der Statistik als Leichtathletik-Einzelanlagen ausgewiesen. Als 400m-Rundlaufbahnen gelten nur Laufbahnen, die der DIN 18035 (Teil 8) entsprechen. Die anrechenbare Gesamtfläche einer 400m-Rundlaufbahn beinhaltet auch die beiden Sektorenflächen, jedoch nicht das innen liegende Spielfeld.
7.Leichtathletik-Einzelanlagen:
Leichtathletik-Einzelanlagen sind Leichtathletikanlagen gemäß DIN 18035 (Teil 8), die
außerhalb einer Rundlaufbahn liegen.

8. Gymnastikwiesen:
Gymnastikwiesen sind Naturrasenflächen, die nicht als Spielfeld genutzt werden, keine Markierungen oder Bodenhülsen aufweisen und mindestens 15 m x 20 m groß sind.
Aufgrund der Besonderheit der Anlage fällt in diese Kategorie auch das Maifeld auf dem
ehemaligen Reichssportfeld.
9. Tennisanlagen und Tennisfelder:
Tennisanlagen sind einzelne, separate sowie mehrere räumlich und / oder funktional
zusammengehörende Tennisfelder. Tennisfelder sind Spielfelder, die den Anforderungen
des DTB / IAKS-Handbuchs bzw. der DIN 18035 entsprechen.
10. Sporthallen:
Sporthallen sind gedeckte Kernsportanlagen, die i.d.R. multifunktional für mehrere unterschiedliche
Sportarten genutzt werden können. Es wird nach folgenden Hallengrößen
unterschieden:
Größe 1 10 m x 12 m bis < 15 m x 27 m
Größe 2 15 m x 27 m bis 22 m x 44 m
Größe 3 22 m x 44 m bis 27 m x 45 m
Größe 4 27 m x 45 m
Die Einteilung entsprechend dieser Unter- und Obergrenzen erfolgt in Anlehnung an die
DIN 18032, die für Sporthallen eine Mindestgröße von 15 m x 27 m (Nettosportfläche) vorsieht, was einem Hallenteil (HT) entspricht.
Versorgungsgrad
Zur Berechung der Versorgungsgrade werden die Einwohnerzahlen des Amtes für
Statistik Berlin-Brandenburg vom 31. Dezember des jeweiligen Jahres verwendet. Zusammen mit den Kernsportflächen und den aktuellen Richtwerten für Nettosport- bzw. Wasserflächen je Einwohner - für die ebenfalls der Stichtag 31. Dezember gilt - werden
die Versorgungsgrade sowie die Differenzen zwischen Bedarf und Bestand errechnet.
Richtwerte
Für eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung gelten die folgenden Nettosport- und Wasserflächen als Richtwerte:
Ungedeckte Sportanlagen: 2,50 m² Nettosportfläche/Einwohner
Gedeckte Sportanlagen: 0,34 m² Nettosportfläche/Einwohner
Freibäder: 0,10 m² Wasserfläche/Einwohner
Hallenbäder: 0,01 m² Wasserfläche/Einwohner
Einige Impressionen aus der vielseitigen "Landschaft" der Sportstätten:
Danke für Ihr Interesse
und Ihre Aufmerksamkeit!
Dietmar Kuntzsch

Dezember 2016
Naturschanze Vesser
Bestentafel
Schanzenrekorde
Sprunganlage Kanzlersgrund
Oberhof
Sprunganlage
Holmenkollen
Blick von der Großschanze
Biathlon
Oberhof
Biathlonstadion im
Sommer
Kletterturm Gipfel Schneekopf
Thüringen
Sportanlage
Dubai
Basketball
Mercedes-Benz-Arena
Kletterpark "Climb Up"
Straußberg
Olympiastadion
Berlin
Olympiastadion
Berlin
Kletterpark "Climb Up"
Straußberg
Automobilsport
Oschersleben
SSC
Landsberger Allee
SSC
Landsberger Allee
Velodrom
Berlin
Strömungskanal
Trainingszentrum
OSP Berlin
Bogenschießanlage
ehem. Schwimmbecken
Sportforum
Berlin
Trainingshalle
Sportforum Hohenschönhausen
Eisschnelllaufhalle
"Wellblechpalast"
Berlin
Sporthalle
ehem. DHfK-Gelände
Leipzig
Beispiel Sporthalle
Beispiel Stadion
Fitnessstudio in Luckau/Brandenburg
Multifunktionshalle "Arena" Leipzig
Trainingsplatz Leichtathletik Leipzig (im Hintergrund Red Bull Arena noch ohne Logo)
Tennisanlage outdoor Tennebelag
Vorderansicht Leipziger Zentralstadion;
heute Red Bull Arena
Skisprunganlage Schmiedefeld/Thür.
Eurospeedway Lausitzring
Motopark Oschersleben
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