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Die Verträge von Lorcano

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hans hans

on 13 December 2012

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Transcript of Die Verträge von Lorcano

... Zu der Frage des Eintritts in den Völkerbund möchte ich folgendes bemerken: die deutsche Außenpolitik hat nach meiner Auffassung für die nächste, absehbare Zeit drei große Aufgaben:
Einmal die Lösung der Reparationsfrage in einem für Deutschland erträglichen Sinne und die Sicherung des Friedens, die die Voraussetzung für eine Wiedererstarkung Deutschlands ist.
Zweitens rechne ich dazu den Schutz der Auslandsdeutschen, jener zehn bis zwölf Millionen Stammesgenossen, die jetzt unter fremdem Joch in fremden Ländern leben.
Die dritte große Aufgabe ist die Korrektur der Ostgrenzen: die Wiedergewinnung von Danzig, vom polnischen Korridor und eine Korrektur der Grenze in Oberschlesien.
Im Hintergrund steht der Anschluß von Deutsch-Osterreich... 7. September 1925 Italien Belgien Polen Tschechoslowakei Schiedsabkommen Ständige Vergleichskommission Kontext Fünf Mitglieder aus unterschiedlichen Staaten
Untersuchung des Streitfalls mit Unterstützung der Konfliktparteien (Urkundeneinsicht)
Erst beim scheitern der Kommission wird der internationale Gerichtshof oder der Völkerbundsrat konsultiert Gustav Stresemann, Reichsminister des Auswärtigen Nur zwischen einzelnen Staaten
kein Schutz durch Großbritannien und Italien Unterschiede zum Garantievertrag alle Schiedsabkommen inhaltlich fast identisch (Abkommen mit Polen und der Tschechoslowakei um Art. 7 aus dem Garantievertrag erweitert)
Ostgrenze nicht unverletzlich festgelegt, nur vor Waffengewalt geschützt Gustav Stresemann (DVP)
1923: Reichskanzler
1923-29: Reichsminister des Auswärtigem Revisionspolitik Meistbegünstigung bis 1925 Ruhrbesetzung außenpolitische Isolation Deutschlands 2-Fronten-Krieg Rapallo-Vertrag Kredite aus USA Weimarer Republik bis 1925 1920 Kapp-Putsch 1923 Ruhrbesetzung 1922 Vertrag von Rapallo 1924 Dawes-Plan Friedenssicherung Locarno Verträge -
Erfolgreicher Schritt Richtung Frieden oder Vorbereitung für den nächsten Krieg? Quellen:
http://www.nur-zitate.com/autor/Gustav_Stresemann (Zitat)
http://www.spartacus.schoolnet.co.uk/GERlocarno.htm (Bild)
http://upload.wikimedia.org/
http://www.lsg.musin.de/geschichte/Material/Quellen/Kronprinzenbrief.htm (Brief)
http://www.lsg.musin.de/geschichte/Material/reparationsregelung.htm
www.wikipedia.org
http://www.emersonkent.com/images/europe_after_wwi.jpg (Karte)
http://www.berlin-lese.de/files_berlin_lese/stresemann01.jpg (Bild) A r t i k e l 1.

Die Hohen Vertragsschließenden Teile garantieren, jeder für sich und insgesamt, in der in den folgenden Artikeln bestimmten Weise die Aufrechterhaltung des sich aus den Grenzen zwischen Deutschland und Belgien und zwischen Deutschland und Frankreich ergebenden territorialen Statusquo, die Unverletzlichkeit dieser Grenzen, wie sie durch den in Versailles am 28. Juni 1919 unterzeichneten Friedensvertrag oder in dessen Ausführung festgesetzt sind, sowie die Beobachtung der Bestimmungen der Artikel 42 und 43 des bezeichneten Vertrages über die demilitarisierte Zone.

A r t i k e l 2.

[1] Deutschland und Belgien und ebenso Deutschland und Frankreich verpflichten sich gegenseitig, in keinem Falle zu einem Angriff oder zu einem Einfall oder zum Kriege gegeneinander zu schreiten.
[2] Diese Bestimmung findet jedoch keine Anwendung, wenn es sich handelt um die Ausübung des Rechtes der Selbstverteidigung, das heißt um den Widerstand gegen eine Verletzung der Verpflichtung des vorstehenden Absatzes oder gegen einen flagranten Verstoß gegen die Artikel 42 oder 43 des Vertrags von Versailles, sofern ein solcher Verstoß eine nicht provozierte Angriffshandlung darstellt und wegen der Zusammenziehung von Streitkräften in der demilitarisierten Zone eine sofortige Aktion notwendig ist;
um eine Aktion auf Grund des Artikel 16 der Völkerbundssatzung;
um eine Aktion, die auf Grund einer Entscheidung der Versammlung oder des Rates des Völkerbundes oder auf Grund des Artikel 15 Abs. 7 der Völkerbundssatzung erfolgt, vorausgesetzt, daß sich die Aktion in diesem letzten Falle gegen einen Staat richtet, der zuerst zum Angriff geschritten ist. Motive Innenpolitik Außenpolitik Ablehnung in Bevölkerung und Parteien Rücktritt der DNVP Kritik der Nationalisten Kritik der Linken einseitige Meistbegünstigung aufgehoben verbessertes diplomatisches Klima wirtschaftlicher Aufschwung Vertrag zwischen Deutschland, Frankreich, Belgien, Großbritannien und Italien vom 16.10.1925 Locarno Verträge -
Erfolgreicher Schritt Richtung Frieden oder Vorbereitung für den nächsten Krieg? 1. Die Weimarer Republik vor Locarno 2. Inhalt der Verträge 3. Reaktionen und Folgen für die deutsche Wirtschaft 1.1 Motive für Locarno
1.2 Ziele Stresemanns 2.1 Sicherung der Westgrenze im Hauptvertrag
2.2 Schiedsabkommen 3.1 Kontra von rechts und links
3.2 Außenpolitische Folgen
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