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Entwicklungspsychologie und politische Sozialisation

VA Demokratie Lernen in der Schule Sitzung vom 22.06.2010
by

Christian Grauer

on 8 October 2010

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Transcript of Entwicklungspsychologie und politische Sozialisation

Entwicklungspsychologie und moralische Entwicklung Was ist Entwicklungspsychologie Die Veränderung menschlichen Erlebens und Verhalten während des gesamten Lebens Kognition DENKEN

Erinnerung
Lernen
Kreativität
Orientieren
Imagination
Argumentation
Introspektion
Wille
Glauben Kognition beschreibt diejenigen Fähigkeiten des Menschen, die es ihm ermöglichen sich in der Welt zu orientieren und sich an seine Umwelt anzupassen. (Lexikon der Pädagogik zweiter Band 1986, S.456 ff) Wie entwickelt sich Kognition Assimilation Akkomodation Adaptation das Zuordnen einer Wahrnehmung zu einem vorhandenen Wahrnehmungsschema

kognitive Integration von Sinneswahrnehmungen
[Quelle: c't 10/2002, S. 104: IT und Entwicklungspsychologie] die Anpassung der inneren Welt durch Schaffen eines neuen Wahrnehmungsschemas
die Differenzierung dieser (bereits integrierten) Sinneswahrnehmungen Entstehung von Identität (nach Piaget) Stufen kognitiver Entwicklung
Stufe der sensumotorischen Intelligenz
(0-2Jahre) Zusammenspiel von Wahrnehmungseindrücken und motorischer Aktivität.
keine Vorstellungstätigkeit
keine rationale Einsicht.

Grundlage für wahrnehmenden und intellektuellen Konstruktionen Stufe des symbolischen/vorbegrifflichen Denkens
(2-4Jahre) Zudem zeichnet sich das erste Stadium durch folgende Merkmale aus:
Objektpermanenz
Nachahmungsverhalten
Symbolhandlungen [ die Hand auf- und zuschließen kann durch Augen öffnen und schließen symbolisiert werden] Egozentrismus des Kindes
Das Kind wird fähig, mit Vorstellungen und Symbolen umzugehen.
Fähigkeit das Bezeichnete durch ein Bezeichnendes zu repräsentieren (symbolische Substitutionen)
artifiziellen Denken (Menschen-gemacht) Stufe des anschaulichen Denkens
(4-8Jahre) Klassen(inklusion)
Denken ist noch ganz an die Anschauung gebunden.
nur wahrnehmungsmäßig herausragende Merkmale
in andere Rollen/ Blickwinkel zu versetzen nicht möglich
unangemessene Assimilierung (Steine wachsen)
finalistischen Denken (Bäume sind da um Schatten zu spenden)
Nach und nach lernt das Kind Reihen nach einer Dimension zu bilden zu
Übergang vom voroperatorischen zum operatorischen Denken Stufe des konkreten-operativen Denkens
(8-12Jahre) Verschiedene Aspekte eines Gegenstandes oder Vorgangs können gleichzeitig erfaßt und zueinander in Beziehung gesetzt werden.
Reversibilität (Umkehrbarkeit) des Denkens
zielgerichteten konkreten Denken ( faktisch und wirklich)
Aber auch Phantasien oder Wunschvorstellungen
Das Denken ist noch nicht logisch, sondern intuitiv und wird von der direkten Wahrnehmung beeinflusst.
Invarianz (Unveränderlichkeit) Stufe des formalen Denkens
(ab 12Jahren) abstraktes Denken
Ziehen von Schlussfolgerungen
hypothetisch-deduktiv
Nicht nur die inhaltliche Richtigkeit von Aussagen wird überprüft, sondern deren logische Form bzw. der "Wahrheitsgehalt" (Kritikfähigkeit) Moralische Entwicklung Was ist Moral? nach Leo Montada Normen: Gebote,Verbote, Pflichten und Verantwortlichkeiten

Ursprung: kulturellen oder religiösen Traditionen
staatliche Gesetze und Regeln Quelle: Arbeitsblätter von Prof. W. Stangl (FernUni Hagen) nach Kohlberg
6.Suche nach allgemeingültigen ethischen Prinzipien

5. Sozialer Vertrag und individuelle Rechte:
Menschenrechte sind unverhandelbar, Gesetze
(Gesellschaftverträge) hingegen schon.

-postkonventionell (ab Pubertät)

4. Sozialsystem:
Orientierung erweitert sich auf übergreifende Systeme (z.B.
Staat, Ehe,...).

3. Interpersonelle Übereinstimmung(10-13):
Prosoziales Verhalten findet im Rahmen direkter Kontakte
statt.
-Konventionell

2. Instrumenteller Individualismus(3-10):
Orientierung an eigenen Bedürfnissen, Gegenseitigkeit wird in
Ansätzen berücksichtigt.

I. Präkonventionell (1-3 Jahre):
Regeln sind extern vorgegeben und werden befolgt um Srafe
zu vermeiden. nach Piaget:
1. moralischer Realismus:
Alles, was nicht bestraft wird, ist erlaubt und alles, was bestraft
wird ist verboten.
2. heteronome Moral:
Alles, was andere Personen für gut heißen und vormachen, ist
erlaubt, was andere nicht für gut heißen, ist nicht erlaubt.
3. autonome Moral:
selbstbestimmte Moral Die politischen Vorstellungen des Jugendlichen in der Frühadoleszenz
-Joseph Adelson 1977 Studie "Wie entsteht politisches Denken?"

Jungen und Mädchen zwischen 10 und 18 Jahren
->Adoleszenz = zw. 11 und 18 Jahren
normale bis extrem hohe Intelligenz
Großbritannien, USA und BRD
Ausgangspunkt: "Stell dir vor 1000 Menschen wagten sich auf eine Insel im Pazifik, um eine neue Gesellschaft zu Gründen" [politische Ordnung, Rechtssystem und Probleme des Regierens]

Gruppenarbeit

Arbeiten Sie die Entwicklungen des politischen Denkens in Bezug auf den Aspekt des jeweiligen Unterkapitels heraus.
Entwickeln Sie Beispiele (siehe Transkript der Sequenz "Was macht ihr, wenn jemand Geld klaut?")
Stellen sie Ihre Ergebnisse dem Plenum vor Kleingruppe 1 "Modi des Denkens und Stil des Denkens"

Kleingruppe 2 "Zeitperspektive, Motivation und Besetzung"

Kleinegruppe 3 " Rückgang autoritärer Einstellungen"

Kleingruppe 4 "Idealismus, Utopismus und andere polit. Aspekte" Jean Piaget
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