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Globale Institutionen und Steuerung: WTO, IWF, Weltbank

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by

Simon Odrowski

on 15 January 2014

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Transcript of Globale Institutionen und Steuerung: WTO, IWF, Weltbank

Globale Institutionen und Steuerung: WTO, IWF, Weltbank
Washington
D.C.
Genf
Welthandelsorganisation
(WTO)

Internationaler Währungsfonds (IWF)
Weltbank
Stimmen- und Kapitalanteile im IWF
USA
Stimmenanteil:
16, 75%
Kapitalanteil:
42.122,4 Mrd. SZR
Japan
Stimmenanteil:
6,23%
Kapitalanteil:
15.628,5 Mrd. SZR
Deutschland
Stimmenanteil:
5,81%
Kapitalanteil:
14.565,5 Mrd. SZR
Großbritannien
& Frankreich
Stimmenanteil:
4,29%
Kapitalanteil:
10.738,5 Mrd. SZR
China
Stimmenanteil:
3,81
Kapitalanteil:
9.525,9 Mrd. SZR
Italien
Stimmenanteil:
3,16%
Kapitalanteil:
7.882,3 Mrd. SZR
Stimmen der Industriestaaten

7 stärksten Staaten:
44,34%

G7:
43,09%

EU:
31,14%

Eurozone:
22,53%

NAFTA:
20,78%



Stimmen der Schwellen- und
Entwicklungsländer

Indonesien:
0,85%

Indien:
2,34%

ASEAN:
3,76

UNASUR:
5,29%

Gruppe der Zwanzig:
17,48%

SZR
"Sonderziehungsrecht"

künstliche Währungseinheit des IWF

1 XDR = 1.12461 EUR (11.01.2014)
Sperrminorität
Beschlussfassung mit mind. 85% der Stimmen

Diese haben somit (u.a.): USA, G7, EU, Eurozone, NAFTA, Gruppe der 20
Gesamtkapital des IWF: 238.118,0 Mrd. SZR
Wer gibt was und wer bestimmt?
Das Bretton-Woods-System

Ziel: "... der Weltwirtschaft eine neue ordnungspolitische Grundlage ... geben" (bpb 2012)

besteht aus...
Konferenz vom 01. bis 21. Juli 1944 in Bretton Woods

Teilnehmer: 44 Alliierte

Ziel: Wiederaufbau des int. Güterverkehrs durch
Bereitstellung finanzieller Hilfen
Konvertibilität der nationalen Währungen
feste Wechselkurse

Gründung IWF und der Weltbank
Gründung einer Internationalen Handelsorganisation in Bretton Woods gescheitert

Daher: Völkerrechtlicher Vertrag durch 23 Staaten

Ziel: Zollsenkungen und Abbau von Handelshemmnissen
Bretton-Woods-Abkommen
Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen (GATT)
Absichten des IWF gemäß des Gründungsvertrages (IWF 2011) sind:
die Förderung der int. Kooperation in Währungsfragen

die Vereinfachung der Expansion und des Wachstums des Welthandels

der Einsatz für die Stabilität der Wechselkurse

die Hilfe bei der Schaffung eines weltweiten Zahlungssystems

die Bereitstellung seines Kapitals zur Unterstützung verschuldeter bzw. in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befindlicher Staaten
Grundlegendes:
Mitglieder: 187 der 193 UN-Mitgliedsstaaten und der Kosovo

Geschäftsführende Direktorin: Christine Lagarde (de facto immer ein[e] Europäer[in])

(unabhängige) Sonderorganisation der UN (Zusammenarbeit koordiniert im ECOSOC)

Wichtigste Organe:

Gouverneursausschuss (1 Gouverneur & 1 Stellvertreter vor Mitgliedsstaat)

Exekutivausschuss (24 Generaldirektoren)
Quelle: Cflm001, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3d/IMF_nations.svg/2000px-IMF_nations.svg.png?uselang=de
Weltbankgruppe
Weltbank
Internationale
Finanz-Corporation

IFC
Multilaterale Investitions-Garantie-Agentur

MIGA
Internationales
Zentrum für die Beilegung von Investitions-streitigkeiten

ICSID
Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung

IBRD
Internationale Entwicklungs-organisation

IDA
Grundlegendes - IBRD
Mitglieder: 187 der 193 UN-Mitgliedsstaaten und der Kosovo
bürokratische Verflechtung aller Organisationen

gemeinsamer Präsident: Jim Yong Kim
(
de facto
immer ein[e] US-Amerikaner[in])

(unabhängige) Sonderorganisation(en) der UN
(Zusammenarbeit koordiniert im ECOSOC)

Gemeinschaftliche Aufgabe: Vergabe finanzieller Hilfen und Beratung, vor allem an bzw. für arme Staaten

Zwei Ziele bis 2030 (The World Bank 2014):
"End extreme poverty by decreasing the percentage of people living on less than $1.25 a day to no more than 3%"
"Promote shared prosperity by fostering the income growth of the bottom 40% for every country"
Grundlegendes - Weltbankgruppe
Mitglied in
5
-
4
-
3
-
2
Teilorganisationen, Mitglied nur der
IBRD
"Ursprungsinstitution" der Weltbank(gruppe)

Wichtigste Organe:

Gouverneursausschuss (1 Gouverneur & 1 Stellvertreter vor Mitgliedsstaat)

Exekutivausschuss (24 Generaldirektoren)
Quelle: Alinor, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/57/World_Bank_Group.png
Grundlegendes
Teilnehmer:

Mitglieder: 159 der 193 UN-Mitgliedsstaaten
und die EU

Beobachter: 25 (mit Ausnahme des Vatikans
müssen alle beitreten)

Quelle: Muso, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ea/World_Trade_Organization_Members.svg/2000px-World_Trade_Organization_Members.svg.png
Mitgl
ieder
,

Beobachter
,

Nichtmitglieder
der WTO
01. Januar 1996
seit 2001
01. Januar 1995
01. Januar 1948
Inkrafttreten des
Übereinkommens über handelsbezogene Aspekte
der Rechte am geistigen
Eigentum (TRIPS)
Doha-Runde

(als 9. Welthandelsrunde)
Inkrafttreten des
GATT
Gründung der WTO

Inkrafttreten des
Allgemeinen Abkommens über den Handel mit Dienstleistungen (GATS)
(Geschichtlicher) Überblick über die Verträge
Prinzipien und Ziele (WTO 2014)
Nichtdiskriminierung:

Meistbegünstigungsklausel

Inländer(gleich)behandlung

Freierer Handel (Liberalisierung & Abbau von Handelshemmnissen und Zöllen)

Berechenbarkeit:

Transparenz

Verpflichtungen

Fairen Wettbewerb garantieren

Ökonomische Entwicklungen & Reformen stärken
Global Governance
"Global Governance ist keine Weltregierung sondern ein internationaler Rahmen von Prinzipien, Regeln und Gesetzen inklusive einer Reihe von Institutionen um diese aufrechterhalten, die notwendig sind, um globale Probleme zu bewältigen."

Definition des Centre for the Study of Global Governance, zit. in bpb 2012a
Generaldirektor: Roberto Azevêdo

verwandte Organisation der UN

Wichtigste Organe:

Ministerkonferenz (Wirtschafts- und Handelsminister, mind. alle 2 Jahre, Entscheidungen de facto im Konsens)

Allgemeiner Rat (Botschafter, führt die laufenden Geschäfte)
Unterstützung durch Bereitstellung von Ressourcen, Beratung, Garantien (u.a.) an

Staaten mittleren Einkommens (1.000$-10.000$ Pro-Kopf-Einkommen, z.B. China)

kreditwürdige, arme Staaten (unter 1.000$ Pro-Kopf-Einkommen), z.B. Indien, Indonesien)
Absichten und Aufgaben (IBRD 2014)
Europäische
Krisenbewältigung der griechischen
Staatsschuldenkrise
-
Ist der IWF hinderlich
oder förderlich?
Diskussion I
Diskussion II
Institutionen globaler Steuerung:

Mittel der Mächtigen oder Good Governance?
Quellen und Literatur
bpb
(2012a): Was ist Global Governance? – Zwei Definitionen. Online im Internet: http://www.bpb.de/veranstaltungen/netzwerke/teamglobal/67464/definition [Stand: 13.01.2014]
bpb
(2012b): Das Bretton-Woods-System. Online im Internet: http://www.bpb.de/politik/wirtschaft/finanzmaerkte/54851/bretton-woods-system?p=all [Stand: 13.01.2014]
Dicken, P.
(2011): Global Shift. Mapping the Changing Contours of the World Economy. 6th Edition. London pp.: SAGE.
Haas, H.-D.; Neumair, S.-M.; Schlesinger, D. M.
(2009): Geographie der internationalen Wirtschaft. Darmstadt: WBG.
Hsueh, C.-W.
(2012): Direct Effects of WTO Agreements: Practices and Arguments. Frankfurt am Main pp.: Peter Lang - Internationaler Verlag der Wissenschaften.
IBRD
(2013): Frequently Asked Questions. Online im Internet: http://web.worldbank.org/WBSITE/EXTERNAL/EXTABOUTUS/EXTIBRD/0,,contentMDK:21116492~menuPK:3126966~pagePK:64168445~piPK:64168309~theSitePK:3046012,00.html [Stand: 13.01.2014]
Independent Evaluation Group; World Bank; IFC; MIGA
(2009): The World Bank Group Guarantee Instruments 1990-2007. An Independent Evaluation. Washington D.C.: The International Bank for Reconstruction and Development/The World Bank.
IWF
(2011): Articles of Agreement. Online im Internet: http://www.imf.org/Exter-nal/Pubs/FT/AA/pdf/aa.pdf [Stand: 13.01.2014]
IWF
(2014): About the IMF. Online im Internet: http://www.imf.org/external/about.htm (und Unterseiten) [Stand: 13.01.2014]
Mackinnon, D.; Cumbers, A.
(2011): Introduction to Economic Geography. Globalization, Uneven Development and Place. Second Edition. Harlow pp.: Pearson Education Limited.
Rowohl, N.
(2006): Die Weltbank und der Internationale Währungsfonds: Ihre Mandate und deren Abgrenzung. Stand und Reformvorschläge. Frankfurt am Main pp.: Peter Lang – Internationaler Verlag der Wissenschaften.
The IBRD/The World Bank
(2007): A guide to The World Bank. Second Edition. Washington D.C.: The World Bank.
The World Bank (2014): About. Online im Internet: http://www.worldbank.org/en/about (und Unterseiten) [Stand: 13.01.2014]
WTO
(2014): The WTO. Online im Internet: http://wto.org/english/thewto_e/thewto_e.htm (und Unterseiten) [Stand: 13.01.2014]
Fazit
Entwicklung zu Mechanismen und
Institutionen globaler Steuerung
(Global Governance) seit dem Zweiten Weltkrieg, auch in wirtschaftspolitischer Hinsicht

Die Mandate des IWF und der Weltbank (aber auch der WTO) überschneiden sich

Die (westlichen) Industriestaaten haben einen starken Einfluss in den Institutionen

Alle drei Institutionen haben einen relativ hohen Legitimationsgrad (erreicht)

Die Arbeit, Effektivität und die Maßnahmen aller drei Institutionen wurden bisweilen heftig kritisiert und gelobt -> Diskussion

Aufbau der Weltbankgruppe
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