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Maquiladoras

Maquiladora-Industrie in Mexiko - von Luisa, Martin und Pia
by

Martin Schorfmann

on 29 November 2012

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Transcript of Maquiladoras

Die Geschichte der Maquiladoras 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010 Import-Substitution-Industrialization-Modell Vor der Maquiladora-Industrie existierte in Mexiko seit den späten 1930er Jahren ein Handelssystem, das die heimische Wirtschaft durch Maßnahmen wie z.B. Einfuhrzölle schützen sollte. Das erste Maquiladora-programm In den 1960er Jahren erfolgte dann eine radikale Kehrtwende. Entlang der amerikanisch-mexikanischen Grenze konnte nun steuerfrei produziert und zollfrei Handel mit den USA betrieben werden. Das erste Maquiladora-Programm, das Border Industrialization Program (BIP) wurde 1965 unter der Regierung von Präsident Gustavo Diaz Ordaz gegründet. 1980 Im Jahre 1980 befanden sich 620 Maquiladoras mit 120.000 Beschäftigten entlang der Grenze zu den USA. 1990 10 Jahre später wurden schon 400.000 Menschen in 1500 Maquiladoras beschäftigt. Dies ist auf den Beitritt Mexikos zum General Agreement on Tariffs and Trade (GATT) im Jahre 1986 zurückzuführen. Das GATT Das General Agreement on Tariffs and Trade besagt: 1. Nach dem Meistbegünstigungsprinzip in Art. I GATT müssen Handelsvorteile, die einem Vertragspartner gewährt werden, auch für alle anderen Vertragspartner gelten. Im Widerspruch zum Meistbegünstigungsprinzip steht das Prinzip der Reziprozität (Gegenseitigkeit), das auch in einigen Regeln verankert ist. 2. Nach dem Prinzip der Inländerbehandlung in Art. III GATT müssen ausländische und inländische Anbieter grundsätzlich gleich behandelt werden. 3. Nach dem Kontingentverbot sind mengenmäßige Beschränkungen bei Importen oder Exporten grundsätzlich nicht zulässig. 1994 Das NAFTA 1994 erfolgte dann die Unterzeichnung des NAFTA (North American Free Trade Agreement), was nochmals zu einem starken Anstieg der Anzahl an Beschäftigten und Fabriken führte. Mit Inkrafttreten des Freihandelsabkommens wurden zahlreiche Zölle abgeschafft, viele weitere wurden zeitlich ausgesetzt. Was sind Maquiladoras? Die Bezeichnung Maquiladora leitet sich vom spanischen Wort maquila her. So hieß in der Kolonialzeit das Mahlgeld, das der Müller für seine Arbeit nahm. Heute wird derselbe Begriff benutzt um Firmen zu beschreiben, die Teile verarbeiten, die nach Mexiko eingeführt wurden und (nach der Verarbeitung) wieder exportiert werden (normalerweise in die USA). Die Ziele der Maquiladoras Das Ziel des Maquiladora-Programms war es sowohl Mexikos nördliche Städte mit besseren Arbeitsmöglichkeiten als auch ausländische Hersteller mit billigen Arbeitskräften zu versorgen. Die Nachteile von Maquiladoras Die Arbeitsplätze entstehen auf Kosten von niedrigen Löhnen, schlechten Arbeitsbedingungen, einem Gewerkschaftsverbot, einer geringen Arbeitsplatzsicherheit (ständige Angst vor Entlassung) und einer hohen Belastung mit giftigen Chemikalien.
Zudem wird die Umwelt verschmutzt und es gibt einen starken Ressourcenverbrauch (besonders Wasser).
Die Lebensqualität der Bevölkerung ist sehr schlecht. Es gibt oftmals keinen Strom oder Trinkwasser. Ein Fünftel der befragten Arbeiter berichteten von Krankheiten, die wie sie glaubten von den Arbeitsbedingungen herrührten.
53% der befragten Arbeiter sagten, dass sie von ihrem Arbeitgeber keine schriftlichen Informationen, die die Gefahren einiger Materialien, die in dem Job benutzt werden erklären, erhielten.
40% erhielten nie von ihrem Arbeitgeber ein Training zu den Gefahren und verschiedenen Sicherheitsvorkehrungen
40% der in der Umfrage vertretenen Maquiladoras verfügen über keine gemeinsam vom Management und von den Arbeitern besetzte Kommission zur Gesundheit und (Arbeits)Sicherheit. Ein solches Programm ist aber seitens des mexikanischen Rechts vorgeschrieben. In einer Umfrage beschrieben 177 Arbeiter aus 77 Maquiladoras in Tijuana und Tecante ihre Arbeitserfahrungen: Probleme der Maquiladoras Aufgrund einer einseitigen Exportausrichtung sind die Maquiladoras und damit die gesamte mexikanische Wirtschaft stark vom amerikanischen Markt abhängig. Die Rezession in den USA - und insbesondere die Probleme der großen drei Autohersteller - haben das Maquiladora-Geschäft zerstört. 70% von ihnen stellen Sicherheitsgurte, Armaturenbretter, Kfz-Batterien und andere Teile her, die dann über die Grenze gehen und von gewerkschaftlich organisierten Arbeitern in amerikanischen Autofirmen eingebaut werden. 2009 wurde die Produktion in Mexikos größtem Produktionszweig im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Die Konkurrenz aus China hat den Reiz der Maquiladoras in den letzten Jahren geschwächt und einige berichten, dass mehr als 500 Fabriken seit Beginn des Jahrzehnts geschlossen wurden, was zu einem Verlust von mehreren Hunderttausend Arbeitsplätzen geführt hat. China dagegen baut seine Position als der weltweit wichtigste Billigproduzent für Montageprodukte aus. Ein Referat von Luisa, Martin und Pia Quellen de.wikipedia.org
www.mexiko-lindo.de
www.mexiko-lexikon.de
perspektive89.com
www.diercke.de
prezi.com
Geographie Oberstufe Ausgabe Nord Beispiel:
Die Stadt Ciudad Juárez Die im Bundesstaat Chihuahua direkt an der Grenze zu den USA liegende Stadt hat auf einer Fläche von 221 km² etwa 2 Millionen Einwohner.
In weniger als 40 Jahren verzehnfachte sich die Zahl der Einwohner von 200.000 im Jahre 1965 auf 2.000.000 im Jahre 2005.
Damit wurde Ciudad Juárez zur fünftgrößten Stadt Mexikos. In Ciudad Juárez befinden sich 15% aller mexikanischen Maquiladora-Betriebe und dort arbeiten etwa ein Drittel aller Maquiladorabeschäftigten.
Unter allen mexikanischen Städten ist die Stadt am meisten von dem seit 2007 tobenden Drogenkrieg betroffen. Pro Tag werden im Durchschnitt 7 Menschen ermordet. Das macht dann im Jahr 2555 Menschen. Auch die Polizei ist korrupt.
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