Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Die Industrialisierung in Sachsen am Beispiel von Leipzig

No description
by

Anne Fahsel

on 29 September 2014

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Die Industrialisierung in Sachsen am Beispiel von Leipzig

Die Industrialisierung in Sachsen am Beispiel von Leipzig
FONTS
2) Leitsektoren
3) Soziale Gruppen
rapide Steigerung der Bevölkerung in Leipzig:
1800: 32.000 Einwohner
1870: 100.000 Einwohner
4) Karl Erdmann Heine
* 10.01.1819 in Leipzig, † 25.08.1888 in Leipzig
Rechsanwalt, bedeutener Unternehmer, Industriepionier in den westlichen Vorstädten Leipzigs
promovierte über wirtschaftliche Nutzung von Wasserwegen und deren Ufern nach sächsischem Landesrecht
kaufte Grundstücke in Plagwitz
baute Kanal der Weiße Elster und Saale verbindet (Karl-Heine-Kanal) -> führte zur Trockenlegung der Westvorstadt
zur Umsetzung Bebauungs- und Industrialisierungspläne: Gründung "Öconomic"
Bau von Plagwitzer Straße und Plagwitzer Brücke
Mitglied Leipziger Stadtrat, Sächsischen Landtag
1) Rahmenbedingungen
Gliederung
1) Rahmenbedingungen
1.1) Geografisch, sozial und wirtschaftlich
1.2) Auswirkungen

2) Leitsektoren
2.1) Eisenbahn
2.2) Textilindustrie
2.3) Buchdruck
2.4) Weitere Industriezweige in Sachsen

3) Soziale Gruppen
4) Karl Erdmann Heine
5) Quellen
Auswirkungen
Geografisch, Sozial
und Wirtschaftlich
Anfang 19. Jhd.: Beginn d. industriellen Revolution in Sachsen
Sachsen zeichnete sich seit Ende des 7-jährigen Krieges (1756-62) durch liberale Wirtschaftspolitik aus
Sieg gegen Napoleon: Blockade zu engl. Ware aufge-hoben
Politik begleitete wirtschaftl. Wandel durch gezielte Fördermaßnahmen
1834: Beitritt in den Zollverein
Leipzig begünstigt: Kaufmannsfamilien der Stadt verfügten über viel Kapital -> in neue
Unternehmen, Produkte und Technologien investiert

Gründung zahlreicher Manufakturen und Gewerbebetriebe
-> Absatzmärkte = entfernte Länder, z.B.
Russland, Amerika, Balkan, Italien, Spanien

weltoffene Stadt lockte starke Unternehmerpersönlich-
keiten -> „multipotente Unternehmer“

Leipziger Großkaufleute finanzierten Leipzig-Dresdner Eisbahn-Compagnie, bauten modernes Banksystem auf
-> Anpassung an expandierende Wirtschaft








1824: Gründung der Leipziger Kassenverein von führenden Handelshäuser
1838: Gründung Leipziger Bank (durfte als Diskontokasse Banknoten herausgeben)
1856: Gründung der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt (ADCA) -> gehörte 1870 zu den größten Banken Deutschlands
2.1) Eisenbahn
erleichterte Beförderung von Gütern und Passagieren
2.2) Textilindustrie
Baumwollindustrie = erste Industriezweig mit Fabriken
2.3) Buchdruck
Leipzig = führende Rolle im dt. Buch-handel, Buchdruck und Verlagswesen
2.4) Weitere Industriezweige in Sachsen
rasante Entwicklung
erschloss neue Absatzmärkte und löste Wachstums- und Modernisierungsimpulse aus
1839: Johann Andreas Schubert: „Saxonia“ = erste Funktionstüchtige Lokomotive Deutschlands
1839: Leipzig-Dresdner Eisenbahn (= erste dt. Fern-bahnstrecke)
1841: Gründung der Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn-Compagnie
-> daraufhin Bau des dichtesten Schienennetzes in Mitteleuropa um Leipzig
Leipzig = wichtigster dt. Handelsumschlag-platz
1877: dichtestes Eisenbahnnetz in ganz Europa
1780: Erfindung einer Maschine zur Herstellung von Baumwollgarn
Errichtung Baumwollspinnereien in Leipzig
durch Betritt in Zollverein konnte noch mehr ausgebaut werden
Leipzig ist bis 1945 Gastgeber der größten Buchmesse
Verlagsunternehmen: Reclam, Härtel, Teubner, Brockhaus
1825: Gründung des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler:
-> Vereinfachung d. Abrechnungswesen auf Buchmessen
-> später: • Einsetzung für Abschaffung der
Zensur
• Regelung des Urherberrechtes
• Einführung fester Laden-
preise
Maschinenbau
1845: Glashütte: Taschenuhren
1856: Villeroy & Boch (große Keramikwerke)
1855: Dresden: 1. Nähmaschinenfabrik Deutschlands
1862: Dresden: “Compagnie Laferme”: erste Zigarettenfabrik Deutschlands
Schokoladenherstellung
Bierbrauerei
1860: ca. 1500 Fabriken in Sachsen
5) Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6rsenverein_der_Deutschen_Buchh%C3%A4ndler
Stand: 14.09.2014
http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Erdmann_Heine#Leben
Stand: 21.09.2014
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochindustrialisierung_in_Deutschland#Gesellschaft
Stand: 21.09.2014
http://www.infoseiten.slpb.de/geschichte/sachsen/ueberblick/1806-1871/zentren-der-industrialisierung/
http://garbage-group.de/uploads/media/industrialisierung_sachsen_zusammenfassung.pdf

"GESCHICHTE SACHSENS", Reiner Gross, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Dresden/Leipzig 2001
"Wirtschaftsgeschichte Sachsens im Industriezeitalter", Rainer Karlsch u. Michael Schäfer, EDITION LEIPZIG, Dresden/Leipzig 2006
"Leipziger Land", Matthias Donath, EDITION LEIPZIG, Dresden/Leipzig 2010
"Kursbuch Geschichte", Cornelsen Verlag, 1. Auflage, 2010
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Habt Ihr noch Fragen?

Bürgertum und Mittelstand
Großbürgertum:
Industrielle, Bankiers, Großkaufleute,...
Arbeiter
Adel
Zahl der Adligen ging zurück
Ländliche Bevölkerung
Bildungsbürgertum:
Architekten, Ingenieure,...
Kleinbürgertum:
Handwerker, Kleinhändler,...
"Neuer Mittelstand":
Beamte
in industriefernen Regionen nur Saison-arbeit möglich

harte Frauen- und Kinderarbeit alltäglich (vor allem in Textilbranche)
ab 14. Lebensjahr mussten Kinder in Fabriken gehen
niedrige Löhne, tägliche Arbeitszeit 10-12 Std
durchschnittlich 9-14 Personen bewohnten ein Haus
Auswirkungen -> unmenschliche Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse
-> Wohnungsmangel
Spitze der Gesellschaft
landwirtschaftliche ökonomische Grundlagen verloren an Bedeutung
bewahrte starke Position in Staat, Verwaltung und Militär
Urbanisierung
veränderte Anbaumethoden => Sinken der Arbeiterzahl in LW
bereits 1850: mehr als 50% d. sächsischen Bevölke-rung arbeitete nicht mehr in der Landwirtschaft
in industrienahen Gebieten -> Kleinbauer als Pendler ihren Grundbesitz behaupten
-> viele zu dauernde Abwanderung gezwungen
Full transcript