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Bibliotheken?

Was sind Bibliotheken in 10 Jahren, 20 Jahren, ... ?
by

Michael Optimisc

on 5 July 2010

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Transcript of Bibliotheken?

Bildung kommt von Bildschirm. Käme es von Buch, hieße es Buchung. Gibt es Bibliotheken in 10 Jahren noch? "Die Frage ist eindeutig mit ja zu beantworten." (Gövert, zukunft.odt, Vorlage Leitungsrat) [...] gerade die wissenschaftlichen Bibliotheken sind voll wie nie zuvor. Quelle: Wikipedia
Dom- und Diözesanbibliothek Köln Doch was wollen die vielen Nutzer bei uns? Lernen. Surfen. Billiges schnelles Internet. Ruhe (?) Gruppenarbeiten. Bücher? Elektronische Medien? Arbeiten verändert sich Kommunizieren verändert sich Information ist schneller Information ist individueller Information ist persönlicher Lernen ist nicht mehr auswendig lernen Lernen ist Netzwerken Lernen ist nicht mehr sammeln Lernen ist analysieren, verstehen Kommunikation auf vielen Kanälen Kommunikation ohne Rücksicht auf Entfernungen Kommunikation als Wissenstransfer Einmal um die Welt in zehn Millisekunden Jeder kann etwas sagen -> Jeder will der erste sein zu einer Information. E-Mails sind persönlich. Briefeschreiben war Sache der Sekretärin. Niemand hat die gleiche Zusammenstellung an Blogs. Ich selbst entscheide, ob eine Information wichtig ist. Oder wahr. Information schnell haben zu wollen bedeutet oft, sie selber beschaffen zu müssen. Je schneller eine Information beschafft werden kann,
desto unwichtiger ist es, sie auswendig zu kennen. Etwas verstanden zu haben bedeutet es nachvollziehen,
adaptieren zu können. "Wissen wo es steht!" im modernen Sinn. Wenn mein Netzwerk gut genug ist, habe ich das notwendige Wissen parat. Wir bauen uns eine Uni. Studierende brauchen: Mensa Hörsäle Gruppenarbeitsräume
(mit kompletter Technikausstattung) Persönliche technische Ausstattung
(Heute: Smartphone, Notebooks, ...) = Lernumgebung + Situationsorientierte Information Situationsorientiert? Lesen ist bisher linear. Ein Buch ist linear. e-Books sind (noch) lineare Bücher auf einem neuen Transportmedium Information zu transportieren wird sich verändern. Lehrmaterial wird sich verändern. Informationen (Texte) werden mehrdimensional. Querverweise, Fussnoten, Lesezeichen: Überflüssig. Zu jedem Thema ist sofort ein Vertiefen möglich.
Wer benötigt dann eine Institution,
die Bücher sammelt und katalogisiert? Natürlich werden Informationsaufbereiter benötigt. Natürlich kann nicht jeder automatisch mit neuer Kommunikation umgehen. Natürlich muss irgend jemand Wegweiser sein können. Wegweiser müssen den Weg allerdings kennen und
dürfen nicht in die falsche Richtung zeigen. Gibt es die Bibliothek in 10, 15, 20 Jahren noch?
Nein.

Ja, als abgewrackter Gruppenarbeitsraum mit wenig Personal

Ja, als wegbereitender Informationsaufbereiter und Wegweiser, die veralteten Medien zwar noch haltend aber mit anderen Prioritäten.
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