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Jenny Treibel-Liebe und Ehe

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Alena F.

on 30 June 2014

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Transcript of Jenny Treibel-Liebe und Ehe

Frauenfrage im 19. Jhd.
Frauenfrage in Jenny Treibel
Werdegang und Zielsetzung Corinnas und Jennys
Heiratsmotivationen
Ehemodelle
Schlusskapitel
Gliederung
Frauenfrage in Jenny Treibel
Bürgerfrau im Großbürgertum
- Müßiggang als Zeichen von Wohlstand
- Frau repräsentiert das Haus und das Unternehmen des Ehemannes

Bürgerfrau im Kleinbürgertum
- Orientierung an finanzstarken Großbürgerinnen

Ehe
- erhoffter sozialer Aufstieg
- Jenny fungiert als Vorbild für Corinna
- großbürgerliches Ansehen durch lieblose Ehe
Jennys Lebenslauf
geboren um 1830 in Berlin (geborene Bürstenbinder)
Vater besaß kleinen Materialladen
Bildungsbürgertum
Freundschaft mit Schmidt
Schmidts Liebe zu Jenny
Jenny heiratete Treibel, einen reichen Fabrikanten
Hochzeit als Zweckbündnis
Frauenfrage im 19.Jhd.
Liebe & Ehe


Jenny Treibel

Luise Otto

Definition Frauenfrage:
"Was hat die Frau des Mittelstandes zu tun?"

-Entstanden durch viele Erleichterungen im Haushalt
-Frau wird als "Luxusartikel" des Mannes gesehen

"Und wohin nun mit diesen allen, die sonst das Haus beschäftigte, den erwachsenen Töchtern, den Unverheirateten, (...), den Witwen?"

-Die Frauen fangen an, arbeiten zu gehen

Lösungen:
-Gleiche Bezahlung
-Mädchen nicht nur zur häuslichen Selbstständigkeit erziehen

Ehe bei der Frauenfrage:
-Es sei das Schlimmste, nicht aus Liebe zu heiraten, sondern wegen guter Jobchancen/Reichtum
Lily Braun
Funktion der Frauenemanzipation bei der Lösung der Frauenfrage:

-Eröffnung Universitäten als notwendiger Schritt

-Emanzipation hat negative Folgen

-Lösungen: Veränderungen der Arbeits-/Wohn- und Hauswirtschaftsverhältnisse, individuelle Fähigkeiten müssen sich entfalten können

Ehe:

"Von wirtschaftlicher Befreiung kann erst dann die Rede sein, wenn die verheirateten Frauen durch Arbeit ökonomisch selbstständig werden"

-erste Schritte zur Selbstständigkeit durch Hilfe des Mannes (z. B. Ehe)
Heiratsmotivationen
Jenny
Materialismus und Prestige maßgeblich, Liebe bedeutet ihr nichts
Sie gibt jedoch vor, Treibel aus Liebe geheiratet zu haben

Corinna
Strebt Geld und sozialen Aufstieg an
Gibt offen zu, dass sie Leopold nicht liebt

Schmidt
Tugendhaft, für ihn ist Liebe sehr wichtig
Ist sich aber auch bewusst, dass mehr Geld ihm eine glückliche Ehe erleichtert hätte
Treibel
Verschafft sich durch seine Karriere Jennys Interesse
Liebe ist nicht im Mittelpunkt, er hat Jenny durchschaut

Marcell
Hätte Corinna sehr gerne zur Frau, da er sie bereits lange kennt und sie Teil seiner Familie ist
Ehe wäre praktisch

Leopold
Hat keine eigene Meinung
Seine Eltern bestimmen alles, insbesondere Jenny
Setzt sich nicht durch
Ehemodelle
Das Ehepaar Schmolke:
Unvoreingenommen, unbeschwert, echte Liebe
Geld spielt keine Rolle, sondern Vertrauen und Respekt
LIEBESEHE


Ehekrise:
Ihr Mann verschließt sich
Schmolke fühlt sich ausgeschlossen
Eifersucht
Überwinden sie durch Verständnis und gegenseitigen Trost
Ehe stärker als je zuvor
Ehe zwischen Corinna und Marcel:
Gemeinsame Herkunft aus dem Bildungsbürgertum
Kennen sich sehr gut, Ehe geschieht aus Vernunft und aus Zweck

Ehe zwischen Leopold und Hildegard:
Erzwungene Ehe aus finanziellen Gründen
Kennen sich kaum
Leopold zeigt keinerlei Interesse
Schlusskapitel-kein Happy End?
Vernunftehe zwischen Marcell und Corinna
Am Ende ist niemand wirklich zufrieden
Corinna hat den sozialen Aufstieg nicht geschafft
Jenny kann ihre zukünftige Schwiegertochter Hildegard nicht leiden
Marcell ist sich bewusst, dass es keine Liebeshochzeit ist
"Aber wer ist glücklich? Kennst du wen? Ich nicht."
Zielsetzung
 „Ich habe mir, nach reiflicher Überlegung, ein bestimmtes Ziel gesteckt“ (S. 42, 6 f.)

Bourgeoisie als großes Ziel
Hochzeit nicht aus Liebe
Aufstieg in höhere Klasse
 „ […] und Leopold Treibel erscheint mir dann mit einem Mal als der Rettungsanker meines Lebens“ (S. 44, 14 ff.)

Ziel-
setzung
Jennys
Werdegang
Corinnas
Werdegang
Jennys Werdegang
Ignoranz und Verzicht auf Schmidts Liebe
Hochzeit als Zweckbündnis mit Fabrikantensohn Treibel




Aufstieg in Bourgeoisie

Corinna
materieller Wert an erster Stelle (möchte  allein aus diesem Grund der Bourgeois-Familie Treibel angehören)
bewundert Jenny Treibel als ihr großes Vorbild " Ich finde es ungemein reizend, wenn so die kleinen Brillanten im Ohre blitzen, etwa wie bei meiner Schwiegermama […]“ (S. 43, 43 ff.)
manipulatives Handeln
Marcell wirft Corinna vor, sie habe kein Herz „‚Weil du kein Herz hast, sag ich, keinen Sinn für Familie, nicht einmal für deine Vater…’“ (S. 39,15 ff.)
Hat sich bereits vom Bildungsbürgertum angewendet, da sie ihren Vater allein ließ "Aber dein Vater. Da lässt du nun heute en alten Mann einsam und allein und kümmerst dich sozusagen um gar nichts. Ich glaube, du weißt nicht einmal, ob er zu Haus ist oder nicht.’“ (S. 39, 19 ff.)
letztendlich heiratet Corinna jedoch Marcell, ihren Cousin, der nicht ihrem gewünschten gesellschaftlichen Stand entspricht


 
Treibel
Schmidt
Leopold
Marcell
Treibel
 gehört zum Besitzbürgertum
durch Treibel konnte Jenny sozial aufsteigen
Jenny übt großen Einfluss auf ihn aus

(Zitat!)
Professor Schmidt
 Jennys ehemalige Liebe
Schmidt verehrte sie, liebte vermutlich immer noch
hielt um Jennys Hand an
durch Schmidt bekam Jenny ihre poetische Ader, das aufgesetzte sentimentale

Leopold
zeigt Corinna die Vorteile des Wohlstandes
Corinna erkennt durch Leopold, dass sie nicht in den Stand der Bourgeoisie passt
Marcell

zwischen Marcell und Corinna besteht eine innige und langjährige Freundschaft
gehört dem Bildungsbürgertum  an
versucht Corinna klar zu machen, dass es nicht immer auf die intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen ankommt, sondern auf einfache Dinge
zeigt Corinna am Ende den „richtigen Weg“
vermittelt ihr, dass Liebe zählt und nicht das Geld
eine Hochzeit über die Stände hinweg ist sinnlos
Singuhrturm
"Nie hab ich den Singuhrturm in solcher Schärfe gesehen. Aber ihn schön finden, wie seit kurzem Mode geworden, das kann ich doch nicht; er hat so etwas Halbes, Unfertiges, als ob ihm auf dem Wege nach oben die Kraft ausgegangen wäre. Da bin ich doch mehr für die zugespitzten, langweiligen Schindeltürme, die nichts wollen, als hoch sein und in den Himmel zeigen"
Gesamtbild von Corinnas Situation
der in Mode geratene Singuhrturm symbolisiert Leopold Treibel
die Schindeltürme stellen Marcell dar
Leopold ist im Moment nur eine Modeerscheinung, der sie nur für einen Moment glücklich machen kann
Leopold ist etwas Unfertiges, da sie weiß, dass sie Leopold niemals vollends lieben kann
Sie möchte lieber beim alten, gewohnten bleiben, der Schindeltürme (Marcell)
diese sind zwar langweiliger, aber angenehmer (alte Gewohnheit)
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