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Der psychische Befund

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by

Lisa B

on 17 June 2015

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Transcript of Der psychische Befund

Seminar Psychologische Diagnostik
Referat am 18.06.2015
Anna Wagner, Lisa Brendel, Lotta Ravn und Natalie Peschl

Der psychische Befund
Quiz
Das AMDP-System
Fallbeispiel 1
Fallbeispiel 2
a) räumliche Wohlfühlatmosphäre

b) Arzt-Patienten-Beziehung

c) Anwesenheit einer Vertrauensperson des
Patienten

d) Therapeut sollte schon genaues Bild
über den Patienten haben
(vorherige Befunde, Gutachten, ect.)
a) Problemdarstellung, diagnostische
Informationserhebung, Feedback des Interviewers

b) Kennenlernphase, körperliche Untersuchung,
Problemdarstellung

c) diagnostische Informationserhebung,
Fremdanamnese, klinisches Urteil

d) Informationserhebnung mit Hypothesenbildung,
diagnostische Einschätzung,
Behandlungsplanbesprechung
Nenne 3 Aspekte, wie auf Fragen
und das Formulieren von Fragen
im diagnostischen Gespräch geachtet
werden sollte!
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!
Quellen
Arbeitsgemeinschaft für Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie (AMDP) (Hrsg.) (2007). Das AMDP-System: Manual zur Dokumentation psychiatrischer Befunde. Göttingen: Hogrefe.
http://www.amdp.ch/material_ratingbogen.htm
Ebert, D. (2005). Psychiatrie systematisch (S. 12-45). Bremen: UNI-MED.
Fähndrich, E. & Stieglitz, R.-D. (2007). Leitfaden zur Erfassung des psychopathologischen Befundes. Göttingen: Hogrefe.
Überblick: AMDP-System
= System zur Dokumentation psychiatrischer Befunde (8. Auflage 2007)

deskriptives Ratingverfahren

bietet exakte Fachsprache, "Vokabular"
--> Standardisierung der Symptombegriffe
--> erhöhte Präzision, Einheitlichkeit

breite Akzeptanz und Anwendung in Forschung und Klinik (Psychologen und Ärzte)
Psychischer Befund
des AMDP-Systems
a) Biographieerfassung

b) Somatischer Befund

c) Krankheitsanamnese

d) Familienanamnese
Welche Phasen außer den genannten (Biographieerfassung, Somatischer Befund, Krankheitsanamnese, Familienanamnese)
gibt es weiterhin? (3)
a) Denkstörungen können inhaltlich oder formal sein

b) Illusionen und Halluzinationen sind Wahrnehmungs-
störungen

c) Affektivität beinhaltet das emotionale Erleben

d) Die Vigilanz des Patients spielt eine Rolle bei
Bewusstseinsstörungen

e) Bei Orientierungsstörungen wird nach der
zeitlichen Orientierung gefragt
Was ist der
Psychopathologische Befund?
a) Ich-Störungen beschreiben egoistische
und egozentrische Menschen

b) Morgentief und Abendhoch sind zirkadiane
Besonderheiten

c) Die Desintegration der Wahrnehmung und Identität
wird als Dissoziatives Symptom bezeichnet

d) Gruppen von Symptomen werden als Syndrome
betitelt

e) Rechenaufgaben dienen der Überprüfung
der Konzentrationsfähigkeit
Psychopathologischer Befund
Fazit?
Deskriptives Ratingverfahren zur Erfassung des aktuellen psychischen Zustandes einer Person
auf folgenden Ebenen:
Beispiele...
Bewusstseinssstörungen
Orientierungsstörungen
Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen
Formale Denkstörungen
Befürchtungen und Zwänge
Wahn (inhaltliche Denkstörung)
Sinnestäuschungen
Ich-Störungen
Störungen der Affektivität
Antriebs- und psychomotorische Störungen
Circadiane Besonderheiten
Andere Störungen (u.a. Suizidalität)
"AMDP-Manual"
Anleitungen zur Erstellung eines psychopathologischen Befundes
= Manual zum AMDP-System, bietet
Definitionen der Merkmale
Erläuterungen und Beispiele
Graduierungsbeispiele
für "leicht" und "schwer"
Hinweise zur Abgrenzung
"Psychiatrie systematisch"
bietet Fragen, z.B. Wahnwahrnehmung:
Hatten bestimmte Erlebnisse und Vorgänge in Ihrer Umgebung eine bestimmte Bedeutung für Sie
in letzter Zeit?

Ein kontaktfreundlich, zugewandter und kontaktfähiger Patient.
- Formale Denkstörungen: Zerfahrenheit (leicht)
- Inhaltliche Denkstörungen: Beeinträchtigungsideen (schwer)
- akustische Halluzinationen: kommentierenden Stimmen (schwer)
- Ich-Störungen: Gedankenausbreitung und Gedankeneingebung (schwer)
sowie Depersonalisationserleben (?)
- Im Affekt leicht parathym und verflacht (leicht)
- psychomotorisch im Antrieb gemindert (mittel)
Diskussion
- Äußerer Eindruck
(Erscheinungsbild, Verhalten, Sprechverhalten)
- Was ist auffällig am Patienten?
- Was nicht?
Lösungsbeispiel

Ablauf
1. Mal Video anschauen (5 min)
Orientierungshilfe kurz anschauen (3-4 min)
2. Mal Video anschauen und beurteilen
Vergleich der Ratings
Anamnese
Bewusstseinsstörungen
Orientierungsstörungen
12. Gedächtnisstörung: mittel

Abzugrenzende Merkmale:
Orientierungsstörung über eigene Person (8)
Merkfähigkeitsstörungen (11)
Sinnestäuschungen
Störungen der Affektivität

40-jährige Patientin
Beamtin
von der Polizei auf der Straße herumirrend aufgefunden und in die Klinik gebracht

1. Bewusstseinsverminderung: mittel
2. Bewusstseinstrübung:
mittel bis schwer
3. Bewusstseinseinengung: leicht
7. Situative Orientierungsstörung: schwer

Abzugrenzendes Merkmal:
örtliche Orientierung (6)
50. Optische Halluzinationen: mittel

Abzugrenzen sind Illusionen

51. Körperhalluzinationen: leicht bis mittel
59. ratlos: leicht

69. innerlich unruhig (?)

Abzugrenzendes Merkmal: motorisch unruhig (83)
Antriebs- und psychomotorische Störungen
83. motorisch unruhig: leicht
Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen
Formale Denkstörungen
16. Verlangsamt: mittel

Abzugrenzendes Merkmal: gehemmt (15)

25. Inkohärent/zerfahren: mittel
2. Welches sind die 3 Teile des
Erstgespräches?
1. Welcher unspezifische Therapie-
faktor ist im Erstkontakt von
besonderer Bedeutung?
In welcher Phase der
psychopathologischen Befunderhebung
werden die Symptom- und Verlaufs-beschreibungen sowie der Grad der Beeinträchtigung der Lebensqualität erfasst?
Richtig oder Falsch?
Richtig oder Falsch?
Tipp zum Üben: www.amdp.ch
Kurz Anamnese
47 jähriger berenteter Bankkaufmann.
Erkrankungsbeginn im 30 Lebensjahr.
Nach der ersten stationären Behandlung folgte ein Arbeitswiedereingliederungsversuch
--> scheiterte wegen zu vieler Fehler
wohnhaft in einer Wohngemeinschaft.
Grund der jetzigen Aufnahme
: sein Körper habe sich so angefühlt, als sei er der Länge nach durchgeschnitten worden.
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