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Beratungslehrer

Termin Beratungslehrer Oberfranken
by

Uwe Lehmann

on 26 October 2011

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Transcript of Beratungslehrer

Beratung von Lehrkräften
an allgemeinen Schulen
durch den MSD-H Regelungen zum
Nachteilsausgleich Maßnahmen
in der Schule Mobiler Sonderpädagogischer Dienst Hören Zentraler Dienstort: Von-Lerchenfeld-Schule Bamberg (Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Hören), momentan 13 Mitarbeiter in Oberfranken regulär: Anforderung durch Schule
Aber: Eltern initiieren meist die Anforderung, weil an Schulen oft kein Problembewusstsein vorhanden ist berät Lehrer und Schulleiter an Regelschulen (GS, HS, MS, RS, WS, GY)
berät Eltern und Schüler
berät Eltern am SFZ oder Gesundheitsamt (Hörscreening)
hält Informationsstunden in der Klasse des Schülers
hält Fortbildungen
sozioemotionale Entwicklung Geborgenheit
Weltbild
geringes Selbstwertgefühl
Ausgegrenztsein Auswirkungen im Unterricht MSD-H Das „Hörerlebnis“ mit Hörgerät ist ein anderes als bei Normalhörenden. Alle Nebengeräusche werden mit verstärkt.
Wichtige akustische Informationen müssen herausgefiltert werden.
Häufiges Nachfragen oder Rückzug sind die Folge.
Zuhören ist für schwerhörige Schüler sehr anstrengend Zuhören Verstehen Sprachverhalten/
Schriftsprache Sprachverhalten/
Gesprochene Sprache Akustische Sinneseindrücke werden erst durch die Leistung des Gehirns zu Informationen, die Sinn und Bedeutung bekommen.
Um Verstehen zu können, muss Neues mit bekannten Inhalten verknüpft werden.
Bei Schwerhörigen sind diese Inhalte aufgrund der mangelnden Spracherfahrung meist lückenhaft.
Das Verstehen kann im Vergleich zu Hörenden verlangsamt sein. Artikulation, Grammatik und Wortschatz sind beeinträchtigt
Sprachgefühl kann sich nicht richtig entwickeln
Vermeiden von sprachlichen Äußerungen vor der Klasse
Nonverbale Anteile einer Sprachproduktion schwingen nicht mit
Die Sprache wirkt direkt und künstlich Lesen und Schreiben beruht auf der Verbindung von Laut- und Schriftgestalt eines Wortes
Eingeschränkte Spracherfahrung kann zu Problemen beim Erkennen und Produzieren der Schriftsprache führen.
Beim lauten Vorlesen liegt der Schwerpunkt auf der Sinngestaltung, weniger auf der Sinnentnahme (Schwierigkeiten) Konzentration/Kognition Herausfiltern der wichtigen akustischen Hörreize
Neue Unterrichtsinhalte in vorhandene – teils lückenhafte – Wissenshintergründe einfügen
Entgegenwirken möglicher Skepsis der Mitschüler aufgrund der hölzern wirkenden Sprache
Das Entschlüsseln der Schriftsprache verlangt größere Anstrengung
Emotionale und soziale Probleme können das Denken schnell in andere Bahnen lenken Psychologie
der Hörschädigung Sprachentwicklung Auswirkungen auf den Wortschatz
Fremdwörter
abstrakter Wortschatz
lange Wörter
kurze Wörter
ähnlich klingende Wörter
bildhafter oder ironischer Wortschatz

Auswirkungen auf die Satzstrukturen und die Grammatik
Merkfähigkeit bei längeren Sätzen
Satzumklammerungen
Zeitformen
Beugungen
Bestimmen der Wortarten
Einzahl / Mehrzahl
Artikelsuche
Zusammenhänge im Satz

Auswirkungen auf die Artikulation
Spontansprache
Sprechlautstärke
Sprechmelodie / Stimmhöhe
Sprechbetonung
Sprechatmung
Artikulationsfehler Organisation Aufgaben Kontaktaufnahme Selbsterfahrung Simulationen von Hörschädigungen Hören mit Hörgerät Vertäubung
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