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Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht

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by

Bettina Rentz

on 4 January 2013

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Transcript of Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht

Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht Theoretischer Hintergrund Methodik Rezeptionsästhetik Didaktische Begründung wird allen Begabungstypen und Fähigkeiten gerecht



unterstützt das Bildungsziel der Selbsttätigkeit
ermöglicht individualisierenden Unterricht
ermöglicht intensivere Lernprozesse
verdeutlicht Produziertheit von Texten Produktionsorientierte Verfahren Handlungsorientierung (Was ist das?) Der Umgang mit Texten ist bestimmt durch praktisches, selbsttätiges Handeln und den aktiven Gebrauch der Sinne. Durch einen ganzheitlichen Ansatz sollen kognitive, sinnhafte und affektive Zugänge verknüpft werden. Produktionsorientierung (Was ist das?) Es werden
Texte,
Textteile oder
Textvarianten erzeugt. Literaturauswahl Belgrad, Jürgen/Melenk, Hartmut (Hrsg.): Literarisches Verstehen - Literarisches Schreiben. Positionen und Modelle zur Literaturdidaktik.
Baltmannsweiler 1996
Bremich-Vos, Albert (Hrsg.): Handlungsfeld Deutschunterricht im Kontext. Festschrift für Hubert Ivo. Frankfurt a. M. 1993
Fritzsche, Joachim: Zur Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts. Band 3: Umgang mit Literatur. Stuttgart 1994
Haas, Gerhard/Menzel, Wolfgang/Spinner, Kaspar H.: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht. In: Praxis Deutsch
1994, H. 123, S. 17-25
Haas, Gerhard: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht. Theorie und Praxis eines "anderen" Literaturunterrichts für
die Primar- und Sekundarstufe. Seelze-Velber 1997
Praxis Deutsch 1994, H. 123: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht
Spinner, Kaspar H. (Hrsg.): Neue Wege im Literaturunterricht. Schroedel Verlag Hannover 1999
Spinner, Kaspar H.: wider den produktionsorientierten Literaturunterricht - für produktive Verfahren. In: Diskussion Deutsch 98/1987,
S. 601-611
Spinner, Kaspar H.: Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht. In: Bogdal, Klaus Michael/Korte, Hermann (Hrsg.):
Grundzüge der Literaturdidaktik. München 2002, S. 247-257
Waldmann, Günter: Produktiver Umgang mit Literatur. In: Günter/Neumann, Karl/Ziesenis, Werner (Hrsg.): Taschenbuch des
Deutschunterrichts. Baltmannsweiler 1998, Bd. 2, S. 488-507
Waldmann, Günter: produktiver Umgang mit Literatur im Unterricht. Grundriss einer produktiven Hermeneutik: Theorie - Didaktik -
Verfahren - Modelle. Baltmannsweiler 1998 Poststrukturalismus Konstruktivismus Der Sinn eines Textes wird vom Leser mitgeschaffen. Dies wird bedingt durch:
das individuelle und gesellschaftlich geprägte Sinnsystem
die intellektuelle und emotionale Disposition und Imagination Der Text ist ein dynamisches Gebilde, das von verschiedenen Bedeutungssträngen durchzogen ist.

Er ist kein geschlossenes intentionales Ganzes, transportiert keinen objektivierbaren Sinn Die Auffassung wird radikalisiert, dass der Sinn eines Textes ein Konstrukt des Lesers sei. Hauptvertreter Haas Menzel Rupp Spinner Waldmann handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht operative Verfahren produktive Verfahren produktiver Umgang erhöht Lesemotivation Beitrag zur Textanalysekompetenz Handlungsorientierte Verfahren Konkretisation Transformation Rekonstruktion/Restauration ausphantasieren oder antizipieren von Textstellen Veränderung von Textstellen

Analogietext Wiederherstellen von Texten szenisch visuell akustisch Standbilder Pantomime spielerische Darstellung (innere) Monologe oder Dialoge Schreib- und Bildgestaltung Collagen Graphik Zeitung unterschiedliche Vortragsweisen Vertonung musikalische Untermalung Handlungs- und produktionsorientierte Verfahren dürfen kein Selbstzweck sein! Sie sind Mittel, um Texte besser zu verstehen. Sie müssen mit analytische Prozessen verknüpft und die Ergebnisse auf den Text bezogen werden. produktive Verfahren: Schreiben als Mittel um Texte besser zu verstehen
kreatives Schreiben: Texte sind Mittel und Material, die zu eigenem
Schreiben anregen Vorteile Nachteile Verbesserung der Kommunikationsstruktur zwischen L. und SuS Individualisierung Intensivierung des Lernprozesses Differenzierung nach Interesse und Fähigkeiten integrativer Literaturunterricht Verbindung von Schreib- und Literaturdidaktik Förderung der Imagination Anerkennung von nicht-analystischen Zugangsweisen zu Texten als Verstehens- und interpretationsleistung Alternative zum fragend-entwickelndem Unterricht Verunstaltung der Texte durch Umstellung der Verse Vernachlässigung der eigentlichen Bildungsinhalte Problematik: Beurteilung der Schülerleistungen unreflektierter Umgang mit Texten übertriebener Subjektivismus Verabsolutierung des Methodischen Kritik Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht als eigenständiger literaturdidaktischer Ansatz? Gefahr des Subjektivismus
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