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Erlebnispädagogik

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by

Giulia Schmidt

on 12 November 2013

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Transcript of Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik
Kurt Hahn (1886-1974)
Urvater der Erlebnispädagogik

kritische Gegenwartsdiagnose:
Verfallserscheinungen der Gesellschaft

Mangel an:
menschlicher Anteilnahme
Sorgsamkeit
körperlicher Leistungsfähigkeit und Tauglichkeit
Initiative und Spontanität

Konzept der Erlebnistherapie
Erleben ist besser als Belehren
Erziehung durch Gemeinschaft

um dem entgegenzuwirken Gründung der "Outward-Bound-Schule"
Merkmale von Erlebnispädagogik
Handlungsorientiertheit und Ganzheitlichkeit

Lernen in Situationen mit Ernstcharakter

Gruppe als Lerngemeinschaft

Erlebnischarakter

Pädagogisches Arrangement
Definition
„Erlebnispädagogik ist eine handlungsorientierte Methode und will durch exemplarische Lernprozesse, in denen junge Menschen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen gestellt werden, diese in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und sie dazu befähigen, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.“
Was ist Erlebnispädagogik? Definition
Geschichte Kurt Hahn
Merkmale
Zielgruppen & Ziele
verschiedene Modelle
Praktische Übung & Refelexion
Kritik an der Erlebnispädagogik
Eine Methode der Sozialen Arbeit
Heckmair & Michl 2008
sachliche Ziele
individuelle Ziele
soziale Ziele
ökologische Ziele
soziale Kompetenzen
Kooperation
Kommunikation
Verantwortung für andere übernehmen
Integration in Gruppenzusammenhängen
sinnliche Wahrnehmung und Entdeckung ökologischer Zusammenhänge z.B. Einübung umweltschonenden Verhaltens
Erwerb von fachlichen Kenntnissen z.B. Techniken in Sportarten, Segeln etc.
stehen im Zentrum der Erlebnispädagogik
Persönlichkeitsentwicklung
Selbstständigkeit
Entscheidungsfähigkeit
eigene Grenzen und Ressourcen entdecken, fördern
Gefühle wahrnehmen, ausdrücken und lernen damit umzugehen
Selbstbewusstsein steigern
Ausdauer, Durchhaltewillen und Kontinuität üben
Ziele der Erlebnispädagogik
Vier Elemente der Erlebnistherapie
dem Dienst am Nächsten

das körperliche Training

die Expedition

das Projekt
Wirksamkeit der Therapie hängt wesentlich von der Erlebnisqualität der Aktion ab.
Drei Modelle
(1) THE MOUTAINS SPEAK FOR THEMSELVES


(2) OUTWARD-BOUND-PLUS-MODELL


(3) METAPHORISCHES MODELL
Praxis
Vier Elemente der Erlebnistherapie
Raus mit euch!
Geschichte der Erlebnispädagogik
Kritik an der Erlebnispädagogik
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
Quellen:
Galuske, Michael: Methoden der Sozialen Arbeit, 2007
Michl, Werner: Erlebnispädagogik, 2011
Heckmair, Bernd/ Michl, Werner: Erleben und Lernen, 2012
Zuffellato A./ Kreszmeier A. H.: Lexikon Erlebnispädagogik, Theorie und Praxis der Erlebnispädagogik aus systematischer Perspektive, 2012
http://www.kinderhaus-marienheim.de/hort/bildungsbereiche.jpg, 12.11.2013
http://www.schulerlebnispaedagogik.de/spielesammlung/kooperationkommunikation.html, 12.11.2013
Was ist für euch Erlebnispädagogik?

Welche Erfahrungen habt ihr in diesem Bereich schon gemacht?
Gliederung
1. Erlebnisse lassen sich nicht pädagogisieren.

2. Geschlechtsspezifisch einseitiger Akzent der Erlebnispädagogik

3. Langzeitprojekte erweisen sich als totale Institutionen.

4. Erlebnispädagogik ist in ihren Strukturen der (para)militärischen Ausbildung verwandt.

5. Erfahrung können kaum in den Alltag integriert werden
(Thiersch – keine Lebensweltorientierung durch Distanz zum Alltag und Anwendungsbereich).

6. Erlebnispädagogik ist unheilbar unpolitisch.

7. Erlebnispädagogik ist eine Fehlentwicklung auf Kosten der Natur, die zu stoppen gilt.

8. Kostenminimierung und Gewinnmaximierung bei privaten Anbietern

 „Abenteuerpädagogik … ist ein Moment von Pädagogik neben anderen. Daß sie sich selbst so, als nur ein Moment, versteht – allen in ihr angelegten ansprüchlichen Intentionen zuwiderlaufend – ist eine elementare Voraussetzung dafür, daß sie die in ihr liegenden Möglichkeiten nutzen kann, ohne sie durch falsche Ansprüche an sich selbst und falsche Ansprüche von außen zu behindern“ (Thiersch 1995, S.114).
Erika Reis, Lena Vortallen, Klaus Janssen, Elisabeth Pohlgeers, Giulia Schmidt
Bild: http://www.kinderhaus-marienheim.de/hort/bildungsbereiche.jpg
Grundlagen der Erlebnispädagogik von Jean-Jacques Rousseau
Pädagogische Hauptwerk von Jean-Jacques Rousseaus: Emile oder über die Erziehung

Weiterführung von Henry David Thoreau
Ziel: Ursprüngliche Leben ohne Medien

Traditionelle und weiterentwickelte reformpädagogische Erziehungsarbeit im Nationalsozialismus

1930 in Deutschland mit Kurt Hahn den ersten Höhepunkt
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