Loading presentation...

Present Remotely

Send the link below via email or IM

Copy

Present to your audience

Start remote presentation

  • Invited audience members will follow you as you navigate and present
  • People invited to a presentation do not need a Prezi account
  • This link expires 10 minutes after you close the presentation
  • A maximum of 30 users can follow your presentation
  • Learn more about this feature in our knowledge base article

Do you really want to delete this prezi?

Neither you, nor the coeditors you shared it with will be able to recover it again.

DeleteCancel

Make your likes visible on Facebook?

Connect your Facebook account to Prezi and let your likes appear on your timeline.
You can change this under Settings & Account at any time.

No, thanks

Höhenkrankheit und Tiefenrausch

No description
by

Annette Graf

on 30 November 2012

Comments (0)

Please log in to add your comment.

Report abuse

Transcript of Höhenkrankheit und Tiefenrausch

Höhenkrankheit







und

Tiefenrausch Die Höhenkrankheit Symptome: Kopfschmerzen, Herzklopfen, Übelkeit, Schwindel und Atemnot Grund: zu wenig Sauerstoff im Körper, da der Luftdruck sinkt und somit auch der Teildruck des Sauerstoffs und dessen Konzentration Luftdruck In Meereshöhe beträgt der Luftdruck 1013hPa Bei einem Sauerstoffanteil von 21% beträgt der Teildruck des Sauerstoffs 210hPa Auf dem Mount Everest (8848m) beträgt der Luftdruck nur noch 326 hPa Der Teildruck des Sauerstoffs liegt hier nur noch bei 70hPa Das Gleichgewicht von Sauerstoff und Hämoglobin Im Blut wird Sauerstoff an Hämoglobin (Hb) gebunden Dabei stellt sich ein Gleichgewicht ein O2(g) + Hb(aq) HbO2(aq) Das Gleichgewicht ist vom Sauerstoffdruck abhängig Der kleinste "komfortable" Sauerstoffdruck für den Menschen ist 160hPa (2200m) Der Mensch kann sich bis 100hPa Teildruck anpassen (5500m), indem mehr Hämoglobin gebildet wird Höhentraining Bei Training zwischen 2000m und 3000m Höhe steigt der Hämoglobinanteil im Blut so weit, dass die Sauerstoffversorgung wieder normal ist Leistungssportler machen sich dieses Phänomen zu nutzen, da die Leistungsfähigkeit für zwei bis drei Wochen gesteigert wird, wenn sie in geringere Höhen gehen Dies geschieht, da den Muskeln und Organen mehr Sauerstoff zur Verfügung steht, weil mehr Sauerstoff im Blut gelöst wird Ab 5500m kann der Hämoglobingehalt im Blut nicht mehr gesteigert werden. Ab dann muss man zu Sauerstoffflaschen greifen Taucherkrankheiten Bei zunehmender Tiefe steigt der Wasserdruck und somit muss die Luft mit einem höheren Druck eingeatmet werden, woduch der Sauerstoffteildruck steigt Sauerstoff wird bei Überdruck giftig, was bei einer Tauchtiefe von 60m geschieht, da der Teildruck auf 1500hPa steigt Symptome: Übelkeit, krampfartige Zuckungen, Lungenschädigungen, Augenflimmern und Bewusstlosigkeit Diese Vergiftung kann vermieden werden, indem man die Tauchtiefe reduziert oder den Sauerstoffgehalt im Atemgemisch anpasst Tiefenrausch rauschartige Symptome: Euphorie, Gefühl von Selbstsicherheit und gesteigerter Leistungesfähigkeit und gestörte Kritikfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit Der Teildruck des Stickstoffs steigt bei zunehmender Tauchtiefe und dieser löst sich im Organismus Dies kommt durch die Fettlösligkeit des Stickstoffs, der sich in den Lipidomembranen der Nervenzellen löst und dadurch narkotisch wirkt Dekompressionskrankheit Beim Auftauchen geht der gelöste Stickstoff wieder in Gasform über und es können sich bei zu schnellem Auftauchen Gasbläschen bilden Dies führt zu Schädigungen in Knochen, Rückenmark und Gelenken In den Blutgefäßen verhindern die Bläschen die Sauerstoffversorgung der Organe und es kommt zu einer meistens tödlich verlaufenden Gasembolie Deshalb muss man umso langsamer auftauchen, desto länger und tiefer man getaucht ist Bei dem Auftreten der Krankheit nach dem Tauchgang muss man schnellmöglichst in eine Druckkammer, um die Bildung von Gasbläschen zu vermeiden Beim Auftreten der Krankheit, muss die Tauchtiefe verkleinert werden und die Symptome stellen sich ein Atemgase zur Vermeidung des Tiefenrausches Nitrox: Sauerstoff mit einem geringeren Stickstoffanteil Trimix: Mischung aus Sauerstoff, Stickstoff und Helium für Tiefen bis 200 m und tiefer Heliox: Gemisch aus Helium und Sauerstoff für sehr große Tiefen bis 600m Neox: selten verwendete Mischung aus Neon und Sauerstoff, die als teuer gilt Hydrox: Mischung aus Wasserstoff und Sauerstoff für extreme Tauchgänge (701 m in einer Druckkammer, 534 m in Freiwasser). Auf Grund der Explosivität der kann dieses Gemisch nur ab Tiefen eingesetzt werden, bei denen der Sauerstoffpartialdruck unterhalb der Explosionsgrenze liegt Tritt bei Tauchtiefen ab 31m auf (3,2 Bar) Wie beim Alkoholrausch wird die Tätigkeit der Synapsen beeinträchtigt (eingeschränkte Weiterleitung der Nervenimpulse) Stress und Angst während des Tauchganges, Erschöpfung, Alkohol, Drogen, Medikamente und Schlafmangel vergünstigen eine Stickstoffvergiftung Andere Taucherkrankheiten Kohlendioxidvergiftung: durch Kohlendioxidhaltige Luft, einem zulangen Schnorchel oder einer zu flachen und schnellen Atmung Kohlenmonoxidvergiftung: durch schlechte abgefüllte Luft Barotraumen: Druckdifferenzen in Körperhölen, wie Ohr und Magen
Full transcript