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Shifting Cultivation und Plantagewirtschaft

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Yago Duppel

on 30 September 2014

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Transcript of Shifting Cultivation und Plantagewirtschaft

Shifting Cultivation und Plantagewirtschaft
Shifting Cultivation - Ökologisch
Hoher Bedarf an Rodungsflächen + geringer Ertrag
Plantagenwirtschaft - Ökologisch
Shifting Cultivation - Wirtschaftlich
Subsistenzwirtschaft
Passt sich gegebenen natürlichen Bedingungen im hohen Maße an; hängt nicht von äußeren Einflüssen ab
Ermöglicht nur geringen Lebensstandard für Bauern
Plantagenwirtschaft
Die meist mehrjährigen Kulturpflanzen (z.B. Kautschuk, Kaffee, Tee) sind in der Lage die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten
Plantagenwirtschaft - Wirtschaftlich
Wirtschaftlich nachhaltig
Braucht größere, langfristige Investitionen
Wird von ausländischen Unternehmen und vom eigenen Staat betrieben
Schwerpunkt wird auf Plantagen mit einer ganzjährigen Erntezeit gesetzt
Shifting Cultivation
Vereint Landwechselwirtschaft und Wanderfeldbau
0,5-2 ha große Felder in tropischen Waldregionen werden gerodet
zu Beginn der Trockenzeit
Ende der Trockenzeit -> Holz und Sträucher werden verbrannt
Nährstoffe in Pflanzen werden freigesetzt
Mit beginn der Regenzeit wird angepflanzt
schonend mittels Hacke und Pflanzstock
Nach 1-3 Jahren ist die Nährstoffreiche Asche vom Regen davongespült worden und es folgt eine Brachezeit von 6-15 Jahren
Wurzelpilze realisieren kurzgeschlossenen Nährstoffkreislauf
Zusätzliche Nährstoffe können von Pilzen gespeichert werden
Bodenerosion wird stark vermindert
vermindert Aufprallwucht des Starkregens
Unterbodenwuchs wird gefördert und verringert weiter die Bodenerosionsgefahr
Aber: Monokulturen stark gegen Schädlinge anfällig
Nur in dünn besiedelten Regionen mit nötigen Flächenreserven
Unkraut wird im Feuer vernichtet -> zusätzlicher Dünger nicht nötig
Nicht nachhaltig, da die Verlagerung der Siedlung nach wenigen Jahren nötig ist
Hoher Arbeitsaufwand, großer Flächenverbrauch, geringer Ertrag
Mitursache für Zerstörung der tropischen Wälder
Produktion von 1 Tonne Getreide benötigt 300 Tonnen Biomasse
Das am besten an die Tropen angepasste System der Landnutzung
Mit geringen Investitionen wird in gering entwickelten Regionen die grundlegende Versorgung an Nahrung sichergestellt
Führt zur Degradierung des Waldes, doch durch die Brachezeit werden schwere Schäden vermieden
Wachsende Bevölkerung und Nahrungsmittelbedarf führen zu verkürzten und nicht ausreichenden Brachezeiten
Sekundärvegetation kann sich nicht ausbilden und der Boden erhält nicht genug Nährstoffe
Gefährdet die Bodenfruchtbarkeit
Kann zu großen vegetationslosen Flächen führen
Anbau hochwertiger pflanzlicher Rohstoffe (z.B. Kaffee, Tee, Bananen) über längere Zeiträume
Pflanzen sollen geschlossenen Nährkreislauf kreieren
Aufteilung in verschiedene Plantagen, die sich jeweils auf eine Pflanze konzentrieren -> Monokulturen
Auslastung von Arbeitskräften und Technik wird gleichmäßiger verteilt
Bestandteil der Weltwirtschaft (Export)
Pflanzen sollen möglichst dichten Blätterdach bilden
Definition
: "Ein Unternehmen, welches auf die Produktion und unmittelbare Verarbeitung von Pflanzen spezialisiert ist und dabei wissenschaftliche Methoden und effiziente Produktionstechniken anwendet."
Gut an feuchte Bedingungen der Tropen angepasst
Quellen
http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=geo_infothek&miniinfothek=&node=Landwirtschaft&article=Infoblatt+shifting+cultivation
http://www.spektrum.de/lexikon/geographie/plantagenwirtschaft/6050
Infoblatt shifting cultivation
Infoblatt Plantagenwirtschaft
erfordert hohen Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln
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