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Wasser - Mangel und Verschwendung

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Victoria Seiffert

on 17 May 2015

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Transcript of Wasser - Mangel und Verschwendung

Wasser-Mangel und
Verschwendung

Gliederung:

1. Beschreibung der Problematik
2. Wasserverfügbarkeit weltweit
3. Zugang zu sauberem Wasser
4. Wasserverbrauch
4.1 Landwirtschaft
4.2 Industrie
4.3 Haushalt
5. Prognosen für die Zukunft
6. Lösungsansätze
7. Fazit/Ausblick
8. Quellen- und Literaturangaben
1. Beschreibung der Problematik

Verdoppelung des Süßwasserverbrauchs in den letzten 50 Jahren
lediglich stark verunreinigtes Wasser für mehr als eine Milliarden Menschen
hoher Wasserverbrauch in Industriestaaten durch Landwirtschaft und Ölstaaten, dagegen starker Wassermangel in ärmeren Ländern
Grundbedarf an Wasser pro Person und Tag: 20-50 Liter
vermehrt Konflikte im Zusammenhang mit Wasser
2. Wasserverfügbarkeit weltweit

insgesamt 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser auf der Erde, davon sind nur 2,3% Süßwasser, das zum Teil nicht zugänglich ist
Außer von den Ressourcen in Seen und Flüssen ist die Wasserverfügbarkeit für den Gebrauch durch Menschen von Niederschlägen und der Wasserqualität abhängig.


Zugang zu sauberem Wasser in Afrika am schwierigsten bzw. am seltensten vorhanden
4.1 Landwirtschaft (Atlas S. 205)

höchster Anteil am Wasserverbrauch wird durch Landwirtschaft verursacht (weltweit: 70 Prozent, z.B. Kalifornien: 80 Prozent)
durch Anstieg der Weltbevölkerung immer mehr Nahrung nötig: sehr hoher Wasserverbrauch für Bewässerung von Ackerflächen -> Grundwasserspiegel sinkt in vielen Gebieten, z.B. in den USA und in Teilen von China und Indien
Wasserverbrauch, um 1 kg Brot herzustellen: 1 000 Liter; Fleisch: ca. 15 500 Liter
teilweise schwerwiegende Folgen für Natur und Bevölkerung, z.B. hat sich das Wasservolumen des Aralsees in den letzten 50 Jahren um 90 Prozent verringert, da die Hauptzuflüsse auf Grund des Baumwollanbaus großenteils leergepumpt wurden. -> Folge: starke Erhöhung des Salzgehaltes, zudem starke Verschmutzung des restlichen Wassers durch Pestizide -> Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung
4.3 Haushalt

Wasserverbrauch in europäischen Haushalten in den letzten Jahren deutlich reduziert (Anteil am Gesamtverbrauch: 10 Prozent); in Entwicklungsländern angestiegen -> Im Jahr 2007: Mit 124 Litern ist der tägliche Verbrauch in Deutschland pro Kopf und Tag um 22 Liter geringer als im Jahr 1992.
Verteilung des täglichen Wasserverbrauchs in Deutschland (pro Person):












5. Prognosen für die Zukunft

UNESCO warnt vor einem dramatischen Schwinden des Süßwassers
Verdreifachung der Bevölkerung, Verdoppelung der Wasserverbrauchs, starkes Schwinden der Süßwasserressourcen bis 2050, Versorgung mit Nahrungsmitteln könnte gefährdet werden
verursacht durch den kontinuierlichen Verbrauch von Wasser, globales ökonomisches Wachstum und der Verbreitung von verschwenderischen Umgang mit Wasser in Drittstaaten
Benutzung von Süßwasser führt zu steigenden Vorkommen von Abwässern→ 1 Liter Abwasser verunreinigt 8 Liter Süßwasser
auch in Deutschland ist der Umgang mit Wasserressourcen mangelhaft
starke Wasserverschmutzung, z.B. im Mittelmeer, in das jährlich zwei Millionen Schadstoffe, 800 000 Tonnen Nitrate und 60 000 Tonnen Waschmittel gelangen (vermutlich Zunahme in Zukunft)
vermehrt Konflikte in Zusammenhang mit Wasser
6. Lösungsansätze

Investitionen in Wasser sparende Technologien
weltweite Bemühungen um sinnvolles Wassermanagement
Optimierungen von Bewässerungstechniken in der Landwirtschaft und konsequente Kontrollen durch Behörden
Wassersparende industrielle Produktion (durch z.B Mehrfachnutzung)
Reperaturen von alten Leitungen (z.B Großbritannien)
um Wasserkrise zu verhindern sind 50 - 100 Milliarden Dollar pro Jahr nötig (Angaben der UNO)
Krisengipfel, wie z.B das Weltwasserforum (April 2015: Tagung in Südafrika), Naturschutzorganisation WWF fordert konkretes Handeln zu Bekämpfung von Wassermangel
Bau von Staudämmen wird durch WWF kritisiert, natürlichere Lösungen werden gefordert
Wasserinitiative der EU
4.2 Industrie

20 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs durch Industrie, jedoch starke Unterschiede in verschiedenen Ländern
ca. die Hälfte des Wassers wird für Eisen-/ Stahlindustrie benötigt, ca. ein Drittel für chemische Industrie
häufig Verunreinigung durch chemische Stoffe während des Verbrauchs -> Gefahr für Umwelt, wenn dieses wieder in den Wasserkreislauf gelangt
in Industrieländern besonders hoher Verbrauch durch Kohle-/ Atomkraftwerke, z.B. in Deutschland: Anteil von 75 Prozent am Gesamtverbrauch im Jahr 1998
7. Fazit/Ausblick

Der hohe Wasserverbrauch in vielen Staaten der Erde führt schon heute häufig zu starkem Wassermangel, zudem ist die Wasserversorgung in ärmeren Ländern durch die klimatischen Bedingungen oder durch unzureichende Leitungen oft nicht gewährleistet. Der Bedarf an Wasser wird in Zukunft durch die wachsende Bevölkerung weiter steigen und die natürlichen Wasserressourcen werden, auch durch den Klimawandel, zunehmend belastet sein. In der Folge werden wahrscheinlich vermehrt Konflikte in Zusammenhang mit Wasser auftreten.
8. Quellen- und Literaturangaben

Haberlag, Bernd u.a.: Terra Erdkunde 9/10, Seite 78 f., Ernst-Klett-Verlag, Stuttgart 2008
Diercke Weltatlas, Seite 205 und 234, Westermann-Verlag, Braunschweig 2008
http://www.bpb.de/apuz/29698/partnerschaften-loesung-der-globalen-wasserkrise?p=all
http://www.tagesschau.de/ausland/duerre-kalifornien-101.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/landwirtschaft-grundwasserspiegel-sinken-rapide-a-868064.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/wassernotstand-big-business-legt-kalifornien-trocken-a-677072.html
http://www.wwf.de/themen-projekte/fluesse-seen/wasserverbrauch/wasser-verschwendung/
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserverf%C3%BCgbarkeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserverbrauch
http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/wwf-fordert-verbindliche-absprachen-zur-loesung-der-wasserkrise_id_4605833.html
http://www.worldwatercouncil.org/news/news-single/article/2050-water-supplies-to-dwindle-in-parts-of-the-world-threatening-food-security-and-livelihoods-1/
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bild-868064-3869.html
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/61/Duerre.jpg
„Wasserverbrauch pro Kilo“ von Heinrich-Böll-Stiftung - Flickr: Wasserverbrauch pro Kilo. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wasserverbrauch_pro_Kilo.png#/media/File:Wasserverbrauch_pro_Kilo.png
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://lebensministerium.maz24.com/generationblue/brg_waidhofen/quellen/11-Dateien/image008.gif&imgrefurl=http://lebensministerium.maz24.com/generationblue/brg_waidhofen/quellen/11.htm&h=198&w=396&tbnid=V9U_QEj2Zn5HHM:&zoom=1&tbnh=90&tbnw=180&usg=__g91D5krMmWI08cghjdFQRzh63Ww=&docid=aBXpcL5QoSifHM
http://www.nordheide-blog.de/wp-content/uploads/2012/11/image001.jpg
http://lebensministerium.maz24.com/generationblue/brg_waidhofen/quellen/11-Dateien/image008.gif
http://www.spiegel.de/fotostrecke/das-geschaeft-mit-dem-wasser-oligarchen-farmer-politiker-fotostrecke-51668-4.html
http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/27352x-0306.pdf
in einigen Länder: hoher Wasserverlust durch alte und brüchige Leitungen, Beispiel: In Großbritannien versickern 895 Mio. Liter Wasser pro Tag.
auch in wohlhabenden Gebieten wie Kalifornien Wassermangel durch extrem hohen Verbrauch von ca. 450 Litern pro Person und Tag (Frühjahr 2015: Dürre in Kalifornien) -> Grund: häufig Bewässerung von Rasenflächen (Statussymbol), zudem viele Swimmingpools
von Victoria Seiffert und Christopher Marung
4. Wasserverbrauch
3. Zugang zu sauberem Wasser
grundsätzlich höchste Belastung in Europa und Asien (Verhältnis von Anteil der Weltbevölkerung und der Wasserverfügbarkeit), aber besserer Zugang zum Wasser
unter 50%: Niger, Äthiopien, Madagaskar, D.R. Kongo
50% - 75%: Tansania, Sudan, Libyen, Mongolei
76% - 90%: Russland, China, Indien, Brasilien
91% - 100%: Mitteleuropa, USA, Kanada, Australien
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