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Die Olympischen Spiele 1936

Selbstinszenierung und Propaganda im Nationalsozialismus -Die Olympischen Spiele 1936-
by

Jasmin Mayr

on 9 December 2012

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Transcript of Die Olympischen Spiele 1936

Selbstinszenierung und Propaganda im Nationalsozialismus
-Die Olympischen Spiele 1936- Allgemeines

Ausgangslage

Die Vergabe

Verhalten des IOC

Haltung Hitlers

Mittel der Propaganda

Maßnahmen zur Vertuschung der Judendiskriminierung

Beispiele Ausgangslage Verbot der Teilnahme an den Spielen 1920 und 1924 aufgrund des verlorenen ersten Weltkriegs

Sichtweise in Dt: unvorstellbar gegen die verhassten Feinde sportlich anzutreten

Ersatz für Olympiade: "Deutsche Kampfspiele", "Arbeiter Olympiade" -> national

Beginn goldene Zwanziger: eine Vertretung Dts wird notwendig; Aufgeben der eigenen Isolierung

Wiederaufnahme in das Internationale Olympische Komitee

Gründung des Olympischen Ausschusses 1925

Teilnahme an den O.S. 1928 in Amsterdam -> Dt belegt insgesamt den zweiten Platz hinter den USA Die Vergabe
1927: DRA-Präsident Lewald stellt Antrag zur Ausrichtung der Spiele in Dt -> Entscheidung soll erst 1931 gefällt werden

Kampf zwischen Barcelona und Berlin

letzte Sitzung des IOC vor der Standortvergabe findet im Mai 1930 in Berlin statt -> bewusste Ausnutzung dieses Zusammentreffens zugunsten Dts

Argumente: Dt besäße weltweit größten Sportverband, der Ausfall der Spiele 1916, bereits fertige Pläne zum Umbau des Grunewald-Stadions

bereits hier Manipulation: Veröffentlichung eines privaten Briefes de Coubertins (Hoffnung auf Dt), Verbreiten des Gerüchts, dass Spanien eine IOC-Mitglieder bestochen und beeinflusst haben sollen

Wahl am 13.05.31: Dt gewinnt überragend Grundgedanke Olympische Spiele: dienen zur internationalen Verständigung und friedlichem Kräftemessen, das frei, unabhängig, klassenlos und ohne politischen Einfluss abläuft

IOC fordert deshalb Garantieerklärung vom Nazi-Regime, dass Juden gleichberechtigt werden und olympische Werte anerkannt werden

Befürchtung im Ausland: Funktionalisierung der Spiele

Zum Schein lässt die Regierung daraufhin den "Deutschen Makkabi-Kreis" und den "Reichsbund jüdischer Frontsoldaten" bestehen; Realität: für Juden war es unmöglich, in die Olympiamannschaft aufgenommen zu werden, Benutzung der Sportstätten war verboten ebenso das Austragen von Wettkämpfen mit Nicht-Juden

Zwar Täuschung des IOC, aber nur auf formal korrekte Durchführung bedacht, außerdem: bewusstes Ignorieren der deutschen politischen Lage, besonders nach den Nürnberger Gesetzen Auftrag die Grundgedanken der Olympiade zu bewahren und zu verteidigen wird nicht erfüllt Verhalten des IOC Haltung Hitlers olympische Idee sei "internationalistisch, pazifistisch, bolschewistisch und verjudet"

nach Hitler: erst wenn Dt in der Welt wieder volle Achtung und volles Recht besitzt, soll Dt an internationalen Wettkämpfen teilnehmen

erkennt jedoch schnell das propagandistische Potenzial der Spiele

Ziel: das Schaffen einer Illusion des friendenliebenden Dts durch propagandistisch-politische Manipulation

Position der NSDAP: s "Kein olympischer Sieg - und mag er noch so ehrenvoll sein - wäre uns kostbar genug, um darum auch nur einen einzigen unserer Grundsätze zu opfern."
"Gesund und kräftig, schnell und stark, gewandt und ausdauernd, rücksichtslos gegen sich und hilfreich gegen andere, mutig und umsichtig, bedacht und entschlossen, kampflustig und schöhnheitsfreudig, pflichttreu und zäh, naturgebunden und naturbemeisternd, schlicht und gescheit, ernst und fröhlich"
"Sie sind schlimmer als die Cholera, die Lungenpest, die Syphillis, schlimmer als die brennenden Horden der Kalmücken, schlimmer als Feuerbrunst, Hungersnot, Deichbruch, große Dürre, Heuschreckenplage, Giftgas"
Helene Mayer (Halbjüdin) wird Teilnahme erlaubt um Boykott durch USA zu verhindern

Gretel Bergmann (Volljüdin), einer hervorragenden Hochspringerin wird die Teilnahme verwehrt, sie sei zu schlecht

Jesse Owens (farbig): bester Sportler der Spiele, von Hitler nicht persönlich beglückwünscht Maßnahmen zur Vertuschung der Judendiskriminierung Entfernen von Schildern mit Aufschriften wie "Für Juden verboten", "Juden sind hier unerwünscht" etc.

Sinti und Roma wurden aus der Stadt verbannt

SA-Führung im Juli 1936: Mittel der Propaganda Olympia Pressedienst, sollte Illsusion schaffen und verbreiten dass es sich um ein Weltfriendensfest handele, erschien ab 1933 in fünf Sprachen

1934: Gründung des Olympia-Propaganda-Ausschusses

ab 34: Olympia-Werbeabende

Reichssportwerbewochen (Mitwirken der Massenorganisation Kraft durch Freude")

Olympia und Schule: ideologische Beeinflussung von Schülern und Lehrern

Januar 1936: Überführung der Olympiaglocke von Bochum nach Berlin

20.07.-01.08.36: Fackellauf von Athen bis Berlin

deutsche Olympiavertretungen in 40 Ländern stationiert Allgemeines Austragungsort Berlin
01.-16.08.36
49 teilnehmende Nationen
Dt Siegernation: 33 Gold-, 26 Silber- und 30 Bronzemedaillen
zentrale Presseanweisungen: Falschmeldungen und Nachrichtenunterdrückung

Bestechen ausländischer Sportjournalisten

Erklärungen, dass Juden gleichwertig sind, werden nur im Ausland veröffentlicht

diente zur Selbstdarstellung und kultischen Selbstverewigung, sollte olympische Faszination im Volk auslösen Beispiele (Beispiele Sportler) Beschreibung des Ariers Beschreibung des Juden "Wir wollen in diesen Wochen der Olympiade dem Ausland beweisen, daß es eine Lüge ist, wenn dort immer wieder behauptet wird, daß in Deutschland Judenverfolgungen an der Tagesordnung sind" Wirklichkeit: Massenverhaftungen, Beginn des Baus des KZs Sachsenhausen
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