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Das Menschenbild im Hinduismus

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Markus Niedlich

on 2 December 2014

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Transcript of Das Menschenbild im Hinduismus

Das Menschenbild im Hinduismus
Ein Leben - von Göttern bestimmt?
Familie und Rolle der Frau
Frauen ist das Lesen der Veden verboten, jedoch schreiben die meisten Frauen Lobreden, die Zitate aus den Vedas enthalten.
Hauptaufgabe der Frau ist das Gebären und das Aufziehen von Kindern.
Familienoberhaupt ist der Vater.
Mutter-Sohn-Beziehung ist die engste im indischen Familiensystem.
Ehen werden meist ohne Liebe geschlossen, diese soll später eintreten.
Das Samsara und das Karma
Kastenordnung im Hinduismus
Pflichten eines Hindu
Keine Gebote wie im Christentum, jedoch Regeln, die jeder einhalten muss.
Jede Familie besitzt einen Schrein, in dem der Familiengott abgebildet ist.
Dieser wird täglich mehrmals angebetet.
Die 4 Vedas lesen (veda=göttl. Wissen)
Glaube an 3 Götter:
Brahma (Schöpfer)
Vishnu (Erhalter)
Shiva (Zerstörer & Erneuerer)
Gliederung:

Einführung Hinduismus
verschiedene Richtungen und Götter
Das Samsara und das Karma
Kastenordnung im Hinduismus
Pflichten eines Hindu
Familie und die Rolle der Frau
heilige Orte und Tempel

Einführung in den Hinduismus
ca. 1,1 Mrd. Anhänger weltweit (etwa 15% der Weltbevölkerung).
Drittgrößte Religion nach Christentum (ca. 31%) und Islam (rund 23%).
entstand ca. 200 v. Chr.
entwickelte sich auf dem indischen Kontinent und hat dort bis heute die meisten Anhänger.
wird meist als Polytheismus bezeichnet.
es existiert kein Gründer dieser Religion.
verschiedene Richtungen und Götter
begegnen sich gegenseitig mit großer Toleranz
Entscheidung gegen eine Richtung bedeutet keine Abneigung gegenüber einer anderen.
3 Hauptrichtungen
Vishnuismus
Shivaismus
Shaktismus
Attribute / Richtungen
Vishnuismus
Shivaismus
Shaktismus
Namen
Vishnuiten oder Vaishnavas
Shivaiten oder Shaivas
Shaktas oder Shakti
höchster Gott
Vishnu
Shiva
alle weibl. Gottheiten, besonders jedoch Lalita Devi
Bekenntnis-zeichen
Tirunama
Stirnmal aus Asche oder weiße Farbe
Punkte auf der Stirn
Samsara beschriebt den immerwährenden Zyklus des Seins.
wird eher leidvoll gewertet.
Darstellung erfolgt oftmals im s.g. "Lebensrad".

Karma bezeichnet die Folge jeder Handlung.
Bildet Basis des Hinduismus
Jeder Mensch hat ein Dharma zu erfüllen.
Grundlage sind die Handlungen im Leben. Die Seele wird nach dem Tod in einem neuen Körper wiedergeboren.
nicht durch Gott, sondern durch Weltordnung bestimmt.
In 4 Kasten unterteilt:
Brahmanen
(studieren die heiligen Schriften der Veden)
Kshatriyas
(Kriegerkasten)
Vaishyas
(Kasten der Händler und Hirten)
Shudras
(dienender Kasten)
Diese werden erneut in über 100 Unterkasten, s.g. Jatis, unterteilt.
Kastensystem ist von der Regierung schon abgeschafft worden, hat aber immernoch einen festen Platz in der Gesellschaft.
Der Gott Vishnu
Der Gott Shiva
Die Göttin Lalita Devi
1. Sich rein halten
2. Zufrieden sein
3. Freundlich und geduldig sein
4. Sich bilden
5. Sich ganz nach den Göttern richten
6. Nicht zerstören und verletzen
7. Nicht lügen
8. Nicht stehlen
9. Andere nicht beneiden
10. Nicht unbeherrscht und gierig sein
Heilige Orte und Tempel
Ayodhya
Ayodhya
Dvaraka
Haridwar
Kanchipuram
Mathura
Ujjain
Varanasi
DANKE FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT !!!
Tempel in Kanchipuram
Tempel in Mathura
Tempel in Haridwar
Tempel in Varanasi
Tempel in Ayodhya
Tempel in Dvaraka
Tempel in Ujjain
Riten in Hinduismus
Das Waschen im "heiligen Fluß", z.B. dem Ganges, soll von Sünden reinwaschen.
Das Leben einer Kuh ist im Hinduismus mehr wert, als das eines Menschen.
Dung wird als Desinfektionsittel und Insektizit verwendet.
Harn und Dung sind weit verbreitete Heilmittel.
Tagesablauf eines Hindu
Morgens: Morgengebet oder Waschung am Fluss. Besuch im Tempel des angebetenen Gottes.
Mittags: Männer arbeiten, Frauen bleiben Zuhause und kochen oder passen auf Kinder auf.
Zwischendurch beten.
Abends: Essen, abendliche Beschäftigungen, vor dem Schlafen gehen erneutes Gebet zum Familiengott.

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