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Boxen

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by

Marko Vukovic

on 23 April 2010

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Transcript of Boxen

Kampfsportart "Boxen" Laut Homer wurde das Boxen 688 vor Christus ins Programm der Olympischen Spiele übernommen. Statt Handschuhen trugen die Boxer Lederriemen, die Kämpfe folgten festgelegten Regeln Antike Doch das Boxen veränderte sich, als es nach Rom kam. Die Brutalität stieg, die Kontrahenten boxten mit Metallzacken an den Fäusten. Das Publikum wollte Blut sehen. Oft gingen die Kämpfe tödlich aus. Mit der Ausbreitung des christlichen Glaubens wurden die als heidnisch empfundenen Rituale in den Arenen abgeschafft. 393 nach Christus verbot Kaiser Theodosius die Spiele in Olympia. Das Boxen geriet in Vergessenheit. Vom Jahrmarktspaß zum verbindlichen Regelwerk Ende des 17. Jahrhunderts tauchte der Faustkampf auf englischen Jahrmärkten in Form des "Prize Fight" wieder auf. Boxer fuhren durch die Lande und konnten von mutigen Zuschauern herausgefordert werden. Der Ring war kreisrund, es wurde mit bloßen Fäusten geboxt. Ein Kampf war beendet, wenn einer der beiden Kontrahenten am Boden lag oder erkennbar verletzt war. 1838 gab es den ersten Versuch, das Boxen systematischen Regeln zu unterwerfen: Tiefschläge und Kopfstöße wurden verboten, der Ring bekam quadratische Maße. 1867 reformierte der Marquess von Queensberry die Regeln und legte den Grundstein für den heutigen Boxsport. Er teilte Kämpfer in verschiedene Gewichtsklassen ein, schrieb gepolsterte Handschuhe vor und führte die K.o.-Regel ein: Wenn ein niedergeschlagener Boxer nach zehn Sekunden nicht auf den Beinen war, wurde der Kampf beendet. Die Queensberry-Regeln fanden schnelle Verbreitung, der Boxsport wurde immer populärer. 1904 war Boxen in St. Louis wieder Teil des olympischen Programms. Die Professionalisierung des Boxens Seit den 80er Jahren gibt es vier große Weltverbände, die miteinander konkurrieren: Die "World Boxing Associaton" (WBA), den "World Boxing Council" (WBC), die "International Boxing Federation" (IBF) und die "World Boxing Organization" (WBO). Jeder Verband kürt seine eigenen Weltmeister, hat eigene TV-Verträge und regionale Partnerverbände, teilweise unterscheiden sich sogar die Kampfregeln. WBA WBC WBO IBF Regina Halmich machte das Frauenboxen populär Bekannte Boxpersönlichkeiten Vitali und Wladimir Klitschko Mike Tyson Muhammad Ali Nikolai Walujew Ruslan Tschagajew
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