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Refo.Tour

Erfahrungen und Ideen der Ortsvereine zur Zukunft der missionarischen Jugendarbeit
by

Johannes Nehlsen

on 5 October 2017

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Transcript of Refo.Tour

CVJM
Bonn

CVJM
Erftstadt

CVJM
Schwelm

CVJM
Hermannsburg

Welche Beispiele (Angebote, Projekte etc.) aus der Vergangenheit haben sich für eure missionarische Jugendarbeit bewährt?
Was ist derzeit eure Stärke in der missionarischen Jugendarbeit?
Welche Veränderungen müsst ihr angehen, damit eure missionarische Jugendarbeit zukunftsfähig wird oder bleibt?
Sommerfreizeiten für Jugendliche : geistliches Leben auf Zeit in einer großen Intensität gelebt und eingeübt und dieses hat häufig eine große Anziehungskraft auf junge Menschen (auch Aufruf für eine Entscheidung für ein Leben mit Jesus)

Besuch des Teenkreises bei verschiedenen „älteren“ Mitarbeitenden, die in einer gemütlichen Atmosphäre ihre Lebensgeschichte erzählt haben
Neben den
Sommerfreizeiten
auch Angebote das ganze Jahr über:

Junge Erwachsene:
„Crossroad“, wöchentlicher Treff im CVJM, Ort um zu diskutieren und sich über den christlichen Glauben auszutauschen+ Gemeinschaft leben (Aktionen)

Kleingruppe für junge Erwachsene:
Treff um Jüngerschaft noch intensiver zu diskutieren und dem nachzuspüren, wie man sein Christsein im Alltag nicht untergeht
Teilnehmer mit großer Alterspanne
Angebote nicht in eine hippe Form zwängen, die keiner erfüllen kann und doch mit der Zeit gehen
junge Menschen fördern um ihnen Sicherheit zu geben, damit sie Lust haben sich auszuprobieren
mehr auf andere zugehen und uns nicht in unserer Komfortzone verkriechen
gemeinsame Zeltfreizeiten von Jungschar und Jugendgruppe: Agentenfreizeit, „Umoja ni nguvu“ (Afrika) , „Goldrausch“
Kanutouren
Teilnahme am Interkulturellen Fest der Stadt: Stockbrot, Spielangebote
Eventjungschar: 1x pro Monat mit besonderem Programm und gesonderter Werbung
unsere „Grillkapelle“ ist ein beliebter Raum für unsere Jugendgruppe
offene Gespräche und gemeinsames Gebet für die Anliegen der Jugendlichen
Musik: Unsere Jugendband
viele potentielle Helfer in der Jungschar
- Helfer zu Mitarbeitern schulen (lassen), die Verantwortung übernehmen
- Verantwortung breiter verteilen
- eine Unterkunft finden
Alle Ortsvereine, die an der Refo.Tour teilnehmen, beantworten drei Fragen zur Zukunftsfähigkeit ihrer Jugendarbeit.
Hier könnt ihr alle Antworten lesen.
Einfach durch die Prezi klicken/zoomen.
CVJM
Altona-Eimsbüttel

Auf Sommerfreizeiten:
Themeneinheiten (klingt schlimm, ist es aber nicht):
Jeden zweiten Vormittag gestalten wir auf eine kreative Weise (Rollenspiel, Gruppendiskussion, Basteln) ein Thema (z. B. Freundschaft, Solidarität, Teilen). Es sind immer Themen, die sowohl einen christlichen als auch gesellschaftspolitischen Bezug haben und auf der Reise in Gemeinschaft nachempfunden werden können.
Unsere Erfahrung dabei ist, dass die Jugendlichen sofort und lang anhaltend ihre Meinungen, Erfahrungen und ihren Glauben austauschen und auch wir als Teamer*innen Gelegenheit haben mit den Jugendlichen ins Gespräch darüber zu kommen, was uns am Thema wichtig ist und warum gesellschaftliches Handeln bei uns eng mit unserem Glauben verbunden ist.
Wir möchten junge Menschen sowohl zu politischem Handeln bzw. Übernahme von gesellschaftlicher Mitverantwortung ermutigen, als auch zum Glauben. Christsein heißt handeln für und mit andere(n)!

Abendandachten:
Teamer*innen bereiten die Andachten vor und verbinden wo es ihnen persönlich möglich und sinnvoll erscheint die Andacht mit dem Thema einer Vormittagseinheit. Uns ist es dabei sehr wichtig, dass die Teamer*innen über das sprechen, was sie berührt und was sie glauben.
Im Rahmen der Andacht gibt es eine sogenannte "Dankesrunde", in der alle, die möchten, sich für etwas oder den ganzen Tag bedanken können.

Gottesdienst:
Der Freizeitgottesdienst dreht sich häufig um einen aktuellen Radiosong. Auch im Gottesdienst versuchen wir möglichst viele, persönliche Glaubenseinblicke zu geben.

Einkommensschwache
: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich keine Ferienfreizeiten leisten können, steigt bei uns von Jahr zu Jahr. Es gibt zwar über die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) Zuschüsse für einkommensschwache Familien, aber das Geld reicht nicht aus, um alle zu bezuschussen. Seit zwei Jahren werben wir Spenden ein, um Kinder und Jugendliche mitnehmen zu können, deren Eltern den vollen Freizeitpreis nicht aufbringen können. Auch politisch engagieren wir uns dafür, dass mehr Gelder zur Verfügung gestellt werden und der Politik bewusst wird, wie deutlich auch wir in unserer Arbeit spüren, dass die Einkommensschere immer weiter auseinander geht.
Geld bzw. Armut ist somit auch ein Thema auf unseren Freizeiten, aber auch bei Angeboten übers Jahr.
Konfiprojekt:
Seit drei Jahren bieten wir immer am ersten Adventswochenende Kekse backen und Singen im Altenheim an. Das heißt, am Samstag backen und verpacken wir mit Konfis und Ex-Konfis Kekse und üben einige Adventslieder. Am Sonntag verteilen wir die Kekse im Altenheim St. Markus und singen für die Bewohner*innen drei bis vier Lieder in jedem Wohnbereich.
Diese Aktion berührt die Konfis sehr und manche engagieren sich sogar weiter in St. Markus. Für andere etwas tun und geben, finden die Konfis super und daneben ist es eine wertvolle Erfahrung der eigenen Selbstwirksamkeit.

Angebote der politischen Bildung und Aus- und Fortbildungen:
2016 haben wir beim Projekt Ichmache>Politik des DBJR mitgemacht und mit Konfis und Freizeitteilnehmer*innen Zukunftswerkstätten zur Frage "Wie sieht eine jugendgerechte Gesellschaft aus?" durchgeführt. Im November diskutierten CVJM-Teilnehmer*innen dann mit Hamburger Politiker*innen über ihre Forderungen und Ideen.

Grundsätzlich:
Unsere wichtigste Botschaft ist: Du bist angenommen! So wie Gott durch und in Christus jeden Menschen annimmt, einlädt und verwandeln möchte, sollen auch unsere Angebote, Menschen wertschätzen, ermutigen und stark machen. Dazu braucht es eine zugewandte Haltung und immer wieder die Auseinandersetzung mit dem, was jedem*r wichtig ist. Im Mitarbeiterkreis sprechen wir inzwischen regelmäßig über politische und gesellschaftliche Themen, unsere Wünsche und Ideen für Veränderungen und welche Rolle dabei unser Glaube hat.

"Du bist gesegnet und sollst ein Segen sein"
Segen spielt bei allem, was wir tun eine besondere Rolle. Wir beenden jede Aktion in einem Segenskreis und ermutigen Teamer*innen und Teilnehmer*innen selbst einen Segen zu lesen oder frei zu sprechen. Gesegnet werden und Segnen ist die schönste Form, Respekt, Fürsorge und Liebe auszudrücken - zu bewegen und sich bewegen zu lassen.


Uns von jungen Menschen bewegen zu lassen und sie zu bewegen.

Vorzuleben, wie bereichernd gestaltete Gemeinschaft ist und solidarisch mit denen zu sein, die Hände, Münder und Herzen auf ihrer Seite brauchen.
Ein Konzept für regelmäßige Angebote, das die Zeitknappheit von Jugendlichen und Kindern berücksichtigt und zur Mitarbeit und Mitgestaltung einlädt.
Also eine umfassende, kreative und einfach umzusetzende Antwort auf die Frage, wie die Jugendverbandsarbeit in Zeiten von G8 und Ganztagsschule in einer multikulturellen Gesellschaft aussehen kann/muss!

CVJM
Hoyerswerda

CVJM
Rostock

esta e.V.
Görlitz

Kinderferientage
missionale Arbeit am Berzdorfer See
Angebote in den Schulen bzw. bei öffentlichen Veranstaltungen (Christkindl-Markt, Altstadtfest)
Nachtwächterführungen
Spielmobil
Große Zahl an Mitarbeitenden, auch hauptamtlich, multiprofessionell
Gemeindekooperationen und andere Vernetzungen
Jugendhaus
Junge Menschen können dem Verein an vielen Stellen in der Stadt begegnen (große Zahl an Projekten)
Augenmerk auf Basisarbeit, Gruppen und Kreise im Fokus haben
Mitglieder gewinnen
Stärkere Verbindung zwischen Jugendarbeit und Lebenshof
Öffentlichkeitsarbeit verstärken
Mehr Zusammenarbeit unter den Vereinen in der Region – auch Ost-AG (Refo.Tour ist ein schöner Anfang)

CVJM
Luckau

CVJM
Schönebeck
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