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Agrarkolonisation

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S Knl

on 15 June 2014

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Transcript of Agrarkolonisation

Agrarkolonisation
Agrarkolonisation
liegt in Südamerika
über 192 Mio. Einwohner, bevölkerungsreichster Staat Südamerikas
Grenzen mit fast jedem südamerikanischen Land ________________________________________________________
Ende der 1960er Jahre begann Regierung mit Erschließung großer Areale im Amazonastiefland
Ziel → Ausbeutung von Bodenschätzen und Schaffung von Landwirtschaftsflächen für verarmte Bewohner aus Nordost-Brasilien



Anbaufrüchte
AK richtet sich auf Anbau von einjährigen Kulturpflanzen aus
Grundnahrungsmittel und Dauerkulturen werden angebaut
Projekte in Rondônia eher erfolgreich als andere
ökologische, soziale und wirtschaftliche Gesamtsituation Brasiliens lässt relativen Erfolg zu

Brasilien, Rondônia
1. Allgemeine Definition
2. Beispielraum Brasilien, Rondônia:
Klima
Lanwirtschaft
Allgemeine Probleme
Vorteile
Anbaufrüchte
Ausgelaugte Tropenböden
Chancen und Risiken
Folgen
3. Beispielraum Indonesien:
Naturverhältnisse und Bevölkerungsprobleme
Transmigrasiprogramm
Ablauf und Ziele
Kritische Wertung
Konflikte
4. Begriffserklärungen
5. Quellen
Chancen und Risiken
Agrarkolonisation nicht aussichtslos
bereitgestellte Areale weisen gute Eignung für ackerbauliche Nutzung auf
am Guapore ist gute Weidennutzung möglich, aber wenig kolonisationsfördernd
ackerbauliche Erschließung ist besser
zunehmender Verkauf von Land durch Kleinbauern
eingehender Trend zur Besitzkonzentration und Expansion großbetrieblicher Rinderweidewirtschaft
Folge
Verdrängung der Kleinbauern → Reproduktion jener Disparitäten
Agrarkolonisation
Inwertsetzung bisher wenig genutzter/ungenutzter Gebiete der LW
Oft entsehen Siedlungsneugründungen
Häufig staatlich gelenkt, aber auch privat oder ungeplant
Erschließungsräume: innertropische Gebiete
Beispielraum Indonesien
• Geografische Lage:
Weltgrößter Inselstaat
17.508 Inseln
Kontinent Asien
Hauptstadt: Jakarta
• Einwohnerzahl: 227,3 Mio.
• Bevölkerungsdichte: 119 E pro km² (viertbevölkerungsreichster Staat der Welt)
• Bevölkerungswachstum / Jahr: 1.3 %
• Städtische Bevölkerung: 51%
• Bevölkerung unter der Armutsgrenze: ca. 27%

Transmigrasiprogramm
Hintergrundgedanke: „krasse“ regionale Disparitäten
Größtes staatlich organisierte, freiwillige
Agrarkolonisations- und Umsiedlungsprojekt der Welt
Überangebot an Land vs. Mangel an Arbeitskräften
TMP war in den 1980er-1990er Jahren wichtigste Raumordnungs- und Entwicklungsstrategie t
Nicht nur demographische Absichten (Menschliche Ressourcen sollen natürliche Ressourcen auf „Außeninseln“ nutzbar machen)
Landarme und landlose Familien bekommen neues/ mehr Land
Obwohl keinen langfristigen Ziele erreicht wurden, hält die Regierung an dem System fest



Naturverhältnisse und Bevölkerungsprobleme
• Hauptproblem des Landes: extrem unausgewogene Bevölkerungsverteilung
Auf Java (Hauptinsel des Landes): 60% der Bevölkerung: Flächenanteil lediglich 7%
• Situation verschärft durch Wirtschafts- und Infrastruktur und günstigen Lebensbedingungen
Folgen werden für Java bedrohlicher:
Städte expandieren extrem schnell (Abwasserprobleme, Verkehrschaos, etc.)
Ernährungslage verschlechtert sich zusehends
(großer Teil der ländlichen Bevölkerung keinerlei Landbesitz) (40% der Erwerbspersonen Indonesiens leben von Landwirtschaft, ist aber nur Anteil von 15% am BIP)

Kritische Wertung
• Hohe Kosten der Umsiedlung
(10 000-12 000 Dollar/ pro Familie)
• Ökologische Schäden (Rodung des tropischen Regenwalds, Bodenerosion)

Konflikte zwischen Transmigranten und Einheimischen
• Fragen nach Landrecht und Landbesitz
• Einheimische werden ausgebeutet an natürlichen Ressourcen
• Einheimischen profitieren nicht durch TMP
• Menschen fühlen sich ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Existenz bedroht
• Spannungen enden immer häufiger in blutigen Konflikten

Ablauf und Ziele
• Für landarme und landlose Bewohner und zur Deckung des Arbeitskräftebedarfs
Drei Umsiedlungsphasen:
1. 1950er/60er Jahre: Dem Bevölkerungszuwachs der Hauptinseln sollte entgegengewirkt werden
2. 1970er Wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund (Steigerung der Nahrungsmittelproduktion durch Erschließung zusätzlicher Anbauflächen
Misserfolge durch planerische Fehlleistungen
Umsiedlungspolitik wurde wichtige raumordnerische Maßnahme
3. Ab 1979: Umsiedlung von ca. 6 Mio. Familien
Zusätzlich dazu kommt eine große Anzahl von Pionieren.
• „Instrument der Bevölkerungspolitik und zur Bekämpfung von Armut und Landflucht.“


Begriffserklärungen
Dauerkulturen
• zB.: Kakao, Kaffee, etc.
• Vieljährige Nutzung auf gleicher Fläche (mind. 5 Jahre)
• Anlagekosten sind hoch und ersten Jahre sind ertragslos
• Oft letzte Hoffnung für verarmte Böden = Neuaufwertung

Marginalisierung
• Marginal: (=randlich)
• Sozialer Vorgang
• Bevölkerungsgruppen vom kulturellen, politischen
und wirtschaftlichen Leben getrennt
• Drastische Folgen (Hungertod, Krankheit)
• Die Existenz am Rande einer sozialen Gruppe in Entwicklungsländer




Regionale Disparitäten
• Unausgeglichene Strukturen innerhalb eines Raums / zwischen Teilräumen
• Unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbedingungen
• Ungleiche wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklungsmöglichkeiten
• Gründe: rapides Bevölkerungswachstum, Landknappheit, Arbeitsmangel, Nahrungsmittelknappheit, Landflucht, Slums etc.

Remineralisierung
• Nährstoffe wieder zuführen
Quellen
Von: Stephanie Kniesel, Pia Simon, Anna-Lena Hoff und Pia Krüger
Ausgelaugte Tropenböden
Boden des Regenwalds hat praktisch keine Nährstoffe
→ Biomasse kann trotzdem
Spitzenwert erreichen
→ Niederschlag, Remineralisierung
Pflanzen filtern Nährstoffe
→ Bäume, Farne, Moose,
engmaschiges Wurzelsystem/
Wurzelpilze
Regenwald = leicht zerstörbares Ökosystem (durch Mensch)
→ Brandrodung = Biomasse verbrennt
Asche als saisonaler Dünger
Myrkorrhiza sterben ab
Erosion
→ Abtragung der 1. Bodenschicht
→ Boden unbrauchbar
Allgemeine Probleme
größter Teil liegt im Gebirge → dadurch Abholzung Regenwald
Eingriff Ökosystem (Wurzelpilze)
Boden ist nach 2-3 Jahren unfruchtbar
Vorteile allgemein
gute Bewässerung durch viele Flüsse
regenreiche Region
Regenwald kann genutzt werden → Brandrodung
Landwirtschaft Rondonia
Niedriger technischer Stand
niedrige Löhne
→ Demotivation
Abwanderung in Großstädte
Heer der Arbeitslosen
Klima
durchschnittliche Monatstemperatur 26°
2000-3000 mm Niederschlag pro Jahr
hohe Luftfeuchtigkeit

Terra Oberstufe
www.zeit.de/wissen/umwelt/2013-11/regenwaldabholzung-brasilien
www.diercke.de/bilder/omeda/800/2/082E-Entwaldung-Mato-Grosso-01-4.jpg
http://www-abipur.de/referate/stat/668063/55.html
www.diercke-weltatlas.de
www.landwirtschaftsresen.de/landwirtschaft-in-brasilien/pflanzenproduktion.php
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