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Tablets in der Volksschule

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by

Johannes Radax

on 7 November 2017

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Transcript of Tablets in der Volksschule

Problem:
SchülerInnen sind aus ihrer Freizeit mit den rezeptiven Möglichkeiten der Tablets eher vertraut als mit den produktiven
Lösung:
In der Schule sollten die SchülerInnen die kreativen und produktiven Möglichkeiten von Tablets kennenlernen und nutzen.

Beispiele für produktive Möglichkeiten
• SchülerInnen erstellen Lernsequenzen und/oder Quizze für die eigene oder andere Klassen
• Produktion von Hörspielen/Podcasts/Videos/Krimis/ebooks/Stadtführern/… und erhalten die Chance, diese auch zu präsentieren

Tablets können am ehesten alle Bereiche gut abdecken und besonders im Bereich 5 ihre Stärke voll ausspielen!
Lernen mit Tablets in der VS
Fragen

Wie können die SchülerInnen produktiv/kreativ eingebunden werden?
Welche Apps kennen/verwenden Sie, die einen "Mehrwert" für den Unterricht bringen?
Wie kann die Ergebnissicherung aussehen?
Welche Probleme können beim Einsatz auftreten?
Wo ist ein Tableteinsatz sinnvoll/ wo nicht?
Genügend Zeit zur Vorbereitung nehmen! Wahl der Tablets gut überlegen, IT-Infrastruktur & Datensicherheit sicherstellen & pädagogisches Konzept erarbeiten.
Alle mit ins Boot holen: Sowohl die Schulleitung, Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern sollten dem Projekt positiv eingestellt sein.
Nicht alles auf einmal wollen - fangen Sie klein an, Schritt für Schritt!
Evaluieren Sie in regelmäßigen Abständen den Einsatz im Unterricht - hat es was gebracht?
Setzen Sie Tablets dann ein, wenn Sie einen Mehrwert bringen!
Exkurs: Wie verändert sich Lernen (sollte sich Lernen verändern)?
Ziel: Von der Informations- über die Wissens- zur Bildungsgesellschaft

„Aus Information wird Wissen dann, wenn sie vom Menschen aufgenommen, in Zusammenhänge (Kontexte) eingeordnet, bewertet und auf zu lösende Probleme bezogen wird.“ (Jörissen, Marotzki: Medienbildung – Eine Einführung, S28)
Das reicht allerdings noch nicht, denn es gilt auch ein altes Zitat: „Wer alles weiß und nichts tut ist der perfekte Zyniker!“

Die Transformation von der Informations- zur Bildungsgesellschaft kann nur gelingen, wenn die Eigenverantwortung als entscheidendes Qualifikationsmerkmal gestärkt wird, da sowieso „…immer mehr Verantwortung auf den einzelnen Menschen abgewälzt wird, die immer mehr verantwortlich für das eigene Lernen und für die eigene Qualifikation werden.“ (Höhne, Thomas: Schulbuchwissen, S62ff.)
Dies nicht als Bedrohung sondern als Chance wahrzunehmen, das ist auch die Verantwortung der Schule.

Daraus ergeben sich für die Schule folgende Aufgaben:
1. SchülerInnen in der Informationsflut Orientierungshilfen anbieten
2. Sie vorsichtig bei der Informationspreisgabe machen
3. Ihnen möglichst früh Eigenverantwortung zuzumuten, aber gleichzeitig Rückhalt zu geben
4. mit ihnen die Chancen moderner Lernmedien für selbständiges Lernen nutzen
5. für sie erfahrbar machen, dass Verantwortung ein essentielles Element von Bildung ist

„Bildung ist der Zustand, in dem man Verantwortung übernehmen kann.“ (Weniger, Erich: Grenzen der Erziehung, S138)
Das möchte ich noch ergänzen zu: Bildung ist der Zustand, in dem man Verantwortung übernehmen kann und dies auch tut!

Zum Schluss noch eine
Appsammlung

mit Bewertung:
http://www.schule-apps.de/datenbank/

sowie ein
Einführungskurs:
http://tinyurl.com/newtdxq

"Wenn Menschen sich für Dinge interessieren, dann nehmen sie diese Dinge typischerweise in die Hand. Frühere Studien haben gezeigt, dass die Nähe der Hand zum Objekt zu einer verstärkten kognitiven Verarbeitung des Objektes führt." ( Studie der Wilhelms-Universität Münster )
Gestaltungskompetenz
Nutzungskompetenz
Kritisch-analytische Kompetenz

Wohlüberlegte Planung
Technische Rahmenbedingungen müssen stimmen
Entsprechende Schulung der Pädagogen/innen
Neue didaktische Szenarien entwerfen
Tablet-Computer als Werkzeug sehen
Bedeutsam für die Schulentwicklung

Einsatz in der Schule
Entscheidungsfragen

Schule oder eigenes Tablet?
System (Android, iOS, Microsoft)
Administration
Fortbildungen/Schulungen


SchülerInnen sollen erkennen, dass die Tablets nicht zum Spielen verwendet, sondern sinnvoll in den
Unterricht integriert werden und Wissen vermitteln.

Sie sind eines von vielen Unterrichtsmitteln, nicht das einzige!



1. textuell (z.B. Lehrbücher)
2. medial (z.B. Videos, Hörtexte)
3. interaktiv (z.B. eduCanon, Kahoot, Socrative, LearningApps)
4. partizipativ (z.B. titanpad, Dropbox, Skype)
5. produktiv (von SchülerInnen selbst erstelltes und vorgestelltes Lernmaterial)

Lehr/Lernmaterialien
Tablets & Schule
Unterricht der Zukunft oder
überbewerteter Hype?

• WARUM möchte ich Tablets in der Klasse einsetzen? (Beweggründe)
• WOFÜR möchte ich sie einsetzen? (Ziele Erwartungen)
• WIE möchte ich sie einsetzen? (Partner-, Gruppen-, Einzelarbeit, Bring Your Own Device, …)
• WER ist zuständig für: Administration, Beratung, Support, Elternarbeit, Versicherung, Fortbildung, …
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