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EAT DRINK MAN WOMAN

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Jonas Maier

on 1 December 2014

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EAT
DRINK
MAN
WOMAN
F
A
R
B
E
I
M
K
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N
O
„Die Tätigkeit des Kochens bedeutet demnach Selbstbezogenheit, aber in gewisser Weise auch eine Vormachtstellung gegenüber anderen Menschen. Chus Menus sind in der Tat Ausdruck einer Bevormundung – einer Bevormundung, die seinen Töchtern zu schaffen macht.“ (S. 51)
„Beim Filmen der Kochkunst offenbart sich zugleich Ang Lees Filmkunst: Wie er die Zutaten mit ihren Farben und Formen eindrucksvoll in einer bestimmten Umgebung – zum Beispiel auf dem braunen Hackblock – ins Licht setzt und in Nahaufnahmen festhält und wie er unterschiedliche Arbeitsschritte dergestalt in Nahaufnahmen präsentiert, dass die Arbeit der Hände wie leichtgängige Fingerübungen aussehen, ohne aufgesetzt zu wirken; und wie er schließlich die Speisen zu kunstvollen Mustern und Bildern arrangiert.“ (S. 54 f.)
„Die Auswahl der Bilder erfolgt nach ästhetischen Gesichtspunkten (Farben, Formen, Gesten und sinnliche Eindrücke der Bearbeitung) oder nach inhaltlichen [...].“ (S. 55)
„Deshalb präsentiert er seine Hauptfigur Meister Chu weder als kochkünstlerischen Akteur noch als Vermittler von Kochkünsten, sondern als Künstler im eigentlichen Sinne des chinesischen Kunstverständnisses: als jemanden, wie es der Kunsthistoriker Roger Goepper herausgearbeitet hat, der „die Tradition oder sogar mehrere Traditionslinien in sich aufgenommen hat“, der seine Techniken soweit beherrscht, dass er sie vergessen kann, der sich von der Außenwelt zurückzieht, um seine Gedanken kontemplativ wandern zu lassen.“ (S. 58)
„Teilweise sogar vergleichbar mit den Techniken von Continuity und Montage lassen sich zwei prinzipiell unterschiedliche Gestaltungsweisen und damit Wirkungsweisen von Farben im Film unterscheiden: die im jeweiligen kulturellen Kontext natürlich wirkende Farbgebung und die abstrakte, symbolische oder expressionistische Verfremdung von Farben.“ (S. 25)
„Analytisch, d.h. durch interpretierende Beobachtung, ist dieser technische Entstehungsprozess ohne Auskunft der Macher kaum noch nachvollziehbar, auch nicht für Praktiker, denn er soll sich hinter der Perfektion des Ergebnisses verstecken.“ (S. 28)
Farbverwendung im Film
(nach Hans J. Wulff, vgl. S. 39 f.)

1) Narrative Entwicklung

2) Leitmotiv

3) Subjektivierung / Perspektivierung

4) Kontrast der Zeitstufen

5) Kenntlichmachung der Veränderungen im Rollengefüge
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
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