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PS Kants Kritik der reinen Vernunft

Zentrale Begriffe, Raum & Zeit, Transzendentale Deduktion
by

Michaela Vogl

on 7 February 2013

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Transcript of PS Kants Kritik der reinen Vernunft

Transzendentale Deduktion Kant - Kritik der reinen Vernunft Wichtig Begriffe Die Tafel der Kategorien 1. Quantität Das "Ding an sich"
-Prauss- 12 Funktionen, wie sie notwendig zum Urteilen zum Tragen kommen, ganz frei, von welchem empirischen Inhalten auch immer wir sprechen Metaphysische und transzendentale Erörterung: Eine transzendentale Erörterung ist eine metaphysische – d.h. die einen Begriff a priori zu erfassen versucht – mit Orientierung auf die epistemische Rolle, die der erörterte Begriff für die tatsächliche Wahrnehmung spielt.
Metaphysisch: was können wir a priori über den Raum sagen?
Transzendental: warum können wir das überhaupt (a priori) sagen? Über die Möglichkeit der Kategorien als Erkenntnisse a priori von Gegenständen einer Anschauung überhaupt Sie gelten notwendig von der Erfahrung, weil sie diese erst möglich machen
-> sie sind transzendental Ziel: Beweis der Transzendentalität der Kategorien 2. Qualität 3. Relation 4. Modalität Einheit
Vielheit
Allheit Realität
Negation
Limitation Möglichkeit - Unmöglichkeit
Dasein - Nichtsein
Notwendigkeit - Zufälligkeit Inhärenz und Subsistenz
(substatia et accidens)
Kausalität und Dependenz
(Ursache und Wirkung)
Gemeinschaft
(Wechselwirkung zwischen dem
Handelnden und dem Leidenden) Metaphysische Deduktion Urteilstafel 1. Quantität 2. Qualität 3. Relation 4. Modalität Allgemeine
(Alle Menschen sind sterblich)
Besondere
(Manche Menschen sind blauäuigig)
Einzelne
(Sokrates ist sterblich) Bejahende
(Heidelberg liegt am Neckar)
Verneinende
(Wir haben heute in HD keine 25°???)
Unendliche
(Wir haben in HD immer mehr als 0°Kelvin???) Kategorische
(Sokrates ist sterblich)
Hypothetische
(Wenn Sokrates ein Mensch ist,
dann ist er sterblich)
Disjunktive
(Es regnet oder es regnet nicht) Problematische
(Es ist möglich, dass es morgen regnet)
-> Möglichkeit
Assertorische
(Sonnenblumen sind gelb)
-> Wirklichkeit
Apodiktische
(Alle gleichseitigen Dreiecke sind auch gleichwinklig)
-> Notwendigkeit Über den Ursprung der Kategorien Anwendung auf Raum und Zeit Raum und Zeit Der Raum ist kein allgemeiner Begriff,
weil das Verhältnis von den einzelnen Räumen zum Raum insgesamt das Verhältnis von Teilen zum Ganzen ist -> er ist ein Mannigfaltiges Verbindung (des Mannigfaltigen der Vorstellungen) kann nur durch die Spontaneität des Verstandes zustande kommen ABER: Das, was verbunden wird, kommt nie unverbunden in unserer Wahrnehmung vor!
Die Unterscheidung zwischen der Mannigfaltigkeit der Anschauung und der Verbindung durch den Verstand sind keine empirischen Vorgänge, die wir beobachten könnten. Es sind Unterscheidungen auf der Theorieebene, begriffliche Unterscheidungen, die aber de facto nie getrennt vorkommen. -> es braucht eine grundlegende Einheit,
die diese Verbindung ermöglicht! Kandidat 1: die Analytische Einheit der
Apperzeption (das "Ich denke") Problem: das "Ich denke" ist ganz auf die jeweilige Vorstellung bezogen, die es begleitet und vermag nicht diese zu verbinden Anspruch einer Erkenntnis -> Bezug auf Objekte
-> ist gültig nicht nur für uns, sondern auch für andere Subjekte Erkenntnisprozess Vorstellung Vorstellung Vorstellung Vorstellung Einheit:
Urteilsform -> es entsteht eine neue Vorstellung: eine Erkenntnis Hiermit allein würde uns das Bewusstsein zerfallen! Transzendentale Ästhetik Frage um die Bedingung der Möglichkeit von Wahrnehmung! Was heißt das? Um etwas erkennen zu können benötigt die ich Sinnlichkeit. Doch das reicht nicht aus!! Zum Erkennen brauche ich mehr als nur Sinnlichkeit, denn jede Erkenntnis setzt auch den Verstand voraus!! Beispiel: Sehe ich eine Katze, ist diese Erkenntnis nicht nur auf die Leistung meines Sehvermögens, oder meiner Ohren zu reduzieren, sondern auch die Leistung meines Verstandes, der aus dem Anschauungsmaterial...Fell, Pfoten...den Begriff Katze formt. Kant: doppeltes Erkenntnisvermögen des Menschen. Diese Erkenntnis hat zwei Standbeine (Kant spricht von Stämmen) Erkenntnis: Sinnlichkeit und Versand Der Verstand ist auf die Sinnlichkeit angewiesen und umgekehrt bringt die Sinnlichkeit ohne den Verstand keine richtige Erkenntnis zustanden Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe blind (B 75) Begriffe in der Tranzendentalen Ästhetik 1. Sinnlichkeit: Fähigkeit von Gegenständen affiziert (einwirken) werden zu können Beispiel: Der Schrank, den ich sehe wirkt auf meinen Sehsinn ein... 2. Dieses Einwirken von Gegenständen liefert uns die Anschauung. Ich sehe/fühle Gegenstände.. 3. Werden diese mit dem Verstand gedacht, entspringen aus ihm die Begriffe 4. Die Wirkung der Gegenstände auf unsere Sinnlichkeit nennt Kant Empfindung oder emp. Anschauung.
5. Den Gegenstand dieser Anschauung nennt Kant die Erscheinung Wie wird Kant nun vorgehen, um die Frage zu beantworten, was unsere Wahrnehmung ermöglicht? Die Sinnlichkeit unserer Wahrnehmung wird isololiert und dabei wird all das abgesondert, was der Verstand an Begriffen produziert hat, bis nur die emprischen Anschuungen übrigbleiben. Aber nicht genug!!! Es muss auch alles, was zur Empfindung gehört, abgetrennt werden

Das Resultat ist: Die Entdeckung von zwei reinen Fomen sinnlicher Anschauung als Prinzipen unsere Erkenntnis.

1. Raum, den er äußern Sinn nennt
2. Zeit, die er inneren Sinn nennt Erkenntnisse apriori/aposteriori Am Anfang aller Erkenntnis steht die Erfahrung, das ist laut Kant nur die eine Seite, nicht alle Erkenntnis stammt aus der Erfahrung. Für die Erkenntnis unabhängig der Erfahrung gebraucht Kant den Namen a priori im Gegensatz zu aposteriori (im Nachhinein. Erkenntnis wird nach einer Erfahrung gewonnen) Wann aber genau können wir von einer Erkenntnis a priori reden? Kant nennt die Merkmale. Unterschied zur empirischen Erkenntnis: 1. Notwendigkeit und
2. strenge Allgemeinheit Erfahrung lehrt uns zwar, das etwas so beschaffen sei, aber nicht, dass es nicht anders sein könne. 1. Findet sich ein Satz, der zugleich Hinweise zu Farbmakierungen: Verweis auf andere Bereiche
Beispiele
? Esfeld Review: Kantian Humility Problem: "Dinge an sich" als Substanzen, "Substanz" ist aber eine Kategorie! bietet Lösung für TD §15-20 TD §21-26 Kategorien „Sie sind Begriffe von einem Gegenstande überhaupt, dadurch dessen Anschauung in Ansehung einer der l o g i s c h e n F u n k t i o n e n z u U r t e i l e n a l s b e s t i m m t angesehen wird.“ (B128)
Die Funktion des kategorischen Urteils war die des Verhältnisses des Subjekts zum Prädikat („alle Körper sind teilbar“). Dieser rein logische Gebrauch ließ dabei jedoch offen, welchem Wort hier die Rolle des Subjekts und welchem die des Prädikats zukommen sollte (ebenso möglich: „einiges Teilbare ist ein Körper“). Wird aber ein Begriff unter eine der Kategorien (Körper → Substanz) gebracht, so ist durch die damit verbundene empirische Anschauung seine logische Rolle (hier die des Subjektes) bestimmt.

Für in der Anschauung Gegebenes gilt:
Gegenständliche Bedeutung haben = im Hinblick auf logische Funktionen zu urteilen bestimmt sein Die Vorreden Ziel der Kritik: Die Entscheidung der Möglichkeit oder Unmöglichkeit der Metaphysik
Gerichtshofmetapher: die Vernunft ist Richter und Gerichteter zugleich! Die Kopernikanische Wende: Nicht die Erkenntnis muss sich nach den Gegenständen richten, sondern die Gegenstände müssen sich nach unserer Erkenntnis richten!
-> das ermöglicht Erkenntnis a priori (wir bleiben aber in der metaphysischen Deduktion nur in den Grenzen der möglichen Erfahrung, nicht der tatsächlichen, was Ziel der Wissenschaft ist)
-> wir erkennen nicht die "Dinge an sich", sondern nur Erscheinungen Lechner: "Die Gegenstände der Erfahrung müssen hinsichtlich ihrer Gegenständlichkeit, nicht jedoch ihrem Daseins nach von uns hervorgebracht werden" (S. 56) Definition von "Urteil" Beweisschritt 1:
Das Mannigfaltige einer gegebenen Anschauung steht notwendig unter den Kategorien Beweisschritt 2:
Die Kategorien gelten a priori von allen Gegenständen der Erfahrung "Die Form der Urteile (in einen Begriff von der Synthesis der Anschauung verwandelt) brachte Kategorien hervor, welche allen Verstandesgebrauch in der Erfahrung leiten" (A321/ B377f.) -> "Dieselbe Funktion, welche den verschiedenen Vorstellungen in einem Urteile Einheit gibt, die gibt auch der bloßen Synthesis verschiedener Vorstellungen in einer Anschauung Einheit, welche, allgemein ausgedrückt, der reine Verstandesbegriff heißt." (A79/ B104) Urteile eine Verbindung von zwei Begriffen ( bzw. zwei Urteilen) -> "ist" als Kopula
ein sprachlicher Ausdruck, der wahr oder falsch sein kann -> "ist" als Indikator für den objektiven Geltungsanspruch eines empirischen Urteils "Objektiv gültig ist ein Urteil genau dann, wenn das, was in ihm behauptet wird, unabhängig von den subjektiven Erkenntnisleistungen der Fall ist, die für das Zustandekommen des Urteils als Resultat eines Erkenntnisprozesses unerlässlich sind. [...] Objektivität ist daher gleichbedeutend mit einer gewissen Notwendigkeit. Die von Kant herausgestellte Notwendigkeit ist lediglich ein Moment des Geltungsanspruchs eines empirischen Urteils und besagt nicht mehr als die im Gedanken der Objektivität mitgedachte Nötigung des erkennenden Subjekts durch einen von ihm unabhängigen, selbstständig bestehenden Gegenstand." (Lechner, S. 63)
Außerdem sollen sie Allgemeingültigkeit haben (d.h. auch für alle anderen Subjekte gelten).
Damit haben wir die beiden Eigenschaften synthetischer Urteile a priori.
-> "Erfahrung besteht aus Urteilen, aber es frägt sich, ob diese empirische(n) Urteile nicht Urteile a priori (reine) zuletzt voraussetzen." Wahrnehmung "Wahrnehmungen sind für Kant nichts anderes als bloße Zuständlichkeiten des Subjekts ohne gegenständliche Valenz. Objektive Bedeutung bekommen die bloß subjektiven Wahrnehmungen erst dann, wenn durch die etwas präsent wird, was von ihrem Wechsel unberührt bleibt. Das, was sich gegenüber den wechselnden Wahrnehmungen als konstant erweist, gilt uns als der ihnen korrespondierende Gegenstand, weil ein raum-zeitlicher Gegenstand unserem Verständnis nach als Gegenstand etwas ist, das so, wie es ist, ohne daß unsere Wahrnehmungen daran etwas ändern können. Dieser Wahrnehmungeabhängigkeit des Gegenstandes entspricht eine Gegenstandsabhängigkeit der Wahrnehmung." (S. 63) Erkenntnisprozess Ding an sich (?) affiziert Sinnlichkeit Verstand Raum Zeit rezeptiv Erscheinungen gibt denkt spontan Die zwei Erkenntnisstämme/ -vermögen Anordnung im R.: äußerer Sinn Anordnung in der Z.: innerer Sinn "Um Erscheinungen auf einen Gegenstand zu beziehen, müssen diese zu einer Einheit synthetisiert werden, welche jenen vorstellig macht. "Objekt aber ist das, was in dessen Begriff das Mannigfaltige einer gegebenen Anschauung vereinigt ist." (B137) Da Gegenstände der Erfahrung als Gegenstände gewissen Konstanzbedingungen zu erfüllen haben, ist nur eine Synthesis, die bestimmten Regeln folgt, geeignet, Erscheinungen in der geforderten Weise zu vereinigen. Regeln synthetischer Einheit liegen in Begriffen vor. [...] Damit die synthetische Einheit des Mannigfaltigen der Anschauung eine objektive Einheit ist, müssen die Regeln, die die Synthesis leitet, notwendige Regeln sein, d.h. Regeln, denen wir folgen müssen, ob wir wollen oder nicht. [...] Die objektive Einheit der Erscheinungen kann demnach nur auf nicht-empirischen Begriffen beruhen, die als Regeln a priori fungieren, mit denen die synthetische Einheit übereinstimmen muß. Diese Regeln haben somit den Charakter apriorischer Bedingungen. Sofern das Mannigfaltige der Erscheinungen auf einen Gegenstand bezogen ist, "sind die Erscheinungen Bedingungen a priori unterworfen, welchen ihre Synthesis (...) durchgängig gemäß sein muß." (A113) Die Begriffe nichtempirischen Ursprungs, die als Regeln a priori Bedingungen darstellen, denen die objektive Einheit der Erscheinungen zu genügen hat, sind nun genau die reinen Verstandesbegriffe". (Lechner 65/66) Erscheinung Der "unbestimmte Gegenstand einer empirischen Anschauung" (A20/ B34) (<-> Gedankending: sinnlich unzugänglicher Gegenstand des Denkens) Gegenstand = Objekt Anschauung Mannigfaltiges Mannigfaltiges Mannigfaltiges Mannigfaltiges Mannigfaltiges Mannigfaltiges Einheit der transzendentalen
Apperzeption "Das Denken, subjektiv als Vorstellung betrachtet, ehe es analysiert wird, hat jederzeit ein Objekt, allein wenn sich das Denken widerspricht, so ist der Gedanke und darum das Objekt nichts"
Ein Objekt wird dadurch konstituiert, daß vermittelst der Einheit der transzendentalen Aperzeption durch Kategorien der Verstand das Mannigfaltige der Anschauung zu einem einheitlich-gesetzlichen Zusammenhang verknüpft.
Das Objekt der Erfahrung ist ein für alle Subjekte gültiger, notwendig sich darstellender gemeinsamer Zusammenhang möglicher Erfahrungsdaten, bestimmt durch eine einheitliche Regel, welche diesen Zusammenhang von psychologisch-subjektiven Vorstellungsverbindungen prinzipiell unterscheiden lässt.
Die besonderen empirischen Objekte werden dadurch gegeben, daß der allgemeine Gedanke des Objekts überhaupt auf das anschauliche Anwendung findet
Das "transzendentale" Objekt (von allem Anschauungsinhalt isolierte, abstrakt gedachte) kein für sich erkennbarer Gegenstand; sondern der Einheitspunkt für die Objektivierung des Gegebenen; als solcher ist er das Korrelat der transzendentalen Apperzeption, des reinen Ich, wie dieses eine oberste Voraussetzung, Grundlage der Erfahrung. Das transzendentale Objekt ist zugleich das Ding an sich, wie es als Grund der besonderen objektiven Phänomene gedacht wird. Anschauung Reine Anschauung Empirische Anschauung "Diejenige Anschauung, welche sich auf den Gegenstand [hier: die Erscheinung]durch Empfindung [Die Wirkung eines Gegenstandes auf die Vorstellungsfähigkeit] bezieht" Evtl. unterscheidet sich die Empfindung von der Erscheinung dadurch, dass die Erscheinung aus dem Zusammenspiel von Empfindung (dem Empirischen) und den reinen Formen der sinnlichen Anschauung (Raum und Zeit) besteht. Die von Empfindung freie, nur die Form der Sinnlichkeit enthaltende Anschauung.
sie entspringt aus der Gesetzlichkeit des anschauenden Bewusstseins selbst
sie ist allgemein-notwendig, ursprünglich, a priori
sie ist eine Bedingung der empirischen Anschauung
sie geht nicht auf Dinge an sich, sondern auf die Form unseres Wahrnehmens der Dinge, auf die Form der Erscheinung
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