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Die Zukunft des Lernens.

Vortrag am Ende des Bundeskongresses der Kunstpädagogen in Dresden #buko12 19. - 21. 10. 2012
by

Lisa Rosa

on 29 August 2016

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Transcript of Die Zukunft des Lernens.

Von den Visionen
des "Lernens für später" zum Sinnbildungslernen der Gegenwart
Die Zukunft des Lernens
Lisa Rosa
CC-BY-NC-SA Walter Corno
Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit
Lernen für gestern
Lernen für heute

Epochenwechsel
Übergang

Partizipation
Sinnbildungslernen
Kreativität

Kunstlernen 2.0

Danke für
Ihre Geduld
CC-BY-NC-SA billy liar
CC-BY-NC_Ellen Reitman
CC-BY_Niklas Morberg
CC-BY C. Frank Starmer
Spielen, Arbeiten, Lernen?
CC-BY_Ulrike Reinhard
Lisa Rosa
Betrieb
Arbeiten
Erwachsener
Schule
Lernen
zu Hause/Kita
Spielen
Jugendlicher
Kind
Ort
vorwiegende
Tätigkeit
Lebensalter
Normal-Biografie-Modell

Industriezeitalter

digitales Zeitalter
Lernen
shift
L weiß - S wissen nicht
Belehrtwerden


Lehrbuch, Lehrgang
systematisches Lernen
isoliert
nur am besonderen Ort
nur zu besonderen Zeiten
Wissen/Nichtwissen wechselt
forschen und experimentieren
entdecken und erfinden
moderiert u gecoacht werden
Internet, Projekt
Learning by doing
kollaborativ im Austausch
überall möglich
immer möglich
"Malen nach Zahlen"
sich selbst ein Bild machen
die eigene Perspektive entwickeln
Perspektive der Gesellschaft -
gesellschaftliche Bedeutungen
"Lernen ist
Vorbereitung auf die Zukunft"
Perspektive des Lernenden -
Lernmotive und persönlicher Sinn
Fantasie
Lernen und Lernmotive:
Gegenwart
1. Bilder vom Menschen
2. Architektur und Wohnen
3. Denkmal - Skulptur und Plastik im öffentlichen Raum
3.1. Michelangelo Buonarroti, David
CC-BY Robert Crum
Niedersächsisches Kultusministerium


Für das
Zentralabitur 2014
im Fach Kunst
sind die
nachfolgend
aufgeführten
drei Thematischen Schwerpunkte
mit ihren
vorgegebenen
Beispielen
verbindlich
zu bearbeiten.
unser Bildungssystem:
aus der Vergangenheit
Standardisierung
Standardisierung 2014
1910
Kinder lernen laufen, damit sie später mal zu Fuß zur Schule gehen können.
Kinder lernen sprechen, damit sie später mal verstehen, was der Chef von ihnen will.
Kinder lernen rechnen, damit sie später mal keine faulen Bankpapiere kaufen.
Kinder lernen Kunst, damit sie später mal ein kreatives Hobby zum Ausgleich haben.
Ich lerne laufen, weil ich jetzt keine Lust mehr habe, alles von unten zu sehen. Ich will es auch so sehen, wie meine älteren Geschwister.
Ich lerne sprechen, weil ich jetzt mitreden und verstanden werden möchte.
Ich lerne rechnen, weil ich Zahlen so geil finde.
Ich lerne Kunst, weil mein Vater mit mir zur Documenta fährt.
http://kunstlehrerin.wordpress.com/
Historisches Modell "Lernen"
Modell Industriezeitalter
Modell einer versunkenen Epoche
Experimente
Epoche 2
Epoche 1
Standardisierung
1910
Literacy für die Massen
vom Geschlossenen, Vorgegebenen, Standardisierten (und Isolierten)
zum Offenen, Selbstbestimmten, Personalisierten (und Kollaborativen)
Lernen heißt nicht mehr,
alle lernen Dasselbe allein,
sondern alle lernen Verschiedenes gemeinsam.
Projekte

Alles, was heute gilt, gilt auch weiterhin
nur heute
.
Alles, was hier gilt, gilt überall
nur hier
.
Alles, was Bedeutung hat, bedeutet für alle das gleiche
jeden etwas anderes
.
Einmischung in die eigenen Angelegenheiten
Lernen ohne Sinn ist unmöglich
Sinn kann nicht gegeben, verordnet oder "gestiftet" werden
Sinn ist nicht objektiv für alle gleich
Sinn ist nicht aus gesellschaftlichen Bedeutungen ableitbar
Sinn ist immer persönlich
Sinn muss jeder selbst bilden
"In einer Welt schier unendlicher Information(en) müssen wir uns zuerst um das WARUM kümmern, darauf das WIE ermöglichen und das WAS (quasi) natürlich daraus ableiten."
Michael Wesch 2009
Sinn
Sinnbildung
Kanons
Stoffkataloge
Kompetenzlisten
"Warum?"
Persönlicher Sinn
CC-BY capl@washjeff.edu
1. Verhältnis Individuum-Gemeinschaft
2. Verhältnis Gegenwart-Zukunft
"Sinn muss geil sein, etwas,
wofür man frühmorgens im Dunkeln
begeistert aus dem Bett springt
und sich den ganzen Tag bis zur Erschöpfung verausgabt, um abends glücklich ins Bett zu fallen, beim Einschlafen dem heute wieder realisierten Sinn lächelnd nachsinnend."
(78-jähriger Professor, der noch immer forscht und publiziert)
Freude
Lernen heißt nicht mehr Vorbereitung auf die Zukunft, sondern Realisierung persönlichen Sinns in der Gegenwart als Modell zukünftiger Sinnbildungen.
Verhältnisse ändern sich
Desillusionierung
conclusio
Die Soft Skills von heute
sind die Hard Skills von morgen!
Glokalisierung
globale Abhängigkeit
lokale Autonomie
Flow
Begeisterung
Sinn
Standardisierung 2014
Prüfung
lokale Abhängigkeit
globale Autonomie
vorgegebene Pfade
vorgegebene Stoffe
vorbestimmte Ergebnisse
personalisierte Strategien
selbst bestimmte Inhalte
Ergebnisoffenheit
viele Gelegenheiten
professionelle Anleitung
zigtausende Stunden Übung
shift
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