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Investiturstreit

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by

Sven Hilgers

on 11 March 2015

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Transcript of Investiturstreit

Gregor VII
Heinrich IV
- Geboren am 11. November 1050 in Goslar
- Gestorben am 7. August 1106 in Lüttich

- Ältester Sohn des Kaisers Heinrich III.
und Kaiserin Agnes
- ab 1053 war er Mitkönig
- ab 1056 römisch-deutscher König
- von 1084 bis 31. Dezember 1105 war er
Kaiser
Investiturstreit

-Ursprünglicher Name: Hildebrand
-Er war Toskaner
-War vor seiner Papst Einsetzung ein nicht adliger Mönch

-Geboren zwischen 1025 und 1030 in Sovana
-Gestorben am 25. Mai 1085 in Salerno

-Er war Papst vom 22. April 1073 bis 1085
Datum: 15.12.2014
Fachlehrer: Herr Ilaender
Referenten: Brian, Georgina & Sven
Kurs: GK 2
Ort/Raum: Dreikönigsgymnasium, A205
Fach: Geschichte
Verlauf des Investiturstreits
Ursachen für den Investiturstreit
Was war der Investiturstreit?
Der Investiturstreit, war eine Auseinandersetzung zwischen der Kirche (geistliche Macht) und den Kaisern bzw. Königen (weltliche Macht). Bei diesem Streit ging es darum, wer das Recht hat Personen in geistige Ämter einzusetzen.

Der Begriff "Investitur" erklärt sich dann als eine Amtseinführung, welche in diesem Fall nur auf die Kirchlichen Ämter beschränkt ist.
Im Mittelalter nahm sich die weltliche Macht das Recht selber Bischöfe einzusetzen um ihre Herrschaftsgebiete besser Verwalten zu können.

Das Problem war jedoch, dass die von der weltlichen Macht ernannten Bischöfe keine Ausbildung haben mussten, sondern es konnten auch Laien sein, sofern diese genug Geld geboten haben.

Von daher versuchten die Kirchen die Investitur in die Hände des Papstes zu geben.
Quellen
http://www.helpster.de/investiturstreit-einfach-erklaert_181582

http://www.heiligenlexikon.de/Karten/Sovana-Salerno.jpg

http://www.wissen.de/der-investiturstreit
Der Gang nach Canossa
Der unmittelbare Auslöser, der zum Investiturstreit geführt hat, war die von König Heinrich IV. eingesetzten königlichen Kaplans Thedald zum Erzbischof von Mailand, im Jahr 1075. Als Papst Gregor VII. dies erfuhr reagierte er umgehend. Heinrich wünschte eine Kaiserkrönung - die der Papst machen musste. Also ergriff der Papst diese Chance und verlangte vor der Krönung von Heinrich, dass er gehorsam vor dem Heiligen Stuhl sein soll ( damit wollte der Papst eigentlich sagen, dass er die Einsetzung des Erzbischof von Mailand zurücknehmen soll. )
Für den Fall das Heinrich dies nicht erfüllte, hatte Gregor schon eine Lösung: Wenn König Heinrich IV. sich weigern sollte, drohte er ihm mit der Exkommunikation und mit dem Verlust der Königswürde.
König Heinrich der durch den Sieg über die Sachsen (Juni 1075) machtpolitisch gestärkt war, machte Gregor eine Kampfansage, indem er den Papst in einem Brief aufforderte vom Heiligen Stuhl herabzusteigen und ihm die Papstwürde absprach. Der Brief war als Provokation an "Hildebrand, nicht Papst, sondern falscher Mönch" gerichtet.
Im Februar 1076 holte Papst Gregor VII. zum Gegenschlag aus. Er beschuldigte Heinrich der "Überheblichkeit" gegenüber der Kirche, und sprach ihm die Regierungsgewalt in Deutschland und Italien ab, löste die Treueide und verbannte ihn aus der Kirche. Mit diesem Gegenschlag sollte Heinrich zur Abdankung und der Unterwerfung unter den Heiligen Stuhl gezwungen werden. Mitte des Jahres 1075 erreichte Heinrich zwar die Exkommunikation von Gregor. Dies gelang ihm durch ihm ergebene Kleriker. Trotzdem geriet er wegen des Kirchenbanns in Deutschland stark in Bedrängnis. Die Bischöfe von Passau, Salzburg und Halberstadt gingen auf Abstand. In Sachsen brach eine Revolution aus, und die Gefahr für Heinrich wuchs, dass seine weltlichen und kirchlichen Gegner sich zusammenschließen und ihm den Thron weg nehmen; und einen neuen König bestimmen könnten.
Gegenspieler von Heinrich organisierten im Oktober 1076 eine Fürstenversammlung. Da kamen sie zu dem Ergebnis ihn nicht mehr als König anzusehen, wenn er es nicht schafft innerhalb von einem Jahr eine Lösung gegen den päpstlichen Bann zu finden. Da Gregor es ablehnte Heinrich in Rom zu empfangen, brach er Mitte Dezember 1076 von Speyer aus mit seiner Gemahlin, seinem Sohn und einem kleinen Gefolge den Marsch über die winterlichen Alpen an. Papst Gregor wollte diese Begegnung jedoch vermeiden; also zuog er sich auf die Burg Canossa zurück, als er erfuhr das Heinrich m Januar 1077 Oberitalien erreicht hat. Heinrich wollte mit Gregor verhandeln, aber dies führte zu keinem Ergebnis, also zog er sich am Festtag der Bekehrung des Heiligen Paulus ein Büßergewand über und ging barfuß zu der Burg Canossa, wo er dann einen ganzen Tag im Schnee wartete hineingelassen zu werden. . Auch an den beiden Tagen danach wiederholte er diesen Bußgang. Am 28. Januar 1077 war Papst Gregor VII. bereit über eine Lösung zu sprechen, und den Kirchenbann aufzuheben. Zu den Bedingungen gehörte aber, dass Heinrich IV. sich verpflichten musste, den Konflikt mit den deutschen Fürsten in einer Frist die der Papst gab zu klären, und garantierte ihm dafür eine sichere Reise zurück nach Deutschland

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