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online UPD@TE: Wie Kinder und Jugendliche online agieren

online UPD@ATE 10./11. November 2015 Kreis Borken
by

Karin Wunder

on 12 October 2017

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Transcript of online UPD@TE: Wie Kinder und Jugendliche online agieren

Kommunikation ist alles
Nutzung Sozialer Netzwerke:
- 78 Prozent mehrmals wöchentlich
- 57 Prozent mind. ein Mal täglich

(81 Prozent Facebook, 19 Prozent Andere)
Faszination sozialer Netzwerke
Inszenierung/Selbstdarstellung
Feedback
Vernetzung
Austausch/Kommunikation
Auf dem Laufenden bleiben
Spiele

--> Was benötige ich dafür?
Online-Flirts
Online-Flirts dienen als "Probebühne":
Erste Erfahrungen in der "Flirt-Kommunikation sammeln,
sich selbst und andere auf dem "Partnermarkt" positionieren,
Attraktivität testen,
sich selbst inszenieren
"Spaßflirten" eher bei jüngeren Jugendlichen
"Sexting"
Motive
Sich selbst betrachten
Freundschaft/Partnerschaft
--> auch unter Druck
Feedback
Spaß

Rache
(Cyber-)Mobbing
Cyber Grooming
§ 201a Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen

(1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.

(3) Wer eine befugt hergestellte Bildaufnahme von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, wissentlich unbefugt einem Dritten zugänglich macht und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(4) Die Bildträger sowie Bildaufnahmegeräte oder andere technische Mittel, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden.

Motive für das Bloßstellen durch intime Bilder
Film Noah
Was machen Kinder und Jugendliche eigentlich im Internet?
Zwei Drittel von befragten Jugendlichen (14 bis 19 Jahre alt) haben schon einmal das "Online-Flirten" ausprobiert.
Mädchen und Jungen etwa gleich häufig
Motivation: Neugier und Spaß
Mit zunehmendem Alter verlieren Mädchen und Jungen das Interesse am "Spaßflirten" und wenden sich realen Treffen zu.
Gefährdung durch Treffen mit unbekannter Person.
TOP 3 der von Jugendlichen in Deutschland besuchten Websites
Soziale Netzwerke
Online-Shops
Pornoseiten
Pornografie war noch nie so "einfach" zu konsumieren wie heute.

jederzeit verfügbar
anonym
häufig kostenlos
Angebote und Zugang sind schwer zu kontrollieren
Das Internet als sexueller Erfahrungsraum
Pornografie
Websites
Foren/Chats/Online-Communitys

"Was the internet made for porn?"
Jugendschutz im Internet?
Jugendliche (12-19) nutzen das Internet ...

- insgesamt sind 98 Prozent online
- davon 89 Prozent regelmäßig
- davon 73 Prozent täglich

Jeder Haushalt, in dem ein Jugendlicher lebt, ist mit einem internetfähigen Gerät (Smartphone, Computer, Laptop) ausgestattet.

Nach eigener Einschätzung verbringen Jugendliche durchschnittlich 179 Minuten am Tag online.

Wege der Nutzung (in den letzten 14 Tagen):
87 Prozent über Computer/Laptop
73 Prozent über Smartphone

JIM-Studie 2013: Jugend, Information, (Multi-)Media, Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest

45 Prozent der Internetzeit wird kommuniziert: Mailen, Chatten, Soziale Netzwerke
(Mädchen 53 Prozent, Jungen 39 Prozent)
Faszination von Chats
Abtauchen in eine andere Welt
Anonymität
mit der Identität spielen
mit Fremden in Kontakt treten
Grenzen ausloten
Austausch
Nicht behelligt durch Eltern sein - (ggf. Vorsprung durch Medienkompetenz)
Wer sind eigentlich Facebook-Freunde?
Jugendliche haben bei Facebook durchschnittlich 290 Freunde
mit etwa einem Drittel der "Freunde" stehen sie regelmäßig im "realen Leben" in Kontakt
17 "Freunden" würden sie ein Geheimnis anvertrauen
"Freunde" können Eltern, Geschwister, (Lehrer), Schulkameraden, Klassenkameraden, Bekannte aus dem Sportverein, (Arbeitskollegen), Freunde im ursprünglichen Sinne sein.
Anwendung von Privatsphäre-Einstellungen
Anlegen von Freundeslisten
Kinder und Jugendliche nutzen die Online-Kommunikationsmöglichkeiten zunehmend reflektiert und können zwischen on- und offline unterscheiden.
Gefahr durch nicht bekannte "Freunde" und einfache Kontaktaufnahme
DIVSI-Studie U25-Studie 2014: Kinder, Jugendliche und junge Erwachse in der digitalen Welt (Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet)
Das Smartphone wird für Kinder und Jugendliche zum wichtigsten Zugang zum Internet:

6-7 Jahre: 9 Prozent
10-11 Jahre: 44 Prozent
12-15 Jahre: 86 Prozent
16-18 Jahre: 89 Prozent
BITKOMResearch: Kinder und Jugendliche 3.0
N= 830, 6- bis 18-jährige Internetnutzer
Instant Messaging
am Beispiel von
Kontaktaufnahme nur möglich,
wenn die Mobilnummer bekannt ist.
Ein unangenehmes Erlebnis ...
Du hättest Dich nicht
darauf einlassen dürfen!
Du bist nicht schuld!
Ich helfe dir!
Hilfe finden bedeutet,
--> das eigene Leben und die Selbstbestimmtheit unter diesen Voraussetzungen wieder zu erobern.

--> zu erfahren:
Dein Körper gehört dir!
Dein Bild gehört dir!
Niemand hat das Recht, dich zu bedrohen, zu beleidigen und dir Gewalt anzutun.

Missbrauch von Bildern
§ 201a StGB Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen
Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe

§ 184 StGB Verbreitung pornographischer Schriften
Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe

§§ 185-187 StGB Beleidigung, Üble Nachrede, Verleumdung
Freiheitsstrafe bis zu zwei (bei Verleumdung bis zu fünf) Jahren oder Geldstrafe

§ 250 StGB Nötigung
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe

§ 253 StGB Erpressung
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe

Persönlichkeitsrechte
Urheberrechte


Sexting nicht tabuisieren!
Das Problem liegt nicht beim Betroffenen.
Mädchen und Jungen gleich behandeln und nicht werten.
Unerlaubtes Benutzen/Weiterleiten von Bildern in den Mittelpunkt stellen.

Übrigens...
Sexting wird auch unter Erwachsenen praktiziert.
Mädchen und Jungen versenden intime Bilder gleichermaßen.

Hilfe online
www.save-me-online.de
www.juuuport.de
Fragen gerne an info@karinwunder.de
twitter.com/mira_kuloes
karinwunder.de
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Haben Sie noch Fragen?
Abtauchen in eine andere Welt
Anonymität
mit der Identität spielen
mit Fremden in Kontakt treten
Grenzen ausloten
Austausch
Nicht behelligt durch Eltern sein - (ggf. Vorsprung durch Medienkompetenz)
(KIM-Studie 2012, Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest)
Allgemeine Empfehlungen zum Persönlichkeitsschutz im Internet
Schutz der persönlichen Daten
Sicherheitseinstellungen nutzen
Misstrauisch bleiben
Unangenehmes/Nutzer blockieren/melden

Was kann Jeder selbst tun?
Aufklären und Medienkompetenz fördern
Nachfragen und jüngere Kinder begleiten
Hilfsbereitschaft signalisieren

Was kann man für sein Kind tun?
Seien Sie ein Vorbild!
Last, but not least...
Die Betroffenen werden von diesen Tätern
belästigt und sexuell angemacht
aufgefordert, über sexuelle Praktiken zu erzählen
über ihre sexuellen Erfahrungen ausgefragt
aufgefordert, ihnen beim Onanieren zuzusehen, zuzuhören
sich selber zu berühren und dies mitzuteilen
unverhofft mit pornografischen Materialien konfrontiert
zu Treffen überredet
Wer sind die Täter?
Exkurs Chatroulette
Wie Kinder und Jugendliche online agieren
Referentin für Kinder- und Jugendschutz im Internet und Projektleiterin von juuuport.de
Medienpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Schwerpunkt: Förderung der digitalen Kompetenz
Autorin
juuuport?
Präsentation mit Prezi
Worüber wir heute sprechen:
Was machen Kinder und Jugendliche eigentlich im Internet - und warum..?
Mit welchen Problemen werden Kinder und Jugendliche online konfrontiert und was kann man tun? (Am Beispiel Cybermobbing-Sexting)
Für Eltern ist es spätestens mit Beginn der Smartphone-Nutzung ihres Nachwuchses nur noch bedingt möglich, Inhalte und genutzte Angebote zu kontrollieren.
1,4 Mrd.
Nutzer bei Facebook
800 Mio.
WhatsApp-Nutzer
80 Mrd.
Nachrichten pro Tag
290 "Freunde"
im Schnitt pro Community
73%
Der Jugendlichen sind in Social Communitys aktiv
JIM-Studie 2014
Tendenz: sinkend
(88% 2011, 73% 2014)
Wie wird "gesextet"?
Problem bei "Sexting":
der Missbrauch von Bildern
Sexting nicht tabuisieren!
Einvernehmliches Sexting akzeptieren.
Das Problem liegt nicht beim Betroffenen.
Den/Die Betroffene/n unterstützen.
Mädchen und Jungen gleich behandeln und nicht werten (Doppelmoral).
Unerlaubtes Benutzen/Weiterleiten von Bildern in den Mittelpunkt stellen.
Nachforschen: Welche Konflikte gibt es in der Gruppe?

nach Döring, N. (2014)
"Sexting" - was tun?
Ein "Sexting"-Fall...
Du hättest Dich nicht
darauf einlassen dürfen!
Du bist nicht schuld!
Ich helfe dir!
Anerkennung
Information
Abgrenzung
Abtauchen in eigene Welten
Eskapismus
Unterhaltung
Spaß
Gruppengefühl
Zugehörigkeit
Anonymität
Nicht behelligt
durch Eltern sein
mit Fremden in Kontakt treten
Grenzen ausloten
mit der Identität spielen
YouNow
10% der 6- bis 13-jährigen Mädchen berichten von unangenehmer Kontaktaufnahme durch Fremde (KIM-Studie 2014)
(Mädchen und Jungen: 7%)
Besitz von Smartphones bei Kindern und Jugendlichen:

6-7 Jahre: 2 Prozent
8-9 Jahre: 10 Prozent
10-11 Jahre: 29 Prozent
12-13 Jahre: 81 Prozent
14-15 Jahre: 90 Prozent
16-17 Jahre: 93 Prozent
18-19 Jahre: 89 Prozent
KIM-Studie 2014, 1.209 befragte Eltern von 6- bis 13-jährigen
JIM-Studie 2014, 1.200 befragte Jugendliche von 12- bis 19 Jahre
Cybermobbing
Jede/r fünfte Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren war schon einmal von Cybermobbing betroffen.
Studie von YouGov und Vodafone aus 2015,
5.000 Befragte
Wie fühlt sich jemand,
der von Cybermobbing
betroffen ist?
Folgen von Cybermobbing für Betroffene
--> Die Folgen sind sehr unterschiedlich und hängen stark von der persönlichen Widerstandsfähigkeit sowie der Unterstützung aus dem Umfeld ab.

Angstzustände
Psychosomatische Symptome wie Bauch- oder Kopfschmerzen
Depressionen
Aggression
Selbstverletzendes Verhalten
Suizid
Was auf Mobbing/Cybermobbing hinweisen kann
nicht mehr gerne zur Schule gehen
Leistungsabfall (Noten, Einsatz insgesamt), vermeintliche Lustlosigkeit
körperliche Symptome wie Bauch- oder Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen
sozialer Rückzug, Gespräche werden abgeblockt
Unsicherheit, erkennbare Abnahme des Selbstbewusstseins
Nervosität und Anspannung, aber auch Übellaunigkeit und Aggressivität
Gegenstände oder Geld werden "verloren"
Internetnutzung heimlich (Laptop zuklappen, Smartphone aus, sobald Erwachsene in der Nähe sind, Profile werden verheimlicht)

Cybergrooming/
sexuelle Anmache in Chats
Flo-BOSS: hi ^^
Marie: Hey!
Flo-BOSS: wie alt bist du?
Marie: 11
Marie: Und du
Flo-BOSS: störts dich wenn ich schon 26 bin??
Marie: Nee
Flo-BOSS: warum biste hier?
Marie: Och mir is langweilig, hihi
Flo-BOSS: willste neue leute kennen lernen? mich kennen lernen?
Marie: Ja, warum nich
Flo-BOSS: haste whatsapp??
Marie: Nee
Flo-BOSS: schade. schickst du mir ein foto per mail?
Flo-BOSS: haste ein foto im bh oder wo du bißchen weniger an hast..? wär doch geil, bitte!!
...
...
Flo-BOSS: darf ich dich küssen wen wir uns treffen?
Marie: Ja, vielleicht...
Flo-Boss: darf ich dich auch dann ficken? ^^
Marie: Wie meinst du das?
...
Cybergrooming: Fallzahlen unklar
§176 StGB Sexueller Missbrauch von Kindern
von mir hat einer n foto nackt unter der dusche in der ganzen schule rumgeschickt. es ist so das war mein exfreund. ich weiss ich hätte den das nicht machen lassen sollen! bitte helft mir trotzdem!! jedenfalls krieg ich jetzt andauernd so kommentare über meinen körper und so zu hören auch andauernd über mein handy, immer so kommentare und mir ist das voll peinlich, die ganze schule hat mich voll nackt gesehen!
Prävention vor Ort: Medienkompetenz!
Intervention vor Ort: "Ich bin für Dich da!"
200 Mio.
Snapchat-Nutzer
300 Mio.
Instagram-Nutzer
Kommunikation
sozialer Austausch
Beziehungsaufbau
Beziehungsmanagement
kein Smartphone
=
kommunikativ ausgeschlossen
Involvement
FoMO
Suchtgefährdung
15 Prozent der Eltern betreiben gar keine "Handyerziehung"
Studie "Mediatisierung Mobil"
LfM, 2015
Bei Jugendlichen besonders beliebte
digitale Anwendungen
YouTube 30 Prozent
Facebook 23 Prozent
WhatsApp 11 Prozent
Instagram 3 Prozent
Google 3 Prozent
Skype 1 Prozent
Amazon 1 Prozent
Ebay 1 Prozent
Spotify 1 Prozent
Tumblr 1 Prozent
Twitter 1 Prozent
Wikipedia 1 Prozent
JIM-Studie 2014, 1.163 befragte 12-bis 19-Jährige
Alles, was es schon gibt, wenn du auf die Welt kommst, ist normal und üblich und gehört zum selbstverständlichen Funktionieren der Welt dazu...
...Alles, was zwischen deinem 15.
und 35. Lebensjahr erfunden wird, ist neu, aufregend und revolutionär und kann dir vielleicht zu einer beruflichen Laufbahn verhelfen...
... Alles, was nach deinem 35. Lebensjahr erfunden wird,
richtet sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge.
Douglas Adams
Mehr als die Hälfte der Snapchat-NutzerInnen ist zwischen 16 und 24 Jahre alt.

Täglich werden weltweit etwa 700 Millionen Bilder über Snapchat verschickt.
Warum?
Spaß
„Kann ich selbst sein“
Kein sozialer Druck (durch Freunde oder Follower)
Freunde nutzen es auch
Einfache Nutzung
Schneller als Soziale Netzwerke
Direktes Versenden an eine bestimmte Person
Privater als Chatten in sozialen Netzwerken
Kostenlos

Warum?
Selbstdarstellung
Feedback
"Kann verschiedene Seiten von mir zeigen"
Intimität?
Einfache Nutzung
Freunde nutzen es auch/Austausch
Coolen Marken folgen
Kostenlos


Warum?
Feedback/Resonanz
Zeitvertreib
Geselligkeit
Spiele
Beliebte Spiele:
1. FIFa (25% Jungen) und Candy Crush (21 % Mädchen
2. Call of Duty (21% Jungen) und Quiz Duell (11% Mädchen)
3. Minecraft (18% Jungen) und 2048 (11% Mädchen)
4. Grand Theft Auto (15% Jungen) und Die Sims (10% Mädchen)
Durchschnittliche Spielzeit:
Wochentage: 77 Minuten
- Jungen: 105 Minuten -Mädchen: 48 Minuten
Wochenende: 106 Minuten
- Jungen: 152 Minuten -Mädchen: 57 Minuten

Menthal-Studie/Universität Bonn: alle 12 Minuten/80 Mal täglich wird das Smartphone aktiviert
Nutzung mehr als 2 Stunden täglich:
8 Minuten telefonieren
2,8 SMS
über 50 Prozent der Zeit Kommunikation via Messenger oder Nutzung sozialer Netzwerke
13 Prozent Spiele
--> menthal.org (Beta-Version nur für Android)
Normaler Wochentag:
7 Stunden Schlaf + 7 Stunden Schulzeit
= 10 Stunden "freie" Zeit = 600 Minuten
alle 5 Minuten Blick aufs Handy
= 120 Mal täglich Blick aufs Handy
Datenschutz-Risiken
starkes Involvement/Suchtgefährdung
extreme Selbstdarstellung
Kontaktaufnahme durch Fremde
Mobbing/Cybermobbing
Missbrauch von Inhalten (z.B. beim sogenannten Sexting)

"Sexting"
Problem bei "Sexting":
der Missbrauch von Bildern
selbstregulatorische und reflektierende Fähigkeiten

aktive, engagierte und kreative Beteiligung (hohes Involvement) , größere technische Expertise

--> hohes Involvement = höheres Risiko einer unkontrollierten, exzessiven Nutzung

--> hohes Involvement = höheres Risiko, mit Cybermobbing in Kontakt zu kommen
Sexting nicht tabuisieren!
Einvernehmliches Sexting akzeptieren.
Das Problem liegt nicht beim Betroffenen.
Den/Die Betroffene/n unterstützen.
Mädchen und Jungen gleich behandeln und nicht werten (Doppelmoral).
Unerlaubtes Benutzen/Weiterleiten von Bildern in den Mittelpunkt stellen.
Nachforschen: Welche Konflikte gibt es in der Gruppe?

nach Döring, N. (2014)
"Sexting" - was tun?
online UPD@TE Kreis Borken
am 10./11. November 2015
Stodt, Benjamin, Wegmann, Elisa, Brand, Matthias (2015): Geschickt geklickt?! Zum Zusammenhang von Internetnutzungskompetenzen, Internetsucht und Cybermobbing bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Leipzig: Vistas (2015)
Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)
Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet: DIVSI-U25-Studie
“Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt”
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