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Lernen Lernen lernen mit dem PLN

Vortrag auf der re:publica 2013
by

Lisa Rosa

on 15 November 2016

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Transcript of Lernen Lernen lernen mit dem PLN

Interiorisieren
Dialog
Allgemeines Modell von Lerntätigkeit (Vygotskij)
CC-BY-SA-NC-bobwitlox
Exteriorisieren
Émile Friant [Public domain], via Wikimedia Commons
Lernen 1. Ordnung - WAS
Lernen 2. Ordnung - WIE
Lernen 3. Ordnung - WARUM

Reflexives Lernen
"Lernen Lernen lernen"
Netzprinzipien bestimmen Kommunikation - - soziale Beziehungen - Wissen & Lernen
Netzprinzipien fordern und fördern historisch besondere, neue Fähigkeiten -
von Individuen wie von Organisationen
19th Century Literacy
Learning is social - societal - gesellschaftlich
zwar im Gehirn als materielle physiologische Prozesse Grundlagen von Bewusstseinsprozesse - aber welche synaptischen Bahnungen entstehen, und welches Bewusstsein sich da bildet, das entscheidet sich nicht in der Biochemie des Gehirns, sondern im gesellschaftlichen Lebensvollzug - also zwischen den Gehirnen sozusagen. Und die Gehirne treten in Beziehung miteinander natürlich nicht direkt, sondern über Kommunikationen, über Tätigkeit.
warum ist das so wichtig. Immer wieder hört man, dass gesagt wird, Lernen findet im Gehirn statt. Das wie liegt fest, es ist eine anthropologische Konstante. Das ganze Hirnforscher-Paradigma. Aber dann könnten Sie nie erklären, warum sich Gesellschaft entwickelt hat. Warum wir nicht mehr in der Höhle leben und wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass wir heute Computer, Internet und Social Media haben. Das können Sie nur erklären, wenn Sie das Entscheidende am Lernen aus dem Kopf in die Gesellschaft verlagern. Anders können Sie weder erklären, was Bewusstsein ist, noch, wieso wir nicht wie die anderen Tiere der Natur-Umwelt ausgeliefert sind, sondern diese Umwelt erschaffen.
Wenn wir das so sehen können, dann können wir auch die immense Bedeutung der sogenannten "social media" für die Veränderung von Wissen und Lernen im digitalen Zeitalter verstehen.
wenden
umkrempeln
in/side/out
CC-BY-*A-Glass-Brightly
Johannes Werner Erdmann
In einer Welt schier
unbegrenzter Information(en)
müssen wir zuerst nach dem
WARUM fragen, dann das WIE ermöglichen und anschließend
das WAS wie selbstverständlich daraus herleiten.
Die neue Bildung muss das Individuum lehren

Informationen einzuordnen
und neu zuzuordnen,
den Wahrheitsgehalt zu beurteilen,
die Kategorien zu wechseln, wenn nötig,
vom Konkreten zum Abstrakten und wieder zurück zu wandern,
Probleme aus einer neuen Richtung zu betrachten,
sich selbst zu lehren.
Die Alternative zur Abhängigkeit von Schulen ist nicht, öffentliche Gelder
für ein paar neue Geräte auszugeben,
die die Menschen "lernen machen".
Sie besteht stattdessen in der Entwicklung einer neuen Art von Lern-Beziehung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt.
"The alternative to dependence to schools is not the use of public resources for some new device which "makes" people learn; rather it is the creation of an new style of educational relationship between man and his environment."
Ivan Illich 1970, Education Without School. How it Can Be Done.
Herbert Gerjuoy (zit. n. Alvin Toffler) 1971
Ivan Illich 1970
Lernbeziehung Mensch-Umwelt
offen
überall, immer
verknüpft
multiperspektivisch- intersubjektiv
selbstgesteuert
personalisiert
Sinnbildung lernen
Gemeint ist nicht,
dass Lernende 'von selbst',
also nicht 'fremdbestimmt'
auf die bereits feststehende Lösung
eines Problems kommen, sondern
dass sie auf IHRE Lösung
kommen.
Michael Wesch 2009
Georg Rückriem 2010
Folgen des #Leitmedienwechsels
für Art und Weise des Lernens
für Inhalt des Lernens

"Andreas Schleicher" 2012
Herbert Gerjuoy (zit. n. Alvin Toffler) 1971
Der Analphabet
von morgen
ist nicht der Mensch,
der nicht lesen kann;
es ist der Mensch,
der nicht lernen
gelernt hat.
"Neue Lernbeziehung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt"
Sinnbildungslernen

Lernen
allgemein
historisch besonders

Interiorisieren
Exteriorisieren
Dialog
"Ausgelernt" ist Atemstillstand
(Nicht-)Wissen wechseln ständig
erkunden, entdecken, erproben, verwerfen
im Internet, Projekt, Spiel, bei der Arbeit, im "Leben" = situiert
personalisiert, eigensinnig
ergebnisoffen
Ergebnis: selbst gebildeter Sinn
(Nicht-)Wissen wechseln ständig
Skizzen, Entwürfe, Varianten, Korrekturen, Prototypen
Fehler, Irrtümer, (Miss-)Konzepte
Vorläufigkeit
überall und immer
personalisiert, eigensinnig
(Nicht-)Wissen wechseln ständig
Austausch von Erfahrungen, Ideen, Anregungen
Tiefe: Netz mit Gleichen
Weite: Netz mit Ungleichen
Verblüffung, Staunen, Serendipity
lokal und global vernetzt
kooperieren und kollaborieren
Die traditionelle Schule ist Beatmungsstation
Lernen Lernen lernen ist Selbstatmen
inside out -
insight out!
Lernen Lernen lernen
mit dem persönlichen Lernnetzwerk.
Wie im digitalen Zeitalter
eigensinnig
und gemeinsam
gelernt wird


prezi.com/user/lisarosa

Barrett Lyon, The Opte Project, Nov 23, 2003
via Philippe Wampfler
APP.NET
Nichts ist objektiv gegeben.
Mensch-Umwelt-Lernbeziehung
unter der Bedingung von Digitalität

Wissen,
das nicht im Umlauf ist, ist schon vergessen.
Martin Lindner
Wissen
ist kein
Produkt mehr,
sondern
ein Prozess
David Weinberger 2012
Netzwerken und Sinnbildung lernen
Deswegen kann man nichts vorgeben.
Du musst dir deinen eigenen Reim auf die Welt machen.
Du musst dein eigenes Ding machen aus dem, was du in deinen Umwelten vorfindest.
"Stoff" aufnehmen
"Stoff" behalten
"Stoff" anwenden
20th Century Literacy
"Stoff" aufnehmen
"Stoff" behalten
"Stoff" anwenden
Lernen
Lernen
Lernen lernen
Was
Wie
21st Century Literacy
"Stoff" aufnehmen
"Stoff" behalten
"Stoff" anwenden
Lernen
Lernen lernen
Was
Wie
Warum
Lernen
Lernen
lernen
Der Analphabet
von morgen
ist nicht der Mensch,
der nicht lernen kann;
es ist der Mensch,
der nicht Lernen Lernen
gelernt hat.
21st Century Literacy
Inhalt
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#mmc13
professionelle Lerngemeinschaft
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#profis
#mmc14
Johannes Werner Erdmann
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