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Lösungsansätze der Unternehmer

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An ki

on 19 February 2017

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Transcript of Lösungsansätze der Unternehmer

Die Lösungsansätze zur Sozialen Frage bis in die 1920er Jahre durch die Unternehmer
3.1 Patriarchalische Betriebspolitik
Unternehmer führten aus eigenen Interesse soziale Verbesserungen für Arbeiter ein
Unternehmer =
"Familienvater"
Verpflichtung für "Familie" zu sorgen
Wegweiser der unmündigen und unreifen "Kinder"
Verlangen von Gehorsam, völlige Unterordnung, Fleiß und unbedingte Treue
Betonung von Ordnung, Zucht, Arbeitsdisziplin in Betriebsordnungen
3.2 Unternehmerpolitik seit der Sozialgesetzgebung
Gliederung
1 Begriffserklärung Soziale Frage
2 Motive der Unternehmer
3 Maßnahmen der Unternehmer
3.1 Patriarchalische Betriebspolitik
3.2 Unternehmerpolitik seit der Sozialgesetzgebung
4 Beispiele der Unternehmerpolitik
4.1 Alfred Krupp
4.2 Karl Stumm
5 Wirksamkeit der Lösungsansätze
6 Quellen

1 Begriffserklärung Soziale Frage

= Auseinandersetzung mit sozialen Missständen in Folge der industriellen Revolution

• Verelendung in Deutschland ab 19. Jh.
• wachsende Bevölkerung, Niedergang des alten Gewerbes, aufkommende Fabrikindustrie
• Klassengegensatz zwischen
Kapitaleignern und Lohnabhängigen
• Notlage wirtschaftlich schwacher Gruppierungen




3.1 Patriachalische Betriebspolitik
"Herr-im-Haus" Standpunkt
Unternehmer sahen sich als Führer eines patriarchischen-autoritären industriellen Gefolgschaftsystems
=Bestimmung über das gesamte Leben ihrer Arbeiter und Familien
politische Abstinenz oder richtige politische Gesinnung
Verbot "ungünstiger" Heiraten

3.2 Unternehmerpolitik seit der Sozialgesetzgebung
"Herr-Knecht"-Verhältnis konnte nicht länger aufrecht erhalten werden
Gesellschaft demokratisiert sich zunehmend
Unternehmer strebten eine verbesserte emotionale Verbindung an, durch :
bessere Arbeitsbedingungen
Weckung des Erfolgsinteresses
neues sachliches Arbeitsklima
2 Motive der Unternehmer
Merkmale
Krankheiten
Verelendung
Unterernährung
Verrohung der Sitten
Schulmangel
Prostitution
Kriminalität
Alkoholismus
Diebstahl


Folgen
überlange Arbeitszeiten
harte Arbeitsbedingungen
niedriger Lohn
fehlende Sicherheitsvorkehrungen
Frauen- und Kinderarbeit
Hunger, Armut
Leben am Existenzminimum
Wohungselend
schlechtes Familienleben
Ausbeutung durch das Trucksystem
Streik- und Koalitionsverbot
politsiche Rechtlosigkeit
fehlende soziale Sicherheit
soziale Deklassierung
Arbeiter von der Politik und der Arbeiterbewegung fernhalten
Disziplinierung
Bindung an den Unternehmer
durchaus humanistische und christliche Interessen
wirtschaftliche und politische Eigeninteressen
Aufwertung der Arbeiterschaft
neue Einkommensreglung
strikte Neutralität
keine politische oder religiöse Diskriminierung
Mögliche Einstellung auf Lebenszeit
weitgehender Kündigungsschutz
seit 1900 8-Stunden Arbeitstag
bezahlter Urlaub
Betriebskrankenkasse
Anspruch auf Rente
4.1 Alfred Krupp
Betriebskrankenkassensystem
höhere Löhne
Werkswohnungsbau
bis 1874 über 3200 firmeneigene Familienwohnungen
Konsumgenossenschaft für Lebensmittelversorgung und Herstellung von Bekleidung
1853 Sterbegelder an Hinterbliebene
1858 Arbeiterpensionskasse
4.1 Alfred Krupp
ABER
keine gewerkschaftliche oder sozialdemokratische Betätigung
keine sozialdemokratische Zeitung lesen
Werk musste für Arbeiter berufliche Heimat sein
verlangte von Arbeitern Treue, Folgsamkeit, Pünktlichkeit, Fleiß und einen ordentlichen Lebenswandel
4.1 Alfred Krupp
4.2 Karl Stumm
extreme autoritäre Betriebsführung
Arbeiter brauchten seine Erlaubnis
"schwarze Liste" = Arbeiter die Sozialdemokraten waren bzw. mit ihr sympathisierten
Privatleben und Familie unterlag der Kontrolle von Stumm
4.2 Karl Stumm
"System Stumm"

Kleinkinder- und Hüttenschulen
hohe Löhne
soziale Betreuung
Betriebswohnungen
finanzielle Förderung
Heiratsaussattung
ärztliche Betreuung
Altersvorsorge, Kranken-, Sterbe-, Invaliden-, Witwen-, Waisenkassen

5 Wirksamkeit der Lösungsansätze
Freiwillige Leistungen, oft an das Wohlwollen der Arbeiter gebunden
Mittel zur Disziplinierung
lückenhafte, geringe Leistungen
Leistungen auf wenige Großbetriebe beschränkt
ungeeignet zur allgemeinen sozialen Sicherung der Arbeiter
6 Quellen
Buchquellen
Walter Göbel . Abitur Wissen, Industrielle Revolution und Soziale Frage . 1990 , Ernst Klett Verlag
Abiwissen Geschichte, Französische Revolution, Deutsche Nationalbewegung und Industrialisierung . 2011 Mannheim, Duden
Kursbuch Geschichte. Cornelsen, Berlin 2010
6 Quellen
Internetquellen
http://www.fit-for-net.de/geschichte/content/aktuelles/downloads/sozialefrage2loesung.pdf
https://www.planet-schule.de/wissenspool/die-staehlerne-zeit/inhalt/sendungen/das-reich-des-stahlbarons.html 26.Mai
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/3f/Stumm-Halberg,_Carl_Ferdinand_von_(1836-1901).jpg
http://www.lerntippsammlung.de/L-oe-sungsversuche-der-sozialen-Frage.html 28.Mai
http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/geschichte/industrielle-revolution-136.html 27. Mai 2015
http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/geschichte/industrielle-revolution-122.html 27. Mai 2015
http://www.abipur.de/referate/stat/661876204.html 27. Mai
https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/pl002763
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